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Klimastreik Greta Thunberg demonstriert mit zehntausenden "FFF"-Anhängern in Berlin

Sehen Sie im Video: Greta Thunberg demonstriert mit Zehntausenden für "Fridays for future" in Berlin.




Weltweit sind am Freitag wieder zahlreiche Jugendliche der Bewegung "Fridays for Future" auf die Straße gegangen, um für wirkungsvollen Klimaschutz zu demonstrieren. Zwei Tage vor der Bundestagswahl konzentrierten sich die deutschen Proteste in Berlin. Auch die Gründerin der Bewegung Greta Thunberg lief beim Protestzug mit mehreren Tausend Teilnehmenden durch die Berliner Innenstadt. Die Veranstalter hatten am Freitag zu einem "globalen Klimastreik" aufgerufen. Regierungssprecher Steffen Seibert würdigte "Fridays for Future" insgesamt als "enorme Leistung der Bewusstmachung der jungen Generation". Vor dem Reichstagsgebäude in Berlin äußerten sich sowohl alte als auch junge Teilnehmer der Demo: (Hans-Jürgen Heidenreich aus Schleswig-Holstein) "Ich möchte einfach als älterer Mitbürger ein Signal setzen, dass ich dahinter stehe, wofür die jungen Leute heute demonstrieren. Wir haben es 68 nicht anders gemacht." (Der elfjährige Schüler Oskar Schwarz) "Es ist so. Wir sind hier, weil die Erwachsenen haben ja, ich sag mal, die Hälfte von ihrem Leben schon gelebt und die Kinder nicht. Das heißt, wir müssen den Klimawandel, müssen wir ja miterleben und kriegen halt mehr Schaden." Insgesamt waren für Freitag rund um den Globus 1500 Veranstaltungen geplant - allein in Deutschland wegen der anstehenden Bundestagswahl 471 Proteste und Aktionen. Es seien sehr seltsame anderthalb Jahre mit dieser Pandemie gewesen, hatte Thunberg zuvor gesagt. Aber natürlich sei die Klimakrise nicht verschwunden, so die Schwedin. Im Gegenteil sei ein entschiedenes Handeln jetzt mehr geboten als je zuvor. Nach einem UN-Bericht vom August können die verheerendsten Folgen des Klimawandels mit einem sofortigen Handeln noch verhindert werden. Der nächste Weltklimagipfel der Vereinten Nationen ist in fünf Wochen in Glasgow geplant. Dann soll wieder Bilanz gezogen werden, inwieweit die Pariser Klimaziele eingehalten worden sind.
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Greta Thunberg, Gründerin von "Fridays for Future", lief mit Zehntausenden Demonstranten durch die Berliner Innenstadt. Im Zuge des globalen Klimastreiks sind weltweit 1500 Veranstaltungen geplant.

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