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Grüne: Spahn stellt internationale Verlässlichkeit in Frage

Berlin - Im Streit um den UN-Migrationspakt werfen die Grünen Gesundheitsminister Jens Spahn vor, die internationale Zusammenarbeit als «Pfand» für Parteitaktik zu nutzen. Der Kandidat für den CDU-Vorsitz sei offenbar bereit, für den innerparteilichen Wettkampf die «Verlässlichkeit Deutschlands auf internationaler Ebene in Frage zu stellen», sagte Grünen-Chefin Annalena Baerbock der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Spahn hatte vorgeschlagen, den Migrationspakt erst breiter zu diskutieren und ihn gegebenenfalls nicht wie geplant schon am 10./11. Dezember anzunehmen.

Im Streit um den UN-Migrationspakt werfen die Grünen Gesundheitsminister Jens Spahn vor, die internationale Zusammenarbeit als «Pfand» für Parteitaktik zu nutzen. Der Kandidat für den CDU-Vorsitz sei offenbar bereit, für den innerparteilichen Wettkampf die «Verlässlichkeit Deutschlands auf internationaler Ebene in Frage zu stellen», sagte Grünen-Chefin Annalena Baerbock der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Spahn hatte vorgeschlagen, den Migrationspakt erst breiter zu diskutieren und ihn gegebenenfalls nicht wie geplant schon am 10./11. Dezember anzunehmen.

dpa