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"Fideles Negerwerfen" Warum gibt es so einen rassistischen Stand auf einem Jahrmarkt?

Schauplatz des Geschehens: Der historische Jahrmarkt in Kommern, NRW. Eine Bude fällt sofort ins Auge: "Das fidele Negerwerfen". Zwei dunkelhäutige Köpfe stehen zum Abschuss. Das gab es in der Kaiserzeit auf Volksfesten. Die Schaubude ist nicht in Betrieb. Sie ist als Mahnmal gedacht. Sie erinnert an das Massaker des Herero-Stammes. Es geschah 1904 unter deutscher Kolonialherrschaft. In ihrem Innern befindet sich eine Tafel. Sie macht auf Rassismus heutzutage aufmerksam. Manche Besucher halten es für übertrieben. Für andere ist es ein sinnvoller Denkanstoss. 
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Wer den historischen Jahrmarkt in Kommern besucht, wird an diesem Stand vermutlich zunächst ungläubig stehenbleiben. Doch ein zweiter Blick gibt Aufschluss über diese undenkbare Kirmes-Attraktion. 

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