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In Berlin: SUV-Unfall mit vier Toten: Wohnung des Fahrers durchsucht

Berlin - Nach dem Aufsehen erregenden tödlichen Autounfall mit einem SUV in Berlin ist die Wohnung des Fahrers von Polizei und Staatsanwaltschaft durchsucht worden.

Unfallstelle in Berlin-Mitte

Am Unfallort liegen Blumen zum Gedenken an die vier Toten. Foto: Jörg Carstensen

Nach dem Aufsehen erregenden tödlichen Autounfall mit einem SUV in Berlin ist die Wohnung des Fahrers von Polizei und Staatsanwaltschaft durchsucht worden.

Die Durchsuchung erfolgte bereits am Freitag, wie eine Sprecherin der Berliner Staatsanwaltschaft sagte. «Dabei wurden Beweismittel sichergestellt. Sie müssen jetzt ausgewertet werden.» Die «Bild»-Zeitung hatte darüber berichtet.

Die Durchsuchung hängt den Angaben zufolge damit zusammen, dass eine Beifahrerin nach dem Unfall gesagt hatte, der Fahrer habe am Steuer einen epileptischen Anfall erlitten. An die Patientenakte des Mannes kommt die Polizei aber nicht heran, weil für die Akte wegen der ärztlichen Schweigepflicht ein sogenanntes Beschlagnahmeverbot gilt. Der Fahrer, gegen den wegen fahrlässiger Tötung ermittelt wird, könnte die Akte freigeben - was er aber bisher aber nicht getan hat.

Am 6. September war das Auto an einer Kreuzung in Berlin über die Gegenfahrbahn hinweg von der Straße abgekommen. Der SUV rammte eine Ampel, überfuhr vier Menschen auf dem Gehweg und durchbrach einen Bauzaun. Unter den vier Todesopfern war auch ein dreijähriger Junge.

dpa
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