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Ausbildungscamp Mir Ali Die Wiege des Terrors


Sie lernen beten, schießen und morden. Im Ausbildungscamp Mir Ali in Pakistan trainiert al-Qaida ihren Nachwuchs, darunter auch Deutsche. Zwei von ihnen sitzen seit Sommer in Haft und gelten als wichtige Quellen der Behörden - auch auch für die aktuelle Warnstufe.
Von Johannes Gunst und Nicolas Büchse

Nach einem Jahr hatte Rami Makanesi genug vom Dschihad. Im Mai 2010 verließ er sein kleines Zimmer neben der großen Moschee und humpelte zum Internetcafé am Bazar, das rechte Fußgelenk schmerzte. Endlich hatte er einen Entschluss gefasst, lange genug hatte der 125 Kilogramm schwere Gotteskrieger aus Frankfurt am Main in Mir Ali ausgeharrt, dieser staubigen Kleinstadt an der pakistanischafghanischen Grenze.

Mir Ali, der Name dieses Ortes klingt in Islamistenkreisen wie das Versprechen nach einem heldenhaften Leben, einem Dasein, wie es Allah gebietet. Schon die Reise aus Deutschland hierher soll ein erster Schritt sein auf dem Weg zum Paradies, ein erster Schritt vom dicklichen jungen Mann zum verehrten Märtyrer.

Von den pakistanischen Bergen aus wollte der heute 25-jährige Makanesi den Terrorismus erlernen; losschlagen gegen die Ungläubigen, vereint mit seinen muslimischen Brüdern, die sich hier aus allen Teilen der Welt versammeln.

Doch Makanesi, Ex-Kiffer, Ex- Kokser, Schulabbrecher, war nicht gemacht für den beschwerlichen Alltag in der heimlichen Hauptstadt des Dschihad im pakistanischen Waziristan. Im Sommer dieses Jahres wollte er nach Hause, zurück nach Deutschland. Er wurde geschnappt und verhört, und so bilden seine Aussagen zusammen mit denen seines Freundes Ahmad Sidiqi, der ebenfalls verhaftet wurde, das Fundament für den derzeitigen Terroralarm.

Spekulationen über einen Anschlag in Europa

Denn beide erzählten von einem Scheich, einem neuen "Außenminister" der al-Qaida, der gedroht hatte: "Nicht einmal der Teufel" käme auf so bestialische Terrorpläne wie er.

In diesen Tagen patrouillieren nun Polizisten mit Maschinenpistolen in Bahnhöfen und Flughäfen, die Bundespolizei verschärft die Kontrollen an den Grenzen, es herrscht Urlaubssperre bei der Polizei und ein diffuses Gefühl von Angst. Eine Kette von Terrorhinweisen, in die sich Paketbomben aus dem Jemen und ein vermeintlicher Sprengsatz an Bord einer Air-Berlin-Maschine in Windhoek reihen, macht Deutschland im Herbst 2010 zur nervösen Republik.

Die Aussagen von Makanesi und Sidiqi sorgten Ende September für erste Spekulationen, dass es demnächst Anschläge in Europa geben könnte.

Doch lange Zeit fehlte ein konkreter Anlass, um Terrorgroßalarm auszulösen. Den lieferten vor Kurzem zwei Hinweise, die das BKA erhalten haben soll: Ein ausstiegswilliger Al-Qaida-Mann soll telefonisch vor einem Terrorkommando gewarnt haben, das auf dem Weg nach Deutschland sei.

Angeblich stehe ein Anschlag auf den Reichstag bevor, nach dem Vorbild des Hotel-Massakers in Mumbai. Ein zweiter Hinweis kam vom FBI: Eine indische Al- Qaida-Gruppe plane einen Bombenanschlag in Deutschland.

Der Dschihad als Abenteuer

Vor diesem Hintergrund warnte der bisher eher zurückhaltende Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) am 17. November vor Terroranschlägen noch in diesem Monat.

Beide Terrorkommandos, erfuhr der stern aus Sicherheitskreisen, sollen ihre Ausbildung in den Bergen von Waziristan erhalten haben - exakt dort, wo auch Rami Makanesi und Ahmad Sidiqi trainiert haben.

Makanesi sitzt in der JVA Weiterstadt ein. Sidiqi, ein Deutscher afghanischer Herkunft, wird von den Amerikanern in ihrer afghanischen Basis Bagram festgehalten.

Beide Gefangenen berichten den Ermittlern seit einigen Wochen sehr ausführlich über ihren gescheiterten Zug in den Heiligen Krieg, wohl auch, weil sie sich mildere Strafen erhoffen.

Ihre Geschichte ist die naiver Eiferer, denen der Dschihad wie ein Abenteuer erschien und die merken mussten, dass dieses Abenteuer zu groß für sie war.

Vor allem aber erzählt ihre Geschichte Details aus dem Innenleben einer Terrororganisation, für die sich zurzeit die Nachrichtendienste und Sicherheitsbehörden in den USA und Deutschland brennend interessieren.

Drill, Durchfall, Hitzschlag

Zusammen mit sechs anderen Männern und zwei Frauen waren die beiden im Frühjahr 2009 nach Mir Ali aufgebrochen. Kennengelernt hatten sie sich in der Taiba-Moschee am Hamburger Steindamm, der früheren Al- Quds-Moschee, jenem Gotteshaus, wo sich schon die Terror- Piloten des 11. September getroffen hatten. Die Hamburger Innenbehörde hat es im August 2010 geschlossen, weil dort offen zum bewaffneten Widerstand gegen die Truppen des Westens in Afghanistan aufgerufen wurde.

Mir Ali: Das bedeutete für Makanesi und Sidiqi ständige Angst vor den Drohnen der Amerikaner, diesen lautlosen Tötungsflugmaschinen. Das bedeutete ein Leben mit Drill, Durchfall, Hitzschlag. Ein Leben zwischen Stress und Furcht.

Makanesi war dabei ein Kämpfer ohne Waffe. Schon während der Anreise hatte ihm im Iran ein muslimischer Bruder Papiere, Ausweis, Kleidung und Geld abgenommen und behauptet, ihm alles nach Pakistan nachzuschicken.

Das sei sicherer. Er sah seine Habseligkeiten nie wieder, stattdessen fehlten ihm die 600 Euro, für die hier eine Kalaschnikow gehandelt wird. Der selbst ernannte Söldner musste immer wieder seine Familie in Deutschland um Geld bitten. Als Terror- Azubi bekam er aus dem Al- Qaida-Umfeld rund 90 Dollar im Monat. Nur vollwertige Mitglieder haben Anspruch auf 130 Dollar und mehr.

Ein straffes Programm

Die Ausbildung war Rami Makanesi schnell zuwider. Er geriet regelmäßig mit seinem Ausbildungsleiter aneinander, weil er sich nicht an den strikten Tagesplan hielt: aufstehen um fünf, Morgengebet und Koranlesung bis zum Sonnenaufgang.

Um halb sieben eine Stunde Sport, bis acht Frühstück. Danach bis zum Mittag Freizeit, die Makanesi meist zum Schlafen nutzte. Nach dem Mittagessen standen Sport und gemeinsames Koran-Auswendiglernen auf dem Programm, nach dem Abendessen wurden islamistische Kampflieder gesungen.

Auch die 18-tägige Grundausbildung in einem Wald konnte die Stimmung des jungen Mannes nicht heben. Nach dem ersten Tag der Ausbildung an Mörsern gab er auf, weil er den arabischen Theorieteil nicht verstand.

Makanesi und Sidiqi begannen sich zu langweilen. Abwechslung boten nur die regelmäßigen Telefonate für 25 Cent die Minute mit Familie und Verwandtschaft in Deutschland. Gespräche mit einer vertrauten Welt, die schon lange abgehört wurden.

"Wenn ich Feinde sehe, werde ich sie köpfen"

"Mama, passt immer auf, dass ihr keine Musik hört, euch keine Filme anschaut, alles kommt vom Teufel. Lest Koran, versucht gute Taten zu unternehmen", belehrte Sidiqi Anfang des Jahres seine Mutter. Längst sprach er die Sprache der Fanatiker und prahlte:

"Wenn ich Feinde sehe, werde ich sie köpfen." Sidiqi reparierte Computer, Makanesi fand Beschäftigung im Lazarett von Mir Ali. Er sah Verletzte und Kinderleichen, an denen riesige Wunden klafften. Er führte eine Liste mit den Namen der Menschen, die durch US-Drohnenangriffe getötet wurden. Am Ende waren es über 60.

Immer wieder wurden die ausländischen Dschihadisten vom "Geheimdienst der al-Qaida" stundenlang verhört, Namen und Adressen von Verwandten notiert.

Ein Klima der Konspiration herrschte in Mir Ali, es gingen Gerüchte über Spione um, die Markierungen an Autos oder Häuser kleben, damit die Drohnen besser ihr Ziel finden. Niemand hier weiß, wer Agent ist und wer Kämpfer.

Ein denkwürdiges Treffen

Im Mai 2010 hat Makanesi schließlich genug. Im Internetcafé von Mir Ali chattet er mit seiner Ehefrau in Deutschland, einer deutschen Konvertitin, Hardlinerin, voll verschleiert. "Ich komme zurück", schreibt er. Doch sie antwortet:

"Bleib, wo du bist." Sie wolle ihm nachreisen, die Flugtickets seien gebucht. Makanesi ist auf diese Reaktion seiner Frau nicht vorbereitet. Er zögert, hadert mit seiner Entscheidung, aber es gelingt ihm, ihr die Reise nach Mir Ali auszureden. Er beendet den Chat mit der Bitte, niemandem von seinen Rückkehrplänen zu erzählen. Er will nicht als Feigling dastehen. Auch sein Freund Ahmad Sidiqi will nach Hause. Ihn plagt sein Knie, eine alte Fußballverletzung.

Makanesi schreibt an den örtlichen Al-Qaida-Führer und fragt, ob er den Dschihad nicht auch von Deutschland aus weiterführen könne. Seine Idee: Er will Geld sammeln.

Mitte Mai 2010 kommt es dann in Mir Ali zu einem denkwürdigen Treffen der beiden scheiternden Terroristen aus Deutschland mit einem Mann, den sie noch nie zuvor gesehen haben.

Scheich Younis al Mauretani

Ein weißer Toyota mit schwarz getönten Scheiben fährt vor Sidiqis Haus vor. Es ist das Auto des örtlichen Al-Qaida-Führers, doch ein anderer Mann steigt aus: Er ist schlank und stammt aus Mauretanien, er hat braune Augen und lockiges Haar.

Der Mann stellt sich als Scheich Younis al Mauretani vor, gibt sich als Chef einer der etwa 40 Untergruppen von al- Qaida aus. Mauretani ist in Mir Ali umwoben von Mythen, ein geistiger Führer, Fachmann für die Anwendung der Scharia. Als Kämpfer oder Drahtzieher von Anschlägen ist er, so deutsche Sicherheitskreise, allerdings bisher nicht aufgefallen.

Der Scheich prahlt, er habe von Osama bin Laden persönlich die Erlaubnis erhalten, eine Untergruppe von al-Qaida zu vertreten, verfüge schon über Zellen in Italien und Frankreich, nun suche er noch Mitglieder für solche in Deutschland, die Geld für al-Qaida sammeln sollen.

Makanesi erzählt Mauretani, er habe eine Verletzung an der Schulter, ein kaputtes Knie, und wegen seines Übergewichts könne er sowieso nicht kämpfen. Der Scheich nimmt ihn beiseite, fragt ihn nach seinen finanziellen Möglichkeiten. Der Deutsche übertreibt, schildert sich als wohlhabenden Mann. Mauretani ist zufrieden; genau so jemanden habe er gesucht.

Die "moderne" al-Qaida

Makanesi gibt dem Scheich die Hand, abgemacht. Er wird Geld sammeln für al- Qaida in Deutschland. Auch Sidiqi findet Gefallen daran, nicht mehr den Staub Pakistans ertragen zu müssen und trotzdem den Dschihad unterstützen zu können.

Zwar redet Mauretani über Anschläge in Europa, nennt Frankreich und Großbritannien als mögliche Ziele. Aber von konkreten Aktionen spricht er nach Makanesis und Sidiqis späteren Aussagen nicht. Vielmehr beschwört der Nordafrikaner seine deutschen Verbündeten, Geduld zu haben, es könne fünf bis sechs Jahre dauern, bis Pläne umgesetzt würden.

Als Makanesi fragt, was der Scheich vorhabe, sagt dieser, al-Qaida sei nicht altmodisch "wie beim 11. September", sondern längst "modern" geworden.

Modern? Die derzeitige Wiege des Terrorismus besteht aus einer Ansammlung von Gehöften, umgeben von mannshohen Lehmmauern.

Die Bewohner schöpfen Wasser aus Brunnen, erledigen ihr Geschäft auf Plumpsklos, der Strom fällt manchmal tagelang aus. Allerdings gibt es auf Mir Alis Bazar auch westliche Waren, Cornflakes, Nutella und Nivea.

Und Pepsi-Cola, 80 Cent die Flasche.

Wie Gangster-Rapper auf MTV

Die Gegend ist in den Augen radikaler Islamisten ein mythischer Ort. Hier wurden viele der Videos gedreht, in denen selbst ernannte Glaubenskrieger mit Kalaschnikows posieren und prahlen wie Gangster-Rapper auf MTV. Videos, die den Terroristen zum Popstar machen. Nicht weit von hier soll sich zudem die Al- Qaida-Führung um Osama bin Laden verschanzt halten. Und wahrscheinlich hat sie von hier aus ihr Okay für die Paketbomben aus dem Jemen gegeben.

Schon die Sauerland-Bomber haben in dieser Gegend ihre terroristische Weihe erhalten, experimentierten in einem Hinterhof mit Wasserstoffperoxid und waren irritiert, als sie den vagen Auftrag erhielten, in Deutschland "so etwas wie den 11. September zu machen".

Von Scheich al Mauretani gebrieft, will Rami Makanesi im Juni 2010 Mir Ali endlich hinter sich lassen. Doch er benötigt dazu einen neuen Pass und ruft in der deutschen Botschaft in Islamabad an mit der Bitte um Hilfe. Die Beamten wissen, um wen es sich handelt, und beschließen, ihm beim Ausstieg zu helfen.

Sie antworten, er könne sich die Papiere in der Botschaft abholen, sie stünden zu seiner Verfügung.

Makanesi verkleidet sich als Frau

Dabei hatten sie nicht an die Kollegen vom Bundeskriminalamt gedacht. Die fürchten, dass Makanesi als Selbstmordattentäter in die Botschaft käme und das Gebäude in die Luft jagen würde.

Auf Anweisung seines Vorgesetzten in Berlin gibt der BKA-Verbindungsbeamte in Islamabad dem pakistanischen Geheimdienst ISI einen Tipp: Sie sollten den Deutschen bitte abfangen.

Für die Reise nach Islamabad sucht Makanesi die Hilfe eines pakistanischen Bekannten. Der empfiehlt ihm, sich als Frau zu verkleiden, um die Checkpoints auf der Strecke von Waziristan in die Hauptstadt sicher passieren zu können. Makanesi tarnt sich mit einer Burka und zwängt seine großen Füße, Schuhgröße 44, sogar in Damenschlappen Größe 36.

Auf dem Weg zur Botschaft geht dann alles ganz schnell, plötzlich schlägt jemand Makanesi mit dem Gewehrkolben auf den Schädel, nimmt ihm die Brille ab und stülpt eine Tüte über seinen Kopf. Drei Wochen lang ist er in der Hand pakistanischer Sicherheitskräfte.

Erst Ende August wird er in sein Heimatland Deutschland ausgeliefert.

Die Sicherheitsbehörden sind elektrisiert

Auch Ahmad Sidiqi wird festgenommen, in Kabul. Ausgerechnet an dem Tag, an dem er einen Pass bei der Deutschen Botschaft beantragen will.

Seitdem erzählen die Gefangenen eifrig über das Dschihadisten- Leben in Mir Ali.

Dort, berichten sie übereinstimmend, sahen sie einen der Prominentesten der Szene: Said Bahaji, 35, den Freund von Terror-Pilot Mohammed Atta. Er ist einer der meistgesuchten Terroristen der Welt, sein Konterfei hängt auf den Fahndungsplakaten in Bahnhöfen und Flughäfen - und er ist nicht wiederzuerkennen, als Sidiqi und Makanesi ihn treffen. Der Top-Terrorist aus Hamburg trägt nun lange Haare und Bart, hat seine neue spanische Zweitfrau und Kinder nach Mir Ali mitgebracht.

Verständlich, dass diese Aussagen sowohl die deutschen wie die amerikanischen Sicherheitsbehörden elektrisierte.

Die kommende Nummer drei von al-Qaida

Siebenmal ist Makanesi inzwischen in der JVA Weiterstadt vom BKA verhört worden. Für die Ermittler ist klar: Scheich al Mauretani ist ein Top-Gefährder, vielleicht sogar die kommende Nummer drei von al-Qaida. Zusammen mit den Informationen, die das BKA vom neuen Überläufer telefonisch bekommen haben will, und dem FBI-Hinweis auf die indische Gruppe bildeten diese Erkenntnisse die Grundlage für die Terrorwarnung durch Bundesinnenminister Thomas de Maizière am vergangenen Mittwoch. Das BKA befindet sich damit auf einer Linie mit der CIA, die schon immer ein wenig greller in ihren Terror-Einschätzungen war.

Vertreter deutscher Geheimdienste hingegen, die Sidiqi vor sieben Wochen in Afghanistan befragen konnten, sind in der Einschätzung der Bedeutung Mauretanis eher skeptisch. Wie der stern aus Sicherheitskreisen erfuhr, war der Scheich, der angeblich Anschläge in Europa plant, selbst noch nie auf dem Kontinent. Handelt es sich bei Mauretani womöglich um einen Wichtigtuer?

Mir Ali bleibt ein Hort des Schreckens

Doch im Gerangel zwischen Nachrichtendienst und Sicherheitsbehörden setzten sich dieses Mal wieder jene durch, die lieber einmal zu oft gewarnt haben wollen.

So wie auch im September und Oktober. Da hatte die CIA die Aussagen Sidiqis zum Anlass genommen, eine akute Terrorwarnung für Frankreich und England herauszugeben, weil Scheich al Mauretani von Anschlägen in diesen Ländern gesprochen hätte.

Unabhängig jedoch von der Frage nach der Macht Scheich al Mauretanis: Mir Ali bleibt ein Hort des Schreckens. Auf 5000 Mann schätzt Makanesi die derzeitige Truppenstärke vor Ort. Al-Qaida habe inzwischen Schwierigkeiten, die Kämpfer unterzubringen. Es habe sogar schon einen Aufnahmestopp gegeben.

Johannes Gunst und Nicolas Büchse print

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