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USA Familie tot auf Wanderweg in Nationalpark gefunden – Todesursache noch völlig unklar

Yosemite Nationalpark
Der Yosemite Nationalpark liegt in der kalifornischen Sierra Nevada und gilt als eine der bekanntesten natürlichen Sehenswürdigkeiten der USA
© Bill Kennedy / Picture Alliance
Die Ermittlungsbehörden des US-Bundesstaates Kalifornien stehen vor einem Rätsel: Eine junge dreiköpfige Familie und ihr Hund wurden tot auf einem Wanderweg im Yosemite Nationalpark gefunden. Eine Erklärung oder Spuren eines möglichen Verbrechens gibt es keine.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RTL.de.

Was hat Jonathan Gerrish, Ellen Chung, ihre einjährige Tochter Miju und den Familienhund Oksi getötet? Die Polizei tappt bei der Suche nach der Todesursache einer Familie in Kalifornien noch immer im Dunkeln. Die Eltern, das Baby und der Hund wurden leblos auf einem Wanderweg nahe des Yosemite Nationalparks in den USA gefunden.

Kalifornien: Familie war gut für eine Tagestour ausgerüstet

Der Weg schlängelt sich durch eine trockene Graslandschaft entlang eines spektakulären Berg-Panoramas. Es ist eine abgelegene Gegend ohne Handyempfang. Nichts dort deutet auf den ersten Blick auf eine tödliche Gefahr hin. Aber irgendetwas muss Vater, Mutter, Baby und Hund getötet haben. Laut den Ermittlern sollen die Eltern gut ausgerüstet gewesen sein für eine Tagestour.

Die Polizei gibt an, es wurden keine äußeren Verletzungen oder Spuren von Gewalt an den Leichen gefunden. Zuerst hielten die Ermittler eine Kohlenmonoxid-Vergiftung für möglich. In der Nähe gibt es alte Minen. Die Forstbehörde warnt zudem vor giftigen Algen im Sierra National Forest. Doch sowohl der betroffene Fluss als auch die nächste stillgelegte Mine sind mehrere Kilometer entfernt. Die Ermittler haben auch keine toten Tiere oder andere eindeutige Hinweise in der Nähe gefunden. Die Todesfälle bleiben weiter rätselhaft.

Polizei fand die Leichen nur rund zwei Kilometer von ihrem Auto entfernt

"Ich habe noch keinen Fall wie diesen gesehen, wo es einfach null Erklärung gibt", sagte Jeremy Briese, der Sheriff von Mariposa County, frustriert in einem Interview mit dem US-Sender ABC. "Wir haben eine gesunde Familie, inklusive deren Hund, die gestorben sind. Also suchen wir jetzt nach Antworten." Die Leichen sollen laut der Zeitung "The Fresno Bee" nur rund zwei Kilometer vom Auto der Familie entfernt gelegen haben.

Klarheit soll nun eine toxikologische Untersuchung bringen. Bis die Ergebnisse vorliegen, könnte es allerdings noch mindestens zwei bis drei Wochen dauern, wie der Sender CNN schreibt. Bis dahin können die Ermittler nichts tun, um die quälende Ungewissheit für Familie und Freude der Toten zu beenden.

Droge Fentanyl in einer Plastiktüte

Sehen Sie im Video: Trauriger Rekord: Mehr als 93.000 Menschen sind 2020 in den USA an einer Überdosis Drogen gestorben. Jeder zweite davon nahm Fentanyl. Die Droge ist billig und 50-mal stärker als Heroin – bereits zwei Milligramm können tödlich sein.

RTL.de/ jgr

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