VG-Wort Pixel

Karibik-Insel Nach Vulkanausbruch müssen Tausende auf St. Vincent evakuiert werden

Sehen Sie im Video: Massenevakuierung auf St. Vincent






Auf der Karibikinsel St. Vincent ist der Vulkan La Soufrière ausgebrochen. Tausende Menschen wurden aus der Gefahrenzone im Norden der Insel in Sicherheit gebracht, teilte die Regierung des Inselstaats St. Vincent und die Grenadinen am Freitag mit. Über dem 1200 Meter hohen Soufrière tauchte eine bis zu zehn Kilometer hohe Rauchwolke auf. Der Journalist und Augenzeuge Robertson Henry war zu dem Zeitpunkt in der Hauptstadt Kingstown, die ganz im Süden der Insel liegt. Er beschreibt den Moment des Ausbruchs: "Die Menschen haben hochgeschaut und da ging diese riesige Aschewolke in der Luft, still, irgendwie tot, ominös. Und binnen Minuten konnte man spüren, dass sich die Stimmung in der Stadt verändert hat." Auch Kreuzfahrtschiffe halfen bei der Evakuierung der betroffenen Gebiete. Die jamaikanische Regierung bot den Behörden in St. Vincent und den Grenadinen ihre Unterstützung an. Der Inselstaat St. Lucia aktivierte ein Notfallprotokoll und öffnete seinen Flughäfen und seinen Seehafen für Menschen aus den Gefahrenzonen. Rund 4.500 Personen wurden nach Angaben von Premier Gonsalves bereits in Sicherheit gebracht. Etwa 2.000 fanden Schutz in Notunterkünften. Die Aschewolke zog vor allem in den Atlantik ab, viel davon sank aber auch in den Dörfern um den Vulkan zu Boden. Der Regierungschef sagte, dass die Situation noch Monate andauern werde. Es könne weitere und sogar noch stärkere Ausbrüche geben, so Gonsalves.
Mehr
Tausende Menschen mussten vor der zehn Kilometer hohen Aschewolke nach dem Vulkanausbruch auf St. Vincent fliehen. Jamaika und St. Lucia boten ihre Hilfe an.

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker