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Rheinland: Karnevalisten erwartet wechselhaftes Wetter bei Rosenmontagszügen

Der Rosenmontagszug ist der Höhepunkt des Straßenkarnevals. In Köln, Düsseldorf und Mainz werden Hunderttausende Teilnehmer erwartet, die auch mit politischen Botschaften auffahren werden.

Karneval in Köln: Ein verkleideter Mann blickt in die Kamera.

Bald ist es vorbei: Bei den Rosenmontagsumzügen kommen noch einmal alle Freunde des Karnevals zusammen

Auf den Straßen der Karnevalshochburgen Köln, Düsseldorf und Mainz dürfte es heute voll werden.

Hunderttausende werden zu den berühmten Rosenmontagszügen erwartet, die den Höhepunkt und das Ende des Straßenkarnevals markieren. 

Auf ihren Persiflagewagen wollen die Narren unter anderem Donald Trump und den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan aufs Korn nehmen. Mit besonderer Spannung werden die frechen Düsseldorfer Wagen erwartet, die auch diesmal wieder bis kurz vor dem Start geheim gehalten werden. Das Wetter soll wechselhaft werden.

Mainzer Rosenmontagszug so lang wie 22 ICE-Züge

In Mainz soll der Rosenmontagsumzug dieses Jahr einen eine neue Dimension erreichen. Die 154 Zugnummern mit 9539 Teilnehmern erstrecken sich über eine Länge von neun Kilometern. Damit wird nach Angaben des Mainzer Carneval-Vereins (MCV) der bisherige Rekord von 150 Zugnummern im Jahr 2015 übertroffen. Hinzu kommt der Trend, dass jetzt auch immer mehr Fußgruppen einen Wagen mitnehmen - für Proviant und für ältere Teilnehmer, die auf dem 7,2 Kilometer langen Weg durch die Straßen von Mainz auch mal etwas Ruhe brauchen.

Die Zuglänge entspricht der Länge von 22 ICE-Zügen in der Maximallänge von 411 Metern beim ICE 1 und stellt die Veranstalter vor eine logistische Herausforderung bei der Aufstellung der Gruppen in der Mainzer Neustadt. "154 Zugnummern sind das Maximum", sagte Zugmarschall Markus Perabo. "Wir sind beim Aufstellungsraum an unsere Grenzen angelangt."

sve/DPA