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Natürlicher Schadstofffilter Luftreinigende Pflanzen: Diese Gewächse verbessern das Raumklima

Pflanzen können das Raumklima verbessern
Pflanzen wie die Grünlilie filtern Schadstoffe aus der Luft und verbessern die Luftqualität
© skynesher / Getty Images
Zimmerpflanzen sind nicht nur dekorativ, sondern haben einen praktischen Nutzen: Sie produzieren Sauerstoff und befeuchten die Luft. Je nach Art und Größe können die grünen Mitbewohner sogar größere Mengen an Schadstoffen filtern – und somit nachweislich das Raumklima verbessern.

Im Rahmen einer Studie zur Sauerstoffproduktion von Pflanzen, die vor ein paar Jahren von der NASA durchgeführt wurde, konnte der positive Nutzen von Grünlingen bestätigt werden: Um das Raumklima für Astronauten zu verbessern, setzte die US-Bundesbehörde für Raumfahrt und Flugwissenschaft Zimmerpflanzen ein. Und fand dabei heraus, dass ihre Versuchsobjekte eine luftreinigende Wirkung haben, indem sie Schadstoffe wie Formaldehyd, Benzol oder Trichlorethan aus der Luft filtern. Diese finden sich zum Beispiel in Farben und Lösungsmitteln, Zigaretten und Teppichen wieder. Sie tragen dazu bei, dass sich die Luftqualität in geschlossenen Räumen verschlechtert und die Konzentrationsfähigkeit negativ beeinträchtigt wird. Luftreinigende Pflanzen sind daher eine sinnvolle Anschaffung für Ihr Zuhause – oder auch das Büro.

Fünf luftreinigende Pflanzen: Tipps zur Pflege

1. Grünlilie

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Aufgrund ihrer pflegeleichten Eigenschaften ist die Grünlilie ein gern gesehener Gast in vielen Haushalten. Die luftreinigende Pflanze mag es am liebsten halbschattig, sprich sie sollte weder in der prallen Sonne stehen noch im dunklen Schatten. Ihre grünen Blätter ziert ein weißer Rand, dadurch wirkt sie besonders dekorativ – und filtert obendrein auch Schadstoffe wie Formaldehyd und Xylol aus der Luft. Besonders schön ist auch, dass sich die Grünlilie leicht vermehren lässt: Einfach einen Blütentrieb abschneiden und für ein oder zwei Wochen ins Wasser stellen, bis die Wurzeln austreiben. Hinzukommt, dass die Pflanze ungiftig und somit auch für Katzenbesitzer geeignet ist.

2. Drachenbaum

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Auch diese luftreinigende Pflanze ist eine Meisterin darin, Schadstoffe aus der Luft abzubauen – wie zum Beispiel Benzol, Formaldehyd, Trichlorethylen und Xylol. Der Drachenbaum bevorzugt einen hellen Standort, mag aber keine pralle Sonne. Er ist ein Exot aus Afrika, der warme Temperaturen (zwischen 19 und 25 Grad Celsius) bevorzugt – und leider auch giftig ist, sodass er nicht in Reichweite von kleinen Kindern oder Katzen stehen sollte. Seine Wuchshöhe liegt zwischen 50 und 120 Zentimetern, die Blätter sind schmal und mit weißen Längsstreifen versehen.

3. Aloe vera

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Dass Aloe vera eine positive Wirkung auf unseren Körper hat (genauer gesagt sind es die Inhaltsstoffe aus ihren Blättern), ist gemeinhin bekannt. Aber wussten Sie auch, dass die immergrüne Zimmerpflanze luftreinigende Eigenschaften besitzt? Sie ist sogar besonders effizient, wenn es um den Abbau von Formaldehyd und Benzol geht. Im Gegensatz zu anderen Arten produziert sie 24 Stunden lang Sauerstoff, also auch nachts, und ist somit besonders gut für das Schlafzimmer geeignet. Zudem hat die Sukkulente nur wenig Ansprüche an ihren Standort und ist somit besonders pflegeleicht.

4. Einblatt

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Das Einblatt mag es ebenfalls halbschattig (gern auch schattig) und braucht nur mäßig Wasser. Neben ihren luftfilternden Eigenschaften, denen Schadstoffe Benzol, Formaldehyd, Trichlorethylen und Xylol zum Opfer fallen, ist die Zimmerpflanze mit ihren grünen Blättern und weißen Blüten ein echter Blickfang. Doch auch hier ist Vorsicht geboten, da der grüne Mitbewohner giftig ist – und somit nicht geeignet für Haustierbesitzer oder Familien mit kleinen Kindern. Es sei denn, die Pflanze ist für gefährdete Personen und Tiere nicht zugänglich.

5. Bogenhanf

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Seine harten, langen (nach oben wachsenden) Blätter sorgen für ein imposantes Auftreten: Der giftige Bogenhanf ist wie seine Vorgänger auch sehr talentiert, wenn es um die Verbesserung des Raumklimas geht. Die luftreinigende Pflanze ist leicht zu pflegen, mag das direkte Sonnenlicht und verträgt selbst hohe Temperaturen. Aufgrund seiner großen Blätter werden Schadstoffe wie Benzol, Formaldehyd, Trichlorethylen und Xylole aus der Luft sehr effektiv abgebaut. Gleichermaßen produziert der grüne Mitbewohner frischen Sauerstoff.

Wie viele Pflanzen braucht man für einen Raum?

Je nachdem, wie groß ein Raum ist und wie viele Menschen sich gleichzeitig darin aufhalten, benötigen Sie eine bestimmte Anzahl luftreinigender Pflanzen – eine allein kann das Raumklima nicht merklich verbessern. Für ein 30 Quadratmeter großes Zimmer sind mindestens acht kleine oder vier große Zimmerpflanzen (der Topfdurchmesser sollte 24 Zentimeter betragen) empfehlenswert. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie die Luftqualität in privaten oder geschäftlichen Räumen verbessern wollen, die Anzahl bleibt die gleiche. Bedenken Sie bei der Wahl Ihrer Pflanzen jedoch, dass diese nur dann ihren Zweck erfüllen, wenn Sie auf die individuellen Bedürfnisse eingehen. Gemeint sind damit der ideale Standort als auch die Gießintervalle.

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ast

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