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Todesfahrer Jens R.: Waffenfan, Querulant, psychisch gestört: Was man über den Täter von Münster weiß

Warum begab sich Jens R. auf seine tödliche Amokfahrt? Fest steht: Er war Deutscher, kein Islamist und polizeibekannt. Mittlerweile haben Ermittler auch seine vier Wohnungen durchsucht.

Münster

Mit einem VW-Campingbus fuhr Jens R. in die Menschen vor dem Lokal Kiepenkerl.

DPA

Am Tag danach steht Münster immer noch unter Schock. Die Frage, die sich alle stellen, lautet: Warum? Warum setzte sich Jens R. bei schönstem Frühlingswetter in einen VW Multivan, um in der Münsteraner Innenstadt Menschen tot zu fahren. Eine 51-jährige Frau und ein 65-jähriger Mann starben, 20 weitere wurden teils schwer verletzt. Noch im Auto sitzend erschoss sich der Täter selbst.

Über den Täter weiß man, dass er 48 Jahre alt war, deutscher Staatsbürger und wohl alleine gehandelt hat. Das haben Polizei und Behörden bestätigt. Zudem soll er laut Medienberichten psychisch krank gewesen sein, was irgendwie selbstverständlich ist, wenn einer sein Auto als Waffe missbraucht, um scheinbar wahllos Menschen zu töten. Laut "Süddeutscher Zeitung" ist Jens R. aber auch schon in der Vergangenheit "psychisch auffällig" geworden und zwar in den Jahren 2014 und 2016. Der "Spiegel" berichtet, der Mann habe bereits einen Suizidversuch unternommen.

Keine politischen Motive

Relativ klar ist, dass die Tat nicht politisch motiviert war. Die Ermittler haben "keine Hinweise auf einen politischen Hintergrund" der Tat. Vielmehr werde davon ausgegangen, "dass die Motive und Ursachen in dem Täter selber liegen", sagte Münsters Polizeipräsident Hajo Kuhlisch am Sonntag. Das würde auch einem möglichen rechtsextremen Hintergrund widersprechen, über den der "Tagesspiegel" spekuliert.

Jens R. soll 1969 im Sauerland geboren sein, hat in Münster gelebt, eine Zeit lang wohl auch in Ostdeutschland, bevor er nach Münster zurückzog. Er soll als selbständiger Industriedesigner gearbeitet haben. Nachbarn beschreiben ihn als merkwürdigen Charakter, der häufig Streit gesucht habe, wie der "Spiegel" berichtet. Der Polizei sei er bereits wegen Sachbeschädigung und Bedrohung in seinem persönlichen Umfeld aufgefallen.

Vier Verfahren gegen Jens R. wurden eingestellt

Die Leitende Oberstaatsanwältin von Münster, Elke Adomeit, bestätigte, dass der mutmaßliche Täter der Polizei bereits wegen kleinerer Delikte bekannt gewesen sei. Es habe drei Verfahren in Münster gegeben und eines in Arnsberg aus den Jahren 2015 und 2016 - sie seien alle eingestellt worden. Es ging damals um eine Bedrohung, Sachbeschädigung, eine Verkehrsunfallflucht und Betrug. Man müsse den Sachverhalt der Verfahren noch aufklären. "Aber auf den ersten Blick haben wir hier keine Anhaltspunkte auf eine stärkere kriminelle Intensität, die wir bei dem Täter feststellen konnten", sagte Adomeit. 

In diesem Haus in Münster lebte Amokfahrer Jens R.

In diesem Haus in Münster lebte Amokfahrer Jens R.

AFP

Jens R. hatte insgesamt vier Wohnungen, zwei in Münster und zwei in Ostdeutschland, die alle von der Polizei durchsucht wurden. Die Ermittler fanden Feuerwerkskörper, sogenannte Polenböller, sowie eine nicht funktionsfähige Maschinenpistole vom Typ AK47, auch bekannt als Kalaschnikow. Die Polizei spricht von einer "Dekowaffe".

Im Tatfahrzeug, das auf R. gemeldet war, fanden die Ermittler neben der scharfen Waffe, mit der sich R. erschossen hatte, auch eine Schreckschusspistole sowie rund ein Dutzend Feuerwerkskörper. Am Samstag hatten die Sicherheitskräfte noch befürchtet, dass sich möglicherweise auch ein Sprengsatz in dem Campingbus befände. Dieser Verdacht bestätigte sich aber nicht. 

mit Agenturmaterial
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Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg