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Nachrichten aus Deutschland: Bei Junggesellinnenabschied: 30-Jährige stürzt betrunken von Planwagen - Lebensgefahr

Waiblingen: 30-Jährige stürzt betrunken von Planwagen - Lebensgefahr +++ Hennef: Schule brennt - 15-Jähriger verhaftet +++ Rendsburg: Mann versucht schlafende Ehefrau zu töten +++ Nachrichten aus Deutschland.

Polizei

Polizei (Symbolbild)

DPA

Nachrichten von Sonntag, den 15. April

Waiblingen: 30-Jährige stürzt bei Junggesellinnenabschied betrunken von Planwagen - Lebensgefahr

Ein feucht-fröhlicher Junggesellinnenabschied hat in Baden-Württemberg ein tragisches Ende genommen. Wie die Polizei mitteilte, waren die Frauen in Waiblingen auf einem Planwagen unterwegs, der von einem Traktor gezogen wurde. Der Trecker musste zwischendurch an einer Ampel halten. Als er anfuhr, gab es einen Ruck - durch den eine betrunkene 30-Jährige vom Wagen stürzte. Einem Sprecher zufolge stand sie an einem Türchen, das nicht von einer Plane umgeben war und stürzte mit dem Kopf auf die Straße. Den Angaben zufolge wurde sie lebensgefährlich verletzt und mit einem Hubschrauber in eine Klinik gebracht.

Hennef: Schule brennt - 15-Jähriger in Gewahrsam genommen

Bei einem Feuer in einer Gesamtschule in Hennef bei Siegburg ist ein Schaden in Millionenhöhe entstanden. Ein 15-jähriger Jugendlicher wurde in der Nähe der Schule nach massivem Widerstand in Gewahrsam genommen, wie die Polizei mitteilte. Dem Jungen, der zuvor von einem Kinderheim als vermisst gemeldet worden war, seien Handfesseln angelegt worden. Ob er mit dem Brand in Verbindung steht, war zunächst unklar. Die Polizei schloss Brandstiftung nicht aus. Die Ursache des Feuer war noch nicht bekannt.

Um sechs Uhr morgens sei von einem Handy ein Notruf eingegangen: "Die Hauptschule brennt", hieß es weiter. Der Anruf wurde laut Polizei abgebrochen, das Handy war nicht mehr erreichbar. Branderkunder der Feuerwehr sahen bei der Anfahrt zwei Personen flüchten. Ob der 15-Jährige einer von ihnen war, blieb zunächst offen. Die Feuerwehr brachte mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften den Brand nach kurzer Zeit unter Kontrolle. Betroffen war ein Treppenhaus in einem Trakt der Schule. Schulbetrieb sei vorerst nicht mehr möglich, sagte der Polizeisprecher. Die Schulleitung und Vertreter der Stadt seien zusammengekommen, um über Ausweichmöglichkeiten zu beraten. 

Nachrichten von Samstag, den 14. April

Rudersberg: Waschbär löst Feuerwehreinsatz aus

Bloß gut, dass das Wetter so schön war: Ein Waschbär ist in Rudersberg in Baden-Württemberg am Blitzableiter eines Hausdachs hängen geblieben - und hat einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Bewohner hatten die Retter am frühen Morgen verständigt, wie der stellvertretende Gesamtkommandant Frank Ehmann sagte. Die Feuerwehr rückte daraufhin mit neun Leuten samt Leiter an. "Als er das gemerkt hat, hat er sich dann offenbar doch noch einmal angestrengt", sagte Ehmann. Folge: Der Waschbär befreite sich selbst aus der misslichen Lage - und plumpste prompt von dem zehn Meter hohen Hausdach. Dabei hatte er offenbar Glück im Unglück: Die Feuerwehr habe ihn danach zwar nicht mehr gesehen, sagte Ehmann. "Anwohner haben aber gesagt, er sei auf der Wiese davongelaufen." 

Rendsburg: Mann versucht schlafende Ehefrau zu ermorden

Wenige Stunden nach dem verstörenden Messerangriff mit zwei Toten am Hamburger Jungfernstieg hat im wenige Kilometer entfernten Rendsburg in Schleswig-Holstein ebenfalls ein Mann seine Frau attackiert. Wie zunächst NDR 1 Welle Nord und der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag (SHZ) berichteten, soll der 26-Jährige seine schlafende Frau nachts mit einem Küchenmesser angegriffen und schwer verletzt haben. Er habe ihr kurz nach Mitternacht in der Nacht zum Freitag Stich- und Schnittverletzungen zugefügt, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Kiel. Die Frau habe sich zu Nachbarn retten können. Der mutmaßliche Täter sei festgenommen worden. Gegen ihn soll Haftbefehl wegen versuchten Mordes beantragt werden, heißt es. Während die Staatsanwaltschaft keine Angaben zur Nationalität von Opfer und Taverdächtigem machte, hieß es beim SHZ, der 26-Jährige sei Syrer.

Frankfurt: Dealerin schmuggelte ein Kilo Kokain im Körper

Weil sie sich bei der Luftsicherheitskontrolle am Flughafen Frankfurt nervös verhielt, ist eine 27-jährige Brasilianerin genauer kontrolliert worden und so mit insgesamt einem Kilogramm Kokain aufgeflogen. Zunächst habe man im Slip der Frau fünf Säckchen mit weißem Pulver entdeckt, berichtet die Bundespolizei über den Vorfall vom 4. April. Diese habe daraufhin eingeräumt, insgesamt 67 Säckchen der Droge (Straßenverkaufswert: rund 60.000 Euro) in ihrem Körper zu transportieren. Die Südamerikaner sei dem Zoll übergeben worden und sitze inzwischen in Untersuchungshaft, heißt es.

Hamburg: 29-Jähriger durch Messerstiche verletzt

Offenbar im Zuge eines Streits über zu laute Musik soll in Hamburg ein 21-Jähriger in einem Bus auf einen acht Jahre älteren Mann eingestochen und diesen verletzt haben. Beamte nahmen den Tatverdächtigen in Tunnelanlagen des Hauptbahnhofs fest. Der Geschädigte sei in ein Krankenhaus gekommen, Lebensgefahr bestehe nicht, heißt es.

Kronau: Polizei erwischt Lkw-Fahrer beim Essen am Steuer

Auf der A5 nahe des Walldorfer Kreuzes hat die Verkehrspolizei Mannheim am Dienstag einen Lkw-Fahrer erwischt, der sich während seiner Fahrt in Richtung Karlsruhe ein Müsli zubereitete und nachfolgend auch verspeiste. Den 61-Jährigen erwartet für die "fahrerfremde Tätigkeit", wie die Beamten sein Vergehen bezeichneten, ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro sowie ein Punkt in Flensburg.

nachrichten deutschland - essender lkw-fahrer

Der 61-Jährige rührte sich beim Fahren seelenruhig ein Müsli an


Fulda: Polizei erschießt Mann vor Bäckerei

Zerbrochene Ladenscheibe in Fulda

Einschusslöcher im Schaufenster der Bäckerei zeugen von dem tödlichen Vorfall, der sich dort am Morgen ereignet hat

Picture Alliance

Im hessischen Fulda hat die am frühen Morgen einen Mann erschossen. Wie die Polizei berichtet, hatte dieser zuvor vor einer noch nicht geöffneten Bäckerei randaliert und dort Angestellte des Ladens und einen Lieferwagenfahrer angegriffen und teilweise schwer verletzt.  Den Ermittlern zufolge schlug der 19-Jährige nach seiner Attacke auf den Fahrer auch die Scheibe der Bäckerei ein. Gegen 4.20 Uhr trafen dem Polizeibericht zufolge Polizeistreifen am Ort des Geschehens ein und wurden ebenfalls direkt mit Steinen und einer Schlagwaffe von dem Mann attackiert. In der Folge schossen die Beamten auf den Angreifer und verletzten ihn dabei tödlich.

Das Motiv des zuletzt in einer nahe dem Tatort gelegenen Flüchtlingsunterkunft lebenden aus Afghanistan stammenden Angreifers sei noch unklar, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Fulda zur Nachrichtenagentur AFP. Für ein politisches Motiv gebe es dem Sprecher zufolge aber keine erkennbaren Anzeichen. 

Das hessische Landeskriminalamt (LKA) wurde zusätzlich als unabhängige Behörde in die Ermittlungen eingeschaltet. Das sei bei tödlichem Schusswaffengebrauch von Polizisten immer der Fall, erklärte ein LKA-Sprecher. Im Jahr 2017 habe die Polizei in Hessen in fünf Fällen auf Menschen geschossen, dabei seien zwei Menschen ums Leben gekommen.

Thomas Bertz, Sprecher der Bäckerei, sagte am Vormittag: "Unseren beiden Mitarbeitern geht es den Umständen entsprechend gut, aber unser Fahrer musste ins Krankenhaus." Der Fahrer sei mit Steinen beworfen worden. 

Pelzerhaken: Wand stürzt auf Arbeiter

Im schleswig-holsteinischen Pelzerhaken in der Lübecker Bucht ist ein 22-jähriger Bauarbeiter bei einem Arbeitsunfall schwer verletzt worden. Wie die Polizei berichtet, wurden am Donnerstag Kranarbeiten zur Fertigstellung neuer Ferienhäuser durchgeführt. Durch eine Windböe wurde eine Innenwand aus der Verankerung des Krans gerissen. Die etwa 300 Kilogramm schwere Wand stürzte in der Folge aus etwa drei Metern Höhe auf den Arbeiter. Der Schwerverletzte wurde nach notärztlicher Versorgung mit einem Rettungshubschrauber in eine Lübecker Klinik gebracht. 

Essen: Blindgänger wird entschärft

In Essen wird am Freitag eine Zehn-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Der Blindgänger war auf dem Berthold-Beitz-Boulevard in Höhe Bamlerstraße entdeckt worden. "Da der Zünder der Bombe stark deformiert ist, muss er aus dem Bombenkörper herausgeschnitten werden, dies kann mehrere Stunden in Anspruch nehmen", teilte die Stadt Essen auf Facebook mit. Das Wohngebiet nahe der Fundstelle wird dafür in einem 500-Meter-Radius evakuiert. Weitere Informationen können beim Bürgertelefon unter der Nummer 123 8888 eingeholt werden. 

Moers: Tatverdächtiger stellt sich nach Messerattacke auf 13-Jährigen

Nach der Messerattacke auf einen 13-Jährigen in Moers am Niederrhein hat sich ein Tatverdächtiger am Freitagmorgen bei der Polizei gestellt. Der 33-Jährige, der zuvor gesucht worden war, werde vernommen, teilte die Duisburger Polizei mit. Spezialkräfte der Polizei hatten am Donnerstagabend die Wohnung des Mannes gestürmt, ihn aber nicht angetroffen.

Der 13-Jährige war am Donnerstagmorgen mit einem Messer angegriffen und am Oberkörper schwer verletzt worden. Der Junge aus dem Irak sei mittlerweile außer Lebensgefahr, hieß es am Freitag. Nach der Tat hatte er es noch geschafft, nach Hause zu laufen und die Polizei zu alarmieren. Danach kam der Junge ins Krankenhaus, wo er sofort operiert wurde. Der genaue Tathergang war zunächst unklar, eine Mordkommission ermittelt.

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Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es auf der Seite vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Dort wird für den Nachmittag vor allem mit Blick auf die Mitte Deutschlands vor heftigen Gewittern und Starkregen gewarnt. Im weiteren Verlauf wandert das Unwetter in den Norden und den Nordosten. 


Nachrichten von Donnerstag, den 12. April

Neuhausen: Sohn soll Mutter mit Schwert attackiert haben

Ein 17 Jahre alter Jugendlicher soll im brandenburgischen Neuhausen seine mit einem Schwert schwer verletzt haben. "Es passierte am Donnerstagmorgen im Haus der Familie. Ein Zeuge hatte uns alarmiert", sagte ein Polizeisprecher. Die 59-jährige Mutter wurde demnach am Kopf und an den Händen mit dem Zier-Schwert getroffen und musste in eine Spezialklinik geflogen werden. Lebensgefahr bestehe nicht. Die Sicherheitskräfte suchten mit Hunden und einem Hubschrauber nach dem Sohn, der geflohen war. Ihm wird gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Der Grund für die Gewalttat war zunächst unklar.

Nordhorn: Kinder überfallen Geschäft mit Softairpistole

Drei Jungen im Alter von zehn bis zwölf Jahren haben in in Niedersachsen einen bewaffneten Raubüberfall versucht. Das mit einer Softairpistole ausgestattete Trio habe einen Eine-Welt-Laden betreten, die Angestellte bedroht und Geld verlangt, berichtete die Polizei. Als die Frau ablehnte, flüchteten sie sofort.

Eine Streifenwagenbesatzung griff die unmittelbar nach der Tat am Mittwochnachmittag in der Nähe auf und nahm sie in Gewahrsam. Ihre Pistole erwies sich dabei als Softairwaffe. Die Jungen gestanden die Tat. Nach einer Befragung übergaben die Beamten sie ihren Erziehungsberechtigten. Kinder unter 14 Jahren sind nach deutschem Strafrecht noch nicht schuldfähig.

Hamburg: Mann sticht auf Ex-Frau und das gemeinsame Kind ein

nachrichten deutschland - jungfernstieg 2

Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr stehen am Jungfernstieg vor dem U-Bahnzugang

DPA

Am Jungfernstieg in Hamburg hat am Vormittag ein Mann seine Ex-Frau und das gemeinsame Kind mit einem Messer attackiert. Das Kind sei seinen Verletzung noch am Tatort, einem S-Bahnsteig, erlegen, die Mutter habe schwere Verletzungen erlitten, berichtet die Polizei unter anderem auf Twitter. Die Frau schwebt Angaben der Beamten zufolge in Lebensgefahr. Da das Areal weiträumig abgesperrt worden sei, komme es derzeit zu Verkehrsbehinderungen, heißt es. Die S-Bahnstrecke zwischen Hauptbahnhof und dem Stadtteil Altona ist aktuell gesperrt.

Der Tatverdächtige wurde noch vor Ort festgenommen. Eine Mordkommission und die Staatsanwaltschaft Hamburg haben Ermittlungen aufgenommen, zeitnah will sich zudem ein Sprecher zu dem Vorfall mitten in der Innenstadt äußern.

Baar-Ebenhausen: Mutter tötet dreijährigen Sohn und zündet sich selbst an

Im oberbayerischen Baar-Ebenhausen hat sich am frühen Mittwochmorgen offenbar eine Familientragödie ereignet. Wie die Polizei berichtet, erstach eine Mutter zunächst ihren drei Jahre alten Sohn, ehe sie versuchte sich das Leben zu nehmen, indem sie ihre Kleidung in Brand setzte. Ihre Motive waren zunächst unklar.

Der Vater der Mutter, der ebenfalls in dem Haus lebt, hörte nach Angaben der Beamten gegen 4.15 Uhr Schreie und entdeckte das Verbrechen. Er wählte sofort den Notruf. Die Frau kam mit lebensgefährlichen Brandverletzungen in ein Spezialkrankenhaus, für ihren Sohn gab es keine Rettung mehr.

In dem Einfamilienhaus in der kleinen Gemeinde bei Ingolstadt liefen am Mittwoch zunächst Tatortarbeit und Spurensicherung. Der Vater musste von einem Kriseninterventionsteam betreut werden.

Suhl: Amtsgericht nach Bombendrohung evakuiert

Das Amtsgericht im thüringischen Suhl ist nach einer eingegangenen Bombendrohung am Vormittag evakuiert worden. Man sei vor Ort im Großeinsatz, twitterte die Polizei. Das geräumte Gebäude werde nun gesichert und von Spezialkräften überprüft, heißt es.

Aschau: Streit eskaliert - Mann geht mit Hammer auf Mitbewohner los

Am Mittwochmorgen ist die Polizei zu einem Einsatz in einer sozialtherapeutischen Einrichtung in Aschau im Chiemgau gerufen worden. Eine Zeugin hatte den Beamten gegen sieben Uhr einen heftigen Streit zwischen zwei Bewohnern gemeldet. Einer der Beteiligten, ein 30-jähriger Nigerianer, wurde schließlich gewalttätig, wie die Polizei mitteilt. Demnach ist er mit einem Hammer auf einen 26-jährigen Syrer losgegangen und verletzte den Mann dabei schwer. 

Das Opfer musste zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden, den Täter nahmen die Beamten in dem Heim fest. Da in der Einrichtung auch psychisch kranke Menschen wohnen, wurde der 30-Jährige zur forensischen Untersuchung in eine Fachklinik eingeliefert. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Totschlags.

Essenbach: Tödlicher Unfall auf A92 - Lkw-Fahrer festgenommen

Bei der Fahrt auf der A92 bei Essenbach im Landkreis Landshut ist ein Sportwagen gegen die Mittelleitplanke sowie einen Brückenpfeiler gekracht und dabei in zwei Teile gerissen worden. Der 59-jährige Fahrer des Autos kam bei dem Unglück in der Nacht auf Mittwoch ums Leben, berichtet der BR. Auch der Fahrer eines nachfolgenden Lkw prallte demnach in die Leitplanke. Er blieb unverletzt, wurde aber von der Polizei festgenommen. Der Grund: Gegen den 50-Jährigen lagen mehrere Haftbefehle vor. 

Auch ein 46-jähriger Autofahrer fuhr beim Ausweichen gegen die Mittelleitplanke. Er erlitt ebenfalls keine Verletzungen. Die Autobahn Richtung München musste für die Bergungsarbeiten mehrere Stunden gesperrt werden.

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Nachrichten von Mittwoch, den 11. April

Köln: Polizei findet 16.000 Euro in Unterwäsche einer Ladendiebin

Ihr Versteck war gut, aber nicht gut genug. In der Unterwäsche einer ertappten Ladendiebin, die nach eigenen Angaben Hartz-IV-Leistungen bezieht, hat die Kölner Polizei mehr als 16.000 Euro Bargeld gefunden. Wie die Beamten in der Domstadt am Mittwoch mitteilten, wurde die 49-Jährige aus dem Rhein-Sieg-Kreis am Vorabend beim versuchten Diebstahl einer 400 Euro teuren Sonnenbrille erwischt. Ein Mitarbeiter der betroffenen Boutique sprach die Frau an und verständigte die Polizei.

Beamte durchsuchten die Frau daraufhin, fanden und beschlagnahmten das Geld. Woher es stammte, sagte die Frau nicht. Gegen sie wird nun wegen Ladendiebstahls und Sozialleistungsbetrugs ermittelt.

Gochsheim: Feuerwehr befreit eingeklemmten Marder aus schwindelerregender Höhe

Ein junger Marder hat sich an einer Hauswand in Bayern so ungünstig eingeklemmt, dass die Feuerwehr ihn retten musste. Das Tier habe sich in etwa zwölf Meter Höhe an der Außenfassade verfangen und sei nicht mehr freigekommen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Der Hausbesitzer in Gochsheim bei Schweinfurt hatte darauf die Feuerwehr alarmiert, die den Marder schließlich am Dienstagnachmittag aus seiner misslichen Situation befreite und in ein Tierheim brachte.

Die Polizei baut darauf, dass der Marder die Rettung den Menschen positiv anrechnet: "Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass sich das Tier in Zukunft dafür dankbar zeigt und nicht allzu oft an geparkten Autos "herumknabbert"."

Gießen: Schule muss wegen Reizgas evakuiert werden

Für die Schüler der Willy-Brandt-Schule in Gießen endete der Unterricht heute früher. Wie die "Gießener Allgemeine" berichtet, wurde das Schulgebäude am Mittwoch gegen 12 Uhr geräumt, weil ein Unbekannter Reizgas versprüht hatte. Mehr als 700 Schüler mussten sich auf den Heimweg machen. 

Der Hausmeister der Schule bemerkte das Gas frühzeitig und betätigte den Feueralarm, daher konnte Schlimmeres verhindert werden. Alle Schüler blieben unverletzt, nur eine Schülerin kollabierte vor Aufregung und wurde von Notärzten behandelt. Vermutlich handelte es sich um einen schlechten Scherz eines Schülers.

13 Einsatzkräfte der Feuerwehr kontrollierten das Gebäude und öffneten die Fenster. Der Unterricht wird morgen weitergehen.

 

Kaiserslautern: Mann verbrennt im Schrebergarten

Bei einem Brand in einem Gartenhaus ist im rheinland-pfälzischen Kaiserslautern am Mittwoch ein Mann ums Leben gekommen. Die Polizei holte nach eigenen Angaben mehrere Gasflaschen aus dem brennenden Gebäude in einer Schrebergartenanlage und kühlte sie in einem nahen Weiher, damit sie nicht explodierten. Die Brandursache war unklar.

Nach Polizeiangaben meldete ein Nachbar am Vormittag das Feuer. Das Gartenhaus brannte völlig aus. Für das Opfer kam jede Hilfe zu spät.

Essen: Zoll stellt scharfe Kriegswaffen in Wohnung sicher

In einer Wohnung im Kreis Neuss stellte der Essener Zoll kürzlich mehrere scharfe Kriegswaffen sicher. Darunter befanden sich eine vollautomatische Zastava M70 sowie weitere Schusswaffen, Schalldämpfer, Munition und zwei Elektroschocker. 

Nachrichten aus Deutschland: Eine Zastava M70 (vollautomatische Schusswaffe)

Der Zoll stellt eine vollautomatische Zastava M70 sicher

Die Waffen befanden sich im Besitz eines 45-jährigen Deutschen, gegen den nun wegen Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz ermittelt wird.

Hamburg: Razzia gegen "187 Strassenbande"

Am Mittwochmorgen startete die Hamburger Polizei einen Großeinsatz gegen die Hamburger Gangsta-Rapper von "187 Strassenbande". Nach Angaben des "Hamburger Abendblatts" durchsuchen die Beamten seit den frühen Morgenstunden insgesamt 16 Objekte, darunter die Wohnung eines Bandmitglieds, der Fanshop 187 auf dem Hamburger Kiez und ein Tonstudio. 

Die "187 Strassenbande" besteht aus den Rappern Gzuz, Bonez MC, Maxwell, LX und Sa4, sowie aus den Sprayern Frost und Track. Nachdem die Gruppe auf Instagram mehrmals mit Waffen und Kokain posiert hatten, suchen die Einsatzkräfte verstärkt nach Drogen und illegalen Schusswaffen. Dabei kommt auch ein Drogenspürhund zum Einsatz. 

Als die Polizei gegen sechs Uhr morgens die Wohnung des Rappers Maxwell stürmte, fuhr dieser kurz darauf mit einem schwarzen Mercedes und drei weiteren Insassen vor. Als einer von ihnen ausstieg und die Einsatzkräfte beschimpfte, wurde er mit gezogenen Waffen aufgefordert, sich auf den Boden zu legen, heißt es. Dabei soll es sich um Maxwell selbst gehandelt haben. Der Rapper wurde festgenommen, allerdings schon bald darauf wieder entlassen. Der Fahrer des Mercedes musste sich einem Drogentest unterziehen, ein weiterer Insasse war betrunken. In der Wohnung wurde dem Bericht zufolge bisher nur eine kleine Menge Drogen gefunden. 

Fulda: Turbulente Kuh-Jagd auf der Autobahn

Wer in den frühen Morgenstunden auf der B 62 auf Höhe Alsfeld unterwegs war, dem bot sich ein ungewöhnliches Bild: Eine Kuh war mit ihren sechs Kälbern zu einer riskanten Autobahn-Runde aufgebrochen.

Während nach zwei Stunden immerhin die Kälber eingefangen waren, legte das Muttertier den Verkehr noch weiter lahm. Zwei Streifenwagen und etwa zehn Landwirte waren nötig, um den Ausreißer zu fassen und in den heimatlichen Stall zu verfrachten. Dort steht sie nun vermutlich unter strenger Beobachtung. 

Kelsterbach: 63-Jährige bei Streit getötet - Ehemann unter Verdacht

Die 22 Jahre alte Tochter fand ihre Eltern verletzt im Keller - kurz danach starb die Mutter. Nach dem gewaltsamen Tod der 63 Jahre alten Frau in Kelsterbach (Hessen) hat die Staatsanwaltschaft gegen ihren Ehemann Haftbefehl wegen Totschlags beantragt. Die Frau sei ersten Ermittlungen zufolge an den schweren Kopfverletzungen gestorben, die ihr Mann ihr im Streit zugefügt hat, sagte Oberstaatsanwalt Robert Hartmann in Darmstadt. Der 71 Jahre alte Mann schweige zu den Vorwürfen. 

Ersten Erkenntnissen zufolge war das Paar in dem Mehrfamilienhaus in einen heftigen Streit geraten. Worum es dabei ging, ist noch völlig unklar. Es sei zu einer "beidseitigen körperlichen Auseinandersetzung" gekommen. Mit einem noch unbekannten Gegenstand soll der 71-Jährige seine Frau am Kopf getroffen haben. Ein Notarzt konnte sie nicht mehr retten. Der Mann wurde festgenommen.

Kobern-Gondorf: Opa und Enkelin ertrinken in der Mosel

Im rheinland-pfälzischen Kobern-Gondorf hat sich am Dienstagnachmittag eine Tragödie ereignet. Wie die Polizei berichtet, hatten Zeugen den Beamten gegen 14.30 Uhr eine leblos in der Mosel treibende Person gemeldet. Daraufhin eingesetzte Retter sprangen ins Wasser und stellten fest, dass es sich um zwei Menschen handelte: einen 69 Jahre alten Mann und dessen vierjährige Enkelin. Die beiden seien sofort an Land gebracht worden, wo Reanimationsmaßnahmen jedoch ohne Erfolg blieben. 

Bisherigen Erkenntnissen zufolge hatte der Mann versucht, das zuvor in den Fluss gestürzte Mädchen zu retten und kam dabei selbst ums Leben. "Ersten Ermittlungen zufolge handelt es sich um einen tragischen Unglücksfall", teilte die Polizei mit.

Mainz: Straßenbahn entgleist - 25 Verletzte

Bei einem Straßenbahnunglück in Mainz sind am Mittwochmorgen 25 Menschen leicht verletzt worden. Unter den Verletzten sind auch einige Schulkinder, wie die Polizei mitteilte.

Der Unfall ereignete sich im Stadtteil Bretzenheim nahe einer Grundschule. Es kam zu Behinderungen im Berufsverkehr. Der Straßenbahnverkehr rund um die Unfallstelle wurde eingestellt. Nach Angaben der "Allgemeinen Zeitung" war die Bahn an einer Weiche aus dem Gleis gesprungen. Wie es dazu kam, ist noch unklar. Zuvor hatte der SWR darüber berichtet.

Hagen: Eine Tote und mehrere Verletzte bei Feuer in Altenheim

Bei einem Feuer in einem Seniorenheim in Hagen (NRW) ist am späten Dienstagabend eine 80-jährige Frau ums Leben gekommen, zehn weitere Bewohner wurden verletzt. Wie die "Ruhr Nachrichten" berichten, schlugen den Feuerwehrkräften beim Eintreffen Flammen aus einem Raum im dritten Obergeschoss entgegen. Weitere Zimmer bleiben vom Feuer verschont, waren jedoch von Rauch betroffen. Die Retter brachten die Bewohner demnach ein Stockwerk tiefer in Sicherheit,für die 80-Jährige jedoch kam jede Hilfe zu spät. Nun wird ermittelt, was zum Ausbruch des Brandes geführt habe, heißt es.

Nordrhein-Westfalen: Gewitter setzt Keller unter Wasser - zahlreiche Einsätze

Am Dienstagabend ist ein von heftigen Schauern begleitetes Gewitter über große Teile Nordrhein-Westfalens gezogen. Vor allem im Bergischen Land und im Siegerland mussten die Feuerwehren immer wieder ausrücken. In und um Siegen habe es mehrere überflutete Straßen gegeben, sagte ein Mitarbeiter der zuständigen Leitstelle. Nach einem Blitzeinschlag löschte die Feuerwehr zudem einen Brand an einem Hausanbau in dem nahen Ort Hilchenbach. In Wuppertal wurde die Feuerwehr mehr als 50 Mal zu Einsätzen gerufen, wie ein Sprecher sagte. Meistens standen Keller unter Wasser.

Das Unwetter zog über das Ruhrgebiet und Düsseldorf hinweg in Richtung niederländischer Grenze, in Krefeld am Niederrhein kam es am späten Abend an. Es habe Starkregen gegeben, hieß es dort bei der Feuerwehr. Die Einsatzkräfte mussten wiederholt wegen überfluteter Keller zu Hilfe kommen.

So wird das Wetter in Deutschland

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Nachrichten von Dienstag, den 10. April

Karlsruhe: Edelgard Huber von Gersdorff im Alter von 112 Jahren gestorben

nachrichten deutschland - Edelgard Huber

Edelgard Huber von Gersdorff bei der Feier ihres 112. Geburtstags

DPA

Die wohl älteste Deutsche, Edelgard Huber von Gersdorff, ist tot - sie wurde 112. Wie ihre Nichte mitteilte, starb die Karlsruherin bereits am vergangenen Montag. Die Familie bestätigte damit Berichte von SWR und MDR. Ihren 112. Geburtstag hatte sie am 7. Dezember vergangenen Jahres noch im Kreis ihrer Familie und mit Ehrengästen gefeiert und dabei geduldig die Fragen neugieriger Journalisten beantwortet. Edelgard Huber von Gersdorff hat das Kaiserreich, die Weimarer Republik, die Nazi-Zeit, die Nachkriegs-Bundesrepublik und die Wiedervereinigung erlebt. Sie war 1905 in Thüringen als Kind einer Offiziersfamilie geboren worden und war als Jugendliche nach Karlsruhe gezogen.

Heiligendamm: Drei Verletzte bei Unfall von Schmalspurbahn "Molli"

Bei einem Unfall der Schmalspurbahn "Molli" sind in Heiligendamm in Mecklenburg-Vorpommern zwei Passagiere mit Knochenbrüchen schwer verletzt worden. Ein weiterer Fahrgast kam mit leichten Verletzungen ebenfalls ins Krankenhaus, wie die Polizeiinspektion Güstrow am Dienstag mitteilte. Weil eine Weiche falsch gestellt war, sprangen drei der im Stil des 19. Jahrhunderts gebauten Waggons aus den Gleisen. Sie seien jedoch nicht umgekippt, erklärte die Polizei. Der von einer Dampflok gezogene Zug pendelt von Bad Doberan über das Seebad Heiligendamm nach Kühlungsborn und wird viel von Touristen genutzt.

Walderbach: Motorradfahrer mit Tempo 242 auf Bundesstraße geblitzt

Satte 142 Stundenkilometer zu schnell war ein Motorradfahrer am vergangenen Sonntag in der Nähe von Walderbach (Bayern) unterwegs. Polizisten blitzten den Raser mit 242 km/h auf einer Bundesstraße, wo maximal 100 km/h erlaubt sind. Eine Strafe muss der Fahrer allerdings voraussichtlich nicht fürchten, wie die "Passauer Neue Presse" berichtet. Der Grund: Er ist auf dem Blitzerfoto aufgrund seines verspiegelten Helmvisiers nicht eindeutig zu identifizieren.

Geblitzte Biker müssten dafür wegen fehlender Nummernschilder vorn zudem zeitnah - möglichst wenige Meter nach dem Verstoß - gestoppt und überprüft werden, heißt es in dem Bericht. Bei der Kontrolle vom Sonntag wurden die Fahrzeuge jedoch nur geblitzt und nicht angehalten, sodass der Raser wohl ungeschoren davon kommen wird. "Wenn sich niemand als Zeuge meldet, dann wird es sehr schwierig, den Biker noch zu identifizieren", sagte der Sprecher der Zeitung. Andernfalls drohen dem Fahrer eine Geldstrafe in Höhe von 1200 Euro, ein dreimonatiges Fahrverbot sowie zwei Punkte in Flensburg.

Hessen: Baby nach Hundeattacke gestorben

Im hessischen Bad König ist ein sieben Monate altes Baby nach einem Hundebiss gestorben. Der Hund der Familie biss den Jungen am Montagabend in den Kopf, wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Dienstag in Darmstadt mitteilten. Die Rettungskräfte brachten das Kind in eine Klinik, wo sein Zustand zunächst stabil war. Am späten Montagabend starb der Säugling jedoch. Die genauen Umstände waren zunächst noch unklar. Der Hund, bei dem es sich nach ersten Erkenntnissen um einen Staffordshire-Mischling handeln könnte, wurde in ein Tierheim gebracht. Erst in der vergangenen Woche hatte ein solcher Kampfhund in Hannover einen 27-jährigen Mann und dessen 52-jährige Mutter totgebissen.

Forst bei Deidesheim: Pferde gehen bei Kutschfahrt durch – sechs Verletzte

Im rheinland-pfälzischen Forst bei Deidesheim ist es am Sonntagmittag zu einem Unfall mit einem Pferdegespann gekommen. Bei einem Wendemanöver vor der der Waldgaststätte "Thomas Waldweinstube" gingen beide Pferde der mit vier Personen besetzten Kutsche durch und rannten in eine voll besetzte Sitzbankgruppe. Hierbei wurden insgesamt sechs Personen verletzt. Drei Personen mussten aufgrund ihrer Verletzungen in jeweilige Krankenhäuser verbracht werden. Beide Pferde verletzten sich nur leicht. Ob die Ursache auf einen technischen Defekt oder menschliches Verschulden zurückgeführt werden kann, ermittelt jetzt die Polizei.

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Nachrichten von Montag, den 9. April

Würselen: Achtjähriger ertrinkt im Schwimmbad

Im Aquana-Freizeitbad in Würselen ist am Sonntagnachmittag ein kleiner Junge ertrunken. Wie die "Aachener Nachrichten" melden, wurde der leblose Körper des Achtjährigen im Wellenbecken gefunden. Mitarbeiter und Rettungskräfte hätten noch versucht, das Kind wiederzubeleben, jedoch ohne Erfolg. Er starb im Krankenhaus. Wie die Aachener Staatsanwaltschaft berichtete, gibt es keine Hinweise darauf, dass die Schwimmaufsicht oder weitere Beteiligte auf eine strafrechtlich relevante Weise ihre Sorgfaltspflichten verletzt hätten.

Düsseldorf: Mann beißt Freundin Stück aus Gesicht

In Düsseldorf ist ein Mann am Montag zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden, weil er seiner Freundin ein großes Stück Haut aus dem Gesicht gebissen und weggespuckt hat. Ein Amtsrichter sprach von einer "menschenfeindlichen Tat" und verurteilte den 28-Jährigen zu zweieinhalb Jahren Gefängnis wegen schwerer Körperverletzung. Das Opfer werde "dauerhaft entstellt" bleiben. Die Tat, die die Staatsanwältin als "grauenhaft wie aus einem Horrorfilm" bezeichnete, hatte sich vor einem Nachtclub abgespielt.

Der 28-Jährige hatte sich in der Warteschlange nach reichlichem Konsum von Cannabis und Wodka auffällig verhalten und angefangen zu bellen. Das Paar geriet vor den Augen zahlreicher Zeugen in Streit. Schließlich biss der Mann der 27-Jährigen in die Schläfe und riss ihr laut medizinischem Gutachten ein sechs mal vier Zentimeter großes Stück Haut samt eines Teils der Augenbraue aus dem Gesicht. Die Frau wurde notoperiert und musste mehrere Nachoperationen über sich ergehen lassen.

Wegen des Drogenkonsums räumte das Gericht dem Angeklagten verminderte Schuldfähigkeit ein. Die Verteidigung des Deutschen hatte eingeräumt, dass es sich um eine "hässliche Tat" gehandelt habe.

Siegen: 19-Jährige randaliert in Disco und beißt Polizistin

Die Polizei in Siegen ermittelt gegen eine 19-Jährige, die am Wochenende vollkommen durchgedreht ist. Zunächst hatte sie in der Nacht zu Sonnabend in einer Freudenberger Diskothek randaliert. Als sie diese deshalb verlassen musste und das Personal die Polizei rief, brannten bei der Frau offenbar die Sicherungen durch: Zunächst versuchte sie, den Beamten ins Gesicht zu schlagen, nach einem weiteren trat sie, einen zweiten Beamten spuckte sie an. Auch als sie mit Handschellen fixiert zur Wache gebracht werden sollte, beruhigte sie sich nicht. Zunächst trat sie gegen den Streifenwagen, dann spuckte sie weiter wild um sich und beleidigte die Beamten aufs Übelste. Einer jungen Polizeikommissarin biss sie zudem noch in die Hand. Auf der Wache waren dann mehrere Beamte notwendig, um die wildgewordene Frau aus dem Streifenwagen ins Innere des Dienstgebäudes zu verfrachten beziehungsweise zu tragen. Wobei die 19-Jährige auch dabei noch weiter wie von Sinnen um sich trat. Der Frau wurde schließlich eine Blutprobe entnommen, wobei sie sich auch hierbei versuchte, sich dieser gewaltsam zu widersetzen.

Bruchsal: 14-Jähriger von Quad erschlagen

Am Sonntagnachmittag gegen 15.30 Uhr ist im baden-württembergischen Bruchsal ein 14-jähriger Junge mit einem Quad tödlich verunglückt. Wie die Polizei berichtet, war der Teenager mit dem Fahrzeug auf einem Feldweg in der Nähe des Thomashofs unterwegs. Dort kam er mit dem Fahrzeug vom Weg ab, fuhr eine Böschung hinauf und kippte mit dem Quad um. Das Fahrzeug begrub den 14-Jährigen unter sich. Mit schwersten Verletzungen wurde er, nach ersten Reanimationsmaßnahmen vor Ort, in eine Klinik gebracht. Dort erlag er am späten Nachmittag seinen Verletzungen.  

Gelchsheim: Hunderte tote Schweine auf Hof gefunden

In einem Schweinemastbetrieb im bayerischen Osthausen bei Gelchsheim in Unterfranken wurden am Freitag Hunderte verendeter Schweine entdeckt. Wie das Portal "Top Agar Online" meldet, liegen laut Landratsamt Würzburg zur Zeit keine Hinweise auf das Verenden der Tiere durch eine Seuche vor. Gutachter sollen die Todesursache der Schweine klären, der Maststall wurde von der Polizei versiegelt.

Hamburg: Spaziergänger findet Leiche im Park

Ein Spaziergänger hat im Eichtalpark im Hamburg eine grausige Entdeckung gemacht: Im Wasser des durch den Park verlaufenden kleinen Flusses Wandse trieb eine Leiche.  Polizei und Feuerwehr hätten den Weg daraufhin komplett abgesperrt, schreibt das "Hamburger Abendblatt". Informationen zur Identität oder zum Geschlecht gab es zunächst nicht. Wie das Blatt weiter schreibt, befinde sich in der Nähe des Fundortes ein Zelt, in dem zuletzt ein Obdachloser Mann gelebt haben soll. Die Ermittlungen laufen. 

Hamburg: Raser von der Straße gerammt

In Hamburg hat die Polizei am Sonntagabend eine Verfolgungsjagd in Hollywood-Manier beendet. Wie die "Mopo" unter Berufung auf die Polizei berichtet, wurde ein flüchtiger Raser von einem Streifenwagen von der Straße gedrängt und krachte gegen ein Verkehrsschild. Zuvor hatte der 26-Jährige versucht, sich einer Polizeikontrolle wegen überhöhter Geschwindigkeit zu entziehen, indem er aufs Gas trat und mehrere rote Ampeln überfuhr. Mehrere Einsatzwagen hefteten sich an seine Fersen. Nachdem der Flüchtige gestoppt werden konnte, stellte sich heraus, dass er keinen Führerschein hatte und unter dem Einfluss von Drogen stand. Außerdem war er in einem nicht versicherten Fahrzeug mit gestohlenen Kennzeichen unterwegs.

Witten: Tödlicher Streit um eine Flasche Wodka

In Witten bei Bochum ist ein 18-Jähriger bei einem Streit tödlich verletzt worden. Wie die Polizei berichtet, kam es in der Nacht zum Sonntag vor einem Kiosk zunächst zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren jungen Männern. Nach dem derzeitigen Stand der Erkenntnissen war der ungeklärte Verbleib einer Wodkaflasche der Auslöser. Einer der Beteiligten stach dem 18-Jährigen in den Hals. Dabei wurde der junge Mann so schwer verletzt, dass er noch am Tatort verstarb. Die Obduktion habe ergeben, dass die Halsschlagader fast vollständig durchtrennt wurde, heißt es im Polizeibericht. Ein weiterer Beteiligter erlitt Schnittverletzungen am Bauch. Ein Verdächtiger konnte den Beamten nach bislang nicht festgenommen werden, auch die Tatwaffe wurde noch nicht gefunden. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen. 

Essen: Polizisten bei Massenschlägerei verletzt

Zwei Polizisten sind bei einem Familienstreit, der in einer Massenschlägerei endete, verletzt worden. Einem Bericht der "WAZ" zufolge, wurden die Beamten zu der Auseinandersetzung gerufen. Als sie eintrafen, hätten sich etwa 15 Personen auf der Straße befunden und sich geprügelt. Als die Beamten versuchten, die Menschen zu trennen, seien sie selbst angegriffen worden. Dabei wurden zwei von ihnen leicht verletzt. Insgesamt rückte die Polizei mit einem Großangebot von 14 Streifenwagen an, um die Situation zu bereinigen.

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rös/jek/mod/sve/fri / AFP / DPA