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Nachrichten aus Deutschland: Frau schlägt Ehemann mit Müsli-Schale bewusstlos - 14-Jährige Tochter ruft die Polizei

Mannheim: Frau schlägt Ehemann mit Müsli-Schale bewusstlos +++ Reutlingen: Mann stürzt mit achtjährigem Kind auf Schultern in Grillfeuer +++ Köln: 27-Jähriger soll Freund der Mutter erschlagen haben +++ Nachrichten aus Deutschland.

Nachrichten aus Deutschland: Familienstreit in Mannheim

Der Mann wurde mit einer Gehirnerschütterung in ein Krankenhaus eingeliefert (Symbolfoto)

Mannheim: Frau schlägt Ehemann mit Müsli-Schale bewusstlos

In Mannheim hat eine 53 Jahre alte Frau hat in Mannheim ihren Mann mit einer Müsli-Schale bewusstlos geschlagen. Die Polizei wurde laut einer Mitteilung von der 14-jährigen Tochter des Paares alarmiert, die den Streit in der Nacht zum Sonntag in ihrem Kinderzimmer hörte und den Notruf wählte. "Als die Streife gegen 23.30 Uhr in der Wohnung im Stadtteil Wohlgelegen eintraf, lag der zuvor wütende Ehemann regungslos am Boden", schrieben die Beamten. Seine Frau hatte nach einem verbalen Streit zu der Porzellan-Schale gegriffen. Der 57-Jährige erlitt Platzwunden am Kopf sowie eine Gehirnerschütterung und kam in ein Krankenhaus. Gegen die Ehefrau wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Warum es zwischen den Eheleuten zum Streit kam, blieb zunächst unklar.

Reutlingen: Mann stürzt mit achtjährigem Kind auf Schultern in Grillfeuer

Im baden-württembergischen ist ein Mann mit einem Kind auf den Schultern in die Flammen eines Grillfeuers gestürzt. Wie die Polizei in Reutlingen am Sonntag mitteilte, nahm der 39-Jährige den achtjährigen Jungen bei einem Grillfest in Pliezhausen huckepack und stolperte. Beide fielen in die Grillstelle.
Obwohl andere Anwesende sofort reagierten und die beiden aus dem Feuer zogen, erlitt der Junge Brandverletzungen. Er wurde stationär in einer Klinik aufgenommen. Der Mann musste nicht behandelt werden.

Köln: 27-Jähriger soll Freund der Mutter erschlagen haben

In Köln steht ein 27-Jähriger unter Verdacht, den Lebensgefährten seiner Mutter mit einem Beil erschlagen zu haben. Wie die Polizei berichtet, wurden die Beamten gegen 0.15 Uhr in ein Wohnhaus im Stadtteil Dünnwald gerufen. Die 47-Jährige hatte den Notruf gewählt, nachdem es einen heftigen Streit zwischen ihrem Freund und ihrem Sohn gegeben hatte. Infolgedessen verletzte der Sohn den 53-Jährigen mit einem Beil. Der Mann erlag noch am Tatort seinen schweren Verletzungen. Der 27-Jährige ließ sich widerstandslos festnehmen. Er befindet sich in Polizeigewahrsam. Die Beamten ermittelt wegen Totschlags. 

Sassnitz: Mann muss 20 Stunden auf defektem Jetski ausharren

Auf der Ostsee musste ein Wassersportler 20 Stunden lang auf seinem defekten Jetski ausharren. Der 33-Jährige war am Freitag südlich von Sassnitz in See gestochen, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger mitteilte. Eigentlich sollte es eine kurze Tour werden - doch auf dem Meer fiel plötzlich der Motor des Jetskis aus und ließ sich nicht wieder starten.

Ohne Möglichkeit, auf seine Notlage aufmerksam zu machen, richtete sich der leicht bekleidete Mann darauf ein, die Nacht auf der Ostsee zu verbringen. Seine kalten Füße habe er notdürftig im Motorraum seines Jetskis gewärmt, hieß es weiter. Kräftige Winde wehten den hilflosen Mann in der Nacht immer weiter auf die offene See hinaus. Erst am Samstagmittag entdeckte die Besatzung eines Schiffes den Wassersportler - rund 20 Kilometer von seinem Startplatz entfernt. Die Bootsleute holten den 33-Jährigen an Bord und versorgten ihn mit heißen Getränken. Auf seinen Wunsch hin brachten sie den Mann ganz schnell zurück an Land. Er hatte sich vor allem um seine beiden Hunde gesorgt: Sie warteten in seinem Auto auf ihn.

Neuss: 18-Jähriger stirbt bei Badeunfall in Baggersee

Im nordrhein-westfälischen Neuss ist bei einem Badeunfall in einem Baggersee am Samstagabend ein 18-Jähriger ums Leben gekommen. Der Mann aus Neuss war mit anderen jungen Leuten zum Schwimmen in den See gegangen. Plötzlich ging er unter, wie die Kreispolizei Neuss am Sonntag berichtete. Die anderen versuchten noch, ihn zu finden, doch ohne Erfolg. Taucher der Feuerwehr Düsseldorf fanden den Vermissten wenig später auf dem Grund des bis zu acht Meter tiefen Sees. Er wurde noch in ein Krankenhaus gebracht, wo er jedoch nicht mehr gerettet werden konnte. "Derzeit muss von einem tragischen Unfall ausgegangen werden", sagte ein Sprecher der Kreispolizei.

So wird das Wetter in Deutschland am Sonntag, 22. April


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Nachrichten von Samstag, 21. April: 

Hamm: Drei Hunde sterben an Überhitzung im Kleintransporter

In Hamm in Rheinland-Pfalz sind drei Hunde an Überhitzung gestorben, nachdem ihr Halter sie in einem Kleintransporter allein gelassen hatte. Die Tiere müssen unfassbare Qualen durchgestanden haben. Übereinstimmenden Berichten zufolge waren die Hunde rund anderthalb Stunden in dem Transporter eingesperrt. Bei den toten Hunden handelt es sich nach Angaben der Berufstierrettung Rhein-Neckar um zwei Leonberger und einen Bullmastiff.

Der Mann, der die Hunde im Wagen zurückließ, wollte nur "eineinhalb Stunden zum Termin", wie ihn die Münchner "tz" zitiert. Er ließ dabei kein Fenster offen. Als die Berufstierrettung Rhein-Neckar am Tatort eintraf, hatte der Halter des Fahrzeugs die Hunde bereits aus dem Fahrzeug befreit. Sie lagen auf der Seite, hechelnd. Ein Tier krampfte bereits, hieß es auf der Facebook-Seite der Tierretter.

Gepostet von Berufstierrettung Rhein Neckar am Freitag, 20. April 2018
Gepostet von Berufstierrettung Rhein Neckar am Freitag, 20. April 2018

Der Geschäftsführer der Berufstierrettung Rhein-Neckar, Michael Sehr, sagte gegenüber der "Bild": "Ich bin jetzt seit zwölf Jahren dabei, aber so etwas habe ich noch nicht erlebt." Die Tiere hätten Blut erbrochen, hätten innerlich gekocht, krampften. Obwohl sie noch in eine Tierarztpraxis eingeliefert worden, starben alle Hunde im Laufe des Abends. Nutzer in den sozialen Netzwerken reagierten mit Bestürzung auf den Vorfall. "Mir fehlen die Worte“, schrieben etliche Nutzer unter den Facebook-Eintrag der Berufstierrettung Rhein-Neckar. Rund 15000 Mal wurde der Eintrag bislang geteilt.

Soest: Fallschirm-Springer wird bewusstlos und schlägt auf Feld auf

Im Kreis Soest (Nordrhein-Westfalen) ist ein Fallschirm-Springer ungebremst auf ein Feld aufgeschlagen. Wie "Der Westen"  berichtet, wurde der 53-Jährige während seines Sprungs aus unbekannter Höhe am Samstagmorgen bei Bad Sassendorf offenbar bewusstlos und konnte so nicht mehr bremsen. Ein Rettungshubschrauber brachte den schwer verletzten Mann in ein Krankenhaus. Er erlitt bei dem Sturz mehrere Knochenbrüche, schwebt jedoch nicht in Lebensgefahr. 

Passau: Trauerfeier für bei Schlägerei getöteten Maurice K.

Mit einer bewegenden Trauerfeier haben am Samstag Angehörige, Freunde und andere Wegbegleiter Abschied von dem bei einer Schlägerei in Passau getöteten Maurice K. (15) genommen. Rund 300 Menschen, darunter ganz viele Jugendliche, waren in Obernzell bei Passau zu der Messe gekommen. Bei seiner Predigt in der katholischen Pfarrkirche Maria Himmelfahrt sagte der frühere Ortspfarrer und Ruhestandsgeistliche Josef Remberger: "Ein blühendes Leben verschwand, wurde buchstäblich zu Tode getrampelt."

Zu Beginn der Messe wurde das Lied "Über den Wolken" von Reinhard Mey gespielt und zum Abschluss "Wind of Change" von der Band Scorpions, was das Lieblingslied von Maurice K. gewesen sein soll. Er war am Samstagvormittag auf dem örtlichen Friedhof beigesetzt worden. Das Urnenbegräbnis hatte im engsten Familienkreis stattgefunden.

Der Schüler hatte sich am vergangenen Montagabend mit einem Gleichaltrigen verabredet, um einen Streit auszutragen. Die Situation eskalierte. Maurice ging verletzt zu Boden und starb wenig später im Krankenhaus. Fünf Tatverdächtige im Alter von 15, 17, 21 und 25 Jahren sitzen in Untersuchungshaft. Für einen 14-Jährigen ordnete ein Haftrichter einen Unterbringungsbefehl in einer geschlossenen pädagogischen Einrichtung an. Allen wird Körperverletzung mit Todesfolge vorgeworfen.

Bietigheim: Auto überrollt Buggy - Zweijährige schwer verletzt

Im baden-württembergischen Bietigheim ist auf einem Parkplatz eine Zweijährige in einem Buggy schwer verletzt worden, weil ein Autofahrer beim Ausparken den Gang verwechselt hat. Statt rückwärts aus der Parklücke zu fahren, beschleunigte der 86-Jährige das Auto vorwärts und streifte einen nebenstehenden Wagen. Dieser wurde auf eine Parkbank geschoben, auf der eine Mutter mit ihrem fünfjährigen Sohn saß, teilte die Polizei am Samstag mit.

Neben der Bank stand ein Buggy mit der zwei Jahre alten Tochter. Das Auto erfasste den Kinderwagen und überrollte ihn. Passanten konnten das schwer verletzte Mädchen nach dem Unfall am Freitagnachmittag in Bietigheim unter dem Wagen befreien. Es wurde in eine Klinik gebracht, Lebensgefahr bestand nicht. Alle weiteren Unfallbeteiligten blieben unverletzt.

Hamburg: Auto gerät unter Lastwagenauflieger - zwei Verletzte

In Hamburg sind zwei Autoinsassen verletzt worden, als ihr Wagen fast vollständig unter den abgestellten Auflieger eines Lastwagens geriet. Die beiden konnten sich nach Angaben eines Feuerwehrsprechers selbst aus dem nicht zugelassenen Wagen befreien. Der Wagen wurde so sehr zerquetscht, dass es einem Wunder gleicht, dass die Insassen überlebt haben. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht. Die Verletzungen seien jedoch nicht schwer, sagte der Sprecher. Alkoholkonsum spielte Polizeiangaben zufolge keine Rolle bei dem Unfall am Samstagmorgen in Hamburg-Billbrook. Warum das Auto unter den Auflieger geriet, war noch unklar.

Berlin: Unbekannte hetzen Kampfhund auf Ausländer

In Berlin haben Unbekannte im Ostberliner Stadtteil Lichtenberg einen Kampfhund auf einen 36-jährigen Türken gehetzt. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, wurden der Mann und seine Begleiterin, eine 56-jährige Deutschtürkin, am Vorabend von zwei Männern vor einem Café zunächst fremdenfeindlich beleidigt. Daraufhin habe einer der Männer, die einen Pitbull bei sich gehabt haben sollen, die Frau am Hals gepackt und zu Boden gestoßen. Zudem habe einer der Unbekannten dem Kampfhund befohlen, den 36-Jährigen zu beißen. Das Tier verletzte den Mann laut Polizei leicht an einem Bein. Als Passanten zu Hilfe eilten, seien die Männer mit dem Hund geflohen. Eine Suche nach ihnen verlief ergebnislos. Die beiden Opfer kamen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus, das sie anschließend wieder verlassen konnten. Die weiteren Ermittlungen übernahm der Staatsschutz.

Köln: Prügelei Dutzender Jugendlicher am Rheinufer

Rund 40 Jugendliche sind in der Nacht zum Samstag laut Polizei am Tanzbrunnen in Köln in eine Prügelei verwickelt gewesen. Zeitweise versammelten sich bis zu 200 Menschen am Rheinpark, wie ein Sprecher der Polizei am Morgen sagte. Die Beamten rückten mit einem Großaufgebot an, vergaben Platzverweise und beruhigten die Situation. Fünf Jugendliche wurden laut Polizei in Gewahrsam genommen, Festnahmen gab es keine. Bei der Schlägerei verletzten sich drei Beteiligte leicht. Die Hintergründe der Prügelei seien noch unklar. Zuvor hatte der "Kölner Stadt-Anzeiger" berichtet.

Köln: 23-Jähriger vermisst nach nächtlichem Schwimmen im Rhein

In Köln wird ein 23-Jähriger, der am Mittwochabend in Köln im Rhein schwamm, vermisst. Der Mann war mit Freunden am Flussufer unterwegs gewesen und nach einer Abkühlung nicht mehr aufgetaucht, sagte ein Sprecher der Polizei am Samstag. Die Beamten hätten erst einen Tag später von dem Vorfall erfahren und mit einem Schiff und einem Hubschrauber gesucht - ohne Erfolg. Nach Informationen des "Express" nahmen die Freunde am Abend die Kleidung des 23-Jährigen mit - vielleicht auch, weil er zuvor gesagt haben soll, dass er später noch zu einem anderen Freund wolle. Jedenfalls versuchten die Freunde erst Donnerstagmittag wieder, ihn zu erreichen. Als das nicht gelang, alarmierten sie die Polizei. Ein Sprecher dort sagte: "Mittlerweile ist es sehr wahrscheinlich, dass er ertrunken ist."

Ballenstedt : 24-Jähriger ohne Führerschein gerät in Gegenverkehr - zwei Frauen tot

Bei einem Frontalzusammenstoß auf der Bundesstraße 185 nahe Ballenstedt im Harz sind zwei Frauen tödlich verunglückt. Ein 24-jähriger Autofahrer ohne Führerschein war in ihren Wagen geraten, wie die Polizei mitteilte. Eine 69-Jährige starb an der Unfallstelle, eine 58-Jährige im Rettungswagen. Der Autofahrer wurde schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Gegen ihn werde ermittelt, sagte ein Polizeisprecher am Samstag. Alle drei Unfallbeteiligten stammen aus dem Harz-Kreis. Der 24-Jährige sei am Freitagabend in einer leichten Kurve auf den unbefestigten Randstreifen und dann in den Gegenverkehr geraten. Warum er von der Straße abkam, sei noch nicht klar. "Möglicherweise war er unkonzentriert", sagte der Polizeisprecher. Er krachte frontal in das Fahrzeug der beiden Frauen. Die Bundesstraße 185 war stundenlang gesperrt. Unklar war noch, ob der junge Mann unter Einfluss von Drogen oder Alkohol stand. Die Staatsanwaltschaft habe einen Bluttest angeordnet. Es dauere aber voraussichtlich einige Tage, bis das Ergebnis feststehe, sagte der Polizeisprecher.

So wird das Wetter in Deutschland am Samstag, 21. April

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Nachrichten von Freitag, 20. April: 

Rostock: Student in Loch verschüttet und gestorben

Ein junger Mann ist am Freitag in Rostock in einem selbst gegrabenen Loch verschüttet und tödlich verletzt worden. Das teilte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Rostock mit. Nach Informationen der "Schweriner Volkszeitung" soll es sich bei dem Loch um einen selbstgebauten Weinkeller gehandelt haben. Der Keller sei zusammengestürzt, als sich der junge Mann dort aufgehalten habe. Der Mann sei unter mehreren Metern Erde und Geröll begraben worden. Diese Informationen konnte der Polizeisprecher zunächst nicht bestätigen. Ihm lägen noch keine detaillierten Informationen vor, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Eine Mordkommission soll die Ermittlungen aufgenommen haben.

Ingelheim: Dementer Radfahrer auf Autobahn gerettet

Auf der A 60 bei Ingelheim in Rheinland-Pfalz ereignete sich am Donnerstagnachmittag ein kurioser Vorfall mit Happy End. Ein dementer Radfahrer war als Geisterfahrer auf der dreispurigen Fahrbahn in Richtung Darmstadt unterwegs. Der 75-Jährige fuhr entgegen der Fahrtrichtung auf einem Teil der Autobahn, der keinen Standstreifen bereit hält. Wie die Polizei mitteilte, entdeckte ein Müllwagenfahrer den verwirrten Mann, als dieser ihm entgegenkam. Der Fahrer reagierte sofort, bremste den Verkehr hinter ihm langsam ab und half dem Mann über die Seitenplanke. Dort verständigte er dann die Polizei. Die Beamten kümmerten sich anschließend um den dementen Mann und brachten ihn nach Hause. Er blieb unverletzt. 

Essen: Erste Festnahme nach Überfall auf 17-Jährige

Nach dem Überfall auf eine 17-Jährige in der Essener Innenstadt (siehe auch untenstehende Meldung vom Donnerstag) hat die Polizei einen Verdächtigen geschnappt, wie ein Polizeisprecher bestätigte. Die Ermittler seien "ziemlich sicher", dass der Festgenommene an dem Überfall beteiligt gewesen sei. Er sei einer der beiden Männer, die auf dem Foto und dem Video zu sehen sind, mit denen die Polizei nach den Tätern sucht. Zunächst hatte die "Bild"-Zeitung von der Festnahme berichtet.

Die junge Frau war am Freitag vergangener Woche an einer U-Bahn-Haltestelle überfallen worden. Auf dem Video ist zu sehen, wie ein Täter der 17-Jährigen mit einem Gegenstand auf den Kopf schlägt. Laut Polizei handelte es sich um eine Glasflasche.

Dortmund: Mountainbiker mit 68 Stundenkilometern geblitzt

In Dortmund fiel der Polizei am Mittwoch das Blitzerfoto eines Fahrradfahrers auf, der mit 68 Stundenkilometern in eine Radarfalle gefahren war. Da der Zweiradfahrer an dieser Stelle bereits häufiger auffällig geworden war, postierten sich die Beamten am Donnerstag mit einem Messfahrzeug und einem Motorrad an der Stelle, um der Sache auf den Grund zu gehen. Tatsächlich passierte der Radfahrer die Stelle erneut, wieder mit überhöhter Geschwindigkeit. Er wurde gestoppt und kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass er ein E-Downhillbike eines slowenischen Herstellers fuhr, das in Deutschland nicht ohne Zulassung und Motorradführerschein im Straßenverkehr genutzt werden darf. Da der 24-jährige Besitzer beides nicht vorweisen konnte, stellten die Beamten den Turbo-Drahtesel sicher.

Nachrichten aus Deutschland: Blitzfoto mit Mountainbiker

Diesen rasanten Mountainbike-Fahrer nahm die Polizei in Dortmund genauer unter die Lupe

Hamburg: Polizei schießt auf Mann mit Messer

In Hamburg haben Polizisten am Freitagmorgen einem 24-jährigen Mann ins Bein geschossen. Wie ein Polizeisprecher auf stern-Nachfrage mitteilte, hatte dieser zuvor Passanten im Bezirk Wandsbek mit einem Messer bedroht. Im Anschluss gingen mehrere Notrufe bei der Polizei ein. Weil der Mann den Aufforderungen der eingetroffenen Beamten vor Ort nicht nachkam und sich auch diesen bedrohlich näherte, gaben die Polizisten zunächst einen Warnschuss ab. Ein zweiter Schuss wurde dem Sprecher zufolge gezielt auf das Bein des Mannes abgefeuert, um ihn zu stoppen. Im Anschluss wurde der offenbar psychisch Auffällige ins Krankenhaus gebracht. Über die Schwere seiner Verletzungen wurde nichts bekannt. Der Friedrich-Ebert-Damm, wo sich der Vorfall ereignete, blieb im Anschluss auf Höhe Stephanstraße beidseitig für den Verkehr gesperrt.

Erst in der vergangenen Woche war es in der Hansestadt zu zwei tragischen Vorfällen mit Messern gekommen: Am Donnerstag erstach ein Mann seine Ex-Partnerin und die gemeinsame einjährige Tochter am Jungfernstieg mitten in der Innenstadt. Kurze Zeit später kam es in der Nähe des Hauptbahnhofs zu einer Messerstecherei zwischen zwei Männern.

Berlin: Evakuierungen wegen Blindgänger begonnen

Evakuierungen und Verkehrssperrungen: In Berlin haben Polizisten damit begonnen, das Gebiet, auf dem eine 500-Kilogramm-Fliegerbombe gefunden worden war, zu räumen. 

Der stern hält Sie im nachfolgenden Ticker über die Ereignisse in der Hauptstadt auf dem Laufenden:

So wird das Wetter in Deutschland am Freitag, 20. April

 Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es auf der Seite des Deutschen Wetterdienst (DWD).


Nachrichten von Donnerstag, 19. April: 

Essen: Polizei sucht mit Fotos und Video nach Gewalttätern

Nachdem zwei junge Männer in der Essener Innenstadt einer 17-Jährigen eine Glasflasche auf den Kopf geschlagen haben, sucht die Polizei nun mit Fotos und einem Video nach den Tätern. Laut Polizei ereignete sich der Vorfall am vergangenen Freitag - mitten am Tag: Die beiden verfolgten das Mädchen bis zur U-Bahnhaltestelle Viehofer Platz und schlugen ihm laut Polizei "feige und hinterrücks" die Flasche auf den Kopf.

Obwohl die 17-Jährige "deutlich benommen" gewesen sei, habe sie sich wehren können: "Überrascht und auch selber von der körperlichen Verteidigung ihres "Opfers" getroffen, ließen sie von ihr ab und suchten ihr Heil in der Flucht", so die Polizei. Von dem Vorfall seien Videoaufnahmen aus Überwachungskameras gesichert worden, mit deren Hilfe man nun die Männer finden wolle.

+++ Hinweise zum Fall nimmt die Polizei rund um die Uhr unter der zentralen Rufnummer des Polizeipräsidiums Essen 0201- 8290 entgegen +++

Überfall Essen Videobild

Hier im Video-Screenshot ist zu sehen, wie einer der Täter die Frau von hinten angreift und versucht, ihr den Rucksack zu entwenden.

Berlin: AfD zieht Antrag auf Berghain-Schließung zurück

Schnelle Kehrtwende: Die AfD hat ihren Antrag, dem Berghain die Lizenz zu entziehen, schon wieder zurückgezogen. Der Vorstoß des Berliner Landesverbands, der den weltberühmten Klub offenbar als Lasterhöhle ausgemacht hatte, hatte zuvor für Unverständnis, Hohn und Spott gesorgt. "Der Antrag ist zurückgezogen", sagte der Sprecher des Berliner AfD-Landesverbands, Ronald Gläser, der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. "Die AfD ist keine Verbotspartei."

Zuvor hatte die Partei unter anderem für neue Öffnungszeiten plädiert und wollte den Klub besser ausleuchten lassen, um Sex in den Räumen zu unterbinden.

+++ Mehr zu dem umstrittenen Antrag lesen Sie hier auf NEON.de +++

Berlin: Neue Spur im Fall der vermissten Georgine Krüger?

Nachrichten Deutschland Georgine Krüger

Georgine wird seit dem 25. September 2006 vermisst. Sie kam aus der Schule. Um 13.50 Uhr stieg Georgine Krüger, 14, in der Perleberger Straße in Berlin-Moabit aus dem Bus, Linie M 27, 200 Meter von ihrem Elternhaus entfernt. Kurz nach 14 Uhr wurde ihr Handy ausgeschaltet. Nie konnte rekonstruiert werden, was in den wenigen Minuten dazwischen geschah.

Die Berliner Polizei verfolgt eine neue Spur im Fall der vermissten Georgine Krüger. Die damals 14-Jährige war im September 2006 auf dem Rückweg von der Schule spurlos verschwunden. Sie stieg wenige Meter vom Wohnhaus ihrer Eltern in Moabit aus dem Bus, danach verliert sich ihre Spur. Nun sind nach Angaben der Polizei neue Hinweise eingegangen. Die Ermittler der zuständigen Mordkommission im LKA leitet daher am Donnerstag neue Suchmaßnahmen in einem Wald bei Brieselang in Brandenburg ein. Dabei sollen auch Leichenspürhunde zum Einsatz kommen.  

+++ Weitere Hintergründe zum Fall Georgine Krüger und zu weiteren vermissten Kindern in Deutschland lesen Sie hier +++ 

Hamburg: Glasscheibe löst sich und fällt auf den Gehweg

Im Hamburger Stadtteil St. Pauli löste sich am Donnerstagnachmittag eine Glasscheibe aus einem Hochhaus, knallte auf den Boden und zersplitterte. Drei Personen erlitten Schnittverletzungen. Bei dem Hochhaus handelt es sich um die "Tanzenden Türme". Polizei und die Feuerwehr sind vor Ort und sperrten den Zirkusweg zwischen Reeperbahn und Kastanienallee. Die Hochhäuser werden aufgrund ihrer ausgefallenen Architektur "Tanzende Türme" genannt und befinden sich am Anfang der Reeperbahn zwischen der U-Bahn St. Pauli und dem Spielbudenplatz. 

München: Illegales Wendemanöver - Auto erfasst Motorradfahrer und schleudert ihn 60 Meter weit

Am Mittwochmorgen hat eine Autofahrerin mit einem illegalen Wendemanöver in München einen schweren Unfall verursacht. Die 37-Jährige wollte kurz vor acht Uhr trotz durchgezogener Linie links abbiegen. Dabei übersah sie einen entgegenkommenden Motoradfahrer, berichtet die Polizei. Der 33-Jährige krachte ungebremst gegen das Auto und wurde knapp 60 Meter weit über die Straße geschleudert. 

Beide Beteiligte wurden schwer verletzt, sie mussten in Krankenhäuser gebracht werden. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und Aussagen über den Hergang sowie das Fahrverhalten des Motorradfahrers vor dem Unfall machen können. Hinweise werden unter 089/6216-3322 entgegengenommen.

Hannover: Kind stirbt bei Unfall mit Lkw

nachrichten: Ein Lkw-Unfall in Hannover

Rettungskräfte stehen an der Stelle, an der am Mittwoch ein elfjähriger Junge von einem Lkw überfahren wurde.

Picture Alliance

In Hannover ist ein elfjähriger Junge am Mittwoch vor den Augen seiner Mutter von einem Lkw überfahren und dabei tödlich verletzt worden. Wie die berichtet, wollte der 36-jährige Fahrer des Lastwagens offenbar an einer Kreuzung nach rechts abbiegen und übersah dabei das Kind und dessen Mutter. Die beiden waren mit dem Rad in gleicher Fahrtrichtung auf dem rechts an der Straße gelegenen Radweg unterwegs. Beim darauffolgenden Zusammenstoß erlitt der Junge tödliche Verletzungen.

Immer wieder kommt es zu folgenschweren zwischen Radfahrern und rechtsabbiegenden Lkw, weil sich die Zweiradfahrer häufig in einem für die Kraftfahrer nicht sichtbaren toten Winkel befinden. Die Industrie  arbeitet zwar bereits schon seit längerem an speziellen Warnsystemen für diese Situationen, Pflicht sind diese jedoch nicht. 

Maasdorf: Schweinehochhaus soll zum Herbst leer stehen

Nach Protesten und Auflagen wird das umstrittene Schweinehochhaus in Maasdorf (Sachsen-Anhalt) nun nach und nach geräumt. Wie der Betreiber der Zuchtanlage bekannt gab, würden keine Sauen mehr besamt, sodass das Gebäude im September leer sei. Wie der MDR berichtet, sollen aber keine Tiere vorzeitig getötet werden.

Die 50 Jahre alte Anlage soll anschließend umgebaut werden. In der durch einen Anwalt veröffentlichten Erklärung wurden Fahrstühle, Belüftung und Beleuchtung angekündigt. Tierschützer seien von der Maßnahme nur teilweise zufrieden. Zwar sei die Räumung des Gebäudes ein Erfolg des jahrelangen Engagements gegen die Anlage, die endgültige Stilllegung der Anlage sei jedoch erforderlich.

Berlin: Mysteriöse Knochenfunde an Bushaltestelle

In Berlin bemerkten Passanten am Mittwoch an einer Bushaltestelle einen unangenehmen Verwesungsgeruch und riefen die Polizei. Wie die "BZ" berichtet, entdeckten die Beamten hinter der Haltestelle zwei Tüten mit Knochenresten. Da auch eine Notärztin nicht feststellen konnte, ob die Knochen tierischen oder menschlichen Ursprungs sind, wurden die Fundstücke zur weiteren Untersuchung in die Gerichtsmedizin gegeben. 

So sommerlich wird das Wetter in Deutschland am Donnerstag, 19. April

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Nachrichten von Mittwoch, 18. April:   

Bad Neuenahr-Ahrweiler: Bauarbeiter in Grube verschüttet

Im rheinland-pfälzischen Bad Neuenahr-Ahrweiler ist am Mittwoch auf einer Baustelle ein Arbeiter in einer Grube verschüttet und schwer verletzt worden. Wie die Polizei berichtet, löste sich aus dem neben der Grube befindlichen Erdaushub Gestein und Erdreich, rutschte in die Grube und begrub den Arbeiter unter sich. Er konnte durch seine Kollegen schnell befreit werden. Nach einer Erstuntersuchung durch einen Notarzt wurde er mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Der 67-Jährige erlitt schwere, jedoch keine lebensbedrohlichen Verletzungen.

Passau: 15-Jähriger erstickte an eigenem Blut

Das Obduktionsergebnis des am Dienstag in Passau nach einer Schlägerei verstorbenen 15-Jährigen steht fest: Der Jugendliche ist an seinem eigenen Blut erstickt, wie die Polizei mitteilte. Eine natürliche Todesursache aufgrund einer Vorerkrankung liege nicht vor. 

Der 15-Jährige habe Faustschläge gegen Kopf und Oberkörper erlitten und sei in den Schwitzkasten genommen worden, sagte Oberstaatsanwalt Walter Feiler. Waffen oder Fußtritte seien nicht im Spiel gewesen. Der Vorfall ereignete sich mitten in der Innenstadt.

Fünf Tatverdächtige seien noch am Dienstag dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht vorgeführt worden. Dieser erließ Haftbefehle gegen vier Beteiligte im Alter von 15, 17, 21 und 25 Jahren sowie einen Unterbringungsbefehl gegen einen 14-Jährigen. Der Tatvorwurf lautet auf Körperverletzung mit Todesfolge. Die Fünf hätten sich bisher nicht näher zur Tat geäußert, sagte Feiler.

nachrichten deutschland passau

Die tödliche Schlägerei ereignete sich vor einer Fußgängerpassage in der Passauer Innenstadt. 

Hamburg: Zwei Leichen in Obdachlosenheim gefunden

In Hamburg hat der Hausmeister einer Obdachlosenunterkunft zwei Männerleichen entdeckt. Wie der "NDR" berichtet, sollen sie schon längere Zeit in dem Gebäude im Stadtteil Billbrook gelegen haben. Die Polizei geht nicht von einem Gewaltverbrechen aus. Vermutlich sind die beiden 58 Jahre alten Männer eines natürlichen Todes gestorben. Sie sollen krank gewesen sein.

Ludwigsburg: Mann gerät unter Traktor und stirbt

Ein 47-jähriger Mann ist in Baden-Württemberg bei dem Versuch ums Leben gekommen, eine abgestorbene Tanne mithilfe eines alten Traktors aus dem Boden zu reißen. Er wurde am Dienstagnachmittag in Holzgerlingen bei Tübingen unter dem Traktor eingeklemmt, wie die Polizei am frühen Mittwochmorgen mitteilte. Er hatte demnach die Tanne mit einem Stahlseil aus der Erde ziehen wollen.

Als er den mit dem Seil verbundenen Traktor startete, stürzte die Maschine um und begrub den Mann unter sich. Am späten Dienstagnachmittag entdeckte ein Passant den Mann und alarmierte die Rettungskräfte. Der Notarzt konnte aber nur noch den Tod des 47-Jährigen feststellen. Die Ermittler gehen davon aus, dass er bereits einige Zeit unter dem Traktor lag und dort starb.

Essen: Artistin stürzt in Zirkus sechs Meter in die Tiefe

Schwerer Unfall in Essen: Dort ist am Dienstagabend beim "Zirkus des Horrors" eine Akrobatin abgestürzt und sechs Meter in die Tiefe gefallen. Wie "Der Westen" berichtet, wurde um kurz vor 20 Uhr die Feuerwehr zum Einsatzort gerufen. Der Unfall geschah bei einer sogenannten Luftnetznummer. Wie genau es zu dem Unfall kam, konnte ein Sprecher des Zirkus nicht sagen. Die Frau hatte großes Glück. Sie erlitt nach ersten Informationen Prellungen.

Holzminden: Wasserleiche unter Weserbrücke entdeckt

Im niedersächsischen Holzminden ist am Kanu-Anleger unter der Weserbrücke am Dienstagabend eine Wasserleiche entdeckt worden. Wie die "Neue Westfälische" berichtet, ging gegen 18.30 Uhr der Notruf bei der Feuerwehr ein. Zur Bergung musste der Kanu-Steg angehoben werden. Zum Geschlecht der Leiche wurde bislang noch keine Angabe gemacht. Ob und wann der Leichnam obduziert wird, müsse laut Polizei geprüft werden.  

Berlin: Fliegerbombe entdeckt - Verkehrschaos droht

In Berlin muss am Freitag wegen der Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg mit erheblichen Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Die Bombe wurde bei Bauarbeiten in der Nähe des Hauptbahnhofes entdeckt. Ob der Bahnhof evakuiert werden muss, ist noch unklar. Laut "Berliner Zeitung" dürfte es aber Zugausfälle im Nah- und Fernverkehr geben. Unter Umständen könne auch die Evakuierung des Charité-Geländes mit 13.000 Beschäftigten und tausenden Patienten drohen. Auch der Flugverkehr in Berlin-Tegel könnte betroffen sein, schreibt der "Tagesspiegel".

So (schön) wird das Wetter in Deutschland am Mittwoch, 18. April

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Nachrichten von Dienstag, 17. April:   

Berlin: Vater sticht auf Tochter ein

Im Berliner Stadtteil Neukölln ist eine 47 Jahre alte Frau am Mittag von ihrem eigenen Vater schwer verletzt worden. Zeugenaussagen zufolge stach der 75-Jährige in einem Laden eines Einkaufszentrums mehrfach mit einem Messer auf seine Tochter ein. Laut Polizei gingen Passanten dazwischen und übergaben den Angreifer an in der Zwischenzeit alarmierte Beamte, die den Mann festnahmen. Das schwer verletzte Opfer wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo es sofort operiert wurde. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.

Konstanz: Theater bietet Freikarten für Hakenkreuz-Träger 

Am Freitag findet im Theater in Konstanz die Premiere von George Taboris "Mein Kampf" statt. Aufregung rund um das umstrittene Stück gibt es jedoch schon im Vorfeld. So sind beispielsweise mehrere Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft eingegangen, da das Schauspielhaus nach eigenen Angaben einen freien Eintritt anbietet für Besucher, die während der Vorstellung ein Hakenkreuz-Symbol im Saal tragen. Bisher haben sich nach Angaben einer Sprecherin rund 50 Interessierte gemeldet.

Die Anzeigen würden nun geprüft, sagte ein Sprecher der Behörde am Dienstag. Das Tragen von Hakenkreuzen in der Öffentlichkeit sei grundsätzlich eine Straftat. Im Fall des Theaterstückes müsse man aber prüfen, ob eventuell das Thema Kunstfreiheit eine Rolle spiele.

Besucher, die eine Karte kaufen, könne nach Angaben des Theaters einen Davidstern als Zeichen der Solidarität mit den Opfern der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft tragen. Der Davidstern steht als Symbol des Judentums. Mit der Freikarten-Idee habe das Theater zeigen wollen, wie leicht bestechlich Menschen seien, hieß es. 

Auch die Tatsache, dass das Premierendatum (20. April) auf den Geburtstag von Adolf Hitler fällt, sorgte für Streit. Die Deutsch-Israelische Gesellschaft in der Bodensee-Region und die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Konstanz hatten zum Boykott des Stückes aufgerufen. Das Theater teilte daraufhin mit, dass Zuschauer, die das Datum als Provokation empfänden, die Karten umtauschen könnten. 

George Taboris Werk "Mein Kampf" ist nach Angaben des Theaters eine Karikatur der früheren Jahre Hitlers. Inszeniert wird das Stück vom Regisseur und Kabarettisten Serdar Somuncu.

Haltern: Steinmetz nimmt Gedenkstein von Babygrab

Im nordrhein-westfälischen Haltern machte die Mutter eines im Alter von acht Monaten verstorbenen Mädchens in der vergangenen Woche auf dem Friedhof eine verstörende Entdeckung: Irgendjemand hatte den Grabstein vom Grab ihrer Tochter entwendet. Wie die "Ruhr Nachrichten" berichten, ging die Frau zur Polizei und erstattete Anzeige. Die Beamten ermittelten zunächst wegen Diebstahls. Ein paar Tage später meldete sich der mutmaßliche Dieb von selbst bei der Zeitung: Es war der Steinmetz, der den Stein anfertigte. Er wirft den Hinterbliebenen vor, trotz mehrerer Mahnungen die Rechnung nicht bezahlt zu haben. Daher holte er sich seine Arbeit zurück. Die Polizei ermittelt nun, ob der Handwerker das Recht zu dieser eigenmächtigen Pfändung hatte.

Essen: Polizei findet Leiche mit Gewaltspuren

Am Montag entdeckte die Polizei in Essen in einer Dachgeschosswohnung eine Leiche, die massive Spuren von Gewalteinwirkung aufwies. Zuvor hatten die Beamten einen telefonischen Hinweis erhalten und die Tür der Wohnung aufgebrochen. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des noch unbekannten Mannes feststellen. Während eine Mordkommission und die Spurensicherung den Tatort untersuchten, machten Zeugen und Journalisten die Ermittler laut Polizeibericht auf zwei verdächtige Männer aufmerksam. "Noch bevor diese angesprochen wurden, ergriffen sie in unterschiedliche Richtungen die Flucht und liefen in die dortigen Hinterhöfe", heißt es im Bericht. Trotzdem konnten beide kurze Zeit später festgenommen werden. 

Duisburg: Motorradfahrer stirbt nach Unfall

Ein Motorradfahrer hat am Montag in Duiburg nach dem Überholen von zwei Autos die Kontrolle über Zweirad verloren und ist tödlich verunglückt. Der Duisburger geriet ins Schleudern, überschlug sich und prallte vor ein Verkehrszeichen. Der 19-Jährige starb noch am Unfallort. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Karlsruhe: Mit 2,5 Promille auf der Autobahn unterwegs

Am Sonntagabend riefen mehrere Autofahrer von der A5 aus den Notruf und meldeten ein Auto, das in Schlangenlinien auf der kompletten Breite der Autobahn unterwegs war. Wie die Polizei berichtet, fuhr das Auto vom Walldorfer Kreuz nahe Kronau im Landkreis Karlsruhe kommend in Richtung Süden, schnitt andere Autos und touchierte auch die Leitplanke. Schließlich setzten sich auf allen drei Fahrstreifen Autofahrer mit Warnblinklicht hinter den Wagen, um Schlimmeres zu verhindern. Der Autobahnpolizei gelang es erst nach mehreren Versuchen, die Fahrerin zum Anhalten zu bewegen. Ein Atemalkoholtest ergab bei der 48-Jährigen einen Wert von 2,5 Promille. Sie musste ihren Führerschein abgeben und sieht einem Verfahren entgegen. 

Bad Urach: Sechs verletzte Kinder bei Brandübung an Schule

Im baden-württembergischen Bad Urach im Kreis Reutlingen sind am Montag sechs Fünftklässler bei einer Brandschutzübung an ihrer Schule verletzt worden. Wie die Polizei mitteilt, wurde von der Freiwilligen Feuerwehr auf dem Schulhof demonstriert, wie brennende Flüssigkeiten gelöscht werden können. Dafür wurde mehrmals hintereinander Spiritus angezündet und durch Abdecken der Flammen erstickt. Aus noch ungeklärter Ursache sei es dabei zu einer Stichflamme gekommen, heißt es. In der Folge geriet die Kleidung einer nahestehenden Zehnjährigen in Brand. Das Mädchen wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Über die Schwere ihrer Verletzungen wurde nichts bekannt. Zwei weitere Schülerinnen wurden mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht. Drei weitere Fünftklässler, zwei Mädchen und ein Junge, erlitten leichte Verletzungen, konnten aber vor Ort untersucht und anschließend ihren Eltern übergeben werden. Ein Notfallnachsorgeteam betreute die weiteren Schüler, Lehrer und Feuerwehrleute vor Ort. Die Polizei ermittelt nun zum Unfallhergang.

So (schön) wird das Wetter in Deutschland am Dienstag, 17. April

Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es auf der Seite des Deutschen Wetterdienst (DWD).


Nachrichten von Montag, 16. April: 

Hannover: Frau prügelt auf Rettungskräfte ein

Sie war laut Polizei "wie von Sinnen": In Hannover hat eine Frau am Sonntagnachmittag aus noch ungeklärtem Grund einen Rettungswagen zum Halten gezwungen, um dann in das Wageninnere einzusteigen und auf die Einsatzkräfte einzuschlagen. Laut Polizei forderte die Frau die Sanitäter dabei auf, sie in ein Krankenhaus zu fahren.

Alarmierte Bundespolizisten konnten die 50-Jährige, die später zudem gefesselt werden musste, nur unter Zwang aus dem Fahrzeug entfernen. Auch habe man der Randaliererin eine Spuckschutzhaube aufsetzen müssen, da sie mehrfach versuchte, die Beamten zu beißen und zu bespucken. Da die Frau weder ansprechbar noch zu beruhigen war, brachten die Polizisten sie letztlich in ein Krankenhaus.

Moers: Mutmaßlicher Vergewaltiger aus Fan-Zug stellt sich

Der 30-Jährige, der in der Nacht auf Sonntag in einem Fan-Zug von Borussia Mönchengladbach eine 19-Jährige vergewaltigt haben soll, ist gefasst. Der Mann meldete sich am Montag zum Haftantritt in einer Justizvollzugsanstalt in Nordrhein-Westfalen, wie ein Polizeisprecher sagte. Gleichzeitig habe sein Anwalt bei der Polizei angerufen und gesagt, dass sich sein Mandant zu der Tat in dem Zug nach dem Spiel Bayern München gegen Borussia Mönchengladbach äußern werde. Die "Bild" hatte zuerst berichtet. Der Mann habe eine Haftstrafe wegen Körperverletzung zu verbüßen, teilte die Polizei mit.

Hagenah/Elm: Pkw weicht Wildtieren aus - zwei Tote, zwei Schwerverletzte

Bei einem schweren Verkehrsunfall sind am späten Sonntagabend zwei Menschen getötet und zwei weitere schwer verletzt worden. Laut Polizei wollte der 19-jährige Fahrer des Pkw eigenen Angaben zufolge zwischen den Ortschaften Hagenah und Elm (Niedersachsen) zwei Wildschweinen ausweichen und verlor nachfolgend die Kontrolle über sein Fahrzeug, das mit der rechten Seite gegen einen Baum prallte. 

Dabei wurden der 20-jährige Beifahrer und ein gleichaltriger Insasse auf dem rechten Rücksitz eingeklemmt und letztlich so schwer verletzt, dass sie wenig später verstarben. Der Pkw-Führer sowie eine 17-jährige Mitfahrerin erlitten schwere Verletzungen und mussten ins Krankenhaus. 

Münster: Diebe stehlen Ersthelferin die Handtasche

Einem besonders dreisten Diebstahl geht die Polizei Münster derzeit nach. Dort wurde einer 31-Jährigen, die einer bewusstlos im Auto sitzende Person bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Erste Hilfe leistete, die Handtasche geklaut. Diese hatte die Frau auf dem Boden abgestellt. In einem unbeobachteten Moment griffen der oder die Täter zu und flüchteten. Die Beamten hoffen nun auf Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall auf einem Parkplatz an der Bergiusstraße machen können. Hinweise werden unter der Rufnummer 0251 275-0 entgegengenommen.

nachrichten deutschland - unfall bei stade

In diesem Wrack fanden zwei junge Menschen den Tod

Hamburg: Polizei rammt Autodiebe von Straße

Nach einer wilden Verfolgungsjagd in Hamburg hat die Polizei einen geklauten Mercedes gerammt und so den Fahrer zum Stehenbleiben gezwungen. Wie die Polizei berichtet, war den Beamten der Wagen aufgefallen, weil er viel zu schnell und in Schlangenlinien auf der B5 unterwegs war. Auf die Stoppzeichen der Polizei reagierte der Fahrer jedoch nicht, sondern gab einfach Gas. Die Beamten forderten Verstärkung an.

Bei der Autobahnauffahrt zur A1 Richtung Süden kam der Mercedes fast von der Fahrbahn ab, fuhr aber weiter in Richtung Bremen. Auf Höhe der Abfahrt Stillhorn kam es beim Versuch, den Mercedes zu stoppen, zur Kollision mit dem Streifenwagen. Im Bereich des Autobahnkreuzes Maschen drängten schließlich alle drei Streifenwagen den Mercedes in die Leitplanke. Die Autos wurden dabei beschädigt. Der Fahrer des Pkw, ein 17-Jähriger, sowie sein 15-jähriger Beifahrer und ein 15-Jähriger, der auf der Rückbank saß, wurden vorläufig festgenommen und mit zur Wache genommen. Den Mercedes hatten die drei Jugendlichen offenbar kurz zuvor geklaut. Während die Diebe auf der einen Wache saßen, erschien der Halter des Pkw auf einer anderen Wache, um den Diebstahl seines Fahrzeugs anzuzeigen. Da keine Haftgründe vorlagen, wurden die Jugendlichen nach Aufnahme der Personalien ihren Eltern übergeben.

Karlsruhe: 27-Jähriger mit vier Promille am Hauptbahnhof aufgefunden

Die Bundespolizei in Karlsruhe hat in der Nacht zu Sonntag einen 27-Jährigen im Hauptbahnhof Karlsruhe in Schutzgewahrsam genommen. Der Mann hatte über vier Promille, wurde liegend aufgefunden und war orientierungslos. Weil er sich nicht alleine auf den Beinen halten konnte, mussten ihn mehrere Beamte mit vereinten Kräften auf die Dienststelle bringen. Nach Untersuchung durch den Polizeiarzt, verbrachte der aus Karlsruhe stammende Mann die nächsten Stunden in der Gewahrsamszelle.

Dormagen: Schafe im Kofferraum transportiert

Ob diese Aktion ein geplanter Diebstahl oder "Spaß" war , ist noch zu klären. Fest steht indes: Drei Männer aus Dormagen und Köln werden sich demnächst wegen Diebstahls und Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz verantworten müssen. Polizisten war das Trio in der Nacht auf Montag in einem Waldgebiet aufgefallen und kontrolliert worden. Dabei stellten die Beamten neben den drei Männern weitere Insassen fest, die im Kofferraum weilten: zwei Schafe. 

Weil die Männer nicht wirklich glaubhafte Angaben zur Herkunft der Tiere machen konnten, stellten die Polizisten Nachforschungen an und ermittelten so den wahren Besitzer der völlig verschreckten, aber unversehrten Schafe. Der sei sehr froh gewesen, seine Tiere wieder zurück bekommen zu haben, schreiben die Beamten.

Offenbach: Feuer in Altenheim - ein Toter, 24 Verletzte

Bei einem Brand in einem Seniorenheim im hessischen Offenbach ist am frühen Montagmorgen ein Mann verstorben. Das Feuer war um kurz nach 4 Uhr gemeldet worden und im zweiten Obergeschoss ausgebrochen. 24 Personen wurden durch Rauchgase verletzt, zehn davon schwer. Sie wurden in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden von der Kriminalpolizei übernommen. Die Identität des Toten konnte aufgrund der schweren Verbrennungen zunächst noch nicht geklärt werden. Polizeiangaben zufolge handelt es sich aber möglicherweise um den Bewohner eines ausgebrannten Zimmers. Die Bewohner des zweiten Obergeschosses mussten vorerst in anderen Gebäudeteilen untergebracht werden. 

Nachrichten aus Deutschland: Feuer in Offenbach

Einer der Bewohner kam bei dem Feuer ums Leben. Mitarbeiter eines Bestattungsinstituts heben den Sarg des Todesopfers in ihr Fahrzeug.

DPA

Nierendorf: 15-Jähriger stirbt bei Maibaum-Aufstellen

Im rheinland-pfälzischen Nierendorf ist ein 15-jähriger Junge gestorben. Wie die "Stuttgarter Zeitung" berichtet, war der Junge am Sonntag beim Aufstellen eines Maibaums in der Grube, in der der Stamm verankert werden sollte. Aus noch ungeklärter Ursache fiel der Baum auf den Jungen und verletzte ihn so schwer, dass er später im Uniklinikum Bonn verstarb. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ermittelt jetzt die Polizei.

So wird das Wetter in Deutschland

Sehen Sie die Vorhersage für Montag, den 16. April:

Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es auf der Seite vom Deutschen Wetterdienst (DWD). 

jek/mod/rös/sve/fri / DPA