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Nachrichten aus Deutschland Boxring in Scheune aufgebaut: Polizei in Niedersachsen beendet Boxkampf mit 40 Zuschauern

Ein Boxring als Symbolfoto für Nachrichten aus Deutschland
Die Veranstalter hatten in einer Scheune in Westgellersen einen Boxring aufgebaut (Symbolfoto)
Harsewinkel: Bei Probefahrt überschlagen – Beifahrerin schwer verletzt +++ Delmenhorst: 19-Jähriger in Polizei-Gewahrsam kollabiert – und dann gestorben +++ Heiligenhaus: Feuerwehr rettet ein Baby und fünf Menschen aus brennendem Haus +++ Panorama-Nachrichten aus Deutschland.

Aktuelle Top-Meldung:

Westergellersen: Polizei beendet Boxkampf mit 40 Zuschauern

Die niedersächsische Polizei hat einen illegalen Boxkampf mit etwa 40 Zuschauern beendet. Wie die Beamten in Lüneburg am Sonntag mitteilten, wurden sie am Samstag darüber informiert, dass im Bereich einer Bushaltestelle Westergellersen zahlreiche Autos parkten. Letztlich stellten Polizisten fest, dass in einer Scheune Boxkämpfe in einem aufgebauten Ring stattfanden.

Um den Ring herum standen den Angaben zufolge bis zu 40 Menschen teils ohne Gesichtsmasken. Als die Polizei am Ort des Geschehens eintraf, fuhr auch ein Krankenwagen vor. Dieser brachte einen aus Berlin angereisten schwer verletzten Kämpfer in ein Krankenhaus nach Lüneburg.

Der Veranstalter gab an, der Kampf sei mit dem Landkreis Lüneburg abgestimmt worden. "Da dieses im Zeitraum eines verschärften coronabedingten Lockdowns mehr als unwahrscheinlich war, wurde die Veranstaltung polizeilich beendet", erklärten die Beamten. Es wurden diverse Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Quelle: AFP

Harsewinkel: Bei Probefahrt überschlagen – Beifahrerin schwer verletzt

Bei einer Probefahrt mit einem Sportwagen im Kreis Gütersloh hat ein 53-Jähriger die Kontrolle über das Auto verloren und sich überschlagen. Die 52 Jahre alte Ehefrau auf dem Beifahrersitz sei schwer verletzt worden und mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gekommen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Der Fahrer erlitt demnach leichte Verletzungen. Nach Polizeiangaben war der 53-Jährige am Samstagvormittag bei einem Überholmanöver in Harsewinkel in Nordrhein-Westfalen von der Straße abgekommen. Der Sportwagen überschlug sich, touchierte einen Metallzaun und kam in einem Graben zum Stehen. Das total beschädigte Auto wurde abgeschleppt. Die Polizei beziffert den Schaden auf etwa 51.000 Euro.

Quelle: DPA

Delmenhorst: 19-Jähriger in Polizei-Gewahrsam kollabiert – und dann gestorben

Ein 19-Jähriger ist im Gewahrsam der Polizei im Delmenhorst (Niedersachsen) zusammengebrochen – und wenig später im Krankenhaus gestorben. Der junge Mann starb am Samstagabend, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Oldenburg sagte, eine Obduktion sei auf Antrag der Behörde vom Gericht angeordnet worden, Ergebnisse gebe es noch nicht. Der 19-Jährige war am Freitagabend nach einer Kontrolle wegen möglichen Drogenkonsums auf die Dienststelle der Polizei gebracht worden. Die Polizei nahm Ermittlungen zur Todesursache auf.

Ersten Angaben vom Samstag zufolge war der Mann in einem kritischem Zustand, die Beamten gingen von einem Unglücksfall aus. Zuvor war es zu einem Polizeieinsatz im einem Park gekommen. Zwei Beamte wollten zwei Männer kontrollieren, die offensichtlich gerade Drogen nahmen. Als die zivilen Beamten sich zu erkennen gaben und auswiesen, ergriff einer der Männer laut Polizei die Flucht, sei aber nach wenigen Metern eingeholt worden.

Es soll dann zu einer Auseinandersetzung gekommen sein, der 19-Jährige soll unter anderem einen Polizisten mit der Faust geschlagen haben. Dieser soll dann Pfefferspray eingesetzt haben. Von den alarmierten Rettungskräften behandelt zu werden, habe der junge Mann abgelehnt, teilte die Polizei mit.

Nach der Kontrolle ordnete den Angaben zufolge eine Bereitschaftsrichterin auf Antrag der Staatsanwaltschaft eine Blutprobe an. Während die Beamten auf einen Arzt warteten, wurde der 19-Jährige den Angaben zufolge in eine Gewahrsamszelle gebracht. Vor Eintreffen des Arztes hätten Polizeibeamte per Videoüberwachung gesehen, wie der 19-Jährige in der Zelle zusammenbrach. Laut Polizei leisteten die Beamten daraufhin Erste Hilfe, der Rettungsdienst wurde alarmiert und versorgte den 19-Jährigen.

Aus Neutralitätsgründen übernahm die Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland die Ermittlungen von der Polizei in Delmenhorst.

Quelle: DPA

Heiligenhaus: Feuerwehr rettet ein Baby und fünf Menschen aus brennendem Haus

Die Feuerwehr in Heiligenhaus (NRW) hat fünf Menschen und ein Baby aus einem brennenden Mehrfamilienhaus gerettet. Die Bewohner konnten das Haus aufgrund von Rauch im Treppenhaus nicht eigenständig verlassen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Vier Bewohner wurden über die Drehleiter von ihren Balkonen in Sicherheit gebracht. Mutter und Kind gelangten über eine tragbare Leiter durch ein Fenster nach unten, berichtet ein Pressesprecher. Eine Person wurde mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, zwei weitere zur Kontrolle. Das Feuer war nach Angaben der Feuerwehr in der Nacht aus bisher unbekannter Ursache in einer Erdgeschosswohnung ausgebrochen.

Quelle: DPA

Painten: Dreijährige wird von Paketwagen überrollt und stirbt

Im niederbayerischen Painten ist eine Dreijährige von einem Paketwagen überrollt worden und gestorben. Wie die Polizei in Straubing am Samstagabend mitteilte, setzte der 42-jährige Fahrer des Kleintransporters nach einer Auslieferung in einem Innenhof zurück. Dabei übersah er das Mädchen hinter seinem Wagen.

Das Kind wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen unter laufender Reanimation per Rettungshubschrauber in die Universitätsklinik Regensburg geflogen, wo es seinen Verletzungen erlag. Der Fahrer erlitt einen schweren Schock. Die Staatsanwaltschaft Regensburg zog einen Sachverständigen zur Erstellung eines Unfallgutachtens hinzu.

Quelle: DPA

Beelitz: Mann hantiert mit Gaskartusche und stirbt

Im brandenburgischen Beelitz ist ein Mann ums Leben gekommen. Wie der Rundfunk Berlin-Brandenburg berichtete, hatte der 55-Jährige auf seinem Grundstück im Ortsteil Wittbrietzen mit einer Gaskartusche hantiert, als es zu einer Verpuffung kam. Der Mann wurde so schwer verletzt, dass er noch starb, bevor der herbeigerufene Rettungshubschrauber zum Einsatz kam. Notfallseelsorger kümmerten sich um die Angehörigen des Opfers. Wie genau es zu dem Unfall kommen konnte, ermittelt jetzt die Polizei.

Quelle: RBB

Saarbrücken: Polizei löst Party mit 35 Menschen auf

Die Polizei in Saarbrücken hat eine größere Party in einem Mehrparteienhaus mit 35 Menschen beendet. Wie die Polizei mitteilte, feierten zahlreiche Menschen in der Nacht zu Sonntag ohne Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln einen Geburtstag in den Kellerräumlichkeiten des Hauses. Die Partygäste trugen keine Mund-Nasen-Bedeckungen, einige machten den Beamten gegenüber falsche Angaben über ihre Meldeadressen. Eine Person habe versucht, eine gänzlich falsche Identität anzugeben.

Es seien sogar Gäste aus Hessen angereist, um bei den Feierlichkeiten dabei zu sein, teilte die Polizei weiter mit. Dem durch die Einsatzkräfte ausgesprochenen Platzverweis seien die feierfreudigen Gäste teilweise nur widerwillig nachgekommen. Die Polizei habe gegen alle Beteiligten ein Verfahren wegen Verstößen gegen die Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie eingeleitet.

Quelle: DPA

Weitere Panorama-Nachrichten aus Deutschland: 

 Nachrichten von Samstag, den 6. März 2021

Berlin: Poker und Drogen – Polizei löst Treffen auf

19 Männer und eine Frau haben auf zwei Etagen einer Maisonettewohnung in Berlin-Kreuzberg Poker und andere Glücksspiele gespielt. Die Polizei beendete das Treffen am Freitagabend, wie die Behörde am Samstag mitteilte. Demnach beschlagnahmten die Polizisten knapp 8000 Euro und "16 Gefäße mit mutmaßlichem Kokain, zwei Tütchen mit Cannabis sowie 29 leere Gefäße, die zur Aufbewahrung von Drogen genutzt werden, eine Schreckschusswaffe und einen Schlagring". Auch der Pokertisch und sieben Spielautomaten seien sichergestellt worden. Niemand der Anwesenden im Alter von 23 bis 56 Jahren habe sich an die Corona-Regeln gehalten.

Zunächst war die Polizei den Angaben nach durch einen Notruf auf das Treffen aufmerksam geworden. Nach einem Durchsuchungsbeschluss der Staatsanwaltschaft hätten Einsatzkräfte die Wohnung betreten. Von den Anwesenden habe sich keiner für die Wohnung verantwortlich gezeigt. Laut Polizei wurden zahlreiche Anzeigen angefertigt: Strafanzeigen wegen Beteiligung am unerlaubten Glücksspiel, Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz sowie Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstößen gegen die Eindämmungsverordnung.

Quelle: DPA

Delmenhorst: 19-Jähriger bricht auf Polizeiwache zusammen

Ein 19-Jähriger ist am Freitagabend im Polizeigewahrsam in Delmenhorst kollabiert. Er wurde in ein Krankenhaus in Oldenburg eingeliefert. Sein Zustand ist kritisch. Wie die Polizei am Samstagmorgen berichtet, wurden die Beamten gegen 18.30 Uhr zu einem Einsatz im Wollepark gerufen. Dort wollten sie zwei Männer kontrollieren, die offenbar Drogen konsumierten. Der 19-Jährige ergriff die Flucht, konnte jedoch kurz danach gestoppt werden. Er schlug dem Beamten mit der Faust gegen den Kopf, der daraufhin Pfefferspray einsetzte und mit Gewalt versuchte, den Teenager zu Boden zu überwältigen. Dieser konnte dem Beamten das Pfefferspray entreißen und schlug ihm damit gegen den Kopf. Erst als der zweite Beamte dazu kam, konnte der 19-Jährige fixiert werden. Eine Behandlung durch routinemäßig alarmierten Rettungskräfte lehnte er ab. Auf der Polizeiwache wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet. Während die Beamten auf den Arzt warteten, der diese vornehmen sollte, wurde der 19-Jähirge in einer Gewahrsamszelle untergebracht. Dort brach er noch vor Eintreffen des Arztes gegen 20 Uhr plötzlich zusammen. Die Beamten leisteten Erste Hilfe. Zeitgleich wurden die Rettungsdienste sowie ein Notarzt alarmiert, die kurz darauf die weitere Versorgung des 19-Jährigen übernahmen. Aus Gründen der Neutralität wurde die Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland mit den Ermittlungen beauftragt. Einzelheiten wurden mit Hinweis auf das laufende Verfahren nicht bekanntgegeben.

Quelle:  Polizei Oldenburg-Stadt / Ammerland

Oberhausen: Schlüsseldienst gerufen – Taube aus Ladenlokal befreit

Mit der Hilfe eines Schlüsseldienstes ist eine Taube nach fast einer Woche aus einem leerstehenden Ladenlokal im nordrhein-westfälischen Oberhausen befreit worden. Seit Montag hätten Anwohner und Tierschützer sich wiederholt bei Polizei und Feuerwehr gemeldet und um die Rettung des Tieres gebeten, teilte die Polizei am Samstag mit. Nachdem sie keinen Eigentümer oder Hausverwalter ausfindig machen konnte, wurde schließlich der Schlüsseldienst beauftragt. Das eingefangene Tier kam in die Obhut des Taubenschutzvereins.

Quelle: DPA

A5 bei Darmstadt: Autofahrer mit Blaulicht überholt echte Polizei

Auf der A5 bei Darmstadt haben Zivilfahnder der Polizei am Freitagabend einen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Der 60-Jährige hatte die Beamten zuvor mit seinem Auto überholt. Der Mann war den Polizisten aufgefallen, weil in seinem Wagen hinter der Windschutzscheibe ein Blaulicht blinkte. Am Autobahnkreuz Darmstadt zogen Sie den Autofahrer aus dem Verkehr. Zwar holte der Mann beim Erkennen der Anhaltezeichen durch die echte Polizei sein Blitzlicht hinter der Windschutzscheibe weg und legte es in den Fußraum, trotzdem stellten die Beamten das Blitzlicht sicher und leiteten Ermittlungen gegen den Mann aus dem Landkreis Groß- Gerau ein. "Der wenig einsichtige Daimler-Fahrer konnte seine Fahrt nach der Kontrolle fortsetzen", teilten die Beamten in einer Pressemitteilung mit.

Quelle: Polizei Südhessen

Frankfurt: Drohne am Flughafen – 5000 Euro Belohnung ausgesetzt

Der Frankfurter Airport hat eine Belohnung von 5000 Euro ausgesetzt für Hinweise, die zur Aufklärung und Festnahme eines Täters führen können. Hintergrund ist die Sichtung einer Drohne, die am 20. Februar dieses Jahres zu einer zeitweisen Einstellung des Flugbetriebs mit erheblichen Auswirkungen auf den Betriebsablauf führte. Flugzeuge wurden umgeleitet und es kam zu Verspätungen und Abflügen nach 23 Uhr. Die Sicherheitsbehörden gehen nach derzeitigen Ermittlungsstand von einer gezielten Störaktion aus – und suchen nach Zeugen. Hinweise sind ausschließlich an die Landespolizei Hessen zu richten. Zeugen, die am 20. Februar zwischen etwa 20 und 23 Uhr Drohnen und möglicherweise Drohnenpiloten am und um den Flughafen Frankfurt gesehen haben oder sonstige Hinweise zur Ermittlung geben können, sollen sich bitte an das 19. Polizeirevier unter der Telefonnummer 069/755 11900 wenden.

Quelle:  fraport.com

Neustadt. a. d. Aisch: Frau stirbt bei Zimmerbrand

In Neustadt.a.d.Aisch ist eine 49-Jährige ihren schweren Verletzungen nach einem Zimmerbrand erlegen. Wie die Polizei am Samstagmorgen mitteilte, wurden die Einsatzkräfte am Freitagnachmittag zu einem Mehrfamilienhaus gerufen, in dem ein Zimmer einer Wohnung im ersten Obergeschoss in Brand stand. Drei Bewohner hatten sich bereits ins Freie gerettet, darunter eine 49-jährige Frau, die mittlerweile bewusstlos auf einem Grünstreifen vor dem Anwesen lag. Der Rettungsdienst übernahm sofort die Erstversorgung der Frau, die in der Folge reanimiert werden musste. Ihr 22-jähriger Sohn erlitt ebenfalls Verletzungen durch Rauchgas, ein 73-Jähriger blieb unverletzt. Die 49-jährige Frau und ihr Sohn wurden anschließend ins Krankenhaus gefahren, wo die Frau in der Nacht zu Samstag verstarb.

Quelle: Polizei Mittelfranken

Berlin: Falsche Polizisten stehlen Luxusuhren für 2 Millionen Euro – Anklage

Mehrere Männer sind in Berlin angeklagt worden, weil sie sich als Polizisten ausgegeben haben sollen, um Rentner zu betrügen. In einem Fall geht es um Luxusuhren, die mehr als zwei Millionen Euro wert sind. Mitglieder einer Betrügerbande sollen einen 84-jährigen Mann am Telefon als falsche Polizisten vor Dieben gewarnt haben, wie die Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilte. Der alte Mann rief unter der Notrufnummer 110 zurück, der Anruf landete aber über manipulierte Technik bei der Betrügerbande. Der Rentner wurde überredet, Wertgegenstände zur Sicherung durch die Polizei vor dem Haus abzulegen. Der jetzt angeklagte 20-jährige soll dann eine Tasche mit 17 hochwertigen Uhren im Gesamtwert von 2,3 Millionen Euro abgeholt haben.

Der mutmaßliche Täter flüchtete mit einem Taxi. Die Polizei kam ihm über die Auswertung von Funkzellendaten und Ermittlungen bei Taxiunternehmen auf die Spur.

Drei weitere Männer im Alter von 24, 27 und 43 Jahren sind wegen bandenmäßigen Diebstahls, Urkundenfälschung und Amtsanmaßung angeklagt. Sie sollen sich 2018 mit einem gefälschten Polizeiausweis Zutritt zu Wohnungen von alten Menschen verschafft und in einem Fall Goldschmuck im Wert von 500 Euro gestohlen haben.

Quelle: DPA

 Nachrichten von Freitag, den 5. März 2021

Hildesheim: Wanderer findet verweste Leiche in niedersächsischem Wald

In Niedersachsen hat ein Wanderer eine verweste Leiche in einem Wald gefunden. Nach Angaben der Polizei vom Freitag entdeckte er den teils skelettierten Toten am Donnerstagnachmittag in der Nähe der Gemeinde Freden. Identität und Hintergründe waren zunächst unklar.

Nach einer ersten Untersuchung stand nur fest, dass es sich um einen Mann mittleren Alters handelte. Der Leichnam wurde für eine Obduktion in die Rechtsmedizin nach Hannover gebracht. Ermittlungen der Polizei in dem Fall liefen.

Quelle: AFP

Mölln: Ehemaliger Sprachschüler verletzt Lehrer mit Messer schwer

In einer Sprachschule in Mölln in Schleswig-Holstein hat ein ehemaliger Schüler einen Lehrer mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Es werde wegen eines versuchten Tötungsdeliktes ermittelt, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Freitag in Lübeck mit. Es bestehe aber keine Lebensgefahr. Der 32 Jahre alte Syrer habe den Lehrer am Donnerstag um die Mittagszeit in der Schule im Kreis Herzogtum Lauenburg angesprochen und angegeben, er wolle sich für einen neuen Sprachkurs anmelden. Während der Lehrer etwas auf einem Formular notierte, soll der Beschuldigte den 44-Jährigen plötzlich mit einem Messer angegriffen und ihm auf Höhe des Ohres in den Kopf gestochen haben.

Anschließend kam es ersten Ermittlungen zufolge zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Dem Opfer sei es gelungen, das Messer mit einer Klinge von 15 Zentimetern zu ergreifen. Bei einem Gerangel um das Messer ging der 44-Jährige laut Behörden zu Boden. Der Angreifer habe sich daraufhin auf ihn gesetzt und habe den Lehrer weiter geschlagen. Kollegen alarmierten die Polizei. Die Beamten gelang es den Angaben zufolge schließlich mit Pfefferspray, den 32-Jährigen von seinem Opfer runterzuziehen. Der Lehrer wurde mit Schnittverletzungen am Kopf und an den Händen in ein Krankenhaus gebracht. Der Beschuldigte hat sich laut Ermittlern bislang nicht geäußert. Er sollte am Freitagnachmittag dem Haftrichter vorgeführt werden.

Quelle: DPA, Staatsanwaltschaft Lübeck

Frankfurt: Mutmaßlicher Mörder am Flughafen festgenommen

Die Bundespolizei am Flughafen Frankfurt hat einen Kroaten unter Mordverdacht festgenommen. Der 65-Jährige sei am Donnerstagmorgen aus Belgrad angekommen, berichteten die Beamten am Freitag. Er sei vorläufig festgenommen worden. "Dem Mann wird vierfacher gemeinschaftlicher Mord während des jugoslawischen Bürgerkriegs vorgeworfen", berichtete die Bundespolizei. Die kroatischen Behörden hätten den Mann mittels europäischem Haftbefehl zur Auslieferung gesucht.

Quelle: DPA

Stuttgart: Mehrjährige Haftstrafen nach brutaler Attacke in Krawallnacht

Nach einer besonders brutalen Attacke in der Stuttgarter Krawallnacht ist ein junger Randalierer unter anderem wegen versuchten Totschlags zu einer Jugendhaftstrafe von vier Jahren und drei Monaten verurteilt worden. Das Stuttgarter Landgericht sprach den 17-Jährigen am Freitag auch des Landfriedensbruchs, eines Angriffs auf einen Polizisten und der gefährlicher Körperverletzung schuldig, wie ein Gerichtssprecher nach Abschluss des nichtöffentlichen Prozesses mitteilte. Der Jugendliche aus Geislingen/Steige soll in der aufgeheizten Juni-Nacht unter anderem einen am Boden liegenden und bereits bewusstlosen Studenten gegen den Kopf getreten haben.

Auch der 19 Jahre alter Begleiter des Jugendlichen muss wegen der Attacke auf den unbeteiligten Studenten ins Gefängnis. Der Esslinger wurde von der Jugendstrafkammer unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung zu zwei Jahren und zehn Monaten verurteilt. Die beiden Deutschen gehören zu den 130 Verdächtigen, die die Polizei bislang zur Krawallnacht ermittelt hat.

Nach einer Drogenkontrolle am späten 20. Juni 2020 hatten Dutzende vor allem junge Männer in der Stuttgarter Innenstadt randaliert. Polizisten wurden bedroht, beworfen, getreten und verletzt, Schaufenster zerstört und Geschäfte geplündert. Schaulustige feuerten die Menge dabei an. Die Vorfälle hatten weit über Stuttgart hinaus für Schlagzeilen und hitzige Debatten gesorgt. Videoüberwachung, Alkohol- und Aufenthaltsbeschränkungen wurden diskutiert, erste Kameras an zentralen Plätzen geplant.

Quelle: DPA

Celle: Mann kommt mit Ausrede bei Polizei nicht durch

Er sei während der Corona-Beschränkungen eben etwas dicker geworden - mit dieser Lügengeschichte hat ein 26-Jähriger in der niedersächsischen Stadt Celle versucht, einer Strafe wegen Fahrens ohne Führerschein zu entgehen. Der Mann habe den Beamten eine Fahrerlaubnis mit einem Foto gegeben, das einen 20, 30 Kilogramm leichteren Mann zeigte, sagte ein Polizeisprecher am frühen Freitagmorgen. Wie sich herausstellte, war es der Führerschein seines vier Jahre älteren Bruders. Der 26-Jährige wurde angezeigt.

Der Mann war Polizeiangaben zufolge am Mittwoch in Celle kontrolliert worden. Er habe einen Führerschein, behauptete er demnach. Der liege aber daheim. Dort angekommen, konnte er den Führerschein nicht vorzeigen, angeblich habe er ihn "verlegt", teilte die Polizei mit. Am Donnerstag sei er schließlich mit dem Führerschein des Bruders und der Ausrede auf die Wache gekommen, er sei mangels Sport und Aktivitäten während des Lockdowns äußerlich so verwandelt.

Die Beamten merkten aber, dass er sich für jemand anderen ausgab. "Es passte halt nicht", sagte ein Polizeisprecher. "Irgendwann ist er eingeknickt." Der Bruder habe von der Aktion des 26-Jährigen nichts gewusst. Begeistert sei er nicht gewesen, als er davon erfahren habe, sagte der Polizeisprecher.

Gegen den 26-Jährigen wird wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt - in zwei Fällen: wegen der Fahrt vor der Kontrolle sowie der nach der Kontrolle nach Hause. Außerdem wird ihm Missbrauch von Ausweispapieren vorgeworfen. Unterwegs war er offenbar mit dem Wagen eines befreundeten 36-Jährigen gewesen. Dem wird nun vorgeworfen, das Fahren ohne Fahrerlaubnis zugelassen zu haben.

Quelle: DPA

Pasewalk: Fahrer bewusstlos – Fahrer stoppt Kleinbus mit vier Kindern

Die Polizei hat einen Kleinbus mit vier Kindern und einem bewusstlosen Fahrer gestoppt. Am Donnerstagnachmittag seien Notrufe eingegangen, weil Zeugen gesehen hätten, wie der Wagen bei Pasewalk in Mecklenburg-Vorpommern in Schlangenlinien gefahren sei, sagte der diensthabende Beamte des dortigen Reviers. In Pasewalk stellte sich demnach ein Polizeiwagen dem langsam fahrenden Kleinbus in den Weg, woraufhin sich beide verkeilten und es zu kleineren Schäden kam. Der 63 Jahre alte Fahrer war laut Polizeiangaben nicht mehr ansprechbar und stand weiterhin auf dem Gaspedal. Ein mitfahrender 14-Jähriger zog demnach den Zündschlüssel, so dass der Motor ausging. Er sowie zwei mitfahrende neunjährige Mädchen und ein zehnjähriger Junge blieben unverletzt.

Zuvor hätten Fahrzeuge dem auf der falschen Straßenseite fahrenden Kleinbus ausweichen müssen und seien im Straßengraben gelandet. Kurz vor dem Ortseingang sei es zudem zu einer Berührung mit einem anderen Wagen und einem leichten Schaden gekommen. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Fahrer wegen eines medizinischen Notfalls die Kontrolle über das Fahrzeug verloren.

Quelle: DPA

Betrüger-SMS verspricht Paketzustellung

Mit einer SMS, die eine Paketzustellung vorgaukelt, wollen Kriminelle Handys kapern. Wer auf den Link in der Nachricht klickt, kann nicht nur Hunderte Euro loswerden, weil von diesem Telefon aus dann zahlreiche SMS verschickt werden, wie das Landeskriminalamt Baden-Württemberg mitteilte. Es seien auch sensible Daten in Gefahr, um die es den Betrügern wirklich geht: die Passwörter. Diese Betrugsmasche betreffe vor allem Android-Benutzer.

Die SMS-Nachricht sei nur das Einfallstor, um eine Schadsoftware zu verbreiten, erklärte der Präsident des Landeskriminalamts Baden-Württemberg, Ralf Michelfelder. In der Nachricht ist ein Link, der zur Verfolgung eines Pakets führen soll, das angeblich bald eintrifft. Dafür solle man die Installation fremder Inhalte erlauben.

Wer das - trotz mehrerer Warnhinweise - tut, bei dem schnappt die Falle zu: Die Kriminellen kapern das Smartphone und verschicken zahlreiche SMS. Nutzer ohne Flatrate habe das schon eine dreistellige Euro-Summe gekostet, so das LKA. Eigentlich wollen die Kriminellen mit der Masche aber an Passwörter kommen, um damit zum Beispiel Gutscheine in App-Stores zu kaufen und diese wie Bargeld zu verwenden.

Die Polizei warnt: Auf keinen Fall sollten Links von unbekannten Absendern angeklickt werden. Installationen von fremden Apps sollten nicht bestätigt werden. Android-Geräte seien besonders gefährdet, da hier eine Fremdinstallation prinzipiell möglich sei. Beim Mobilfunkprovider sollte unbedingt eine kostenlose Drittanbietersperre eingerichtet werden.

Sicherheitsbehörden mehrerer Bundesländer würden sich derzeit mit dieser Betrugsmasche auseinandersetzen, hieß es weiter. Auch das Bundeskriminalamt und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik seien involviert.

Quelle: DPA

Rendsburg: Corona-Trucker startet Quarantäne im Führerhaus

Ein an Covid-19 erkrankter Lkw-Fahrer aus Rumänien hat seine Quarantäne im Führerhaus seines Transporters antreten müssen. Wie die Polizei mitteilte, wurde dem Trucker im Laufe des Donnerstags eine Unterkunft für die weitere Isolation zugewiesen.

Der Mann hatte am Mittwoch mit einem zu hoch beladenen Autotransporter die Höhenkontrolle des Rendsburger Kanaltunnels (Schleswig-Holstein) ausgelöst. Nachdem der Lkw provisorisch tiefer gelegt und durch den Tunnel begleitet worden war, teilte der Fahrer den Beamten mit, dass er unter grippeähnlichen Symptomen leiden würde. Der angeordnete Corona-Schnelltest brachte ein positives Ergebnis.

Die eingesetzten Beamten stehen in engem Kontakt zum polizeiärztlichen Dienst und sollen in den folgenden Tagen auf das Coronavirus getestet werden. 

Quelle: DPA

 Nachrichten von Donnerstag, den 4. März 2021

Münster: Mordkommission ermittelt nach Schüssen auf Autos

Unbekannte haben auf der Autobahn bei Ahaus (NRW) auf zwei fahrende Wagen geschossen. In beiden Fällen blieben die jeweils zwei Insassen auf der A31 unverletzt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft Münster am Donnerstag mitteilten. Die beiden Wagen hätten sich etwa auf gleicher Höhe befunden, als die Schüsse fielen. Die Eheleute, die jeweils im Auto waren, hätten plötzlich einen dumpfen Schlag wahrgenommen, bei einem Fahrzeug sei die Seitenscheibe zersplittert, bei dem anderen die Beifahrerscheibe.

"Wir gehen davon aus, dass die Fahrzeugscheiben durch gezielte Schussabgaben zerstört wurden", hieß es bei der Mordkommission. Die Täter hätten durch ihr Handeln den Tod der Insassen "zumindest billigend in Kauf genommen". Die Ermittler suchen Zeugen, vor allem zwei junge Erwachsene, die sich zur Tatzeit am Mittwochnachmittag auf einer Fußgängerbrücke an der Autobahn mit Fahrrädern und Rucksäcken aufgehalten haben sollen.

Quelle: DPA

Aschaffenburg: Vater soll Sohn zur Tötung seiner Tochter aufgefordert haben

Ein wegen Mordes an seiner Tochter angeklagter Syrer soll seinen zwölfjährigen und damit strafunmündigen Sohn aufgefordert haben, das Mädchen zu töten. Das sagte Oberstaatsanwalt Jürgen Bundschuh am Donnerstag zum Prozessauftakt vor dem Landgericht Aschaffenburg. Der 46 Jahre alte Angeklagte soll den Lebensstil der 16-Jährigen nicht akzeptiert haben. Ihre Beziehung zu einem älteren jungen Mann habe dem Vater missfallen, sagte der Anklagevertreter. Mit seiner Tat im Mai 2017 habe er das Mädchen bestrafen wollen, um seine vermeintliche Ehre wiederherzustellen.

Nachrichten aus Deutschland – Aschaffenburg
Das Justizgebäude in Aschaffenburg (Bayern), in dem sich das Landgericht befindet. Hier wird am Donnerstag der Fall eines 46-Jährigen verhandelt, der seinen Sohn zum Mord an seiner Tochter angestiftet haben soll.
© David Ebener / Picture Alliance

Das Skelett der Jugendlichen fanden Spaziergänger erst mehr als ein Jahr später in einem Wald bei Aschaffenburg in einem früheren Betonschacht, der zur Lagerung von Wildfutter gebaut worden war. Ob der damals zwölfjährige Sohn des Angeklagten dem Mädchen die tödlichen Messerstiche versetzte oder der Vater, konnten die Ermittler bisher nicht klären. Da der Junge zum Tatzeitpunkt jünger als 14 Jahre alt war, gilt er in Deutschland als schuldunfähig und kann damit nicht strafrechtlich verurteilt werden.

Zudem soll der angeklagte Syrer den damals 23 Jahre alten Freund der Tochter mit einem Messer angegriffen haben. Die Staatsanwaltschaft legt dem Mann daher auch Mordversuch und gefährliche Körperverletzung zur Last. Der 46-Jährige äußerte sich zunächst nicht zu den Vorwürfen.

Quelle: DPA

Nortorf: Leiche gefunden nach Explosion in Reihenhaus

In dem nach einer Explosion völlig zerstörten Reihenendhauses in Nortorf in Schleswig-Holstein hat die Polizei am Donnerstag eine Leiche gefunden. Die Leiche müsse noch identifiziert werden, man gehe aber davon aus, dass es sich um die vermisste 54-Jährige handelt, sagte der Kieler Oberstaatsanwalt Michael Bimler. Die Leiche sei gegen 11.00 Uhr im Obergeschoss des Hauses gefunden worden. Gegen den Lebensgefährten der Frau wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts des Totschlags, des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und schwerer Brandstiftung eingeleitet, wie Bimler weiter sagte. Im Laufe des Tages werde Haftbefehl beantragt. Zuvor hatten Medien berichtet.

Der 56-jährige Lebensgefährte der Frau war am Montag nach der Explosion als erstes als vermisst gemeldet worden. Er war im Laufe des Montags in seinem Fahrzeug halb bewusstlos in Nortorf angetroffen worden. Er befand sich nach Angaben Bimlers am Donnerstag noch im Krankenhaus. Angaben hat er bisher nicht gemacht.

Quelle: DPA

Köln: Urteil gegen Erzieherin im Mordprozess um dreijährige Greta aus Viersen erwartet

Fast ein Jahr nach dem gewaltsamen Tod der dreijährigen Greta in einer Viersener Kita soll am Freitag ein Urteil im Mordprozess gegen die tatverdächtige Erzieherin fallen. Seit November muss sich die 25-jährige Sandra M. wegen Mordes an dem Kleinkind vor dem Landgericht Mönchengladbach verantworten. Zudem wird ihr Misshandlung von Schutzbefohlenen in acht weiteren Fällen vorgeworfen. Geht es nach der Staatsanwaltschaft, erwartet M. eine lebenslange Haftstrafe. In ihrem Plädoyer forderte die Anklage zudem, die besondere Schwere der Schuld der 25-Jährigen festzustellen. Gretas Mutter und zwei der mutmaßlich geschädigten Kinder, die in dem Prozess als Nebenkläger auftreten, schlossen sich den Forderungen an. Die Verteidigung plädierte hingegen auf Freispruch.

Die 25-jährige Erzieherin aus Geldern soll Greta im April während des Mittagsschlafs den Brustkorb bis zum Atemstillstand zusammengedrückt haben. Der Notarzt konnte das Kind zwar reanimieren, es starb aber Tage später in der Klinik. Die Tat ereignete sich laut Staatsanwaltschaft am letzten planmäßigen Arbeitstag der Erzieherin, weil die Viersener Kita ihr zum Monatsende gekündigt hatte. Die Erzieherin arbeitete demnach unter anderem in Kindertagesstätten in Krefeld, Kempen, Tönisvorst und Viersen. Seit August 2017 soll die 25-Jährige auch in diesen Kitas Kindern den Brustkorb bis hin zu Atemnot oder Atemstillstand zusammengedrückt haben. Den Tod der Kinder habe sie dabei "mindestens billigend in Kauf genommen". Nach ihren Taten habe sie Kollegen auf den Zustand der jeweiligen Kinder hingewiesen und Rettungsmaßnahmen veranlasst. Bis auf Greta hätten deshalb alle Kinder überlebt.

Quelle: AFP

Halle: Zwei Tote nach Wohnungsbrand entdeckt

Nach einem Wohnungsbrand in Naumburg in Sachsen-Anhalt haben Einsatzkräfte zwei Tote entdeckt. Wie die Polizei in Halle an der Saale am Donnerstag mitteilte, handelte es sich um eine 43-Jährige und ihren 20-jährigen Sohn. Die genauen Zusammenhänge waren unklar, die Leichen sollten von Rechtsmedizinern obduziert werden.

Auch die Brandursache stand noch nicht fest. Ermittelt werde "in alle Richtungen", erklärte die Polizei. Das Feuer war demnach am späten Mittwochabend ausgebrochen. Die beiden Toten wurden noch vergeblich wiederbelebt. Alle Wohnungen in dem dreigeschossigen Haus waren unbewohnbar, die Bewohner kamen anderweitig unter.

Quelle: AFP

Naumburg: Zwei Tote bei Brand in Mehrfamilienhaus

In Naumburg sind in der Nacht zum Donnerstag bei einem Brand zwei Personen gestorben. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, sind eine 43 Jahre alte Frau und ein 20 Jahre alter Mann in einer Wohnung eines dreigeschossigen Mehrfamilienhauses leblos aufgefunden worden. Weitere Bewohner des Hauses seien rechtzeitig gerettet worden. Nach jetzigem Ermittlungsstand sei das Feuer im Flur des Hauses ausgebrochen. Die Löscharbeiten konnten noch in der Nacht abgeschlossen werden. Die Polizei ermittle in alle Richtungen, hieß es.

Quelle: DPA

Oppenheim: Polizei sucht mit Großaufgebot nach zwei Zehnjährigen

Zwei zehnjährige Mädchen aus Rheinland-Pfalz sind mit ihren Fahrrädern und einer Katze im Rucksack ausgebüxt. Die Eltern meldeten die Kinder, die sich nach Polizeiangaben auf den Weg nach Oppenheim gemacht hatten, am Mittwochvormittag als vermisst. Mit einem Großaufgebot wurden daraufhin alle umliegenden Weinberge, Felder und Wäldchen nach den Mädchen abgesucht.

Dabei waren unter anderem mehrere Spürhunde, ein Polizeihubschrauber sowie Kräfte der Kriminal- und Bereitschaftspolizei im Einsatz. Nach viereinhalb Stunden wurden die Ausreißerinnen schließlich im Bereich des Oppenheimer Hafens entdeckt und wieder ihren Eltern übergeben.

Quelle: AFP

Marburg: 16-Jähriger offenbar von Bus angefahren und getötet

Die Polizei in Hessen rätselt über den Fall eines Jugendlichen in Neustadt im Landkreis Marburg-Biedenkopf, der offenbar von einem Bus angefahren und getötet wurde. Der 16-Jährige wurde am Mittwochmorgen gegen 6.10 Uhr leblos auf der Straße nahe einer Bushaltestelle gefunden, wie die Polizei in Marburg mitteilte. Was genau passiert war, blieb zunächst unklar.

Aufgrund der bisherigen Ermittlungen sei davon auszugehen, dass es an der Bushaltestelle zu einer Kollision zwischen einem Linienbus und dem 16-Jährigen gekommen sei, erklärte die Polizei. Für den Jugendlichen kam jede Hilfe zu spät, er erlag seinen schweren Verletzungen. Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise geben können, wer sich noch an der Bushaltestelle befand. Speziell werden Menschen gesucht, die in dem Bus mitfuhren sind und Angaben zum Fahrer oder dem Unfall machen können.

Quelle: AFP

Naumburg: Rund 100 Lämmer in Sachsen-Anhalt gestohlen

In Naumburg in Sachsen-Anhalt sind einem Schäfer rund 100 Lämmer gestohlen worden. Der Mann entdeckte Mittwochmorgen, dass ein großer Teil seiner Herde von einer eingezäunten Fläche verschwunden war, wie die Polizei mitteilte. Die Täter seien zwischen Montagnachmittag und Mittwochmorgen über den Zaun gestiegen und hätten die Tiere offenbar mit Fahrzeugen abtransportiert. Der Schaden sei mit rund 10.000 Euro angegeben worden. Das Polizeirevier Burgenlandkreis sucht nun nach Zeugen.

Quelle: DPA

 Nachrichten von Mittwoch, den 3. März 2021

Templin: Mann greift Frau mit Armbrust an – Mordkommission ermittelt

Nachdem ein Mann in Brandenburg mit einer Armbrust eine Passantin und anschließend sich selbst verletzt haben soll, ermittelt eine Mordkommission. "Wir ermitteln in alle Richtungen", sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion Ost am Mittwoch. Ein politisches Motiv werde aber bislang ausgeschlossen. Eine 69-Jährige hatte am Dienstag angegeben, in Templin von einem Unbekannten mit einem länglichen Gegenstand am Kopf getroffen worden zu sein. Durch die Beschreibung kam die Polizei auf den 37-Jährigen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Neuruppin laufen gegen den Mann bereits mehrere Verfahren, so habe er schon einmal mit einer Armbrust um sich geschossen. Dabei seien keine Menschen verletzt worden.

Die Polizisten trafen den 37-Jährigen in seiner Wohnung schwer verletzt an. Nach den bisherigen Ermittlungen hatte sich der Mann selbst mit der Armbrust schwere Verletzungen zugefügt. Er und die 69-Jährige wurden in Krankenhäuser gebracht.

Quelle: DPA

Neuruppin: Pferde knabbern Polizeiwagen an

Bei einem Polizeieinsatz wegen entlaufener Pferde haben die Tiere im nördlichen Brandenburg einen Streifenwagen angeknabbert. Die rund 20 Tiere hatten es sich am Dienstag auf einer Landstraße bequem gemacht, von der sie sich auch durch Hupen nicht vertreiben ließen, wie die Polizei in Neuruppin am Mittwoch erklärte. Die Pferde seien "sehr neugierig" gewesen und hätten sich am Streifenwagen zu schaffen gemacht.

Besonderen Gefallen fanden die Tiere offenbar an der Klebefolie auf dem Polizeiauto. Es entstand ein Sachschaden von rund 1500 Euro, weil die Pferde diese anknabberten. Die Beamten blieben vor Ort, bis die Halterin der Tiere verständigt werden konnte, welche die Pferde auf ihre Koppel zurückbrachte.

Quelle: AFP

Hannover: 20 Festnahmen bei großangelegter Drogen-Razzia

Bei einer grenzüberschreitenden Drogen-Razzia haben Ermittler unter anderem des Landeskriminalamts Niedersachsen 20 Menschen festgenommen. Zu den Festnahmen kam es im Großraum Hannover, im Raum Celle, in Halle in Sachsen-Anhalt, Hamburg und Lettland, wie das Landeskriminalamt am Mittwoch mitteilte. Zeitgleich seien 65 Objekte durchsucht worden. Die Ermittler werfen den mehr als 40 Beschuldigten vor, in wechselnder Beteiligung seit mindestens 2017 tonnenweise Drogen aus Südeuropa eingeführt und in Deutschland verkauft zu haben. Neben Cannabisprodukten hätten die Täter "in erheblichem Umfang" Kokain aus Südamerika eingeschmuggelt.

Quelle: DPA

Frankfurt: Zwei Festnahmen bei neuer Großrazzia gegen Schwarzarbeit am Bau

Mit einer Großrazzia sind Ermittler in Hessen am Mittwoch erneut gegen Schwarzarbeit im Baugewerbe vorgegangen. Zwei Bauunternehmer im Alter von 52 und 58 Jahren wurden festgenommen, wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main mitteilte. Die Ermittlungen richten sich insgesamt gegen 32 Beschuldigte. Ihnen werden das Vorenthalten von Sozialversicherungsbeiträgen, Betrug und Steuerhinterziehung sowie Beihilfe dazu vorgeworfen. Ermittler schätzen den dadurch entstandenen Schaden auf mehr als sechs Millionen Euro.

Neben den Betreibern von sogenannten Servicefirmen ermitteln die Behörden gegen die Verantwortlichen von drei Baufirmen aus dem Main-Taunus-Kreis, die als mutmaßliche Haupttäter und Drahtzieher eines Netzwerks von Bau- und Scheinfirmen gelten. Über Jahre hinweg soll die Gruppe Bauaufträge in Millionenhöhe ausgeführt und Arbeitsstunden ihrer Mitarbeiter nur anteilig den Behörden mitgeteilt haben. Zur Verschleierung der Schwarzarbeit sollen die Bauunternehmer zum Schein vermeintliche Nachunternehmer genutzt haben. Diese hatten laut Staatsanwaltschaft lediglich den Zweck, Rechnungen zu erzeugen. Nach Begleichung dieser Scheinrechnungen wurde das Geld in bar an die Auftraggeber zurückgezahlt, die es dann zur Zahlung der Schwarzlöhne verwendeten. 

Bei der Razzia wurden 45 Wohnungen, Geschäftsräume und Arbeiterunterkünfte in sechs Bundesländern durchsucht. Davon betroffen waren auch elf Scheinfirmen und Nachunternehmer. Schwerpunkt der Razzia war in Hessen, rund 400 Beamte waren im Einsatz. Die Beamten beschlagnahmten mehrere Computer und Smartphones. Erst im Januar waren die hessischen Behörden gegen einen Schwarzarbeitsring im Baugewerbe vorgegangen. Die Ermittlungen richten sich dabei gegen 48 Beschuldigte, die ein illegales Netzwerk von Bau- und Scheinfirmen betrieben haben sollen. Im Mittelpunkt des Verfahrens steht eine Baufirma aus dem Kreis Groß-Gerau. Dessen Geschäftsführer wurde neben zwei weiteren Männern festgenommen.

Quelle: DPA

Köln: Arbeiter von Stahlplatte getroffen – Lebensgefahr

Auf einer Baustelle im Kölner Stadtteil Deutz ist am Mittwoch ein Mann lebensgefährlich verletzt worden. Wie der Kölner "Express" berichtet, wurde der Arbeiter in einer Baugrube von einer herabfallenden Stahlplatte getroffen. Als die Feuerwehr gegen 7.30 Uhr alarmiert wurde, hatten die Kollegen den 51-Jährigen bereits befreit und reanimierten ihn. Da er in einer metertiefen Grube lag, waren auch Höhenretter an dem Einsatz beteiligt. Der 51-Jährige kam sofort in ein Krankenhaus, wo die Ärzte weiter um sein Leben kämpfen. Auch ein weiterer Arbeiter wurde dem Bericht nach leicht verletzt. Einer der Männer musste den Unfall mit ansehen und wird derzeit psychologisch betreut. 

Polizisten stehen an einer Tiefbaustelle, an der ein Arbeiter zuvor bei einem Unfall lebensgefährlich verletzt worden war.
Polizisten stehen an einer Tiefbaustelle, an der ein Arbeiter zuvor bei einem Unfall lebensgefährlich verletzt worden war
© Petra Albers / DPA

Quelle: "Express"

Kassel: Mann findet Sparbuch und 5000 Euro in eigenem Auto

5000 Euro Bargeld und ein Sparbuch mit einem Guthaben von über 17 000 Euro hat ein Mann in seinem eigenen Auto gefunden. In einem Fach hinter dem Beifahrersitz entdeckte der 50-Jährige aus Kassel einen Briefumschlag, obwohl er das Auto schon vor über vier Jahren gebraucht gekauft hatte. Der 69-Jährige Besitzer aus dem Landkreis Heidekreis in Niedersachsen habe ausfindig gemacht werden können und wolle bei nächster Gelegenheit seine Wertsachen abholen, erklärte ein Polizeisprecher aus Kassel am Mittwoch.

Gemeinsam mit den Kollegen in Niedersachsen hatten die Kasseler Beamten nach dem Mann gesucht. Wie sich herausstellte, hatte der 69-Jährige im Rahmen eines Umzugs im Jahr 2016 mehrere Fahrzeuge verkauft, darunter auch das des Geldfinders aus Kassel. Vermutlich habe man den Umschlag mit dem Sparbuch und dem Bargeld in der Hektik vor einer Probefahrt schnell hinter dem Beifahrersitz versteckt und später vergessen. Die Beamten hätten ihm mehrfach versichern müssen, dass ihr Anruf kein Scherz sei, hieß es in der Mitteilung.

Quelle: DPA

Roding: Durchsuchungen und Festnahme wegen zweier drogenbedingter Todesfälle in Bayern

Im Zusammenhang mit zwei drogenbedingten Todesfällen sind am Donnerstag sieben Wohnungen im bayerischen Landkreis Cham durchsucht worden. Ein 22-jähriger wurde wegen des Verdachts auf unerlaubten Drogenhandel verhaftet, wie die oberpfälzische Polizei mitteilte. In der Stadt Roding waren im Januar und Februar zwei Menschen nachweislich beziehungsweise mutmaßlich nach dem Konsum des Narkosemittels Fentanyl gestorben.

Eine 21-Jährige starb demnach Ende Januar in ihrer Rodinger Wohnung an einer Überdosis und einer sogenannten Mischintoxiktation, nachdem sie Fentanyl über Dämpfe eingeatmet haben soll. Einen Tag später sei ein 25 Jahre alter Mann aus Rodingen bewusstlos in seiner Wohnung gefunden worden. Fünf Tage später starb er aus bislang unklarer Ursache im Krankenhaus. Nach derzeitigem Ermittlungsstand könne ein Fentanylkonsum nicht ausgeschlossen werden. Ein rechtsmedizinisches Gutachten stehe noch aus.

Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft ermittelt die Regensburger Kriminalpolizei seit Wochen gegen mehrere Menschen wegen des Verdachts auf unterlassene Hilfeleistung und verschiedener Verstöße im Zusammenhang mit Drogen. Durchsucht wurden nun Wohnungen von Beschuldigten im Alter von 22 bis 29 Jahren. Dabei seien geringe Mengen Drogen beschlagnahmt worden. Fentanyl ist ein Opioid, das als Schmerzmittel bei Narkosen eingesetzt wird. Eine falsche Anwendung kann zu schweren Gesundheitsschäden oder zum Tod führen.

Quelle: AFP

Berlin: Zoo bittet um Namensvorschläge für Gorillababy

Es ist winzig, lächelt seelig und klammert sich an das Fell seiner Mutter: Das gut zwei Wochen alte Berliner Gorillababy ist ein Mädchen. "Das sind großartige Nachrichten für diese bedrohte Tierart, denn eine Gorillagruppe setzt sich in der Regel aus einem Silberrücken und mehreren Weibchen zusammen", sagte der stellvertretende Revierleiter Ruben Gralki vom Berliner Zoo bereits am Dienstag. Ein Damenüberschuss sei daher von Vorteil. Bislang stand das Geschlecht des Nachwuchses nicht fest, da sich ausschließlich Gorilladame Bibi (24) um ihre Erstgeborene kümmert. Die Kleine habe sich aber so gedreht, dass mehrere Tierpfleger das Geschlecht von Weitem sicher erkannt hätten, sagte eine Zoosprecherin.

Gorilla-Mutter Bibi hält ihrim Zoo Berlin geborenes Jungtier im Arm
Gorilla-Mutter Bibi mit ihrem Nachwuchs: Der Berliner Zoo sucht jetzt einen Namen für das Neugeborene.
© Zoo Berlin / DPA

Jetzt sucht der Zoo bis zum 8. März einen möglichst kurzen, knackigen Namen für das kleine Mädchen. Auf seiner Internetseite ruft der Tiergarten Bürger dazu auf, Vorschläge über die sozialen Netzwerke (www.instagram.com/zooberlin, www.facebook.com/zooberlin, https://twitter.com/zooberlin) zu machen. Diese können aber auch klassisch auf dem Postweg eingereicht werden. "Selbstverständlich werden auch Namensvorschläge von Nicht-Hauptstädtern bedacht", heißt es. Eine Jury des Zoo-Teams wählt im Anschluss einen Favoriten aus. Der Name soll dann in der kommenden Woche via Presse-Mitteilung und über die sozialen Netzwerke verkündet werden.

Quellen: DPA, zoo-berlin.de

Duderstadt: 16-Jährige liegt tot auf Landstraße

In der Nähe des niedersächsischen Ortes Duderstadt ist eine 16-Jährige tot auf einer Landstraße entdeckt worden. Wie die Polizei am Mittwochmorgen mitteilte, lag das Mädchen gegen 19 Uhr zwischen dem Kreisel Nesselröden und der Ortschaft Wöllmarshausen auf der L 569. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde der Teenager vermutlich von einem Auto überrollt. Unklar ist bislang, ob die junge Frau zu diesem Zeitpunkt bereits auf der Straße lag. Die 21-jährige Autofahrerin erlitt einen Schock. Für die umfangreichen Maßnahmen an der Unfallstelle war die L 569 mehrere Stunden gesperrt. Die Polizei ermittelt.

Quelle:  Polizei Göttingen

Berlin: Radfahrer behindert minutenlang Rettungskräfte im Einsatz

In Berlin hat ein Radfahrer minutenlang Rettungskräfte bei einem Einsatz behindert. Wie die Polizei berichtet, wurde der Rettungswagen und ein Notarzt zu einem Seniorenheim gerufen, weil dort eine 92-jährige Bewohnerin reanimationspflichtig geworden war. Die Retter konnten die Seniorin wiederbeleben. Als sie mit ihr losfahren wollten, behinderte sie ein Radfahrer, der ihnen auf der Fahrbahn zunächst keinen Platz machte. Als der Mann vor ihnen fuhr und sie deshalb kein Tempo aufnehmen konnten, schaltete der Fahrer das Martinshorn ein und überholte ihn. Als der Rettungswagen abbremste stieß der 50-jährige Radfahrer mit dem Wagen zusammen und klagte anschließend über Schmerzen, ohne diese weiter zu erläutern. Stattdessen riss er die Fahrertür auf, um den 28-jährigen Sanitäter zu bedrohen und zu beleidigen. Schließlich versuchte er die Hecktür zu öffnen, was die Besatzung aber verhindern konnte. Während der mehrere Minuten andauernden Attacken des Radfahrers war eine Weiterfahrt nicht möglich. Der Notarzt kümmerte sich währenddessen um die Patientin, da sich deren Gesundheitszustand zwischenzeitlich wieder verschlechtert hatte und sie erneut reanimationspflichtig geworden war. Alarmierte Polizeikräfte hielten den Radfahrer in Schach, sodass die Fahrt ins Krankenhaus schließlich fortgesetzt werden konnte. Wie die Klinik später mitteilte, verstarb die Patientin. Ob und welchen Einfluss das Verhalten des 50-Jährigen und der dadurch längere Transport ins Krankenhaus hierauf hatten, müssen die Ermittlungen ergeben. Er muss sich nun wegen tätlichen Angriffs und Nötigung verantworten.

Quelle: Polizei Berlin

München: Mann mit Wolfsmaske vergewaltigt Mädchen – Prozessbeginn

Es ist eine alptraumhafte Szene: Ein Mann mit einer Wolfsmaske zerrt am helllichten Tag in München ein Mädchen in ein Gebüsch und vergewaltigt das Kind. Nach dem Vorfall im Sommer 2019 beginnt am Mittwoch (9.30 Uhr) vor dem Landgericht München I der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter. Er hat die Vorwürfe nach Angaben seines Anwalts gestanden. Der Mann soll das damals elf Jahre alte Mädchen im Münchner Stadtteil Obergiesing missbraucht haben. Die Wolfsmaske fanden die Ermittler später in einem Abfallcontainer in der Nähe seines Wohnortes, nachdem der Angeklagte ihnen gesagt hatte, wo sie suchen müssen. Der Fall wirft auch die Frage nach der Resozialisierung von Sexualstraftätern auf, denn der Mann befand sich in einer Lockerungsstufe des Maßregelvollzugs.

Quelle: DPA

Bonn: Unbekannte klauen mehr als 1000 Brillengestelle

In Bonn haben unbekannte Täter ein Brillengeschäft in der Innenstadt ausgeraubt. Wie die Polizei berichtete, schlugen sie zwischen Montagabend, 19 Uhr, und Dienstagmorgen, 9.30 Uhr, die Fensterscheiben des Geschäfts ein und erlangten so Zutritt in den Bürobereich im Obergeschoss. Sie durchsuchten die Räumlichkeiten einschließlich des Verkaufsraumes und erbeuteten neben Bargeld auch mehr als 1000 Brillengestelle. 

Quelle:Polizei Bonn

Bad Eilsen: SEK-Kommando überwältigt 30-Jährigen

Ein Sondereinsatzkommando der Polizei hat im niedersächsischen Bad Eilsen einen 30-jährigen Mann überwältigt. Familienangehörige hatten am Dienstagnachmittag gegen kurz vor 15 Uhr die Polizei alarmiert, weil der Mann nicht die elterliche Wohnung verlassen wollte. Als die Beamten eintrafen, wurden sie von dem alkoholisierten und möglicherweise unter Drogen stehenden Mann mit einem Messer und einem schwertähnlichen Gegenstand bedroht. Da er laut Angehörigen auch im Besitz einer Schusswaffe gewesen sein soll, wurde das Spezialeinsatzkommando verständigt und das Gebäude evakuiert. Die Einsatzkräfte konnten den Mann gegen 18.30 Uhr überwältigen und in Polizeigewahrsam nehmen. 

Quelle:  Polizei Nienburg / Schaumburg

 Nachrichten von Dienstag, den 2. März 2021

Berlin: 13 Jahre Haft wegen Mordversuchs nach tödlichem Raserunfall vom Kurfürstendamm

Im dritten Anlauf hat das Berliner Landgericht einen der beiden Raser vom Kurfürstendamm zu 13 Jahren Haft verurteilt. Die Richter sprachen den Angeklagten Marvin N. am Dienstag des versuchten Mordes in Tateinheit mit vorsätzlicher Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung schuldig, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Dem Angeklagten wurde die Fahrerlaubnis entzogen und eine fünfjährige Sperre zur Neuerteilung ausgesprochen.

N. hatte sich im Februar 2016 auf dem Kurfürstendamm mit einem anderen Mann, Hamdi H., ein illegales Autorennen geliefert, bei dem ein unbeteiligter 69-jähriger Fahrer getötet wurde. In einem ersten Prozess wurden N. und H. im Februar 2017 wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt – deutschlandweit die ersten Mordurteile in einem solchen Fall. Allerdings kassierte der Bundesgerichtshof (BGH) die beiden Urteile im März 2018.

Februar 2016: Die gesperrte Tauentzienstraße nach einem illegalen Autorennen
Februar 2016: Die gesperrte Tauentzienstraße nach einem illegalen Autorennen. Mehr als fünf Jahre nach einem tödlichen Autorennen auf dem Berliner Ku'damm ist einer der beiden Raser zu 13 Jahren Haft verurteilt worden.
© Britta Pedersen/dpa-Zentralbild / DPA

Der zweite Prozess platzte nach einem erfolgreichen Befangenheitsantrag gegen die zuständige Berliner Strafkammer. Die Neuauflage dieses Verfahrens endete im März 2019 mit erneuten Mordurteilen gegen beide Angeklagte. Diesmal hatte das Urteil gegen H. Bestand – sein Wagen war direkt mit dem des Getöteten kollidiert. Doch das Urteil gegen N. kassierte der BGH im Juni 2020 erneut.

In dem dritten Prozess gegen H. wertete die nun zuständige Berliner Kammer die Tat als versuchten Mord, denn der Wagen von N. sei nicht unmittelbar an der tödlichen Kollision mit dem Auto des 69-Jährigen beteiligt gewesen. Beim tödlichen Zusammenstoß des Autos von H. mit dem Wagen des Getöteten sei N. kein Mittäter gewesen, weil es keinen gemeinsamen Tatplan gegeben habe.

Die Richter hielten N. aber des Mordversuchs für schuldig. Denn es sei lediglich Zufall gewesen, dass nicht er, sondern H. mit dem Auto des 69-Jährigen zusammengestoßen sei. N. habe ebenso wie H. gewusst, dass durch das rücksichtslose Fahrverhalten unbeteiligte Verkehrsteilnehmer zu Tode kommen konnten. Dies habe N. billigend in Kauf genommen.

Quelle: AFP

Kassel: Sparbuch und Geld im Wert von 22.000 Euro finden nach Jahren zu Besitzer zurück

Nach fünf Jahren haben ein verlorengegangenes Sparbuch und Bargeld im Wert von mehr als 22.000 Euro zu ihrem Besitzer zurückgefunden. Ein 69-Jähriger hatte den Briefumschlag mit dem Geld und dem Ersparten in einem Auto vergessen, das er später verkaufte, wie die Polizei Kassel am Dienstag mitteilte.

Das Fahrzeug gehörte mittlerweile einem 50-Jährigen aus Kassel, der den Briefumschlag mit den Rücklagen im Februar in einem Fach hinter dem Beifahrersitz entdeckte. Dieses Auto besaß er bereits seit vier Jahren. Der ehrliche Finder brachte das Sparbuch mit dem Guthaben von rund 17.000 Euro und die 5000 Euro Bargeld zur Polizei. Er konnte sich nicht erklären, wie der Umschlag in sein Auto gekommen war.

Die Beamten machten den Besitzer in Niedersachsen schließlich ausfindig. Der 69-Jährige, der zunächst an einen Scherz glaubte, vermisste sein Sparbuch bereits seit fünf Jahren. Das Auto des 50-Jährigen hatte zuvor ihm gehört. Während eines Umzugs 2016 hatte der Mann eine Scheune mit diversen Fahrzeugen aufgelöst. Vermutlich habe er den Umschlag mit dem Sparbuch und dem Geld vor einer Probefahrt schnell hinter dem Beifahrersitz versteckt, was später im in Vergessenheit geraten sei.

Ingolstadt: Jugendlicher stirbt nach Stromschlag an Bahnhof

Ein Jugendlicher ist durch einen Stromschlag an einem Bahnhof in Ingolstadt getötet worden. Ein weiterer Jugendlicher wurde bei dem Unfall am Montagabend schwer verletzt, er schwebte aber nicht in Lebensgefahr, wie die Polizei in der oberbayerischen Stadt am Dienstag mitteilte.

Die Jugendlichen hatten sich nach bisherigen Erkenntnissen zu nah an einer stromführenden Leitung im Gleisbereich des Bahnhofs aufgehalten. Die genaueren Umstände des Unglücks waren noch unklar. Nach dem Unfall am Montag war die Identität der beiden zunächst nicht bekannt gewesen.

Der Nordbahnhof war am Montag kurzzeitig komplett gesperrt, meldete der "Donaukurier". Die Kriminalpolizei warne in diesem Zusammenhang vor dem unbefugten Aufenthalt an Gleisen und Zügen: Die Volt-Zahl der dort stromführenden Leitungen könne sich im fünfstelligen Bereich bewegen, der einer Haushalts-Steckdose im Vergleich dazu im niedrigen dreistelligen, schreibt das Blatt und zitiert die Polizei mit den Worten. "Schon in die Nähe einer solchen Starkstromleitung zu kommen, ist lebensgefährlich, da der Strom auch durch die Luft überspringen kann."

Quellen: AFP / "Donaukurier"

München: Polizist wegen mutmaßlichen Kindesmissbrauchs in Untersuchungshaft

Ein 55-jähriger Polizeibeamter aus München steht im Verdacht, sein Stiefkind missbraucht zu haben. Der Mann wurde festgenommen und sitzt nun in Untersuchungshaft, wie die Polizei am Dienstag in der bayerischen Landeshauptstadt mitteilte. Gegen den Polizisten wurde ein Disziplinarverfahren eingeleitet, die Ausübung der Dienstgeschäfte wurde ihm untersagt.

Die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München hatte den Angaben zufolge am Sonntag über den mutmaßlichen Missbrauchsfall informiert. Bei der Vernehmung des minderjährigen Opfers erhärtete sich demnach der Tatverdacht gegen den 55-Jährigen. Weitere Einzelheiten nannte die Polizei mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen der Kripo und den Opferschutz zunächst nicht.

Quelle: AFP

Erfurt: Saugroboter löst nächtlichen Polizeieinsatz aus

Eine 29 Jahre alte Frau hat wegen eines vermeintlichen Einbrechers in ihrer Wohnung einen Großeinsatz der Polizei verursacht. Die Frau war durch Poltergeräusche aufgeschreckt worden und alarmierte die Polizei, die in der Nacht zum Dienstag mit mehreren Streifenwagen-Besatzungen anrückte. Als Einbrecher, vor dem sich die Frau in ihrem Schlafzimmer einschloss, entpuppte sich schließlich ein elektronischer Gefährte: Der Saugroboter der Frau hatte sich nachts wie ein guter Wichtel aus dem Märchen an die Putzarbeit gemacht. Dabei war er gegen Möbel gestoßen.

Quelle: DPA

Nürnberg: Streit bei Autokauf – Verkäufer greift Käufer mit Messer an

Ein Autokauf hat in Nürnberg mit einem Messerstich geendet. Nach Erkenntnissen der Ermittler habe ein 37-jähriger Mann einem 55-Jährigen in der Stadt in Mittelfranken ein Auto abkaufen wollen, teilte die Polizei am Dienstag mit. Aus bisher unklarer Ursache seien die beiden Männer am Montagnachmittag in heftigen Streit geraten. Der Verkäufer habe nach bisherigen Ermittlungsstand schließlich ein Messer gezogen und den Käufer damit am Bein verletzt. Dann sei er mit seinem Auto davon gefahren.

Der 37-Jährige wurde den Angaben zufolge im Krankenhaus behandelt. Der 55 Jahre alte Tatverdächtige wurde nach kurzer Fahndung festgenommen. Gegen ihn wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung.

Quelle: DPA

Glashütten: Soldat in Hessen verhaftet – Ermittlungen des LKA dauern an 

Nach der Festnahme eines Bundeswehrsoldaten aus dem Hochtaunuskreis, der Waffen gehortet und sich in rechtsextremer Weise geäußert haben soll, gehen die Ermittlungen weiter. "Wir ermitteln in ganz verschiedenen Bereichen", sagte eine Sprecherin des Landeskriminalamts in Wiesbaden am Dienstag. Datenträger müssten ausgewertet und Zeugen vernommen werden.

Spezialkräfte der hessischen Polizei hatten am Wochenende den 21-Jährigen festgenommen und Waffen sowie Munition sichergestellt. Auch ein Verwandter des Mannes, ein 63-Jähriger, wurde festgenommen, ein dritter Tatverdächtiger im Alter von 20 Jahren stellte sich der Polizei. Dabei soll es sich um den Vater und den Bruder des 21-Jährigen handeln. Gegen alle drei Männer aus Glashütten wurde Haftbefehl erlassen. Sie sollen nun im Rahmen der Ermittlungen vernommen werden, hieß es beim LKA.

Bei der Durchsuchung der Privat- und Diensträume waren umfangreiche Beweismittel, darunter scharfe Schusswaffen, diverse Munition, Spreng- und Explosivstoff sowie Schriftstücke und Datenträger aufgefunden und sichergestellt worden.

Quelle: DPA

Wasserkuppe: Mutter und Kinder bei Flugunfall getötet – Pilot zeigt Anteilnahme

Zum Auftakt des Prozesses um einen Flugunfall mit drei Toten auf Hessens höchstem Berg, der Wasserkuppe, hat der angeklagte Pilot den Angehörigen sein tiefes Bedauern ausgedrückt. "Es tut mir wahnsinnig leid", sagte der Mann am Dienstag vor dem Landgericht Fulda. "Ich kann nicht verstehen, wie dieser schlimme Unfall passieren konnte, der so viel Leid gebracht hat." Bis heute denke er täglich an den Unfall und träume nachts davon. Sein Anwalt erklärte, sein Mandant würde alles dafür geben, den Flug ungeschehen zu machen.

Der Mann aus Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz ist wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Gefährdung des Luftverkehrs angeklagt. Bei dem Unglück am 14. Oktober 2018 auf der Wasserkuppe in der Rhön war das Leichtflugzeug über die Landebahn hinausgeschossen und hatte eine 39 Jahre alte Mutter und ihre beiden elf und zwölf Jahre alten Kinder getötet. Die Maschine durchbrach eine Schranke und erfasste die Passanten auf einem angrenzenden Fußweg mit noch laufendem Propeller.

Quelle: DPA

Bremerhaven: 325 Kilogramm Kokain entdeckt – Festnahmen in Dänemark

Die dänische Polizei hat in enger Zusammenarbeit mit dem deutschen Zoll neun Männer wegen des versuchten Schmuggels von 325 Kilogramm Kokain festgenommen. Sie wurden nach Polizeiangaben am Montagabend in der Nähe von Kopenhagen festgesetzt, nachdem sie gemeinsam versucht hatten, die Drogen aus einem Container abzuholen, der zuvor per Schiff aus Bremerhaven in die dänische Hauptstadt gebracht worden war. Ihnen wird nun versuchter Schmuggel harter Drogen vorgeworfen.

Die Sonderermittler der Kopenhagener Polizei haben demnach einen Tipp des deutschen Zolls erhalten, der das Kokain vergangene Woche in Bremerhaven entdeckt und sichergestellt hatte. Ursprünglich seien die Drogen per Container aus Brasilien in die deutsche Hafenstadt geschickt und letztlich an eine Firma in der Gemeinde Hedehusene westlich von Kopenhagen adressiert worden. Von dem Kokain in dem Container habe besagte Firma nichts gewusst.

Quelle: DPA

Nortorf: Explosion in Reihenhaus – Rettungskräfte suchen nach vermisster Bewohnerin

Nach einer Explosion in einem Reihenhaus in Nortorf in Schleswig-Holstein wird eine 54 Jahre alte Bewohnerin vermisst. Die Suche solle am Dienstag fortgesetzt werden, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Das Haus in dem Ort bei Neumünster war am Montagmorgen nach einer Explosion in Brand geraten. Während der 56-jährige Lebensgefährte später wenige Kilometer vom Haus entfernt in seinem Wagen angetroffen wurde, fehlt von der Frau seitdem jede Spur. Der Mann war am Montag nicht ansprechbar gewesen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei hofft, ihn im Laufe des Tages befragen zu können. Zur Unglücksursache und zur Höhe des Sachschadens gab es zunächst keine Angaben.

Quelle: DPA

Berlin: Sechs mutmaßliche Dealer bei Drogen-Razzia verhaftet 

Sie sollen einen Kokain-Lieferdienst betrieben haben: Sechs mutmaßliche Dealer sind am Dienstag bei einer Razzia in Berlin verhaftet worden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, durchsuchten am Morgen rund 200 Ermittler 14 Objekte in der Hauptstadt. Es seien umfangreiche Beweismittel sicher gestellt worden, hieß es. Insgesamt werde gegen 13 Tatverdächtige verschiedener Nationalitäten zwischen 23 und 45 Jahren ermittelt. Sie sollen viel Geld durch Drogenhandel eingenommen haben, vor allem durch einen Kokain-Lieferdienst. 2200 Verkäufe werden den Verdächtigen zur Last gelegt. Die Behörden ermitteln seit fünf Monaten in dem Fall. Dabei seien organisierte Strukturen in großem Umfang sichtbar geworden, hieß es.

Quelle: DPA

Großalmerode: Kind bricht auf zugefrorenem See ein und stirbt

Ein achtjähriger Junge ist im Krankenhaus gestorben, nachdem er auf einem zugefrorenen See in Hessen eingebrochen war. Ärzte hätten stundenlang um das Leben des Jungen gekämpft, um kurz vor Mitternacht aber seinen Tod feststellen müssen, teilte die Polizei am frühen Dienstagmorgen mit. Das Kind war Polizeiangaben zufolge beim Spielen auf das nicht mehr tragfähige Eis des Rommeroder Sees bei Großalmerode im hessischen Werra-Meißner-Kreis gegangen. Nachdem er eingebrochen war, habe er sich nicht mehr selbstständig befreien können. Ein anderes Kind, das am frühen Montagabend mit dem Jungen unterwegs gewesen war, holte demnach Hilfe.

Erst nach knapp einer Stunde konnten Taucher den eingebrochenen Jungen an Land ziehen. Wie lange er unter dem Eis gewesen war, blieb zunächst unklar. Er wurde in kritischem Zustand und unter laufenden Reanimationsmaßnahmen mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus in Kassel geflogen, wo er später starb. Die Eltern des Kindes wurden seelsorgerisch betreut. Die Kriminalpolizei ermittelt zur Todesursache und den Umständen des Unglücks. Die Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot von Polizei, Feuerwehr und Tauchern der DLRG vor Ort. Auch ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera war im Einsatz. Die Polizei warnte, dass es zwar trotz der Plusgrade in einigen stehenden Gewässern noch geschlossene Eisdecken gebe, diese aber nicht mehr tragfähig seien und bei Betreten akute Lebensgefahr bestehe. Eltern sollten auf ihre Kinder einwirken, unter keinen Umständen auf solche Eisflächen zu gehen.

Quelle: DPA

Heidelberg/München: Explosive Post an Firmen – Rentner in U-Haft bestreitet Taten weiter

Zwei Wochen nach den Anschlägen mit explosiven Postsendungen an süddeutsche Lebensmittelfirmen ist das Motiv weiterhin unklar. Der beschuldigte Rentner bestreite die Tat weiter, teilte die Staatsanwaltschaft Heidelberg mit. Es gebe derzeit keine "auf Tatsachen gegründete Annahmen, was das Tatmotiv anbelangt". Nach Überzeugung der Ermittler hat der 66-Jährige die Sprengstoffpakete an einer Ulmer Postannahmestelle abgegeben. Der Mann hat seinen Wohnsitz im Raum Ulm und sitzt in U-Haft.

Die Serie hatte am Dienstag vor zwei Wochen in der Warenannahme eines Getränkeherstellers in Eppelheim begonnen. Dort war ein Mann durch eine Verpuffung verletzt worden, als er ein Paket angenommen hatte. Am Folgetag kam es beim Öffnen eines Briefes in der Lidl-Zentrale in Neckarsulm zu einer Explosion mit drei Verletzten.

Nach diesen beiden Fällen in Baden-Württemberg war ein drittes verdächtiges Paket, das an den Babynahrungshersteller Hipp adressiert war, in der Nacht zu Donnerstag in einem Paktverteilzentrum beim Flughafen München abgefangen und entschärft worden.

Quelle: DPA

Duisburg: Flucht vor Kontrolle in Bahn – 15-Jähriger lebensgefährlich verletzt

Offenbar um einer Fahrkartenkontrolle zu entgehen, ist ein 15-Jähriger in Duisburg am Montag aus einer Straßenbahn gesprungen und hat sich dabei lebensgefährlich verletzt. Der Junge habe offensichtlich angesichts der Kontrolle von innen die hintere linke Tür geöffnet und sei aus der fahrenden Bahn herausgesprungen, teilte die Polizei mit. Beim Stürzen sei er schwer verletzt worden. Ein Hubschrauber war im Einsatz, der 15-Jährige kam mit aber mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Der Unfall ereignete sich gegen 17 Uhr.

Quelle: DPA

Wildenfels: Fahrer verbrennt nach Unfall in Auto

Schwerer Verkehrsunfall im sächsischen Wildenfels: Dort kam es ersten Ermittlungen am Montagmittag zufolge aus bislang noch ungeklärter Ursache zu einem Zusammenstoß zweier Fahrzeuge. Einer der Wagen fing laut Polizei Feuer und brannte völlig aus. Der 53-jährige Fahrer verstarb im Fahrzeug. Der Fahrer des anderen Unfallwagens, ein 53-jähriger Mann, wurde durch den Aufprall schwer verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Straße war zur Unfallaufnahme und für Bergungsarbeiten fünf Stunden voll gesperrt.

Quelle:Polizei Sachsen

 Nachrichten von Montag, den 1. März 2021

Bamberg: Jugendliche filmen sich bei illegaler Fahrt an Außenseite eines Regionalzuges

Zwei Bamberger Jugendliche sind am Freitagabend auf den Puffer an der Rückseite des Zuges gestiegen, um darauf mitzufahren. Dies bestätigte die lokale Polizeidienststelle am Montag. Ein Fahrgast hatte die 18 und 19 Jahre alten Männer bei ihrer Tat beobachtete und meldete sie einem Bahn-Mitarbeiter. Der Lokführer sah sich gezwungen bei einem Tempo von 120 Kilometer pro Stunde eine Notbremsung einzuleiten. 

Das Duo blieb unverletzt und flüchtete nachdem es aufgeflogen war. Wenig später wurden die beiden Männer von der Polizei im naheliegenden Coburg gefasst. Nach Angaben der Polizei, filmten die Jugendlichen sich bei ihrer illegalen Bahnfahrt. Darüber hinaus führten sie Sturmhauben, eine Schablone und Fotos eines selbst gesprayten Graffitis an einem anderen Zug mit sich. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und Sachbeschädigung gegen die beiden Männer.

Quelle: DPA

Großalmerode: Kind bricht in See ein – Per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus

Ein Junge ist auf einem kleineren zugefrorenen See in Hessen eingebrochen und konnte laut Polizei erst nach etwa 50 Minuten von Tauchern an Land gezogen werden. "Der Zustand des Achtjährigen ist kritisch", sagte ein Sprecher der Polizei in Eschwege (Werra-Meißner-Kreis). "Das Kind ist auf einem stehenden Gewässer in Großalmerode, das offensichtlich noch zugefroren war, eingebrochen und konnte sich nicht mehr selbstständig befreien."

Ein anderes Kind, das am frühen Montagabend mit dem Jungen unterwegs gewesen war, hatte demnach Hilfe geholt. Die Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot von Polizei, Feuerwehr und Tauchern der DLRG vor Ort. Auch ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera war demnach im Einsatz. Nach etwa 50 Minuten sei der bewusstlose Junge ans Ufer gezogen worden, sagte der Sprecher. Wie lange er unter dem Eis war, sei unklar. Nach ersten Reanimationsmaßnahmen wurde das Kind per Rettungshubschrauber in eine Klinik in Kassel gebracht.

Quelle: DPA

Münster: Tödlicher Streit um angeblich zu lautes Telefonat: Lebenslange Haft

Nach einem tödlichen Streit um ein angeblich zu lautes Telefonat ist ein Mann aus Münster am Montag wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der Angeklagte hatte am späten Abend des 9. Mai 2020 einen 33-Jährigen erstochen, der auf einer Treppe vor seinem Haus telefoniert hatte. Die Klinge des Messers hatte unter anderem das Herz getroffen. Im Prozess vor dem Schwurgericht Münster hatte der 62-jährige Deutsche erklärt, dass die Situation schlagartig völlig außer Kontrolle geraten sei. Seine Verteidiger hatten auf Notwehr plädiert und Freispruch gefordert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Kurz vor der Urteilsverkündung hatte der Angeklagte noch einmal versichert, dass er den 33-Jährigen nicht treffen wollte. "Ich bin kein Mörder", sagte er den Richtern. Er habe in seinem ganzen Leben noch nie körperliche Gewalt ausgeübt. "Ich bedauere abgrundtief, was passiert ist." Die Richter gehen davon aus, dass der 62-Jährige hochgradig verärgert war. Nach zwei vorausgegangenen Ansprachen habe er die Situation um kurz vor 23 Uhr schließlich endgültig klären wollen. Er habe seine Penthouse-Wohnung verlassen und sei auf die Straße gegangen. Dabei habe er sich Arbeitshandschuhe angezogen und ein Messer mitgenommen.

"Ihn störte die Anwesenheit des rauchend und trinkend auf seinem Grundstück sitzenden Mannes", sagte Richterin Elisabeth Hülsmann bei der Urteilsbegründung. Er habe um seine Nachtruhe gefürchtet und sei immer wütender geworden. Dabei habe er dem Geschädigten, der mit keinem Angriff gerechnet habe, zwei Stiche in die Brust und einen in den Unterbauch versetzt. Anschließend habe er versucht, die Tat zu vertuschen und das Messer in den Grünanlagen versteckt. "Es war sein Wunsch, den Geschädigten abzustrafen", so Hülsmann. Der Angeklagte hatte nach seiner Festnahme erklärt, dass er sich an den genauen Ablauf der Tat nicht erinnern könne. Dass der andere Mann verletzt worden ist, habe er erst gemerkt, als er Blut auf dessen Hemd gesehen habe.

Quelle: DPA

Kaiserslautern/Waldmohr: Lkw-Fahrer will alkoholisiert Führerschein abholen

Ein Lastwagenfahrer ist in Rheinland-Pfalz betrunken zur Autobahnpolizei gefahren, um seinen Führerschein und seine Fahrzeugpapiere abzuholen. Die Beamten hätten dem Mann am Sonntagabend präventiv beides abgenommen, da er auf der Raststätte Waldmohr an der A6 mit 3,24 Promille angetroffen worden sei, teilte die Polizei am Montag mit.

Als der 43-Jährige am Montagmorgen bei der Polizeiautobahnstation Kaiserslautern erschien, habe er angegeben, dass er mit einem Taxi gekommen sei. Da der Mann nach Alkohol roch, sei ein weiterer Alkoholtest durchgeführt worden, der 1,24 Promille ergab. Anschließend stellten die Beamten fest, dass der Lkw-Fahrer seinen Lastzug außerhalb des Polizeigeländes geparkt hatte und mit diesem von der Raststätte Waldmohr bis ins rund 30 Kilometer entfernte Kaiserslautern gefahren war.

Gegen den Mann sei ein Strafverfahren eingeleitet worden. Er habe zudem 1000 Euro bezahlen müssen.

Quelle: DPA

Jülich: Lastwagen überschlägt sich auf A44 – Hunderte Ölkanister zerplatzt

Nach einem Lastwagen-Unfall sind auf der Autobahn 44 in Nordrhein-Westfalen mehrere Hundert mit Motoröl gefüllte Kanister zerplatzt. Der Lkw habe nach ersten Erkenntnissen am Montagmorgen in der Nähe von Jülich eine Leitplanke touchiert und sich überschlagen, teilte die Polizei mit. Anschließend blieb der 14-Tonner auf dem Dach liegen. Rettungskräfte brachten den 46 Jahre alten Fahrer, der in Richtung Mönchengladbach unterwegs war, in ein Krankenhaus.

Die Polizei ging wegen des Öls auf der Fahrbahn von Reinigungsarbeiten bis in den Abend aus. Die Autobahn musste vollgesperrt werden. Einsatzkräfte versuchten nach Angaben eines Sprechers, den Verkehr umzuleiten und den entstandenen Stau aufzulösen. Mehrere Medien hatten berichtet.

Quelle: DPA

Greifswald: Datenbank für Herrenhäuser geplant

Herrenhaus in Neparmitz
Wie viele andere einstige Prachtbauten im Norden rottet das Herrenhaus in Neparmitz auf Rügen seit Jahren vor sich hin. 
© Stefan Sauer/ / Picture Alliance

Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat den Startschuss für eine groß angelegte Datenbank für die Schlösser und Herrenhäuser im Ostseeraum gegeben. 1,3 Millionen Euro stellt Schwerin für das Projekt bereit, vom Bund kommen 2,6 Millionen Euro. Gesammelt und erfasst werden sollen nach NDR-Informationen etwa Details zur Architektur, den Eigentümer und dem Inventar der Gebäude. In einer Pilotphase werden zunächst 20 Herrenhäuser erfasst, insgesamt sollen bis zu 20.000 Gebäude in Norddeutschland sowie an der skandinavischen, baltischen, polnischen und russischen Ostseeküste ihren Weg in die Datenbank finden. 

Allein in Mecklenburg-Vorpommern befinden sich etliche Schlösser, Guts- und Herrenhäuser. Die einst prächtigen Gebäude sind teilweise seit Jahrzehnten ungenutzt und vom Verfall bedroht. 

Quelle:NDR

Troisdorf: 55-Jähriger hortet illegale Kriegswaffen

Im nordrhein-westfälischen Troisdorf ist die illegale Kriegswaffensammlung eines 55-Jährigen aufgeflogen. In der Wohnung des Manns habe die Polizei bereits Ende Februar "eine umfangreiche Sammlung scharfer Waffen" aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg entdeckt, hieß es am Montag in einer Mitteilung. Demnach besaß der Mann, der nicht über einen Waffenschein verfügt, mehrere halb- und vollautomatische Gewehre der Wehrmacht samt passender Munition.

Auch Hand- Wurf- und Panzergranaten soll der 55-Jährige in einem offenen Regal aufbewahrt haben. Eine Zeugin habe der Polizei den Hinweis auf die Waffensammlung gegeben. Der Waffenbesitzer habe sich kooperativ gezeigt und den Beamten alle Bestandteile seiner Sammlung ausgehändigt.

Nach Angaben des Sammlers beläuft sich der Wert der Waffen auf rund 13.000 Euro. Den 55-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Waffen- sowie das Kriegswaffenkontrollgesetz.

Quelle: AFP

Pechbrunn: Getuntes E-Bike: Radler muss mit Strafe rechnen

Mit einem getunten E-Bike ist ein Mann in der Oberpfalz der Polizei ins Netz gegangen. Als Streifenbeamte auf einer Kreisstraße bei Pechbrunn den 44-Jährigen überholten, fiel ihnen auf, dass dieser ungewöhnlich schnell unterwegs war, wie die Polizei am Montag mitteilte. Bei einer Kontrolle stellten die Beamten am Sonntag fest, dass der Mann den Antrieb des E-Bikes manipuliert hatte.

Den Angaben zufolge fuhr er mit 43 Stundenkilometern. Bei dem E-Bike handelte es sich um ein sogenanntes Pedelec, das normalerweise maximal 25 Kilometer pro Stunde schafft, wie ein Polizeisprecher sagte. Wegen der technischen Veränderung des Antriebs hätte der 44-Jährige eine Zulassung und einen Führerschein gebraucht, um mit dem Rad fahren zu dürfen. Weil er beides nicht besitze, müsse er nun mit einer Strafe rechnen. Das E-Bike wurde vorläufig sichergestellt.

Quelle: DPA

Pfullendorf: Waffen und Munition bei Bundeswehrsoldat gefunden

Spezialkräfte der hessischen Polizei haben einen Bundeswehrsoldaten vorläufig festgenommen und Waffen sowie Munition sichergestellt. Der Mann wurde nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag nach einem Hinweis gestellt. Behörden ermitteln demnach gegen den Soldaten wegen des Verdachts auf Volksverhetzung, unerlaubten Waffen- und Sprengstoffbesitz sowie wegen gefährlicher Körperverletzung.

Die Polizei stellte Kurz- und Langwaffen, Munition, eine Handgranate sowie Sprengmittel sicher. Dabei geht es nach ersten Erkenntnissen überwiegend um Material, das nicht aus Bundeswehrbeständen stammt. So handelt es sich bei der Handgranate wohl um ein Modell aus dem früheren Jugoslawien.

Der Mannschaftssoldat des Heeres, ein Mannschaftsdienstgrad, ist an einem Standort in Pfullendorf in Baden-Württemberg eingesetzt, wo auch das Ausbildungszentrum Spezielle Operationen seinen Sitz hat. Die Ermittlungen werden aber von einer hessischen Staatsanwaltschaft und dem Landeskriminalamt Hessen geführt. Im Zusammenhang mit dem Einsatz soll mindestens ein weiterer Verdächtiger aus dem Umfeld des Soldaten festgenommen worden sein. Zuletzt machte mehrfach das Kommando Spezialkräfte (KSK) im Zusammenhang mit Munitionsvorfällen Schlagzeilen. So war bei einem Kommandosoldaten aus Sachsen im Garten ein Waffenversteck mit Munition und Sprengstoff gefunden worden. Auf den Fall in Hessen sind die Behörden aber ganz unabhängig von schon laufenden Ermittlungen aufmerksam geworden.

Quelle: DPA

Nortorf: Explosion in Reihenendhaus

In Nortorf im Kreis Rendsburg-Eckernförde ereignete sich in einem Reihenendhaus am frühen Montagmorgen eine Explosion. Anschließend geriet das Gebäude in Brand. Die Feuerwehr rückte umgehend zu Löscharbeiten aus, wie die Polizei berichtet. Der Hauseigentümer des Reihenhauses werde vermisst. "Sein Aufenthaltsort ist nicht geklärt", schreibt die Polizei. Die Ursache der Explosion war zunächst unklar. Ermittlungen können laut Polizei erst aufgenommen werden, wenn das Gebäude wieder betreten werden kann. Es ist schwer beschädigt und könnte einsturzgefährdet sein. Bilder des NDR zeigen etwa, dass eine Außenwand komplett umgestürzt ist.

Quelle: Polizeidirektion Neumünster, NDR

Kobrow: Rund 3000 Schweine sterben bei Brand in Mastanlage

Ein Brand in einer Schweinemastanlage in Mecklenburg-Vorpommern hat einen Millionenschaden verursacht und rund 3000 Tieren das Leben gekostet. In Kobrow in der Nähe von Schwerin brannte eines von drei Stallgebäuden am Sonntag bis auf die Grundmauern nieder, wie die Polizei in Rostock mitteilte. Ein Drittel der dort gehaltenen 9000 Schweine verendete in den Flammen. Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens drei Millionen Euro geschätzt. An der Brandbekämpfung seien etwa 110 Feuerwehrleute mit 20 Einsatzfahrzeugen beteiligt gewesen.

Quelle: DPA

Sinsheim: Hunderte Menschen bei Trauermarsch für getöteten 13-Jährigen

Hunderte Menschen haben am Sonntag an einem Trauermarsch für den getöteten 13-jährigen Jungen in Sinsheim teilgenommen. Rund 900 Menschen kamen zu der Versammlung in den Ort bei Heidelberg, wie ein Sprecher der Polizei Mannheim am Sonntag sagte. Die örtlichen Behörden hatten den Trauermarsch als Kundgebung aufgefasst und Auflagen wie Abstandsregeln und eine Maskenpflicht gemacht. Die Veranstaltung sei ruhig und ohne Zwischenfälle verlaufen.

Der 13-Jährige war mutmaßlich nach einer Messerattacke durch einen 14-Jährigen am Mittwoch gestorben. Hinter der Tat des Älteren sollen Eifersuchtsstreitigkeiten um ein zwölfjähriges Mädchen stehen. Der 14-Jährige bestreitet die Tat. Der Fall hatte weit über Sinsheim hinaus für Aufsehen gesorgt und eine Debatte um den Umgang mit Tätern im Alter um die Strafmündigkeit ab 14 Jahren entfacht.

Quelle: DPA

Berlin: Polizeiauto kollidiert mit Straßenbahn

In Berlin ist ein Polizeiauto mit einer Straßenbahn zusammengestoßen. Bei der Kollision am frühen Sonntagmorgen wurde der Fahrer des Wagens am Rumpf verletzt, wie die Polizei mitteilte. Sein Beifahrer und die Tramfahrerin erlitten bei dem Vorfall im Stadtteil Mitte einen Schock.

Das Polizeiauto war den Angaben zufolge mit eingeschaltetem Blaulicht unterwegs. Unklar war zunächst, ob der Wagen bei Rot über die Kreuzung fuhr, an der sich der Unfall ereignete. Die Kreuzung war anschließend für zwei Stunden gesperrt. 

Quelle: AFP

Im Video: Friseure haben wieder geöffnet

Worms: Hoftor der Polizei beschmiert - Kamera übersehen

Von der Überwachungskamera beobachtet: Ein 23-jähriger Mann hat in der Nacht zum Samstag in Worms ein Hoftor einer Polizeidienststelle mit schwarzer Farbe beschmiert. Der Mann wurde daraufhin von Polizeibeamten festgenommen. Laut Polizei wurden bei ihm Filzstifte sowie eine Spraydose gefunden. Da er sich aggressiv gegenüber den Polizisten benahm und gegen eine Festnahme wehrte, droht dem 23-Jährigen nun ein Strafverfahren.

Quelle: DPA

rös / jek / anb / sve AFP DPA

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