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Nachrichten aus Deutschland Steinadlerweibchen stirbt an Bleivergiftung

In Oberbayern ist Steinadlerweibchen an einer Bleivergiftung verendet (Symbolbild)
In Oberbayern ist Steinadlerweibchen an einer Bleivergiftung verendet (Symbolbild)
© Sunshine Seeds/ / Picture Alliance
Düsseldorf: Baby-Fuchs versteckt sich unter Kinderspielzeug – Feuerwehr rettet erschöpftes Tier +++ Reichelsheim: Polizei stellt Waffen und NS-Devotionalien in Wohnung sicher +++ Panorama-Nachrichten aus Deutschland.

Aktuelle Top-Meldung

Unterammergau: Steinadler stirbt an Bleivergiftung

Ein Steinadlerweibchen ist am Freitag in Oberbayern an einer Bleivergiftung verendet. Das Tier habe Aas gefressen, das bleihaltige Munition enthielt, sagte der Pressesprecher des Landesbundes für Vogelschutz in Bayern, Markus Erlwein, der Deutschen Presse-Agentur. Helfer hatten mehrere Tage lang in einer Greifvogelauffangstation um das Leben des Tieres gekämpft. Es hatte künstlichen Sauerstoff bekommen – Atemnot ist ein Symptom der Bleivergiftung.

Zum fünften Mal seit 1982 sterbe damit ein Steinadler an Bleivergiftung, sagte Erlwein. Naturschützer fordern seit langem ein Bleiverbot für Jagdmunition. "Die Bleivergiftung ist nur aufgrund von Jagdmunition erklärbar. Anders kann der Adler Blei gar nicht aufnehmen", sagte Erlwein.

Steinadler sind laut dem Landesamt für Umwelt in Bayern auf der Roten Liste als extrem seltene Art eingestuft. Demnach gibt es im Freistaat etwa vier Dutzend Brutpaare.

Wanderer hatten laut Bayerischem Rundfunk das vergiftete Steinadlerweibchen in Unterammergau gefunden. Feuerwehrleute bargen das Tier. Da einer von ihnen Luis hieß, tauften sie das Tier kurzerhand Luisa, wie der LBV berichtete.

Auch für andere Vögel ist bleihaltige Munition eine Gefahr, etwa für die Bartgeier, die vor allem Knochen fressen und im Nationalpark Berchtesgaden wieder angesiedelt werden sollen.

Quelle: DPA

Weitere Nachrichten von Freitag, 12. März 2021

Düsseldorf: Feuerwehr befreit erschöpftes Fuchsbaby aus Garten

Ein erschöpftes und mutterloses Fuchsbaby hat die Düsseldorfer Feuerwehr aus einem Garten befreit. Das Jungtier war über einen Hang am Ende des Grundstücks in den Garten gerutscht und konnte den Hügel nicht mehr aus eigener Kraft erklimmen, wie die Beamten am Freitag mitteilten. Eine Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses wurde am Donnerstagvormittag auf den kleinen Schreihals im Garten aufmerksam. 

Als die Feuerwehr eintraf, versteckte sich das ängstliche Tier unter Kinderspielzeug. Die Suche nach der Mutter in unmittelbarer Nähe des Grundstücks blieb erfolglos. Den sichtlich erschöpften und unterkühlten jungen Fuchs brachte die Feuerwehr nach einer kurzen Untersuchung in eine Tierklinik. Er soll so schnell wie möglich wieder in die Natur entlassen werden. Die Feuerwehr veröffentlichte ein Foto des Tiers – viele Menschen würden vermutlich nicht erkennen, dass es sich bei dem dunkelbraunen kleinen Wesen um einen kleinen Fuchs handelt. Der Einsatz dauerte nach Angaben der Feuerwehr etwa eineinhalb Stunden.

Ein Fuchsbaby ist durch Gitterstäbe eines Käfigs zu sehen
Das Fuchsbaby wurde zunächst in eine Düsseldorfer Tierklinik transportiert. Inzwischen wird das Jungtier in einer Tierauffangstation versorgt,
© Feuerwehr Düsseldorf

Quellen: AFP, DPA, Feuerwehr Düsseldorf

Reichelsheim: Durchsuchung mit Spezialeinsatzkommando: Polizei stellt Waffen und NS-Devotionalien in Wohnung sicher

In der Wohnung eines 27 Jahre alten Mannes hat die Polizei mehrere Waffen und Messer sowie einen Teleskopschlagstock gefunden. Sie entdeckte bei der Durchsuchung im südhessischen Reichelsheim auch NS-Devotionalien, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Fotos in den sozialen Medien, auf denen der 27-Jährige mit Waffen posierte, hatten die Ermittler auf die Spur des Mannes geführt.

Da laut Polizei zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass es sich um scharfe Schusswaffen handelte, führte ein  Spezialeinsatzkommando den Einsatz durch. Bei den Funden habe es sich aber nicht um scharfe, sondern unter anderem um Schreckschuss- und Softair-Waffen gehandelt, so die Polizei.

Dem 27-Jährigen war von der Waffenbehörde des Wetteraukreises in der Vergangenheit bereits ein Waffen- und Munitionsbesitzverbot auferlegt worden, gegen das er mit den Waffenfunden laut Polizeiangaben verstößt. Die Polizei fand am Donnerstag bei ihm auch eine kleine Menge Marihuana, bei seinem 21-jährigen Mitbewohner weitere rund 50 Gramm.

Quellen: DPA, Polizeipräsidium Mittelhessen

Hanau: Kiloweise Drogen in Garage gebunkert – Haftstrafen gegen zwei Männer

Weil die Miete für eine Garage nicht rechtzeitig gezahlt wurde, sind zwei Männer letztendlich wegen Drogenbesitzes sowie Beihilfe zum Drogenhandel in großem Stil verurteilt worden. Der 42- und der 44-Jährige hatten in einer Mietgarage in Hanau 140 Kilogramm Drogen in einem Schwarzmarktwert von rund 1,5 Millionen Euro gebunkert. Da der 44-Jährige die Miete nicht rechtzeitig bezahlt hatte, war ihm vom Betreiber des Garagenparks gekündigt worden.

Bei der Zwangsräumung hatten Arbeiter das Rauschgift entdeckt und die Polizei alarmiert. Das Landgericht Hanau verurteilte die Männer am Freitag zu Freiheitsstrafen von sieben Jahren sowie fünf Jahren und zehn Monaten. Die Strafkammer sah es als erwiesen an, dass sie Mittäter gewesen und einen im Rhein-Main-Gebiet ansässigen Drogenhändlerring unterstützt hätten, der Marihuana, Kokain und Haschisch deutschlandweit und bis nach Dänemark und Großbritannien verkauft haben soll. Die Vorsitzende Richterin bezeichnete die sichergestellte Rauschgiftmenge als "außergewöhnlich groß". Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Quelle: DPA

Hamburg: 55-Jährige vor Gericht – Lkw-Fahrer betäubt und beraubt

In Hamburg muss sich am Montag eine 55-Jährige wegen acht Fällen von schwerem Raub und gefährlicher Körperverletzung vor Gericht verantworten. Die Angeklagte soll ihren Opfern, nach Angaben der Staatsanwaltschaft vor allem Berufskraftfahrer, unbemerkt ein Schlafmittel verabreicht und sie dann beraubt haben. Zuvor hätte sie die Männer zum gemeinsamen Alkoholtrinken in deren Lkws oder ihrer Wohnung überredet. Sobald die Opfer schliefen, nahm die Verdächtige ihnen demnach Geld und Wertgegenstände ab. 

So soll sie etwa im September 2020 an die Tür eines im Stadtteil Veddel abgestellten Lkw geklopft haben. Der Fahrer ließ sie ein, sie sahen zusammen fern, heißt es. Dabei hätte die Angeklagte ihm präparierten Wodka verabreicht. Als er eingeschlafen war, nahm sie ihm sein Handy und sein Bargeld ab, teilt die Staatsanwaltschaft mit. 

Quelle: Generalstaatsanwaltschaft Hamburg (Pressemitteilung)

Rheda-Wiedenbrück: Mutmaßliches Tötungsdelikt in Fleischfabrik

Im Hauptwerk des Fleischkonzern Tönnies in Nordrhein-Westfalen soll am Freitagmorgen ein Mitarbeiter einen Kollegen tödlich verletzt haben. Nach dpa-Informationen starb der Verletzte im Krankenhaus. Die Polizei Bielefeld richtete eine Mordkommission ein, machte aber zunächst keine Angaben zu dem Sachverhalt.

Laut Tönnies-Firmensprecher André Vielstädte soll bei dem Vorfall im Werk in Rheda-Wiedenbrück (Kreis Gütersloh) ein 20 Jahre alter Mitarbeiter einen Kollegen, 33, mit einem Messer attackiert haben. "Trotz sofortiger Ersthilfemaßnahmen ist der Mitarbeiter im Krankenhaus verstorben", so Vielstädte weiter. Der Vorfall habe sich in einem Teilbereich der Zerlegung ereignet. Bei dem mutmaßlichen Täter und dem Opfer handele es sich um rumänische Staatsbürger. Der Tatverdächtige sei festgenommen worden. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung berichtet.

Quelle: DPA

Kassel: Vorfall in Flüchtlingswohnheim: Ermittlungen auch gegen Einsatzkräfte

Nach einer Auseinandersetzung bei einem Einsatz in einer Flüchtlingsunterkunft in Hessen laufen gegen einen Rettungssanitäter sowie gegen zwei Polizeibeamte und einen Bewohner der Einrichtung Ermittlungen. Der 44 Jahre alte Rettungssanitäter stehe im Verdacht, bei dem Einsatz einen Bewohner der Unterkunft in Kassel einmal geschlagen zu haben, nachdem dieser den Sanitäter und seine Kollegin bespuckt haben soll, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Kassel am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Gegen ihn liefen Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung. Hierzu sei ein Video aus einer Überwachungskamera gesichtet worden, sagte der Sprecher. Zudem werde geprüft, ob die Beamten eine Strafvereitelung im Amt begangen hätten. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet.

Der Vorfall ereignete sich bereits am 8. November vergangenen Jahres. Laut damaligem Polizeibericht waren Polizei und Rettungsdienst seinerzeit wegen eines randalierenden Bewohners in die Flüchtlingsunterkunft gerufen worden. Der 32-Jährige "sichtlich alkoholisierte" Bewohner sei zunächst "scheinbar hilflos" gewesen, während des Einsatzes aber "wieder zu Kräften" gekommen, hatte die Polizei mitgeteilt. Der Mann soll versucht haben, die Einsatzkräfte mit einer Alu-Leiter zu attackieren. Die Beamten hätten ihn "durch den schnellen Einsatz von Pfefferspray" abwehren und den Angreifer anschließend überwältigen können. Der Mann habe erhebliche Gegenwehr geleistet, es sei auch "zu mehreren Spuckattacken gegen die Beamten und die Rettungskräfte" gekommen, hieß es.

Ermittlungen laufen auch gegen den 32-jährigen wegen tätlichen Angriffs und Widerstands gegenüber Vollstreckungsbeamten sowie wegen versuchter Körperverletzung und Beleidigung.

Quelle: DPA

Hoßkirch: Traktor landet in Wohnzimmer

Mitten in seinem Wohnzimmer ist ein Mann von einem außergewöhnlichen Unfall aufgeschreckt worden: Ein Traktor mit Güllewagen war von der Straße abgekommen, durchbrach die Hauswand und kam mit der Motorhaube im Zimmer zum Stehen, wie ein Polizeisprecher sagte. Der 40 Jahre alte Hausbewohner sei bei dem Unfall im Süden Baden-Württembergs am Donnerstagabend nur durch großes Glück unverletzt geblieben.

Nachrichten aus Deutschland : Unfall in Hoßkirch
In Hoßkirch durchbrach ein Traktorfahrer eine Hauswand und stand bei einem überraschten Mann im Wohnzimmer
© Polizei

Feuerwehr und Technisches Hilfswerk mussten das Haus in der Gemeinde Hoßkirch abstützen. Am Gebäude entstand Polizeiangaben zufolge ein Sachschaden von etwa 220.000 Euro. Warum der 29 Jahre alte Traktorfahrer mit seinem Gefährt von der Straße abgekommen war, blieb zunächst unklar. Er wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Quelle: DPA

Schwalbach: Frau getötet – Rundfunk: Zwei Festnahmen

Im hessischen Schwalbach am Taunus ist am Donnerstagabend eine Frau getötet worden. Das bestätigte ein Sprecher der Polizei Westhessen am frühen Freitagmorgen der Deutschen Presse-Agentur. Details nannte er nicht. Nach einem Bericht des Hessischen Rundfunks sollen ein Mann und eine Frau festgenommen worden sein. Der Mann sei zuvor von Beamten im Treppenhaus eines Wohnhauses überwältigt worden. Auf Fotos war er angeblich mit einem schwertähnlichen Gegenstand zu sehen.

Nachrichten aus Deutschland
Polizisten in einem Wohnhaus in Schwalbach, in dem zuvor eine Frau getötet worden ist
© Picture Alliance

Quelle: DPA

Freilassing: 15-Jährige von Traktorschaufel erschlagen

Ein 15 Jahre altes Mädchen ist auf einem Feldweg im oberbayerischen Teisendorf von der Schaufel eines Traktors erschlagen worden. Das teilte die Polizei am Donnerstag mit. Das Mädchen sei mit seinem Vater mit "landwirtschaftlichen Tätigkeiten" beschäftigt gewesen. Der Vater habe den Traktor geführt, als sich die Frontlader-Schaufel löste, sagte ein Sprecher der Polizei in Freilassing (Landkreis Berchtesgadener Land). Wie genau es dazu kam, war zunächst unklar, weil der Vater unter Schock stand, nicht vernommen werden konnte und es keine anderen Unfallzeugen gab.

Auf dem Feldweg hätten Pflastersteine herumgelegen, sagte der Sprecher. "Ob die mit dem Frontlader gebracht wurden oder abtransportiert werden sollten, können wir aber noch nicht sagen." Der Unfall ereignete sich nach Polizeiangaben am Nachmittag gegen 15 Uhr. Die Feuerwehr war mit zwei Fahrzeugen und 25 Kräften im Einsatz, zur Klärung des Unfallhergangs wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Gutachter beauftragt.

Quelle: DPA

Nuthetal: Transporter fährt gegen Leitplanke - Fahrer auf Straße geschleudert

Beim Zusammenstoß mit einer Leitplanke ist der Fahrer eines Kleintransporters auf der Autobahn 115 aus dem Wagen geschleudert und schwer verletzt worden. Der Mann wurde ins Krankenhaus eingeliefert, wie die Polizei in Brandenburg/Havel am Freitag mitteilte. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte sich das Fahrzeug bei dem Unfall zwischen dem Dreieck Nuthetal und dem Anschluss Saarmund (Potsdam-Mittelmark) gedreht. Der Fahrer sei am Freitagmorgen außerhalb des Transporters aufgefunden worden, sagte eine Polizeisprecherin. Der genaue Unfallhergang müsse noch geklärt werden. Die Fahrbahn in Richtung Berlin war zeitweise voll gesperrt.

Quelle: DPA

Frankfurt: 47 Millionen Jahre alte Fliege gefunden

Sie starb vor etwa 47 Millionen Jahren - doch nicht nur die Fliege selbst, auch ihre letzte Mahlzeit blieb bis heute erhalten. Die Untersuchung des Mageninhalts der fossilen Fliege gebe Aufschluss über ihre Nahrungsgewohnheiten, berichtete die Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung am Donnerstag. Senckenberg-Wissenschaftlerin Sonja Wedmann habe gemeinsam mit einem internationalen Team die bislang unbekannte Fliegenart aus dem UNESCO Weltnaturerbe Grube Messel entdeckt, sagte eine Sprecherin. Im Hinterleib des Insekts konnten die Pollen verschiedener Pflanzen nachgewiesen werden. "Unsere neuesten Forschungsergebnisse zeigen, dass die Zweiflügler sich schon vor rund 50 Millionen Jahren von Blütenstaub ernährten", sagte Wedmann, deren Studie am Donnerstag im Fachjournal "Current Biology" veröffentlicht wurde.

Quelle: DPA

 

Nachrichten von Donnerstag, den 11. März 2021

Hamburg: Frau nach Schießerei an Kopf verletzt

Im Hamburger Süden hat es nach Angaben mehrerer Medien eine Schießerei gegeben. Wie unter anderem die "Bild"-Zeitung und die "Hamburger Morgenpost" ("Mopo") unter Berufung auf die Polizei berichteten, fielen am Donnerstagnachmittag mehrere Schüsse im Stadtteil Wilhelmsburg.

Laut "Mopo" erhielten mehrere Einsatzzentralen von Polizei und Feuerwehr gegen 15.35 Uhr Notrufe, in denen Anwohner Schüsse meldeten. Eine Frau habe einen Streifschuss am Kopf erlitten, so das Blatt weiter. Sie sei von einem Notarzt versorgt und dann in eine Klinik gebracht worden. Ein Täter soll mehrfach auf sie geschossen haben. Bis zum frühen Abend verlief die Fahndung der Polizei laut den Berichten erfolglos, der mutmaßliche Täter soll weiter auf der Flucht sein.

Zeugen hätten von einem Streit zwischen dem Opfer und einem Mann berichtet, hieß es in der "Mopo". Laut "Bild" sind die Hintergründe der Tat völlig unklar. Auch sei nicht klar, wie oft geschossen wurde und ob die Frau gezielt getroffen wurde.

Quellen: "Hamburger Morgenpost", "Bild"

Obernzell: Hase verliert Zahn bei Wildunfall – Tank leckt

Es tat einen Rumms, und Treibstoff trat aus dem Autotank: Ein Mann in Obernzell in Niederbayern hat Bekanntschaft mit einem echten Hasenzahn gemacht. Er sei am Mittwoch mit seinem Auto auf der Kreisstraße gefahren, als es einen "Rumpler" getan habe, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Der Fahrer blieb demnach stehen und begutachtete die Sache. Ein überfahrenes Tier konnte er jedoch nicht finden, er fuhr weiter. Als er im Laufe des Tages bemerkte, dass sein Tank leck war, fuhr er zu einer Werkstatt. Des Rätsels Lösung: Ein Hasenzahn steckte im Tank. 1000 Euro Schaden waren die Rechnung. "Stellen Sie sich einen Hasen vor, der hat riesige Schneidezähne, wie blöd der da hingekommen sein muss, das kann ich leider nicht sagen", sagte ein Polizeisprecher.

Quelle: dpa 

Ein Feldhase sitzt auf einem Friedhof
Ein Feldhase, oder auch Lateinisch "Lepus europaeus". Die Tiere verfügen über beachtliche Schneidezähne, wovon ein Autofahrer in Niederbayern jetzt eine kuriose Geschichte erzählen kann
© Sebastian Willnow/ / Picture Alliance

Düsseldorf: Rechte Polizei-Chats in NRW: Sechs Kommissaranwärter entlassen

Im Zuge des Skandals um rechtsextreme Polizisten-Chats in Nordrhein-Westfalen sind bereits sechs Kommissaranwärter entlassen worden. Es würden noch eine Reihe weiterer Verfahren gegen Polizeibeamte geführt mit dem Ziel, sie aus dem Dienst zu entfernen, sagte der Sonderbeauftragte im Kampf gegen Rechtsextremismus bei der Polizei, Uwe Reichel-Offermann, am Donnerstag in Düsseldorf. Er stellte im Landtag das Lagebild in der Sache vor, das den Zeitraum von 2017 bis 2020 umfasst.

Demnach sind Männer sowie der Wach- und Wechseldienst von den Verdachtsfällen überproportional betroffen. 110 von 186 ausgewerteten Fällen konzentrieren sich auf die Polizeipräsidien in Essen (50), Köln (21), Aachen (25) und Dortmund (14).

Die meisten Fälle seien als Rassismus (125), NS-Verherrlichung (95), Antisemitismus (66) und Gewaltverherrlichung (62) zu werten. Bei den arbeitsrechtlichen Verfahren von Nicht-Beamten seien drei Abmahnungen ausgesprochen worden und zwei Kündigungen.

Es seien vier Mitarbeiter von NRW-Sicherheitsbehörden mit Kontakten zu rechtsextremen Organisationen und einer als Mitglied einer rechtsextremen Gruppe entdeckt worden. Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) sagte, die Zahl habe sich inzwischen auf 251 Beschäftigte von Sicherheitsbehörden erhöht, die unter Verdacht geraten seien.

Quelle: dpa

Regensburg: 86-Jähriger stirbt bei Baumfällarbeiten in Bayern

Ein 86-jähriger Mann ist im bayerischen Landkreis Neustadt an der Waldnaab bei Baumfällarbeiten tödlich verunglückt. Der Mann sei durch Teile eines gefällten Baums schwer verletzt worden, erklärte die Polizei in Regensburg am Donnerstag. Demnach kam es zu dem Unfall, als zwei Männer am Mittwoch Waldarbeiten verrichteten.

Der Mann starb laut Polizeiangaben an den Folgen seiner Verletzungen. Bei seinem Begleiter handelte es sich um einen Verwandten, wie eine Polizeisprecherin sagte. Dieser blieb bei dem Vorfall unverletzt. Die Kriminalpolizei leitete Ermittlungen zum Unfallgeschehen ein.

Quelle: AFP

Kaiserslautern: Nach Fund zweier Leichen – Verdächtiger stellt sich

Zwei Tage nach dem Fund zweier Leichen in einem Haus in Rheinland-Pfalz hat sich der Tatverdächtige gestellt. Der Mann habe sich am Donnerstag kurz vor 14 Uhr auf einer Polizeidienststelle in Kaiserslautern gemeldet, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Westpfalz. Er steht im Verdacht, seine Mutter und einen Mann am Dienstag in Weilerbach bei Kaiserslautern getötet zu haben. Der 38-Jährige sei festgenommen worden, hieß es von der Polizei. Das mögliche Motiv war zunächst unklar. Die Polizei hatte mit großem Aufgebot in der Region in Rheinland-Pfalz nach dem Mann gefahndet.

Dresden: Suche nach vier weiteren Tatverdächtigen im Falle des Juwelendiebstahls

16 Monate nach dem spektakulären Juwelendiebstahl aus dem Grünen Gewölbe in Dresden kommt wieder Bewegung in den Fall. Die Polizei fahndet nach vier weiteren Tatverdächtigen. Der Vorwurf lautet auf Beihilfe zum schweren Bandendiebstahl, wie die Staatsanwaltschaft Dresden am Donnerstag mitteilte.

Den vier Beschuldigten wird vorgeworfen, die eigentliche Tat vorbereitet zu haben, indem sie den Tatort im Historischen Grünen Gewölbe Ende November 2019 ausgespäht haben. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sollen sie den an der unmittelbaren Tatausführung beteiligten Beschuldigten zur Verfügung gestellt haben.

Bei dem spektakulären Einbruch in das Schatzkammermuseum am 25. November 2019 hatten die Täter historische Schmuckstücke aus Diamanten und Brillanten von kaum schätzbarem Wert erbeutet. Knapp ein Jahr später, am 17. November 2020, schlug die Polizei mit einer Großrazzia in Berlin zu. Sie verhaftete drei verdächtige junge Männer aus einem arabischstämmigen Berliner Clan und fand Werkzeuge, Festplatten, Computer, Handys sowie Macheten, Äxte und Schreckschusswaffen. Ein 21-Jähriger wurde Mitte Dezember verhaftet, sein Zwillingsbruder ist noch immer auf der Flucht.

Quelle: dpa 

München: Betrunkene verursacht mit Einkaufswagen hunderttausend Euro Schaden an Autos

Eine betrunkene Frau hat in München mit einem Einkaufswagen mehr als zehn geparkte Autos beschädigt. Die 61-Jährige habe dabei einen Schaden von mehr als hunderttausend Euro verursacht, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Ihre Randale begann die Frau am späten Mittwochabend nach Schließung der Läden. Eine Passantin sah sie dabei und verständigte die Polizei.

Diese nahmen die 61-Jährige zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam. Auf die Frau warten nun Anzeigen wegen mehrere Fälle der Sachbeschädigung.

Quelle: DPA

Wendlingen: Vergewaltigung einer 13-Jährigen – Vier junge Männer in Haft 

Eine Woche nach der mutmaßlichen Vergewaltigung einer Elfjährigen durch mehrere Männer in Baden-Württemberg sollen andere Männer eine 13-Jährige vergewaltigt haben. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft vom Donnerstag sollen vier junge Männer in Wendlingen am Dienstagabend eine 13-Jährige mit ihrem Begleiter gezwungen haben, aus der S-Bahn zu steigen, um sie zu vergewaltigen. Die mutmaßlichen Täter im Alter zwischen 16 und 19 Jahren sind in Untersuchungshaft. Gegen die vier wird unter anderem wegen des Verdachts der gemeinschaftlichen Vergewaltigung ermittelt.

Während zwei von ihnen den Bekannten des Mädchens bedrohten und einer ihn mit einem Schlagstock verletzt habe, sei das Mädchen von einem 17-Jährigen und dem 19-Jährigen vergewaltigt worden. Die 13-Jährige wurde später verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Die vier Verdächtigen wurden kurz darauf festgenommen. Zu Hintergründen konnte die Polizei zunächst nichts sagen. "Wir stehen noch ganz am Anfang unserer Ermittlungen", sagte ein Sprecher. Erst vor einer Woche sollen drei 18 beziehungsweise 19 Jahre alte Männer ein elfjähriges Mädchen vergewaltigt haben. Auch sie sind in Haft. Sie sollen das Kind auf offener Straße in eine Wohnung gelockt und vergewaltigt haben.

Quelle: DPA

Hamburg: Männer fischen illegal hunderte Kilo Stint aus der Elbe

In der Nacht zu Mittwoch ist in Hamburg eine Gruppe Männer festgenommen worden, die illegal an der Elbe gefischt haben. Sie hatten hunderte Kilo Stinte gefangen. Als die Fischereiaufsicht eintraf, behaupteten die Männer, sie hätten sich lediglich ausgeruht. In Tonnen und Wannen befanden sich jedoch mehrere hundert Kilo Stinte. Gegen die Männer wird nun ein Strafverfahren wegen Fischwilderei und Verstoß gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet. Ein Großteil der Fische wurde zurück ins Wasser gesetzt.

Quelle: "NDR"

Balve: Verletzter Uhu sitzt auf Bundesstraße – Mann leitet Verkehr vorbei 

Ein aufmerksamer Mann hat einem verletzten Uhu im Balve (Nordrhein-Westfalen) möglicherweise das Leben gerettet. Der Mann rief die Polizei und leitete den Verkehr am Mittwoch an dem auf der Bundesstraße 229 sitzenden Tier vorbei, bis der Streifenwagen eintraf. "Dem aufgeplusterten Nachtvogel mit dem verletzten Auge ging es schlecht", erklärte ein Polizeisprecher am Donnerstagmorgen. Nach Rücksprache mit Experten nahmen die Beamten den Greifvogel mit einer Decke auf und brachten ihn zu einer Falknerei nach Menden. Dort wurde das Männchen von einem Tierarzt behandelt.

Quelle: DPA

Weilerbach: Zwei Leichen gefunden – Verdächtiger weiter auf der Flucht

Auch zwei Tage nach dem Fund zweier Leichen in einem Haus in Rheinland-Pfalz sucht die Polizei nach dem Tatverdächtigen. "Man hat ihn immer noch nicht", sagte ein Polizeisprecher am Donnerstagmorgen. In der Nacht seien zwar weitere Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen, die allerdings nicht zum Erfolg geführt hätten. Die Einsatzkräfte suchen im Landkreis Kaiserslautern einen 38-Jährigen.

Er steht im Verdacht, seine Mutter und einen Mann getötet zu haben. Am Dienstagmorgen waren die 60 Jahre alte Frau und ein 65-Jähriger tot in einem Gehöft gefunden worden. Die beien seien nicht verheiratet, aber vermutlich ein Paar gewesen, hieß es. Nach dem vorläufigen Ergebnis der Obduktion steht laut Polizei fest, dass sie durch Gewalteinwirkung, nicht aber durch Schussverletzungen ums Leben kamen.

Der Radius der Suche beschränkt sich auf wenige Kilometer. Der Verdächtige kenne sich aus, er stamme aus dem Gebiet, sagte der Polizeisprecher. Die Polizei bat darum, in dem Bereich keine Anhalter mitzunehmen.

Quelle: DPA

Nachrichten von Mittwoch, den 10. März 2021

Duisburg: 14-Jährige getötet – Freund wird in Psychiatrie untergebracht

Nach dem gewaltsamen Tod einer 14-jährigen Schülerin aus Duisburg in Nordrhein-Westfalen wird der gleichaltrige Freund des Mädchens auf unbestimmte Zeit in der geschlossenen Psychiatrie untergebracht. Das entschieden die Richter am Duisburger Landgericht am Mittwoch. Sie gehen davon aus, dass der Jugendliche seine Freundin am 9. Oktober 2020 getötet hat. Das Motiv ist unklar. Der Prozess fand komplett unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Nach Angaben eines Sprechers des Duisburger Landgerichts gehen die Richter davon aus, dass der Jugendliche aufgrund einer psychischen Erkrankung zur Tatzeit nur eingeschränkt schuldfähig, wenn nicht sogar komplett schuldunfähig gewesen ist. Die Tat sei zwar als Totschlag eingestuft worden, eine klassische Bestrafung sei jedoch nicht in Frage gekommen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Die Leiche des Mädchens war unter einem Berg Schutt in einer Hausruine in Duisburg gefunden worden. Nach damaligen Angaben der Staatsanwaltschaft war die Schülerin durch "stumpfe Gewalteinwirkung auf den Kopf" gestorben. Der 14-Jährige mit polnischer Staatsangehörigkeit soll die Tat bereits nach seiner Festnahme gestanden haben.

Quelle: DPA

Schaidt: Polizei setzt Taser gegen 20-Jährigen ein

Im rheinland-pfälzischen Schaidt hat ein 20-Jähriger seine Mutter und seine Schwester mit einem Messer bedroht. Wie die Polizei mitteilte, wurden die Beamten am Dienstagmittag gegen 16.45 Uhr zu dem Einsatz gerufen. Als die Einsatzkräfte eintraten, saß der Beschuldigte auf seinem Bett und versteckte die Hände hinter dem Körper. Trotz mehrmaliger Aufforderung das Messer zu zeigen, zeigte der Beschuldigte keine Reaktion und sprang plötzlich auf und ging auf die Beamten zu. Weil er sich bedroht fühlte, setzte der Beamte einen Taser gegen den jungen Mann ein, der bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand leistete. Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wurde er in ein Krankenhaus gebracht.

Quelle:Polizeipräsidium Rheinpfalz

Wetzlar: Ermittler in Hessen stoßen bei Razzia auf großes Waffenlager

Ermittler in Hessen haben bei einer Razzia bei einem 67-Jährigen ein illegales Lager mit mehr als hundert Waffen entdeckt. Der Rentner hortete in Wetzlar eine nicht registrierte Pistole, ein Kleinkalibergewehr mit rund 500 Schuss Munition sowie dutzende Hieb-, Stich- und Stoßwaffen, wie die Polizei in Dillenburg am Mittwoch mitteilte. Zuvor hatte der Mann mit volksverhetzenden und beleidigenden Äußerungen in der Öffentlichkeit auf sich aufmerksam gemacht. Unter anderem soll er Zettel mit rassistischen Inhalten verteilt haben. Als Sportschütze besaß er legal zwei Handfeuerwaffen. Seine Wohnung war mit NS-Devotionalien eingerichtet. Gegen ihn wird nun wegen Beleidigung, Volksverhetzung sowie Verstößen gegen das Waffengesetz ermittelt.

In einem anderen Fall durchsuchte der Staatsschutz der Polizei Mittelhessen am Dienstag das Elternhaus eines Jugendlichen. Er soll in einem Chat verbotene Bilder mit nationalsozialistischem Hintergrund geteilt haben. Sein Handy wurde beschlagnahmt, die Auswertung dauerte noch an. Die Polizei ermittelt nun gegen ihn wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Sowohl der Jugendliche als auch der 67-Jährige waren polizeilich bislang nicht in Erscheinung getreten. Es gebe keine Erkenntnisse darüber, dass sie Kontakt zu ideologisch gleichgestellten Netzwerken oder Organisationen haben, erklärten die Ermittler.

Quelle: AFP

Stuhr: Polizei in Niedersachsen beendet Massenschlägerei unter Jugendlichen

In Niedersachsen hat die Polizei am Dienstagabend gegen 19 Uhr eine Massenschlägerei unter Jugendlichen beendet. Auf einem Schulhof in Stuhr griffen ersten Ermittlungen zufolge 15 bis 20 Jugendliche eine andere Gruppe an, wie die Polizei in Diepholz am Mittwoch mitteilte. Die Anzahl an der Schlägerei beteiligten Jugendlichen soll mindestens 50 betragen haben, heißt es. Bei dem Vorfall am Dienstagabend erlitt ein 18-Jähriger eine Stichverletzung an der Hand. Den Beamten wurde eine Schreckschusswaffe ausgehändigt, die den Angreifern abgenommen worden sein soll. Aus dieser seien mehrere Schüsse abgegeben worden. Hintergrund des Angriffs soll ein Streit um eine Beziehung gewesen sein. Im Nahbereich konnte die Polizei einige Jugendliche auffinden. Die Beamten stellten ihre Personalien fest und erteilten Platzverweise. Inwieweit gegen sie nun ermittelt wird, wird noch geprüft.

Quelle: DPA

Dresden: Kind hängt mit Kopf in Stuhl fest – Feuerwehr muss anrücken

In Dresden ist ein Mädchen beim Spielen mit dem Kopf in einem Stuhl steckengeblieben und musste von der Feuerwehr gerettet werden. Die Siebenjährige hing zwischen Lehne und Sitzfläche fest und konnte sich nicht mehr aus eigener Kraft befreien, wie die Feuerwehr am Mittwoch mitteilte. Die herbeigerufenen Einsatzkräfte beruhigten erst das Mädchen und griffen dann zur Bohrmaschine, um die Befestigung der Lehne auszubohren. Das Kind sei bei dem Vorfall am Dienstagnachmittag unverletzt geblieben.

Quelle: DPA

Nordendorf: Mann nach Drogentod von Jugendlichen zu Haftstrafe verurteilt

Nach dem Drogentod von zwei Jugendlichen nahe Augsburg ist der Dealer zu einer viereinhalbjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Augsburg ordnete zudem die Unterbringung des 34-Jährigen in einer Entziehungsanstalt an, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch erklärte. Das Urteil war bereits am Dienstag nach einem überraschenden Geständnis des Angeklagten verkündet worden, mehrere Medien hatten darüber berichtet. Zum Auftakt des Prozesses hatte der angeklagte Deutsche noch zu den Vorwürfen geschwiegen. Die Staatsanwaltschaft hatte ihn angeklagt, weil er mehrfach Drogen an einen minderjährigen Arbeitskollegen verkauft hatte. Am zweiten Verhandlungstag hatten sich die Verfahrensparteien dann auf einen Strafrahmen geeinigt, wenn der Mann gesteht.

Der Mann hatte das Rauschgift an einen 16 Jahre alten Auszubildenden aus Nordendorf (Landkreis Augsburg) geliefert. Der 16-Jährige hatte dann im Juni 2020 zusammen mit einem 15 Jahre alten Freund synthetische Drogen genommen, als beide im Elternhaus des Älteren übernachteten. Am nächsten Morgen fanden die Eltern die beiden an einer Überdosis gestorbenen Jugendlichen. Wenige Tage später wurde der Dealer festgenommen. Wegen des Todes der zwei Jungen war er allerdings nicht direkt angeklagt. Der Mann stand unter anderem wegen Abgabe von Betäubungsmitteln an eine Person unter 18 Jahren vor Gericht. Der 34-Jährige hatte angegeben, selbst seit seiner Jugendzeit Drogen zu konsumieren.

Quelle: DPA

Bremerhaven: Katzen warnen Menschen in Gartenlaube mit Gejaule vor Flammen

Mehrere Katzen haben in einer Gartenlaube in Bremerhaven Menschen mitten in der Nacht vor einem Feuer gewarnt. Die Tiere hätten wegen der Flammen so laut gefaucht und gejault, dass drei Personen, die in der Laube schliefen, aufwachten, wie ein Feuerwehrsprecher am Mittwoch sagte. Menschen und Katzen konnten sich demnach noch rechtzeitig und unverletzt ins Freie retten, bevor die Flammen den Ausgang versperrten.

Wie die Feuerwehr weiter mitteilte, war das Feuer in der Nacht zum Mittwoch im Eingangsbereich der Gartenlaube entstanden und breitete sich von dort auf das Dach aus. Feuerwehrkräfte verhinderten, dass die Laube komplett abbrannte. Wie es zu dem Brand kam, war zunächst nicht bekannt.

Quelle: DPA

Weilerbach: Polizei nach Fund zweier Leichen auf Suche nach 38-Jährigem

Nach dem Fund zweier Leichen in einem Haus in Weilerbach bei Kaiserslautern sucht die Polizei weiter mit Hochdruck nach einem Verdächtigen. "Wir gehen davon aus, dass er zu Fuß unterwegs ist. Der Radius ist also relativ klein", sagte ein Polizeisprecher am Mittwochmorgen. Eine Spur gebe es aber noch nicht. Die Ermittler fahnden seit Dienstagabend öffentlich nach dem 38 Jahre alten Daniel Mentel. "Wir schließen nicht aus, dass er bewaffnet ist."

Fahndungsfoto

Die zwei Toten, eine 60 Jahre alte Frau und ein 65 Jahre alter Mann, waren am Dienstagmorgen in einem Gehöft entdeckt worden. Die Beamten gehen von einem Tötungsdelikt aus. Dass die beiden Opfer erschossen wurden, wollte ein Sprecher am Dienstag aber "weder bestätigen noch dementieren". Die Frau und der Mann seien nicht verheiratet, aber vermutlich ein Paar gewesen. Bei dem Verdächtigen handelt es sich demnach um den Sohn der Frau.

Ein Polizist sperrt mit einem Einsatzfahrzeug der Polizei eine Straße
Ein Polizist sperrt mit einem Einsatzfahrzeug der Polizei eine Straße
© Harald Tittel / DPA

Bei der Suche waren nach Angaben vom Dienstag Spezialkräfte, ein Polizeihubschrauber sowie Personenspürhunde im Einsatz. Gefahndet wird in der 5000-Einwohner-Gemeinde Weilerbach und im benachbarten Rodenbach (Kreis Kaiserslautern). Die Hintergründe sowie mögliche Motive der Tat waren zunächst unklar.

Quelle: DPA

Hamburg-Lurup: Großeinsatz der Polizei nach Angriff auf Linienbus

Am Dienstagabend hat es im Hamburger Stadtteil Lurup einen Angriff auf einen Bus der Linie 22 gegeben. In einer der Scheibe war ein großes Loch zu sehen. Bei der Aktion wurde niemand verletzt. Zeugen berichteten von einem lauten Knall und drei Personen die vom Tatort weggelaufen sein sollen. Die Polizei nahm die Fahndung mit Hilfe der Spurensicherung, Spürhunden und einem Hubschrauber auf. 

Über den Tathergang oder ein mögliches Motiv ist bisher nichts bekannt. Die Hamburger Polizei teilte mit, dass es keine Rückschlüsse auf einen Schuss gegeben hätte. Die Vermutung es könnte sich um einen Anschlag handeln, dementierte die Polizei vehement. 

Quelle:RTL.de 

Hamburg: Vollsperrung legt A7 zwischen Waltershof und Volkspark für 79 Stunden lahm

Der Abschnitt der A7 in Hamburg wird ab Donnerstag, dem 18. März für 79 Stunden gesperrt. Grund dafür sind die Vorarbeiten für einen Lärmschutztunnel in Altona. Eine Öffnung der gesperrten Strecke soll frühestens am darauffolgenden Montag um 5 Uhr erfolgen.

Um den neuen Tunnel zu errichten, ist es notwendig, dass die Autobahngesellschaft Deges die Brücken Behringstraße, Osdorfer Weg und Bahrenfelder Chaussee halbseitig abreißt. Da mit einem erheblichen Verkehrschaos gerechnet wird, bittet Deges Autofahrer die betroffenen Straßen weitgehend zu umfahren, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen oder eine Beschäftigung im Homeoffice in Erwägung zu ziehen.

Quelle:NDR

Ostwestfalen-Lippe: Zwischen Lkws eingeklemmt – Drei Autoinsassen sterben auf A44

Drei Insassen eines Autos sind bei einem Verkehrsunfall mit mehreren Lastwagen an einem Stauende auf der A44 in Ostwestfalen-Lippe ums Leben gekommen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wurde der Wagen am Dienstagmittag zwischen Lastwagen eingeklemmt. Auf Fotos von dem Unfallort sind unzählige Trümmerteile auf der Fahrbahn und ein völlig deformiertes Wrack zu sehen.

Offenbar war ein Stau der Ausgangspunkt, wie die Polizei mitteilte. Ein Lkw habe auf dem rechten Fahrstreifen gehalten, ein zweiter sei auf den Seitenstreifen ausgewichen. Dahinter ereignete sich der folgenschwere Unfall: Ein dritter Lkw fuhr auf das Auto auf und schob es in das Heck des stehenden ersten Lkw. Die A44 in Richtung Kassel war nach dem Unfall für etwa zwölf Stunden gesperrt.

Quelle: DPA

Taucha: Autofahrer rast in Herde – 20 Ziegen und Schafe sterben

Im sächsischen Taucha ist ein Autofahrer in eine Tierherde gefahren. Dabei wurden sechs Schafe und 14 Ziegen getötet. Wie die "Leipziger Volkszeitung" berichtet, hatte die Hüterin mit ihrer Herde am Dienstagabend mit den Tieren in der eine Straße überquert. Auf der Straße kam es dann zum Zusammenstoß. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen, die Straße zunächst gesperrt.

Quelle: "Leipziger Volkszeitung"

 

Nachrichten von Dienstag, den 9. März 2021

Görlitz: Wanderer trauen sich wegen Wolfsgeheul nicht zurück zum Auto 

Wegen Wolfsgeheuls haben sich drei Wanderer in Ostsachsen nach einem Geocaching-Ausflug nicht zurück zu ihren Autos getraut. Die herbeigerufenen Polizeibeamten trafen die drei 24 bis 33 Jahre alten Ausflügler am Montagabend in Schwepnitz wohlbehalten an - Wölfe wurden hingegen nicht gesichtet, wie die Polizei in Görlitz am Dienstag mitteilte.

Für die drei hat der Geocaching-Ausflug allerdings Folgen. Da der Aufenthalt auf dem Truppenübungsplatz verboten ist, erhielten sie eine Anzeige wegen des Verdachts des Hausfriedensbruchs. In Ostsachsen, vor allem auf den Truppenübungsplätzen, leben zahlreiche Wolfsrudel.

Quelle: AFP

Weilerbach: Zwei Leichen in Wohnhaus – Polizei in der Pfalz sucht Verdächtigen

In einem Wohnhaus in Weilerbach bei Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz) hat die Polizei zwei Leichen gefunden. Die Toten, eine Frau und ein Mann, seien am Morgen in dem Gehöft entdeckt worden, teilte das Polizeipräsidium Westpfalz am Dienstag mit. "Wir gehen von einem Tötungsdelikt aus", sagte ein Sprecher. Frau und Mann seien nicht verheiratet, aber vermutlich ein Paar gewesen. Die Polizei suche mit einem verstärkten Aufgebot und unter anderem per Hubschrauber nach einem Tatverdächtigen. "Wir schließen nicht aus, dass er bewaffnet ist." Weitere Details waren zunächst unklar.

Quelle: DPA

Thiendorf: Schwan kracht auf A13 in Windschutzscheibe - zwei verletzte Autoinsassen

Ein tieffliegender Schwan ist in Sachsen in die Windschutzscheibe eines Autos geflogen. Das Tier kollidierte am Montagabend auf der Autobahn 13 bei Thiendorf mit dem Wagen und kam bei dem Unfall ums Leben, wie die Polizei in Dresden am Dienstag mitteilte. Zwei Autoinsassen, Männer im Alter von 21 und 42 Jahren, wurden verletzt. Der 23-jährige Fahrer des Wagens blieb unverletzt. An dem Auto entstand ein Schaden von rund 1500 Euro.

Quelle: AFP

Gevelsberg: Angebissenes Stück Wurst überführt Einbrecher nach neun Jahren

Biss mit Spätfolgen: Neun Jahre nach einem Einbruch in Gevelsberg bei Hagen (Nordrhein-Westfalen) ist der Täter über eine DNA-Spur an einem Stück Wurst überführt worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, war bei der Spurensicherung am Tatort im März 2012 ein angebissenes Stück Wurst sichergestellt worden, an dem man DNA fand. Damals gab es keinen Treffer. Ein automatischer Abgleich mit internationalen Datenbanken führte jetzt zu einem 30-Jährigen aus Albanien, der in Frankreich wegen eines Gewaltdelikts aufgefallen war – und dort eine Gen-Probe abgeben musste. Laut der deutschen Polizei wurde der Mann in Frankreich zwar wieder freigelassen, nun wird aber in NRW ein Verfahren gegen ihn eröffnet.

Quelle: DPA

Ahrensbök: Vermeintliche Babyschreie aus Altkleidercontainer lösen Rettungseinsatz aus

Babygeschrei in einem Altkleidercontainer hat einen größeren Einsatz von Polizei und Rettungsdienst ausgelöst. Eine Anwohnerin meldete in Ahrensbök (Schleswig-Holstein) die Schreie per Notruf, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Die Feuerwehr öffnete am Montagabend den Container mit einer Säge und durchsuchte den Inhalt. Dabei stellte sich heraus, dass die Schreie von einer batteriebetriebenen Babypuppe stammten, die jemand in dem Container entsorgt hatte.

Quelle: DPA

Bad Eilsen: Autofahrer verbrennt nach Unfall auf Autobahn in Niedersachsen in Wrack

Bei einem Unfall auf der Autobahn 2 in Niedersachsen ist ein Autofahrer in seinem Wagen verbrannt. Nach Angaben der Polizei entdeckte ein Lastwagenfahrer das brennende Wrack in der Nacht zum Dienstag neben der Fahrbahn bei Bad Eilsen und alarmierte die Rettungskräfte. Diese entdeckten den Toten.

Wie die Beamten in Hannover weiter mitteilten, war der Hergang des Unfalls noch unklar. Aufgrund der Spurenlage stand lediglich fest, dass der Wagen des noch nicht identifizierten Insassen ins Schleudern geraten und von der Autobahn abgekommen war. Dort prallte das Auto mit ausländischem Kennzeichen gegen drei Bäume und ging in Flammen auf. Die Polizei bat Zeugen, sich zu melden.

Quelle: DPA

Gelsenkirchen: Zwölfjährige attackiert Frau mit Feuerlöscher

Ein zwölfjähriges Mädchen soll in Gelsenkirchen eine Frau mit einem Feuerlöscher attackiert haben. Wie die Polizei berichtete, stand die 33-jährige Frau gegen kurz nach 18 Uhr mit zwei weiteren Frauen in der Altstadt, im Bereich einer U-Bahn-Haltestelle, als ihr das Kind mit dem Feuerlöscher entgegenkam. Diesen hatte sie zuvor von der U-Bahn-Haltestelle Gelsenkirchen Hauptbahnhof geklaut. Als sie das Mädchen darauf hinwies, dass dieser nur für Notfälle gedacht sei, spuckte die Zwölfjährige die Frau an, besprühte sie mit dem Feuerlöscher und zog ihr an den Haaren. Alarmierte Polizisten trafen das Kind kurz danach im nahen Umfeld der U-Bahn-Haltestelle an. Das Mädchen gab zu, die Frau an den Haaren gezogen zu haben, weigerte sich jedoch, Angaben zu ihrer Person zu machen. Die Beamten nahmen es schließlich mit auf die Wache, wo die Personalien festgestellt wurden und brachten es anschließend nach Hause.

Quelle: Polizei Gelsenkirchen

München: Mann zieht in ICE gleich mehrfach grundlos die Notbremse

Ein 37-Jähriger soll in einem ICE von Nürnberg nach München gleich mehrfach grundlos die Notbremse gezogen haben. Wie Bundespolizei berichtet, rauchte der wohnungslose Mann in der Zugtoilette. Kurz vor der Einfahrt des Zuges am Münchner Hauptbahnhof wollten die Zugbegleiter sein Ticket kontrollieren. Doch der Mann hatte keinen Fahrschein dabei und verhielt sich aggressiv gegenüber dem Zugpersonal, welches daraufhin einen im Zug befindlichen Polizisten der Münchner Bereitschaftspolizei ansprach. Ihm gegenüber beruhigte sich der Mann, der bei der Ankunft am Münchner Hauptbahnhof von Bundespolizisten in Empfang und mit auf die Wache genommen wurde. Dort stellten sie einen Atemalkohol von 1,57 Promille fest. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen Missbrauch von Nothilfeeinrichtungen und Erschleichen von Leistungen. Außerdem leiteten die Beamten ein Bußgeldverfahren wegen dem Verstoß gegen das Bundesnichtraucherschutzgesetz ein.

Quelle: Bundespolizei

Büsum: Feuerwehr rettet Frau aus Watt

Die Feuerwehr Büsum hat eine Frau aus dem Watt an der Nordseeküste gerettet. Wie die Einsatzkräfte berichten, geriet die Frau geriet bei auflaufendem Wasser in eine Zwangslage, aus der sie sich selbst nicht mehr befreien konnte. Sie steckte etwa 400 Meter vor der Küste an einem Priel im weichen Wattboden fest und war bereits bis zu den Knien versunken. Da sie sich nicht mehr bewegen konnte, wählte sie den Notruf. Sofort machte sich die Feuerwehr mit einem Rettungshubschrauber sowie Feuerwehrtaucher aus Itzehoe auf den Weg. Die Einsatzkräfte drangen mit einem Amphibienfahrzeug zu der Frau vor und brachten sie sicher zurück an Land. Immer wieder kommt es in Büsum zu Einsätzen, bei denen Personen aus dem Watt gerettet werden müssen. "Das macht Watt so gefährlich, der Untergrund wechselt schlagartig von fest zu schlickig!", weiß Gerald Warner, stellvertretender Wehrführer der Feuerwehr Büsum. "Jede Bewegung sorgt dann für ein noch tieferes Einsinken. Zusätzlich entsteht ein Unterdruck, der den Körper regelrecht ansaugt."

Mit einem Amphibienfahrzeug gelang es der Feuerwehr zu der Frau im Watt vorzudringen
Mit einem Amphibienfahrzeug gelang es der Feuerwehr zu der Frau im Watt vorzudringen
© Kreisfeuerwehrverband Dithmarschen

Quelle:Kreisfeuerwehrverband Dithmarschen

A61 bei Netteltal: 83.900 Euro im Handschuhfach bei Autobahn-Kontrolle gefunden

Zehntausende Euro in bar hat die Polizei bei einer Kontrolle auf der Autobahn 61 bei Nettetal in NRW im Handschuhfach eines Autos gefunden. Wie die Bundespolizei am Dienstag mitteilte, entdeckten die Beamten das Bargeld, das in einem Briefumschlag steckte, nahe der Grenze zu den Niederlanden im Auto eines 58 Jahre alten Mannes. Die insgesamt 83 900 Euro wurden demnach sichergestellt. Wie auf einem von der Polizei verbreiteten Foto zu sehen ist, handelte es sich unter anderem um stapelweise 50- und 100-Euro-Scheine.

Woher die Scheine stammen, sollen nun die weiteren Ermittlungen klären. Der 58-Jährige machte laut Polizei auf Nachfrage "widersprüchliche Angaben" zur Herkunft des Geldes. Mehr als 10.000 Euro in bar müssen den Angaben zufolge bei der Ein- und Ausreise nach Deutschland angegeben werden.

Märkischer Kreis: Autofahrer fordert Quittung als Beweis für Schwiegermutter

Im Märkischen Kreis hat ein Autofahrer nach einer Geschwindigkeits-Kontrolle von der Polizei eine Quittung für seine Schwiegermutter gefordert. Die Beamten hielten den Mann an, weil er zu schnell unterwegs war. Seine Antwort: "Sorry, ich muss meine Schwiegermutter abholen. Wenn ich zu spät komme, hab‘ ich noch weniger zu lachen als bei Euch!". Wie die Beamten auf Twitter mitteilten, forderte er mit Nachdruck eine Quittung. "Als Beweis". 

Quelle: Polizei Märkischer Kreis

A4: Stahlträger verteilen sich nach Unfall über Fahrbahn

Auf der A4 Richtung Frankfurt ist es am Montagabend gegen kurz vor 21.30 Uhr zu einem Unfall gekommen. Wie die Polizei am Dienstagmorgen berichtete, wollte ein Lkw zwischen der Anschlussstelle Erfurt-West und dem Kreuz Erfurt einen Sprinter überholen. Dazu wechselte er von der rechten auf die mittlere Fahrspur. Allerdings bemerkte der Fahrer des Kleintransporters das Manöver zu spät und fuhr laut Polizei aus Unaufmerksamkeit auf den Anhänger auf. Durch die Kollision riss der Anhänger des Lkw ab und kam auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen, wobei die Ladung in Form von Stahlträgern auf die Fahrbahn verteilt wurde. Die Fahrbahn musste bis kurz vor Mitternacht voll gesperrt werden. Erst gegen 2 Uhr am Dienstag waren die Bergungsarbeiten abgeschlossen und der die Fahrbahn wieder freigegeben werden.

Quelle: Polizei Thüringen

 

Nachrichten von Montag, den 8. März 2021

Göppingen: Drei junge Männer vergehen sich an elfjährigem Mädchen

Im baden-württembergischen Göppingen sollen drei junge Männer ein elfjähriges Mädchen gemeinsam vergewaltigt haben. Die Staatsanwaltschaft und Polizei aus dem nahegelegenem Ulm bestätigten am Montag, dass sich die drei Männer im Alter von 18 und 19 Jahren am späten Donnerstagnachmittag  an dem Mädchen vergangen haben.

Wie die Polizei berichtet, gelang es dem Opfer im Anschluss an die Tat zu fliehen. Sie wandte sich an vorbeifahrende Streifenbeamte, die sofort Ermittlungen aufnahmen. Einer der Tatverdächtigen wurde kurz darauf in der Nähe der Wohnung festgenommen. Die beiden anderen mutmaßlichen Täter befanden sich noch am mutmaßlichen Tatort. Alle drei wurden bereits am Freitag einer Haftrichterin vorgeführt und sitzen derzeit in Untersuchungshaft.

Quelle: AFP

Barntrup: 71-jähriger Mann und Hund sterben bei Zusammenstoß mit Müllwagen

In Barntrup bei Bielefeld ist ein 71-jähriger Mann bei einem Spaziergang mit seinem Hund von einem Müllwagen überfahren worden. Als der Spaziergänger den parkenden LKW überholen wollte, fuhr dieser los und erfasste den Rentner tödlich. Die Polizei hat mit den Ermittlungen bezüglich einer möglichen Teilschuld des Fahrers begonnen und hat einen Gutachter eingeschaltet.

Quelle: DPA

Cloppenburg: Polizei startet Ermittlungen nach Tod von Säugling

Im niedersächsischen Cloppenburg hat die lokale Polizeidienststelle nach dem Tod eines schwer verletzten dreijährigen Kindes Ermittlungen aufgenommen. Das Mädchen wurden schon am vergangenem Mittwoch ins Krankenhaus eingeliefert. Am Wochenende erlag es seinen Verletzungen. Laut dem Obduktionsbericht kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Tod des kleinen Mädchens "schuldhaft herbeigeführt" wurde. Bisher ist nicht viel über die polizeiliche Arbeit in dem Fall bekannt. Die Ermittlungen würden sich aber bisher nur auf das nahe familiäre Umfeld des Säuglings beziehen, wie die Polizei bestätigte.

Quelle: AFP

Gifhorn: Polizei schnappt elfjährigen Autodieb

Die Polizei hat in Gifhorn in Niedersachsen einen elfjährigen Autodieb geschnappt. Am Sonntagmittag habe ein Autofahrer seinen Wagen auf dem Parkstreifen abgestellt, um von einem Imbiss sein Essen abzuholen, teilte die Polizei am Montag mit. Die Großraumlimousine sei unverschlossen gewesen, möglicherweise habe der 31-Jährige den Zündschlüssel stecken lassen oder beim Aussteigen verloren. Kurzerhand nutzte der Elfjährige die Gelegenheit, stieg zusammen mit seinem 13-jährigen Kumpel ein und fuhr los.

Der Besitzer sah dies aus dem Augenwinkel und verfolgte die beiden mit einem anderen Auto. Gleichzeitig alarmierte er die Polizei. Schon wenige Minuten später kam es zum Unfall - der Elfjährige setzte den gestohlenen Wagen an einer Ampel rückwärts gegen ein anderes Auto. Verletzt wurde niemand, der Schaden an den Autos lag bei 12.000 Euro. Die Kinder wurden ärztlich untersucht - und schließlich "an ihre Erziehungsberechtigten übergeben".

Quelle: DPA

Leipzig: Hirtenhunde greifen Hundebesitzer und ihre Tiere an 

Freilaufende Hirtenhunde haben in Taucha bei Leipzig auf der Straße Hundebesitzer und deren Tiere angegriffen und verletzt. Ein schwer verletzter Hund musste später eingeschläfert werden, wie die Leipziger Polizei am Montag mitteilte.

Die drei Kangal-Hirtenhunde griffen am Sonntagnachmittag zunächst eine 14-Jährige beim Spaziergang mit ihren Hunden an. Das Mädchen wurde an der Hand verletzt, sie musste in einer Klinik behandelt werden. Ihr Golden Retriever und ein Welpe trugen ebenfalls Verletzungen davon. Der ältere Hund musste später eingeschläfert werden.

Wenig später wurden ein 58-Jähriger und sein Hund angegriffen. Herbeieilende Polizeibeamte konnten die Hütehunde von dem Mann und seinem Tier trennen. Der 58-Jährige erlitt Bisswunden an den Händen. Sein Hund wurde ebenfalls schwerst verletzt.

Der Besitzer der drei Hirtenhunde konnte seine Tiere schließlich einfangen. Das Ordnungsamt Taucha ließ die Hunde in ein Tierheim bringen. Gegen den 45-Jährigen wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung ermittelt.

Quelle: DPA

Delmenhorst: Festgenommener 19-Jähriger nicht durch Gewalteinwirkung gestorben

Ein 19-Jähriger, der im Polizeigewahrsam in Delmenhorst (Niedersachsen) zusammengebrochen und später im Krankenhaus in Oldenburg gestorben war, ist nicht durch Gewalteinwirkung von außen gestorben. Das sei nach dem vorläufigen Ergebnis der rechtsmedizinischen Untersuchung ausgeschlossen, teilte die Staatsanwaltschaft in Oldenburg am Montag mit. Die genaue Todesursache ist demnach aber weiter unklar. Es wurden nach Angaben der Staatsanwaltschaft weitere Untersuchungen, insbesondere eine toxikologische in Auftrag gegeben. Wann mit den Untersuchungsergebnissen gerechnet werden kann, war zunächst unklar.

Der junge Mann war nach Polizeiangaben am Samstagabend gestorben, nachdem er am Abend zuvor bei einem Polizeieinsatz im Delmenhorster Wollepark festgenommen worden war. Der 19-Jährige war nach einer Kontrolle wegen möglichen Drogenkonsums am Freitagabend auf die Dienststelle der Polizei gebracht worden. Bei der Festnahme soll es zu einer Auseinandersetzung gekommen sein, der 19-Jährige soll unter anderem einen Polizisten mit der Faust geschlagen haben. Dieser soll dann Pfefferspray eingesetzt haben. Von den alarmierten Rettungskräften behandelt zu werden, hatte der junge Mann nach Polizeiangaben abgelehnt.

Nach der Festnahme hatte eine Bereitschaftsrichterin auf Antrag der Staatsanwaltschaft eine Blutprobe angeordnet. Während die Beamten auf einen Arzt warteten, war der 19-Jährige den Angaben zufolge in eine Gewahrsamszelle gebracht worden und dort zusammengebrochen. Laut Polizei hatten die Beamten daraufhin Erste Hilfe geleistet und den Rettungsdienst alarmiert, der den 19-Jährigen versorgte und ins Krankenhaus nach Oldenburg brachte.

Aus Neutralitätsgründen übernahm die Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland die Ermittlungen von der Polizei in Delmenhorst.

Quelle: DPA

Osnabrück: Mann stürzt auf Autobahn in Niedersachsen aus fahrendem Kleintransporter

Auf einer Autobahn in Niedersachsen ist ein Mann bei fast hundert Stundenkilometern aus einem fahrenden Kleintransporter gestützt. Wie die Polizei am Montag in Osnabrück mitteilte, verletzte sich der 36-Jährige schwer. Ersten Erkenntnissen zufolge hatte sich der nicht angeschnallte Mann gegen eine seitliche Schiebetür gelehnt, die sich plötzlich öffnete.

In dem Kleintransporter befanden sich während des Unfalls am Sonntag auf der A30 bei Osnabrück demnach fünf Männer auf dem Weg zu ihrer Arbeitsstelle. Alle Insassen bis auf den Fahrer tranken laut Polizei Alkohol, bei dem Verletzten ergab ein Alkoholtest im Krankenhaus 2,7 Promille. Der Mann stürzte auf den Seitenstreifen.

Die Mitfahrer hielten nach dem Unglück sofort an. Eine Zeugin, die den Sturz von einer Brücke aus gesehen hatte, wählte parallel den Notruf. Die Besatzung eines Rettungswagens, der zufällig am Ort des Geschehens vorbeifuhr, übernahm umgehend die Erstversorgung.

Die Polizei leitete Ermittlungen ein. Demnach galten entweder ein technischer Defekt oder "fahrlässiges Handeln" des Verletzten als wahrscheinliche Auslöser. Eine Straftat etwa in Folge eines Streits schied nach Erkenntnissen der Beamten als Ursache aus.

Quelle: AFP

rücken: Viele tote und verwahrloste Katzen in Gartenlaube gefunden

Dutzende tote und verwahrloste Katzen sind in einer Gartenlaube in Saarbrücken entdeckt worden. In dem Gebäude fanden sich unter anderem rund 150 bis 200 Tierkadaver in Müllsäcken, wie die Polizei in Saarbrücken am Montag mitteilte. Zudem seien auf dem "völlig vermüllten Grundstück" um das Gartenhaus bislang 32 verwahrloste Katzen eingefangen und ins Tierheim gebracht worden. Gegen die 73 Jahre alte Inhaberin der Gartenlaube wurden mehrere Strafanzeigen nach dem Tierschutzgesetz gestellt, hieß es. Die Ermittlungen dauerten an.

Ein Zeuge hatte am Sonntag die Polizei und den Tiernotruf alarmiert, nachdem sein Hund auf das Grundstück gelaufen war. Der Hundebesitzer habe aus dem Haus "ein klägliches Schreien mehrere Katzen" gehört, teilte die Polizei weiter mit. Zudem habe er einen "starken Verwesungsgeruch" wahrgenommen. Das Gebäude sei von der Berufsfeuerwehr gewaltsam geöffnet worden.

Die Entsorgung der Tierkadaver gestaltete sich am Sonntag derart umfangreich, dass sie am Montag fortgesetzt werden sollte, hieß es. Das zuständige Landesamt für Verbraucherschutz sowie weitere Mitarbeiter des Saarbrücker Tierheims wurden informiert.

Quelle: DPA

Frankfurt a.M.: Hunderte Menschen feiern im Park

Mehrere Hundert Menschen haben am Wochenende laut Polizei im Frankfurter Hafenpark gefeiert und dabei teils die Corona-Regeln missachtet. Die Beamten hatten im Laufe des Samstags zunächst bei schönem Wetter mehrere Versammlungen beendet und in der Nacht zum Sonntag schließlich den Park im Frankfurter Ostend geräumt. Auch mit Blick auf die anstehende wärmere Jahreszeit wollen unter anderem Frankfurts Polizeipräsident Gerhard Bereswill und Sicherheitsdezernent Markus Frank (CDU) am Dienstag beraten, wie künftig mit solchen Hotspots umgegangen werden soll.

Nach Angaben der Polizei hatten sich am Samstagnachmittag zunächst rund 50 Menschen zu einem sogenannten Flashmob versammelt. Bei dem Tanz trugen laut Polizei nicht alle eine Maske, zudem seien viele Zuschauer angelockt worden. Die Veranstaltung sei daraufhin beendet worden. Zudem hätten sich viele Menschen auf den Sportplätzen aufgehalten und sich dabei nicht an die Corona-Verordnungen gehalten. Die Stadtpolizei habe ein Betretungsverbot für die Plätze ausgesprochen. Am Abend seien dann immer mehr Menschen in den Hafenpark geströmt, hätten Musik gehört und Alkohol getrunken. Hinweise, dass es sich um eine organisierte Veranstaltung handelte, gebe es keine. Über den Notruf sei dann eine tätliche Auseinandersetzung gemeldet worden. Vor Ort trafen die Beamten auf einen verletzten 28-Jährigen, der in ein Krankenhaus gebracht wurde. "Um mögliche weitere Taten zu verhindern, wurde der Hafenpark schließlich mit zahlreichen Polizeikräften geräumt", teilte die Polizei mit. Die Maßnahmen seien gegen 2.00 Uhr nachts beendet gewesen. Zuvor hatte der Hessische Rundfunk berichtet.

Als Reaktion auf die Vorfälle wollen am Dienstag nun Polizeipräsident Bereswill, Dezernent Frank und weitere Vertreter von Stadt und Ordnungsamt zu einer Corona-Hotspot-Konferenz zusammenkommen. "Ziel ist es, alle Möglichkeiten zu sammeln, um der Bevölkerung deutlich zu machen, dass wir ihre Mithilfe brauchen. Wie schaffen wir Akzeptanz und machen deutlich, dass es wichtig ist, die Maßnahmen einzuhalten", sagte Frank der "Bild"-Zeitung.

Quelle: DPA

Nordhausen: Weltkriegsmunition in Baum beschäftigt Thüringer Polizei

Ein Sprengkörper in einem Baum beschäftigt die Polizei im thüringischen Sondershausen. Wie die Polizei in Nordhausen am Sonntag mitteilte, meldete am Vortag ein Hobbyfotograf einen verdächtigen Gegenstand in einer Astgabel. Er gab demnach an, dass es sich um Weltkriegsmunition handeln könnte.

Dieser Verdacht erhärtete sich bei Untersuchungen der Polizei. Die Beamten gingen davon aus, dass die Munition im Baum abgelegt wurde. Im Raum steht ein Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz. Die Munition wurde von Spezialisten der Polizei in Erfurt geborgen. Eine Gefahr habe nicht bestanden, erklärten die Beamten.

Quelle: AFP

Frankfurt a.M.: Fotoausrüstung für Maschinengewehr gehalten – größerer Polizeieinsatz

Weil eine Frau die Kameraausrüstung von Fotografen für Maschinengewehre gehalten hat, ist es in der Nähe des Frankfurter Flughafens zu einem größeren Polizeieinsatz gekommen. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wählte die 54-Jährige am Samstagvormittag den Notruf, weil sie dachte, dass zwei Menschen mit Maschinengewehren auf zwei weitere Personen zielen würden. Sie war auf der Autobahn am Flughafen vorbeigefahren.

Die alarmierten Beamten trafen schließlich auf vier sogenannte Planespotter, die Flugzeuge fotografieren wollten und deshalb ihre Kameraausrüstung mit sich führten. "Darunter befanden sich auch mehrere, zum Teil sehr lange Fotoobjektive", teilte die Polizei weiter mit. "Diese hatte die Zeugin aus der Entfernung vermutlich als Maschinenpistolen erkannt." Die Polizei betonte, die Frau habe richtig gehandelt. Bei einer vermuteten Straftat, solle man nicht zögern und den Notruf wählen.

Nachrichten aus Deutschland in der Woche vom 1. bis zum 7. März lesen Sie hier.

sve/jek/deb/meh/anb

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