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Nachrichten aus Deutschland: SUV-Fahrer überrollt Dreijährigen und fährt einfach weiter

München: SUV-Fahrer überrollt Dreijährigen +++ Pforzheim: Ermittler werten angebliches Verbrechen als Suizidversuch +++ Kiel: Floßfahrer aus Seenot gerettet +++ Warnemünde: 13-Jährige stirbt nach Badeunfall in der Ostsee +++ Aktuelle Nachrichten aus Deutschland.

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In München wurde ein kleiner Junge samt seinem Fahrrad von einem SUV überrollt (Symbolbild)

Nachrichten aus Deutschland im stern-Ticker:

München-Ramersdorf: SUV-Fahrer überrollt Dreijährigen und fährt einfach weiter

In München hat ein 66-Jähriger mit seinem Geländewagen im Stadtteil Ramersdorf einen dreijährigen Jungen schwer verletzt. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, stand der Junge mit seinem Kinderfahrrad am Donnerstag in der Mitte eines Wendehammers auf einer Verkehrsinsel. Der Fahrer erfasste das Kind dem Bericht nach frontal bei einem Wendemanöver mit seinem Wagen und überrollte es samt dem Fahrrad.

Das Unglaubliche: Er fuhr danach ohne anzuhalten weiter, sagte der Polizei offenbar später, er habe den Unfall nicht bemerkt. Eine Zeugin hatte den Wagen unmittelbar nach dem Unfall gestoppt. Der Fahrer steht im Verdacht, beim Unfall alkoholisiert gewesen zu sein. Der Junge erlitt bei dem Unfall schwere Kopfverletzungen.

Pforzheim: Ermittler werten angebliches Verbrechen als Suizidversuch

In Pforzheim hat sich eine 29-Jährige bei einem Sturz über eine Brüstung schwer verletzt. Wie die Polizei berichtet, wurde die junge Frau in der Nacht zum Donnerstag verletzt von einer Passantin gefunden. Die Frau gab demnach an, dass sie von einem Mann mit sexuellem Hintergrund angegangen worden sei. Weil sie sich gewehrt habe, habe er sie über die etwa 1,50 Meter hohe Ufermauer gehoben und hinunter gestoßen.

An dieser Version hat die Polizei jedoch große Zweifel und geht stattdessen von einem Suizidversuch aus. 

Die Frau selbst erlitt bei dem Sturz schwere Rückenverletzungen. Sie wurde nach einer Operation in künstliches Koma versetzt. "Ihr Zustand ist nach wie vor ernst", sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Pforzheim am Freitag. 

Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei hatten zunächst wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts im Zusammenhang mit einer Sexualstraftat ermittelt.

Kiel: Floßfahrer aus Seenot gerettet

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Das angeschlagene Floß Marke Eigenbau wurde abgeschleppt

Mit zwei Seenotkreuzern befreite die Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (GGzRS) am Donnerstag drei Männer aus einer misslichen Lage. Die Zimmerleute hatten sich eigentlich vorgenommen, mit einem selbstgebauten Floß über die Ostsee zur Kieler Woche zu fahren und das Gefährt dort zu versteigern. Um kurz nach 12 Uhr zog allerdings ein Unwetter über die Kieler Förde und der Wind wurde zu stark für die Flößer. Sie gerieten rund vier Kilometer nordwestlich des Leuchtturms Bülk in Seenot.

 "Das Floß drohte auf den Strand gespült zu werden und zu zerbrechen", sagt ein DGzRS-Besatzungsmitglied. Die Retter nahmen die Zimmerleute in Seenot an Bord eines Seenotkreuzers und brachten sie an Land. Mit einem Kran hob ein derweil herbeigerufenes Mehrzweckschiff das angeschlagene Floß an Bord. 


Nachrichten von Donnerstag, 22. Juni:

Warnemünde: Jugendliche stirbt nach Badeunfall in der Ostsee

Am Dienstag ist eine 13-Jährige in Rostock-Warnemünde in Mecklenburg-Vorpommern an den Folgen eines Badeunfalls in der Ostsee ertrunken. Wie die Wasserschutzpolizei berichtet, ging das Mädchen gemeinsam mit zwei Begleiterinnen im Alter von 13 und 17 Jahren ins Wasser. Da in dem Bereich an der Westmole - in dem es nach Polizeiangaben ein Badeverbot gab - starke Unterströmungen herrschten, wurden die Jugendlichen in Richtung offenes Meer gezogen.

Während sich zwei der Schwimmerinnen aus eigener Kraft an den Strand retten konnten, wurde die dritte weiter hinaus gezogen. Ein Surfer bemerkte sie und konnte das Mädchen an Land bringen. Dort wurden Reanimationsmaßnahmen eingeleitet und die Jugendliche ins Krankenhaus gebracht, wo sie allerdings am Mittwoch an den Folgen des Badeunfalls verstarb.

Ascheberg: Bauarbeiter finden Skelett

In Ascheberg im westfälischen Kreis Coesfeld haben Bauarbeiter am Mittwoch ein menschliches Skelett gefunden. Wie die Polizei berichtet, waren die Knochen bei Arbeiten an unterirdischen Kabeln entdeckt worden. Für die Bergung musste kurzzeitig der Strom in der näheren Umgebung abgeschaltet werden. Über das Alter der Knochen, die Identität der toten Person oder die Todesumstände wurde nichts bekannt.

Gladbeck: Großrazzia in 120 Wohnungen eines Hochhauses

Weil in einem zehnstöckigen Hochhaus im Gladbecker Stadtteil Butendorf auffällig viele Straftäter gemeldet sein sollen, führt die Polizei in dem Gebäude seit dem frühen Morgen (6 Uhr) eine Großrazzia in dem Gebäude durch. Neben einer Hundertschaft seien auch Diensthundeführer im Einsatz, um die insgesamt 120 Wohnungen und ihre Bewohner zu überprüfen, wie zunächst Radio Emscher Lippe berichtete.

Hintergrund des Großeinsatzes sind demnach Strafermittlungen im Zusammenhang mit Ladendiebstählen und weiteren Eigentumsdelikten, hieß es. Weil es zwischen den Angaben der in den jeweiligen Verfahren Beschuldigten und der offiziellen Meldeliste "erhebliche Diskrepanzen" gebe, würden nun die Personalien aller bewohner des Hochhauses festgestellt, sagte ein Polizeisprecher gegenüber der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung"

Mit ersten Ergebnissen rechnet die Polizei gegen Mittag.

Friedrichshafen: K42 nach Bombendrohung evakuiert

Wegen einer Bombendrohung ist die Polizei im baden-württembergischen Friedrichshafen am Donnerstag zu einem Großeinsatz ausgerückt. Nach Angaben eines Polizeisprechers in Konstanz kündigte ein unbekannter Täter am Vormittag in einem Schreiben an, er werde eine Bombe zünden, sollten ihm nicht 100.000 Euro ausgehändigt werden. Die Ermittler gingen demnach von einer "ernstzunehmenden Drohung" aus.

Die Warnung bezog sich den Angaben zufolge auf den Gebäudekomplex K42, der evakuiert wurde. Die Polizei durchsuchte das Gebäude mit Sprengstoffspürhunden. Im Einsatz waren dutzende Beamte. Die Bewertung des Drohschreibens dauere an, sagte der Polizeisprecher. Lokalen Medien zufolge konnte kein Sprengsatz entdeckt werden.

Hannover: Sieben Verletzte bei Kollision von Lkw mit Straßenbahn

Aus noch ungeklärter Ursache ist am Morgen in Hannover ein Lastwagen mit einer Straßenbahn kollidiert. Bei dem Zusammenstoß seien sieben menschen verletzt worden, einer davon schwer, schreibt die Polizei. Zu den Verletzten gehörten die Stadtbahn-Fahrerin und sechs Fahrgäste, sagte ein Feuerwehrsprecher am Donnerstagmorgen. Die Fahrbahn im Stadtteil Misburg wurde voll gesperrt. Ermittlungen zur Unfallursache sind laut Polizei angelaufen. Nähere Angaben konnten zunächst nicht gemacht werden.

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Der Fahrer des Lastwagens blieb bei der Kollision wie durch ein Wunder unverletzt


Hameln: Frau bringt Baby im Auto zur Welt

Sie war mit ihrem Mann bereits auf dem Weg zum Geburtshaus, doch dann ging alles schneller als erwartet: Eine 37-jährige Schwangere hat ihr Baby mitten auf einer Bundesstraße in Hameln zur Welt gebracht, wie die "Deister- und Weser-Zeitung" berichtete. Der Vater hatte in der Aufregung sein Handy zu Hause vergessen. In seiner Not hielt er ein Auto mit einem Blaulicht auf dem Dach auf der Bundesstraße 217 an. Zuvor war er neben dem Wagen hergefahren und hatte durch Hupen und Gestikulieren zu verstehen gegeben, dass er Hilfe brauchte.

In dem Fahrzeug saß jedoch kein Notarzt, sondern ein Notfall-Manager der Bahn. Der rief über die "112" Hilfe. Als die Leitstelle kurz darauf noch einmal nachfragte, war das "B217-Baby" aber schon komplikationslos auf die Welt gekommen. Die Mutter und ihr kleiner Sohn seien wohlauf, hieß es.

Dorsten: Kanu-Fahrer finden Toten im Fluss

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Rettungskräfte bargen am Mittwoch einen männlichen Leichnam aus der Lippe in Dorsten

Einen grausigen Fund haben zwei Wassersportler am Mittwoch im münsterländischen Dorsten in Nordrhein-Westfalen gemacht. Die Kanufahrer entdeckten in der Lippe einen männlichen Leichnam in Ufernähe. Die alarmierte Feuerwehr konnte die Fundstelle ihrem Bericht zufolge nur über einen Pfad im Wald in Höhe einer nahe gelegenen Schleuse erreichen.

Mit einer speziellen Schleifkorbtrage konnte der Leichnam aus dem Wasser geborgen und der Polizei zur weiteren Spurensicherung übergeben werden. Zur Identität des Toten und den Umständen seines Todes wurden im Feuerwehrbericht keine Angaben gemacht.

Penzberg: Fahndung nach Familiendrama

In Penzberg im bayerischen Landkreis Weilheim-Schongau ereignete sich am Mittwoch ein Familiendrama. Nach einer Auseinandersetzung wurde eine 73-Jährige nach einem Bericht von "Rosenheim24.de" von einer Familienangehörigen mit einem spitzen Gegenstand lebensgefährlich verletzt. Die Hintergründe der tat liegen dem Bericht nach im familiären Bereich. Die Polizei fahndet seither nach der flüchtigen Tatverdächtigen.


Nachrichten von Mittwoch, 21. Juni:

Alpen: 15-Jähriger stirbt bei Kollision mit Regionalbahn

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Die Zeugen des tragischen Unfalls, darunter der Zwillingsbruder des Opfers, wurden von einem Notfallseelsorger betreut

Tragischer Unfall am Niederrhein: An einem unbeschrankten Bahnübergang ist am Mittag ein 15-Jähriger mit einer Regionalbahn kollidiert und dabei tödlich verletzt worden. Der Junge war mit seinem Zwillingsbruder auf Fahrrädern unterwegs, als es zu dem Unglück kam. Der Bruder, eine Angehörige des Verstorbenen sowie ein Zeuge seien nach dem Unfall von einem Notfallseelsorger und Opferbetreuer betreut worden und später in ein örtliches Krankenhaus gebracht worden, schreibt die Polizei.

Alle 32 Fahrgäste des Zuges blieben unverletzt, die Strecke selbst musste für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt werden. Nun ermittelt das Verkehrskommissariat. 

Düsseldorf: Patient geht auf Helfer los – sie verschanzen sich in Rettungswagen

Sie versuchten ihn noch zu beruhigen, mussten dann aber doch die Polizei rufen. In Düsseldorf sind zwei Rettungsassistenten der Feuerwehr von einem Mann attackiert worden, dem sie eigentlich helfen wollten. Wegen eines "internistischen Notfalls" waren die beiden Helfer gegen 0.30 Uhr alarmiert worden, eilten daraufhin zum Einsatzort, wo sie den Betrunken aufnahmen und zur Behandlung in den Rettungswagen verfrachteten. Doch anstatt sich helfen zu lassen, rastete der Mann plötzlich aus, attackierte die Feuerwehrleute und beschimpfte sie, wie "Der Westen" berichtet.

Die beiden Helfer versuchten noch, die Situation zu deeskalieren, mussten sich dann aber in die Fahrerkabine ihres Rettungswagen flüchten. Der Betrunkene randalierte indes weiter und schlug auch auf die Frontscheibe ein, die dabei fast zu Bruch ging. Erst die inzwischen alarmierte Polizei konnte den Mann schließlich überwältigen und in Gewahrsam nehmen, heißt es in dem Bericht.

Bünsdorf: Tuberkulose-Gefahr in Kindergarten

Ein an Tuberkulose erkrankter Flüchtling im Kirchenasyl hatte im schleswig-holsteinischen Bünsdorf im Kreis Rendsburg-Eckernförde Kontakt zu Kindern in einem evangelischen Kindergarten. Da es sich nach einem Bericht von "shz.de" um eine ansteckende Form der seltenen und meldepflichtigen Lungenkrankheit handelt, ordnete die Kreisverwaltung eine Untersuchung der Kinder und der Kita-Mitarbeiter an, um eine mögliche Ansteckung festzustellen.

Wetzlar: Unbekannte sprengen Geldautomaten und flüchten in Sportwagen

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Die in der Nacht "überfallene" Bankfiliale in Wetzlar

In der Nacht auf Mittwoch (2.40 Uhr) haben unbekannte Täter im hessischen Wetzlar einen Geldautomaten im Vorraum einer Bankfiliale gesprengt und dabei eine größere, noch nicht näher bekannte Summe Geld erbeutet. Anschließend konnten die vermutlich vier Personen in einem Sportwagen, möglicherweise einem Ford Mustang, flüchten.

Trotz Fahndung mit einem Hubschrauber fehlt von den Täter weiterhin jede Spur. Die Feuerwehr prüfte die Filiale, die durch die Explosion Schäden an der Inneneinrichtung und der Verglasung nahm, noch in der Nacht auf potentiellen Gefahren durch das von den Tätern genutzte Gas.

Die Polizei bittet Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder Angaben zu Tätern oder Fluchtfahrzeug machen können, sich unter der Telefonnummer 06441-918-0 zu melden.


Nachrichten von Dienstag, 20. Juni:

Möglingen: Mann feuert Reizgas auf Nachbarn – der "antwortet" mit Pfefferspray

Sie mochten sich offenbar schon länger nicht - nun aber eskalierte der Streit: Im baden-württembergischen Möglingen sind zwei Nachbarn im Alter von 68 und 46 Jahren aufeinander losgegangen. Auslöser der Konfrontation war offenbar zu laute Musik, die der Jüngere auf seinem Balkon hörte und auf Aufforderung des 68-Jährigen nicht leiser stellen wollte. Daraufhin schüttete der Ältere Wasser auf den Balkon des "Kontrahenten", wodurch dessen Laptop beschädigt wurde. Das wollte dieser wiederum nicht auf sich sitzen lassen und machte sich mit Pfefferspray ausgestattet auf den Weg nach oben. "Während er daraufhin mehrfach gegen die Wohnungstür schlug und trat, bewaffnete sich der 68-Jährige mit einer Schreckschusswaffe mit Reizgasmunition und öffnete die Tür. Sofort begann er die Schreckschusswaffe abzufeuern, zeitgleich attackierte der 46-Jährige ihn mit Pfefferspray", schreibt die Polizei.

Die Folge: Das Haus war für die inzwischen alarmierten Beamten nicht betretbar, sondern musste zunächst von der Feuerwehr entlüftet werden. Erst anschließend konnten beide Männer, die jeweils über Atemwegsbeschwerden klagten, befragt werden. Die Polizei nahm den Streithähnen im Zuge des Einsatzes sowohl die Schreckschusspistole wie auch das Pfefferspray ab. Zudem wurde bei dem 68-Jährige eine Druckluftwaffe entdeckt - auch diese wurde beschlagnahmt.

Ludwigsburg: Mann fährt 29-Jährigen nach Streit auf Parkplatz um

Auf einem Baumarktparkplatz in Ludwigsburg sind am Montagnachmittag zwei Männer in Streit geraten. Nach einer verbalen Auseinandersetzung soll sich einer der beiden Streithähne in sein Auto gesetzt und auf seinen Kontrahenten zugesteuert sein. Der 29-Jährige wollte ihn aufhalten, als der Unbekannte beschleunigte und ihn einfach umfuhr. Dann brauste er davon. Der 29-Jährige wurde bei dem Aufprall gegen die Windschutzscheibe leicht verletzt. Die Polizei sucht jetzt einen etwa 40 bis 50 Jahre alten, kräftig gebauten blonden Mann mit hellem Bart. Er war mutmaßlich mit einem schwarzen 6er VW Golf mit Karlsruher Zulassung (KA) unterwegs. Das Auto ist vermutlich beschädigt, da durch den Aufprall ein Riss in der Frontscheibe entstand. Die Polizei Ludwigsburg bittet nun Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, sich unter Telefon 07141/1853 53 zu melden. 

Falkenstein: Kleidungsstücke am Strand lösen stundenlangen Großeinsatz aus

Mehrere Kleidungsstücke am Falkensteiner Stand bei Kiel haben zu einem Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften geführt. In der Nacht von Montag auf Dienstag alarmierte ein Wachleiter der DRK-Wasserwacht am Falkensteiner Strand gegen 2 Uhr die Polizei, weil er Kleidungsstücke in einem Abstand von fünf bis zehn Metern vom Wasser aufgefunden habe. Die Fundstelle würde ca. 150 Meter nördlich des Anlegers Falkenstein liegen. Der Wachleiter war sich sicher, dass die Kleidungsstücke dort gegen 23 Uhr noch nicht gelegen hätten. Wie die Polizei berichtet, handelte es sich um Kleidung für ein Mädchen oder eine Jugendliche. Ein Filzhut und Schuhe der Größe 34 lagen ebenfalls im Sand.

Mehrere Streifenwagen überprüften sofort alle sich in der Nähe befindlichen Jugenddörfer und Zeltplätze – jedoch ohne Erfolg. Die Beamten alarmierten die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, die die Suche mit dem Seenotrettungskreuzer "Berlin" und dem Seenotrettungsboot "Walter Rose" unterstütze. Auch ein SAR-Hubschrauber mit einer Wärmebildkamera und Spürhunde kamen zum Einsatz. Um kurz vor 6 Uhr wurde die Suche schließlich erfolglos abgebrochen. Zurzeit liegen der Polizei keine Hinweise auf ein vermisstes Kind oder eine vermisste Jugendliche vor.

Hamburg: Mann hält Mücken für Rauch

Wegen einer optischen Täuschung befürchtete ein Mann am Montagabend, dass das Hamburger Wahrzeichen "Michel" in Brand stehen könnte. Der Anrufer alarmierte die Feuerwehr und meldete, dass an der Hauptkirche St. Michaelis, Spitzname: "Michel", am Turm weißer Rauch zu sehen sei.

Die Feuerwehr rückte mit einem Löschzug an, konnte aber nichts entdecken. Gemeinsam mit dem Küster erkundeten sie den Turm ausgiebig und fanden auch den Grund für die Verwirrung: "Ein großer Mückenschwarm, der vom Erdboden aus wie Brandrauch aussah", heißt es im Bericht der Feuerwehr. Das Wahrzeichen blieb ohne Schaden.

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In Hamburg hielt ein Mann einen Mückenschwarm für Brandrauch (Symbolfoto)


Immenhausen: Waldbrand in Hessen

Seit Montagabend kämpfen mehrere Feuerwehren gegen einen Waldbrand zwischen Immenhausen und Hann. Münden. Die Flammen hätten sich auf einer Fläche von rund 3000 Quadratmetern durch das Unterholz gefressen, meldet die "Hessische/Niedersächsische Allgemeine" auf ihrer Webseite. Bis zu 250 Einsatzkräfte waren demnach am Abend im Einsatz. Ein Mountainbikefahrer wurde durch das laute Knistern auf das Feuer aufmerksam und rief die Feuerwehr. Mittlerweile sei das Feuer unter Kontrolle, die Brandursache jedoch weiterhin unklar. 

Simbach am Inn: Polizei "fahndet" nach nach Känguru

Ein ungewöhnlicher Fahndungsaufruf kam gestern per Facebook und Twitter von der Polizei Niederbayern: Die Beamten baten die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach einem entsprungenen Känguru. Eine Einwohnerin von Simbach im Landkreis Rottal-Inn habe das Tier vormittags in ihrem Vorgarten entdeckt und die Polizei gerufen.

Jeglicher Versuch der Beamten, das Tier einzufangen, scheiterte. Schließlich entkam es in einen nahe gelegenen Wald. Nun bittet die Polizei um Mithilfe bei der Suche. 

Potsdam: Einbrecher nackt an der Schwimmbad-Bar verhaftet

In Potsdam sind bereits in der Nacht zum Sonntag zwei Männer in ein Schwimmbad eingebrochen. Die Motive der beiden 29-Jährigen sind unklar, möglicherweise hatten sie allerdings nur Durst. Die nach dem ausgelösten Alarm herbeigerufene Polizei traf die Eindringlinge an der Bar sitzend und ein Bier schlürfend. Möglicherweise war ihnen zudem heiß, denn sie waren laut einem Bericht der "Potsdamer Neuesten Nachrichten" vollkommen nackt.


Nachrichten von Montag, 19. Juni:

Hamburg: Taxifahrer überfährt 28-Jährigen und verletzt ihn lebensgefährlich

Im Hamburger Stadtteil Marienthal ist am frühen Morgen ein 28-Jähriger lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei berichtet, lag das spätere Opfer aus noch ungeklärter Ursache auf der Straße, als ein Zeuge den Mann erblickte, daraufhin sein Fahrzeug stoppte und diesen ansprach. Im gleichen Moment sei dann ein Taxi gekommen, das den am Boden Liegenden ungebremst überfuhr.

Der Taxifahrer habe zwar kurz angehalten, sei dann jedoch einfach geflüchtet, ohne sich um den Verletzten zu kümmern. Dieser kam nach medizinischer Erstversorgung lebensgefährlich verletzt ins Krankenhaus. Offensichtlich plagte den Unfallversursacher jedoch das schlechte Gewissen: Demnach stellte er sich um 3.50 Uhr, und damit etwa drei Stunden nach dem Unfall, der Polizei. Die Ermittlungen dauern, schreiben die Beamten.

Klein-Winternheim: Betrunkener Radfahrer verletzt sich bei Sturz in Weinberg schwer

Ein angetrunkener Radfahrer hat sich am frühen Sonntagmorgen bei einer nächtlichen Fahrt durch einen Weinberg in Klein-Winternheim bei Mainz schwere Verletzungen zugezogen. Wie "L'Essentiell" berichtet, fuhr der 29-Jährige nach einer Geburtstagsparty zwischen den Weinreben herum und stürzte. 

Dabei bohrte sich die Metallverankerung einer Weinrebe in seinen Nacken. Freunde fanden den Mann. Er musste zunächst von der Feuerwehr befreit werden, bevor er ins Krankenhaus gebracht werden konnte. 

Hamburg: Polizei fängt zwei Rinder in Elbtunnel 

Stau vor oder im Hamburger Elbtunnel ist an sich nichts Ungewöhnliches - regelmäßig steht der Verkehr dort still. Am Vormittag sorgte jedoch ein ziemlich ungewöhnlicher Vorfall für Verspätungen. Aus noch ungeklärter waren zwei entlaufende Rinder in die zum Glück gesperrte Röhre 1 gelangt und gingen dort "spazieren".

Nach rund einer Stunde gelang es, die Tiere unversehrt wieder aus der Röhre zu bringen. "Unsere Cowboys konnten die Tiere sicher und ruhig in einen Pferde-Anhänger führen", twitterte die Polizei. Auf zwei Buslinien kam es wegen des Einsatzes zu Verspätungen von bis zu 30 Minuten. Die Polizei vermutet, dass Rinder von einem Tiertransporter geflüchtet sein könnten.

Heiligenhafen: Eichhörnchen-Junges verfolgt Seniorin auf Schritt und Tritt

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Auch auf der Hand eines Polizisten fühlte sich das Eichhörnchen offensichtlich ziemlich wohl

Normalerweise flüchten sich Eichhörnchen beim Anblick eines Menschen so schnell es geht auf den nächsten Baum - nicht so ein Exemplar aus dem schleswig-holsteinischen Heiligenhafen. Das Jungtier "verfolgte" stattdessen eine ältere Dame, die in der Innenstadt unterwegs war. Immer wieder sei der überhaupt nicht scheue Nager völlig unbedarft im Straßenbereich hin und her gelaufen, schreibt die Polizei, die sich dem oder der zutraulichen Kleinen schließlich annahm.

Gemeinsam mit einer Passantin habe man das Eichhörnchen, das sogar bereitwillig auf die Hand eines Beamten kletterte, in eine Auffangstation für Wildtiere gebracht. Dort werde das gesunde Tier nun aufgepäppelt, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei.


Grimmen: Kamera aus Blitzer geklaut

Da hatte jemand wohl keine Lust auf ein Foto im Briefkasten: In Grimmen in Mecklenburg-Vorpommern haben Unbekannte eine Geschwindigkeitsüberwachungsanlage, besser bekannt als Blitzer, aufgebrochen und die Kamera mitgehen lassen.

Wie die Polizei berichtet, entfernten die Täter einen Verschlussriegel, um das Gehäuse öffnen zu können. Wann genau die Diebe zuschlugen ist unklar. Entdeckt wurde das Fehlen der Kamera am Samstagmorgen. Den Sachschaden beziffert die Polizei mit 15.000 Euro. 

Steinheim: Sohn sticht auf Vater ein

Ein 23-Jähriger hat seinen Vater am vergangenen Freitag mit einem spitzen Werkzeug lebensgefährlich verletzt. Wie die "Neue Westfälische" berichtet, hat sich das Drama in Steinheim bei Bielefeld im Ortsteil Bergheim ereignet. Die Umstände der Tat blieben zunächst unklar.

Während der zunächst flüchtige mutmaßliche Täter etwa anderthalb Stunden nach der Tat festgenommen werden konnte, wurde der Vater mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen und dort operiert. Er sei mittlerweile außer Lebensgefahr, hieß es in dem Bericht.

Östringen: Schwangere verliert ungeborenes Baby bei Unfall

Eine schwangere Frau hat bei einem Autounfall ihr ungeborenes Baby in der 27. Woche verloren. Bei dem Frontalzusammenstoß zweier Wagen am Sonntag nahe Heidelberg wurden nach Polizeiangaben insgesamt sechs Menschen verletzt, vier von ihnen schwer. Die 33 Jahre alte werdende Mutter gehörte zu den Leichtverletzten.

Ein 67-jähriger Autofahrer hatte laut Polizei zu spät bemerkt, dass die Fahrzeuge vor ihm abbremsten. Er scherte auf die Gegenfahrbahn aus und prallte mit seinem Wagen gegen das entgegenkommende Auto der Schwangeren und ihres gleichaltrigen Partners. Anschließend schleuderte das Fahrzeug des Unfallverursachers von der Straße und erfasste zwei Fahrradfahrer. Die Rettungskräfte waren mit zwei Hubschraubern im Einsatz.

rös/mod/jek/DPA

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