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News: Zufluchtsstadt San Francisco verklagt US-Regierung

Schweizer Supermärkte verkaufen Insektenfleisch +++ Diebinnen kaufen Festgenommenen von der Haft frei +++ Tausende fliehen vor Feuer in Griechenland +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Schwarzenegger San Francisco

Trump-Kritiker Arnold Schwarzenegger hält Ende Juli eine Rede in San Francisco

Die wichtigsten Nachrichten des Tages im stern-Newsticker.

+++ 22.31 Uhr: "Zufluchtsstadt" San Francisco verklagt US-Regierung +++

San Francisco hat im Streit um "Sanctuary Cities" (Zufluchtsstädte) die US-Regierung verklagt. Die kalifornische Stadt, die sich wie Hunderte andere Gemeinden zur Aufnahme und dem Schutz von Einwanderern unabhängig von deren Aufenthaltsstatus bekannt hat, will sich dem Druck der Bundesregierung von Präsident Donald Trump nicht beugen. Dieser will eine strengere Einwanderungspolitik durchsetzen. Wie der städtische Staatsanwalt Dennis Herrera bekanntgab, richtet sich die Klage gegen US-Justizminister Jeff Sessions und das Justizministerium. Hintergrund ist die Absicht des Ministeriums, den sogenannten Zufluchtsstädten Gelder für öffentliche Sicherheit aus der Bundeskasse ihm Rahmen eines Förderprogrammes vorzuenthalten.
Dies sei verfassungswidrig, heißt es in der Klage. Die Stadt Chicago hatte kürzlich eine ähnliche Klage eingereicht. In den USA gibt es mehrere Hundert Städte und Landkreise, die als "Sanctuary Cities" Einwanderern Zuflucht bieten wollen. Sie lehnen die Kooperation mit der Regierung, etwa für Abschiebungen, ab.

+++ 22.16 Uhr: Mann fährt in Pizzeria - Mädchen stirbt +++

In der Nähe von Paris ist ein Auto nach Polizeiangaben in eine Pizzeria gerast. Bei dem Vorfall östlich der französischen Hauptstadt sei ein Mädchen getötet worden, teilte die Staatsanwaltschaft von Meaux mit. Der Fahrer des Wagens sei festgenommen worden. Bisher gehen die Ermittler nicht von einem terroristischen Anschlag aus, es handele sich aber offenbar um eine "vorsätzliche Tat". 

+++ 20.22 Uhr: Schweizer Supermärkte verkaufen Insektenfleisch +++

Schweizer Supermärkte verkaufen ab kommender Woche Insektenfleisch für den menschlichen Verzehr. Nach Angaben der nationalen Behörde für Lebensmittelsicherheit ist dies ein Novum in Europa. Wie die zweitgrößte Supermarktkette des Landes, Coop, mitteilte, sollen in dutzenden Filialen ab dem 21. August Insekten-Burger in den Regalen stehen. Die Burger stammen von dem Züricher Startup Essento und bestehen aus Mehlwürmern - den proteinreichen Larven des Mehlkäfers. Nach einem im Mai verabschiedeten Gesetz dürfen in der Schweiz Grillen, Wanderheuschrecken und Mehlwürmer für den menschlichen Verzehr verkauft werden. Doch die Aufzucht der Insekten muss über vier Generationen von den Behörden für Lebensmittelsicherheit kontrolliert werden. In der Schweiz selbst wird bisher noch kein Insektenfleisch produziert. Bis es so weit ist, können die Insekten unter strengen Auflagen importiert werden.


+++ 20.21 Uhr: Drei Verletzte bei Geisterfahrt auf Autobahn in Bayern

Ein Geisterfahrer hat auf der Autobahn 96 in Bayern einen Unfall mit drei Verletzten verursacht. Er selbst zog sich bei dem Zusammenstoß mit einem anderen Auto lebensgefährliche Verletzungen zu, wie die Polizei mitteilte. Die Beamten hatten im Verkehrsfunk die anderen Autofahrer noch vor dem Falschfahrer gewarnt. Wenige Augenblicke später sei es dennoch zu dem Unfall gekommen. Der Wagen des Geisterfahrers stieß mit einem korrekt fahrenden Wagen auf der linken Spur zusammen. Ein weiteres Auto auf der rechten Spur konnte noch ausweichen. Die beiden Insassen des Wagens, der in der richtigen Fahrtrichtung unterwegs war, wurden leicht verletzt. Sie wurden ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht.

+++ 19.14 Uhr: Twitter bleibt im Iran verboten +++

Die Nutzung des Kurznachrichtendienstes Twitter bleibt im Iran verboten. Vizestaatsanwalt Abdolsamad Choramabadi sagte, die Justiz habe den Dienst filtern lassen und halte daran fest, dass eine Twitter-Mitgliedschaft illegal sei. Das gelte auch für offizielle Stellen und Amtsinhaber, wurde Choramabadi von iranischen Medien zitiert. Das Kommunikationsministerium hatte sich für eine Aufhebung des Verbots eingesetzt, weil nicht nur Millionen Iraner, sondern auch fast alle Medien und vor allem hochrangige Offizielle wie Präsident Hassan Ruhani den Kurznachrichtendienst trotz des Verbots regelmäßig nutzen. Rund die Hälfte der Iraner verschafft sich über Datentunnel Zugang zu sozialen Netzwerken. Die für die Verbote zuständigen Stellen ernten nicht nur Kritik, sondern auch viel Spott im Netz. So wird gefragt, wie genau und in welchem Zeitrahmen die über 40 Millionen Iraner, die diesbezüglich gegen die Gesetze verstoßen haben, verhaftet werden sollen. 

+++ 18.37 Uhr: Buschbrände in Grönland +++

Im Westen Grönlands wüten großflächige Buschbrände. Die Polizei riet von jeder Art von Verkehr - einschließlich Wandern und Jagen - in den Bezirken Nassuttooq und Amitsorsuaq ab. "Es steht nicht zu erwarten, dass die Brände in den kommenden Tagen vorbei sein werden", hieß es in der Erklärung. Einige der Brände lodern bereits seit dem 31. Juli. In Nuuk, der Hauptstadt Grönlands, wurde am 10. August mit 24,8 Grad ein absoluter Rekordwert für die größte Insel der Welt gemessen, die zu Dänemark gehört. Die Arktis ist vom Klimawandel besonders stark betroffen, die Temperaturrekorde der vergangenen Jahre beschleunigen die Eisschmelze.

+++ 18.23 Uhr: Mindestens 180 Tote bei Überschwemmungen in Sierra Leone +++

Eine durch heftige Unwetter ausgelöste Schlammlawine hat nach ersten Schätzungen im westafrikanischen Staat Sierra Leone hunderte Menschen das Leben gekostet. Rotkreuz-Sprecher Abu Bakar Tarrawellie sprach zunächst von bis zu 200 Toten, hielt ein weiteres Ansteigen der Zahl aber für sehr wahrscheinlich. Eine Quelle im Gesundheitsministerium sprach von bis zu 500 Toten. Genauere Prognosen galten angesichts der anhaltenden Rettungsarbeiten am Montagabend als problematisch, da viele Opfer noch unter den Geröllmassen vermutet wurden. Unter den Toten sind auch viele Kinder.

Rettungskräfte versuchten in einem Wettlauf gegen die Zeit, Opfer zu bergen und Verschüttete aus dem Erdreich zu befreien. Im westlichen Stadtteil Lumley bargen freiwillige Helfer Dutzende von grässlich verstümmelten Leichen.

+++ 18.04 Uhr: Abgebrannter Golden Pudel Club" in Hamburg öffnet wieder +++

Eigentlich war die Wiedereröffnung für 2018 geplant - doch es ist jetzt schon soweit: Der legendäre Golden Pudel Club im Hamburger Stadtteil St. Pauli soll am Donnerstag wieder seine Türen öffnen. So teilten es die Betreiber auf ihrer Internetseite mit. Ab dann will er donnerstags bis sonntags geöffnet haben, ab September dann sogar täglich. Der international bekannte Club war bei einem verheerenden Brand im Februar vergangenen Jahres zerstört worden.

+++ 17.22 Uhr: Schwede filmt seltenen weißen Elch und landet Internet-Hit +++


Ein Video von einem seltenen weißen Elch ist in Schweden zu einem Internet-Sommerhit geworden. Er habe Glück gehabt und den weißen Elchbullen etwa 20 Minute vor der Kamera gehabt, sagte Hans Nilsson der Nachrichtenagentur DPA über seine Begegnung mit dem Tier. Nilsson sah den Elch am Donnerstag in den Wäldern um seinen Heimatort Eda im westschwedischen Värmland und machte einen Schnappschuss, wie er erzählte. Am darauffolgenden Tag habe er den Elch dabei filmen können wie er einen Fluss durchquerte und wie er fraß. Das über den Lokalsender P4 Sveriges Radio Värmland verbreitete Video wurde bislang über eine Million Mal angeklickt. Er glaube nicht, dass der seltene Elch ein Ziel von Jägern werden könnte, sagte Nilsson: "Er ist ein so großer und prachtvoller Elch, die Jäger hier lassen ihn in Ruhe. Ich hoffe nur, dass kein Trophäenjäger versucht, ihn abzuschießen." Normalerweise haben Elche ein braunes Fell. Von den etwa 300.000 Elchen in Schweden sind nur etwa 100 weiß.

+++ 16.39 Uhr: Mädchengang verprügelt zwei junge Frauen - Jungen filmen +++

Zwei junge Frauen sind am Düsseldorfer Hauptbahnhof laut Polizei Opfer einer brutalen Mädchengang geworden. Die beiden 17-Jährigen wurden am Samstagabend von drei Mädchen geschlagen und an den Haaren gezogen. Eine der Frauen wurde eine Rolltreppe hinuntergestoßen, wie die Polizei mitteilte. Demnach beleidigten und schlugen die zwei 13-jährigen und das 14-jährige Mädchen die beiden Frauen zunächst am Hintereingang des Bahnhofs. Einem Opfer wurde schmerzhaft an die Brust gefasst. Die jungen Frauen setzten Pfefferspray ein, um sich zu verteidigen. Auf einer Rolltreppe zur U-Bahn kam es anschließend zu einer Rangelei, bei der eine der 17-Jährigen die Treppe hinunter gestoßen wurde. Eines der Mädchen setzte sich nach dem Sturz auf die Geschädigte und schlug auf ihr Gesicht und ihren Oberkörper ein. Die 17-Jährige erlitt Kratzer an Hals, Arm und Stirn. Zwei 14-jährige Jungen filmten die Tat. Schließlich gelang es den beiden Frauen, zu fliehen und den Vorfall der Bundespolizei zu melden. Die Polizei ermittelt gegen die Angreiferinnen wegen Körperverletzung und Beleidigung sowie wegen unterlassener Hilfeleistung gegen die beiden Jungen.


+++ 16.27 Uhr: In Türkei vermisster Niederländer tot aufgefunden +++

Einen Monat nach seinem Verschwinden ist ein 22-jähriger Niederländer im Süden der Türkei tot aufgefunden worden. Joey Hoffman war zuletzt am 8. Juli im Bezirk Silifke in der Provinz Mersin gesehen worden, wo er mit einem niederländischen Freund und dessen Frau zu Besuch war, wie die türkische Zeitung "Hürriyet" berichtet. Demnach wollten sie in der Gegend Urlaub machen und Land kaufen. Laut dem Zeitungsbericht kehrte Hoffman nicht von einer Bergwanderung zurück, woraufhin sein Bruder in die Türkei reiste, um ihn zu suchen. Nach einer mehrtägigen Suche unter Einsatz von Spürhunden und Drohnen fanden die Rettungskräfte nun seine Leiche in einem ausgetrockneten Flussbett. Es wurde eine Autopsie angeordnet, doch ergab eine erste Untersuchung keinen Hinweis auf Stich- oder Schussverletzungen.

+++ 15.44 Uhr: Diebinnen kaufen Festgenommenen von der Haft frei +++

Solidarität unter Straftätern: Drei mutmaßliche Diebinnen aus Bosnien-Herzegowina haben auf der Bundespolizeiwache im Essener Hauptbahnhof eine 30-Euro-Geldstrafe für einen Mann aus Bochum übernommen und ihn damit vor drei Tagen Gefängnis bewahrt. Die drei Frauen waren nach einem Geldbörsendiebstahl zur Wache der Bundespolizei gebracht worden, wie die Ordnungshüter am Montag mitteilten. Dort trafen sie auf den 28-jährigen Bochumer. Gegen den Mann bestand ein offener Haftbefehl - ein Gericht hatte ihn wegen Entziehung elektrischer Energie zu 30 Euro Geldstrafe verurteilt, die er nicht bezahlt hatte. Weil der Bochumer dazu auch nach seiner Festnahme im Essener Hauptbahnhof nicht in der Lage war, sollte er zur Verbüßung einer dreitägigen Ersatzfreiheitsstrafe ins Gefängnis gebracht werden. Doch die mutmaßlichen Diebinnen zeigten sich berührt vom Schicksal des Bochumers: Sie beglichen die "offene Rechnung" des Manns, der die Wache daraufhin als freier Mann verlassen durfte. Auch die drei Frauen wurden später wegen fehlender Haftgründe freigelassen - sie konnten feste Wohnsitze in Oberhausen und Köln nachweisen. Gegen das Trio wurde ein Strafverfahren wegen gewerbsmäßigen Diebstahls eingeleitet.

+++ 15.29 Uhr: US-Justizminister spricht von "Terrorismus" in Charlottesville +++

Der Angriff eines mutmaßlichen Rechtsextremisten mit einem Auto auf Gegendemonstranten in Charlottesville, US-Bundesstaat Virginia, kann nach Ansicht von US-Justizminister Jeff Sessions als "Terrorismus" eingestuft werden. Sessions sagte dem Sender ABC, die Attacke mit einem Todesopfer und 19 Verletzten "passt zur Definition von einheimischem Terrorismus nach unserem Gesetz". Der Täter hatte sein Auto am Samstag offenbar absichtlich in eine Gruppe von Menschen gesteuert, die gegen einen rechtsextremen Aufmarsch protestierten. Sessions kündigte zugleich an, dass die Ermittlungen der Justiz in dem Fall mit dem Ziel der "härtesten Anklage" geführt würden, denn dies sei "unzweifelhaft ein unakzeptabler, bösartiger Angriff" gewesen. Das Justizministerium hat in dem Fall Ermittlungen auf Bundesebene eingeleitet, die US-Bundespolizei FBI ermittelt. Der Fahrer des Wagens, ein 20-jähriger mutmaßlicher Neo-Nazi aus Ohio, wurde festgenommen. Ihm wird Mord mit bedingtem Vorsatz vorgeworfen.

+++ 14.50 Uhr: Merkel: "Jeder kämpft für sich" +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel will im Wahlkampf keine Präferenz für eine bestimmte Koalition erkennen lassen. "Da gibt es keine natürlichen Koalitionen, da kämpft jeder jetzt erst einmal für sich", sagte die CDU-Vorsitzende in einem Interview mit den Sendern Phoenix und Deutschlandfunk in Berlin. CDU und CSU liegen in den Umfragen mit 37 bis 40 Prozent klar vorne. Nach einigen Umfragen könnte es für eine hauchdünne Mehrheit mit Grünen oder FDP reichen. Klare Mehrheiten gibt es nur für eine große Koalition mit der SPD als Juniorpartner oder eine so genannte Jamaika-Koalition mit FDP und Grünen. Merkel bekräftigte, dass Koalitionen mit der Linken oder der AfD für sie ausgeschlossen seien.


+++ 13.58 Uhr: Zwei Zivilisten bei Anschlag im Südosten der Türkei getötet +++

Bei einem Bombenanschlag an einer Straße im Südosten der Türkei sind zwei Zivilisten getötet worden. Die Explosion des selbstgebauten Sprengsatzes ereignete sich an einer Straße bei Semdinli, als gerade ein Transporter vorbeifuhr, wie die Nachrichtenagentur Dogan berichtet. Sie machte die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) für den Angriff verantwortlich. Erst am vergangenen Samstag waren zwei Soldaten bei einem mutmaßlichen PKK-Anschlag getötet worden. Zudem wurde am Freitag ein 15-jähriger Junge in der Schwarzmeerprovinz Trabzon bei einem Schusswechsel zwischen Polizei und mutmaßlichen PKK-Mitgliedern erschossen. Der Tod des Jungen, der den Polizisten als Führer diente, fand in den Medien ein breites Echo.

+++ 13.00 Uhr: Zwei Deutsche bei Explosion von Wohnhaus in Lissabon verletzt +++

Bei der Explosion eines Wohnhauses im auch bei Touristen beliebten Stadtviertel Alfama in Lissabon sind am Sonntagabend zwei deutsche Urlauber verletzt worden. Sie seien mit Verbrennungen ins Krankenhaus gebracht worden, berichtete die Zeitung "Público" unter Berufung auf die Behörden. Insgesamt seien fünf Menschen verwundet worden, darunter auch zwei Franzosen, die gerade an dem Gebäude vorbeigingen. Auslöser sei vermutlich ein Gasleck gewesen. 

+++ 12.56 Uhr: Lkw-Anhänger mit 20 Tonnen Schokolade gestohlen +++

Einen Lkw-Anhänger voller Schokolade haben Diebe im hessischen Neustadt gestohlen. Der Anhänger sei mit etwa 20 Tonnen Naschereien beladen gewesen, darunter Nutella und Überraschungseier, berichtete die Polizei. Allein die Ladung habe einen Wert zwischen 50.000 und 70.000 Euro. Die Täter schlugen zwischen Samstagabend und Sonntagnachmittag zu. Ob sie es auf die Schokolade abgesehen hatten oder diese nur zur Beute wurde, weil es den Dieben auf den Anhänger ankam, war nach Angaben eines Polizeisprechers unklar. 

+++ 12.33 Uhr: Südkoreas Präsident: Sicherheitslage "bedrohlicher denn je" +++

Südkoreas Präsident Moon Jae In hat die Zuspitzung des Nordkorea-Konflikts als "schwerwiegendere, reellere und dringlichere Bedrohung als je zuvor" bezeichnet. Nordkorea störe mit seinen Raketentests sowohl den Frieden in der Region als auch weltweit, wurde Moon von einem Präsidentensprecher zitiert. Die Äußerungen stammen von einem Treffen zwischen Südkoreas Präsidenten und dem US-Generalstabschef Joseph Dunford, der angesichts der militärischen Bedrohung durch Nordkorea Japan, Südkorea und China besucht. Dunford habe betont, dass militärische Optionen nur dann in Frage kämen, wenn alle anderen Optionen gescheitert sein sollten, hieß es.

Kampf gegen die Hitze und das Feuer: Feuermann in Kalamos bei Athen

Kampf gegen die Hitze und das Feuer: Feuermann in der griechischen Ferienregion Kálamos bei Athen.


+++ 12.05 Uhr: Brände in Italien und Griechenland bedrohen Urlaubsgebiete +++

Wegen der andauernden Waldbrandgefahr in Italien hat das Auswärtige Amt seine Reisehinweise für Italien angepasst. "Es ist nicht auszuschließen, dass auch Ferienorte in den besonders betroffenen Gebieten evakuiert werden", heißt es auf der Website. Am Morgen waren die Feuerwehren des Landes bereits zu rund 70 Einsätzen wegen Wald- und Buschbränden ausgerückt. Zurzeit sind dem Auswärtigen Amt zufolge besonders die sizilianischen Orte Messina, Catania und Enna sowie auf Sardinien Costa Rei, Porto Pozzo, Arbus und Santa Giusta betroffen. In Rom lodern immer wieder Feuer in dem Pinienwald Castel Fusano auf dem Weg zum Meer auf. Der Sommer in Italien ist 2017 ungewöhnlich trocken.

Ähnliches gilt für Griechenland: Wegen eines außer Kontrolle geratenen Waldbrandes sind mehrere Tausend Menschen aus der Ferienregion 45 Kilometer nordöstlich von Athen bei Kálamos in Sicherheit gebracht worden. Der Brand war am Vortag in einem mit überwiegend mit Pinien dicht bewaldeten Region ausgebrochen. Wegen der starken Winde geriet der Brand außer Kontrolle. Die Rauchschwaden erreichten sogar Kreta, wie Satellitenbilder zeigten. Neben Ferienhäusern befinden sich in der Region Kálamos mehrere Kinder-Zeltlager. Mit Bussen und Autos wurden die Kinder in Sicherheit gebracht, berichtete das Staatsfernsehen (EPT). Berichte über Opfer gibt es bisher nicht, allerdings wird ein Mann vermisst.

+++ 11.49 Uhr: Kollabierter Soldat trank vor Marsch Energy Drink +++

Energy Drink statt Aufputschmittel? Laut Verteidigungsministerium gibt es keine Erkenntnisse darüber, dass die bei einem Übungsmarsch bei Munster kollabierten Soldaten illegale Aufputschmittel genommen haben. "Ein Soldat soll ausgesagt haben, dass er vor dem Marsch eine Dose eines Energy Drinks zu sich genommen habe", sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. "Ob das die Ursache für den Schwächeanfall ist, ist allerdings völlig offen." Zuvor hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet, einer der beteiligten Soldaten habe ausgesagt, gemeinsam mit Kameraden vor dem Marsch Aufputschmittel genommen zu haben. Die Zeitung beruft sich dabei auf einen internen Bericht. Bei dem Marsch am 19. Juli war ein Offiziersanwärter nach drei Kilometern zusammengebrochen und zehn Tage später in einer Klinik gestorben. Als Ursache gilt ein Hitzschlag. Wodurch dieser ausgelöst wurde, ist unklar. Zum Zeitpunkt des Marsches herrschten in Munster maximal 27,7 Grad.

+++ 11.04 Uhr: China stoppt Importe aus Nordkorea +++

China erhöht den Druck auf Nordkorea. Die Regierung in Peking hat einen Importstopp für Eisen, Eisenerz und Meeresfrüchte aus Nordkorea verhängt. Die Einfuhr dieser Produkte werde von Dienstag an ausgesetzt, teilte das Handelsministerium mit. Peking, wichtigster Verbündeter des isolierten Staates, setzt damit den jüngsten Sanktionsbeschluss des UN-Sicherheitsrats um. Nordkorea hat in den vergangenen Monaten immer wieder durch Raketentests provoziert. Zuletzt hatte US-Präsident Donald Trump mit offenen Drohungen gegen das Regime in Pjöngjang Furcht vor einem Atomschlag geschürt. Auch aus Nordkorea wurde ein möglicher Atom-Schlag angedroht. Im Fokus steht dabei die Insel Guam im Westpazifik, ein Außengebiet und Luftwaffenstützpunkt der USA.

+++ 9.50 Uhr: Baum stürzt auf Haus - und beendet Grillparty +++

Mitten in einer Grillparty ist am Sonntagabend auf einem Grundstück in einem Waldgebiet in Mülheim an der Ruhr ein Baum auf ein Haus gestürzt. Zum Unfallzeitpunkt hielten sich die Bewohner des überwiegend aus Holz gebauten Hauses und deren Gäste zum Grillen im Garten auf, teilte die Feuerwehr mit. Verletzt wurde daher niemand. Die herbeigerufene Feuerwehr trennte die Gaszufuhr zu dem eingeschossigen Haus, das später von einem Statiker als nicht mehr sicher eingestuft wurde. Die Bewohner kamen den Angaben zufolge vorübergehend bei Bekannten unter.

+++ 9.45 Uhr: Knapp 20 Millionen Krankenhaus-Patienten im vergangenen Jahr +++

Im vergangenen Jahr sind in Deutschland 19,5 Millionen Patienten stationär in Krankenhäusern behandelt worden. Im Vergleich zum Vorjahr war das ein Anstieg um 1,4 Prozent beziehungsweise um 277.400 Behandlungsfälle, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Keine Veränderung gab es bei der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 7,3 Tagen. In den knapp 2000 Krankenhäusern in Deutschlands standen den Angaben zufolge fast 500.000 Betten für die stationäre Behandlung zur Verfügung. Die durchschnittliche Bettenauslastung lag bei 77,8 Prozent

+++ 9.27 Uhr: Frau stirbt im Flieger nach Frankfurt +++

Wegen des Todes einer Reisenden an Bord ist ein Flugzeug der Turkish Airlines auf dem Weg von Istanbul nach Frankfurt in der Nacht zum Montag außerplanmäßig in Budapest gelandet. Die betagte Frau, eine türkische Staatsbürgerin, war bereits in Istanbul mit ärztlicher Hilfe in das Flugzeug eingestiegen, bestätigte ein Sprecher des Budapester Flughafens Ferihegy. Nach der Landung in der ungarischen Hauptstadt konnten die Ärzte nur noch den Tod der Frau feststellen, fügte der Sprecher hinzu.

+++ 8.32 Uhr: Abgesackte Bahnstrecke zwei Wochen lang außer Betrieb +++

Die Bahnstrecke zwischen Rastatt und Baden-Baden, die wegen Bauarbeiten an einem Tunnel abgesackt ist, bleibt mindestens bis zum 26. August gesperrt. Das teilte die Deutsche Bahn mit. Von der Sperrung betroffen seien Züge, die zwischen der Schweiz und West- sowie Norddeutschland fahren. Auf der etwa 20 Kilometer langen Strecke Rastatt-Baden-Baden sei ein Notverkehr mit Bussen eingerichtet worden. Reisende auf diesem Streckenabschnitt müssten allerdings mit Verzögerungen von mindestens einer Stunde rechnen, teilte das Unternehmen mit. 

+++ 8.20 Uhr: 20 Tote durch Angriff auf Restaurant in Ouagadougou +++

Nach einem Anschlag auf ein Restaurant in Burkina Fasos Hauptstadt Ouagadougou sind nach Angaben aus Sicherheitskreisen vom Morgen zwei Angreifer erschossen worden. Insgesamt seien nach jüngsten Erkenntnissen 20 Menschen getötet worden, unter ihnen zwei Täter, sagte ein Offizier der burkinischen Armee am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Mutmaßliche Dschihadisten hatten am späten Sonntagabend das Feuer auf Gäste des bei Ausländern beliebten Lokals eröffnet, anschließend verschanzten sie sich in dem Gebäude. Ziel des Anschlags war das türkische Restaurant Istanbul im Zentrum der Hauptstadt. Drei bewaffnete Männer seien mit einem Pickup-Truck vorgefahren und hätten auf die Gäste geschossen, berichtete ein Kellner des Lokals gegenüber AFP. Die Regierung wollte zunächst keine Angaben zur Staatsangehörigkeit der Opfer machen. Aus einem Krankenhaus verlautete, einer der Toten sei Bürger der Türkei gewesen. Die Polizei-Aktion gegen die Angreifer zog sich über Stunden hin, noch tief in der Nacht waren Schüsse in Oaugadougou zu hören.


+++ 7.05 Uhr: Sechs verletzte Kinder bei Unfall - Ermittlungen gegen Busfahrer +++

Beim Zusammenprall von einem Linienbus und einem Auto im Zentrum von Oberhausen sind acht Menschen leicht verletzt worden - darunter sechs Kinder. Gegen den 28 Jahre alten Fahrer des Busses wurden Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen. Der Bus war am Sonntagnachmittag an einem Stauende in den Pkw gekracht, wie die Polizei weiter mitteilte. Vier Kinder im Alter von einem, drei, fünf und sechs Jahren wurden im Auto verletzt. Im Bus gab es ebenfalls vier Verletzte, unter ihnen zwei Kinder. Sanitäter kümmerten sich um die Verletzten. Sechs von ihnen wurden ins Krankenhaus gebracht. 

+++ 3.28 Uhr: Tankschiff explodiert nach stillgelegtem Kernkraftwerk +++

An Bord eines Tankschiffs sind in Rheinland-Pfalz in der Nähe eines stillgelegten Kernkraftwerks zwei große Schiffsbatterien explodiert. Das Unglück passierte auf dem Rhein, etwa 500 Meter vom Kraftwerk in Mülheim-Kärlich entfernt. Nach der Explosion fiel auf dem leeren Tanker die gesamte Elektronik aus - auch das Ruder funktionierte nicht mehr. Nachdem neue Batterien eingesetzt wurden, setzte das Schiff seine Fahrt fort und warf dann den Anker. Verletzt wurde niemand. Eine Gefahr für Menschen in der Nähe des stillgelegten Kraftwerks besteht laut Polizei nicht.

+++ 1.37 Uhr: Polizei in Göttingen beendet Schlägerei in Innenstadt vor fast 200 Gaffern +++

Bei einer Schlägerei in der Göttinger Innenstadt haben rund etwa zehn Menschen aufeinander eingeprügelt. Die Sache sei noch ziemlich unübersichtlich, sagte ein Polizeisprecher. Fest stehe bisher, dass am Abend zwei Personengruppen unterschiedlicher Herkunft aufeinander losgegangen seien. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an. Ein Beteiligter wurde in Gewahrsam genommen. Verletzte gab es wohl nicht. Zunächst hatte es geheißen, dass etwa 200 Menschen an der Prügelei beteiligt gewesen seien. Laut Polizei handelte es sich bei den meisten Personen um Zuschauer, die die Schlägerei beobachteten.

+++ 1.08 Uhr: Ermittlungen gegen drei Spione des Schweizer Geheimdienstes +++

Die Bundesanwaltschaft ermittelt nach einem Medienbericht gegen drei Mitarbeiter des Schweizer Geheimdienstes NDB. Es gehe um den Verdacht der geheimdienstlichen Agententätigkeit, also der Spionage gegen Deutschland, berichten "Süddeutsche Zeitung", NDR und WDR unter Berufung auf eine verlässliche Quelle. Der Generalbundesanwalt habe sich auf Anfrage nicht zu dem Fall äußern wollen. Wer die drei Nachrichtendienst-Mitarbeiter seien, sei nicht bekannt. Die Ermittlungen stehen demnach im Zusammenhang mit der Affäre um angeblich auf deutsche Steuerfahnder angesetzte Spione der Schweiz. Schon früher hatte es geheißen, die Operation in Deutschland sei offenbar von höchster Stelle im Geheimdienst NDB gesteuert worden. In Frankfurt war ein mutmaßlicher Schweizer Agent namens Daniel M. verhaftet worden. Er sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

+++ 0.05 Uhr: IS-Anhänger ersticht türkischen Polizisten +++

Ein türkischer Polizist ist in Istanbul von einem mutmaßlichen Mitglied der Terrormiliz Islamischer Staat erstochen worden. Nach Angaben der Agentur Anadolu hatte die Polizei den Mann zuvor bei einem Einsatz gegen einen möglichen Bombenanschlag festgenommen. Bei der Vernehmung im Polizeihauptquartier habe der Mann plötzlich ein Messer gezückt und auf einen Polizisten eingestochen. Der Beamte starb kurz darauf im Krankenhaus an seinen Verletzungen.

dho/wue / AFP / DPA
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.