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News am Wochenende Ein Toter bei Zusammenstoß mit Schmalspurbahn "Molli" in Kühlungsborn

Nach der Kollision der Kleinbahn Molli mit einem Wohnmobil erfolgen die Bergungsarbeiten für die Fahrzeuge
Nach der Kollision der Kleinbahn Molli mit einem Wohnmobil erfolgen die Bergungsarbeiten für die Fahrzeuge. Bei dem Unfall wurden die beiden Insassen des Wohnmobils schwer verletzt. Das Wohnmobil wurde etwa 50 Meter mitgeschleift und in zwei Teile zerrissen.
© Bernd Wüstneck / DPA
Die News vom Wochenende im stern-Ticker.

Inhaltsverzeichnis

Verfolgen Sie alle Entwicklungen zur Bundestagswahl hier im stern-Liveblog.

Die News am Wochenende im stern-Ticker: 

19.52 Uhr: Im neuen isländischen Parlament sitzen mehr Frauen als Männer

Dem Parlament in Island gehören nach der Wahl am Samstag erstmals mehr Frauen als Männer an - eine Premiere in Europa. 33 der 63 Sitze im Althing entfallen auf weibliche Abgeordnete, wie aus Hochrechnungen auf Grundlage der Wahlergebnisse vom Sonntag hervorgeht. Die regierende Links-Rechts-Koalition konnte bei der Abstimmung ihre Mehrheit verteidigen. Ob es jedoch zu einer Neuauflage des Bündnisses kommt, war unklar.

52 Prozent der isländischen Abgeordneten werden künftig Frauen sein. "Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, wie weit wir auf dem Weg zur vollständigen Gleichstellung der Geschlechter vorangekommen sind", sagte der isländische Präsident Gudni Johannesson der Nachrichtenagentur AFP.

17.12 Uhr: Tausende Tunesier demonstrieren gegen Präsident Saied

Tausende Gegner von Tunesiens Präsident Kais Saied haben in Tunis protestiert. Rund 3000 Menschen versammelten sich nach Berichten von Augenzeugen im Zentrum der Hauptstadt. "Saied muss gehen", skandierten sie. Polizisten riegelten den Protest von allen Seiten ab, weitere Menschen ließen sie am Nachmittag nicht mehr zur Demonstration. Dutzende mussten wieder abziehen. "Wir wollen wieder zur Demokratie zurückkehren", sagte einer von ihnen der Deutschen Presse-Agentur. Auch Anhänger des Präsidenten demonstrierten im Zentrum. Nach Medienberichten waren es wenige Hundert. Beide Demonstrationen wurden durch Sicherheitsbarrieren getrennt.

Tunesien ist nach Saieds überraschenden Maßnahmen vor zwei Monaten in Aufruhr. Der Staatschef hatte nach einem monatelangen Machtkampf zwischen Präsident, Regierung und Parlament den Ministerpräsidenten Hichem Mechichi abgesetzt und die Arbeit des Parlaments ausgesetzt. Vor einigen Tagen hatte der Präsident zudem angekündigt, per Dekret regieren und Artikel der Verfassung ändern zu wollen, die die Zuständigkeiten von Legislative und Exekutive regeln. Damit ebnet er den Weg für die Ausweitung seiner eigenen Machtbefugnisse. 

17.02 Uhr: Corona-Impfskeptiker überraschen bei Wahl in Oberösterreich

Überraschung bei den Landtagswahlen am Sonntag in Oberösterreich: Die Corona-Impfskeptiker der Liste Menschen-Freiheit-Grundrechte (MFG) schaffen es bei ihrem ersten Antreten problemlos in den Landtag. Nach ersten Hochrechnungen kommen sie auf rund sieben Prozent der Stimmen. Die Hürde liegt bei vier Prozent. Die konservative ÖVP von Landeschef Thomas Stelzer verteidigt nach Berechnungen der ARGE Wahlen ihren ersten Platz. Mit 36 bis 37 Prozent blieb sie bei ihrem Ergebnis von 2015. Platz zwei geht an die rechtspopulistische FPÖ (rund 20 Prozent) vor der SPÖ (19) und den Grünen (12). Die FPÖ büßte damit wie erwartet rund ein Drittel ihrer Wählerstimmen ein - 2015 kam sie noch auf 30,36 Prozent.

News am Wochenende: Ein Toter bei Zusammenstoß mit Schmalspurbahn "Molli" in Kühlungsborn

16.30 Uhr: Riesenpartys mit 40.000 Teilnehmern und Randale in Barcelona

In der katalanischen Hauptstadt Barcelona haben sich am Wochenende Zehntausende junge Leute zu riesigen Partys unter freiem Himmel getroffen. Anlass war das Stadtfest La Mercè, das zu Ehren der Stadtpatronin La Mercè jeweils am 24. September abgehalten wird. Am Rande kam es vor allem in der Nacht zu Samstag, als schätzungsweise 40.000 Menschen meist friedlich feierten, zu schweren Ausschreitungen kleinerer Gruppen von Jugendlichen, wie die Zeitung "La Vanguardia" berichtete. Politische Forderungen habe es dabei nicht gegeben, es sei "Gewalt um der Gewalt willen" gewesen. Autos, Motorräder und Müllcontainer aus Plastik wurden in Brand gesetzt, Scheiben eingeschlagen, Geschäfte geplündert und Verkehrsschilder demoliert. 34 Teilnehmer wurden - zum Teil durch Messerstiche - verletzt. Auch fünf Polizisten mussten ärztlich behandelt werden. Es habe 22 Festnahmen gegeben. Die Sicherheitskräfte seien angesichts der schieren Masse an Menschen überfordert gewesen. Auch in der Nacht zu Sonntag habe es wieder mehrere Partys im Freien gegeben, jedoch mit weniger Gewalt.

16.27 Uhr: Serbien versetzt Truppen an Grenze zum Kosovo in erhöhte Alarmbereitschaft

Wegen einer als "Provokation" empfundenen Stationierung von Spezialeinheiten der kosovarischen Polizei in der Grenzregion hat Serbien seine Armee in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. Nach der "Provokation" durch die Spezialeinheiten im Kosovo habe Serbiens Präsident Aleksandar Vucic den Befehl erteilt, einige Einheiten der serbischen Armee und Polizei in erhöhte Alarmbereitschaft zu versetzen, teilte das Verteidigungsministerium in Belgrad mit. Der serbische Verteidigungsminister Nebojsa Stefanovic besuchte am Sonntag Truppen in zwei Armeestützpunkten. Einer davon liegt in der Nähe der Grenze zum Kosovo.

15.11 Uhr: Auto stürzt in Berlin metertief von Stadtautobahn

In Berlin sind in der Nacht zu Sonntag zwei Männer bei einem Autounfall schwer verletzt worden. Nach bisherigen Ermittlungen fuhr  ein Mann im Bezirk Charlottenburg auf der Stadtautobahn Richtung Wedding, als er die Kontrolle über das Fahrzeug verlor, gegen eine mobile Leitplanke stieß, abhob und mehrere Meter tief neben die Gleise des S-Bahnhofs Westend stürzte, wie die Polizei mitteilte. 

Das Auto landete demnach auf dem Dach. Zwei Männer hätten sich nach Aussagen von Zeugen selbst aus dem Wrack befreien können, ein Jugendlicher sei aber eingeklemmt worden. Einsatzkräfte der Feuerwehr hätten ihn befreit. Er musste mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus. Auch ein zweiter Insasse sei verletzt worden und habe in die Klinik gemusst. Der Fahrer sei aber zu Fuß geflohen, hieß es weiter. Die Polizei suchte mit einem Hubschrauber nach ihm, fand ihn aber nicht. Sie ermittelt nun zu seiner Identität und dem Unfallhergang.

15.01 Uhr: Britische Polizei verhaftet Tatverdächtigen nach Mord an Lehrerin

Nach der Ermordung einer Grundschullehrerin in London hat die Polizei eine "bedeutende Entwicklung" bekanntgegeben: In East Sussex sei ein 38-jähriger Mann festgenommen worden, teilte Polizeiinspektor Neil John mit. Zwei weitere Männer, die im Laufe der Woche unter Mordverdacht festgenommen worden seien, befänden sich inzwischen wieder auf freiem Fuß. Die 28-jährige Lehrerin war am vergangenen Wochenende in einem Park im Südosten von London tot aufgefunden worden. Sie befand sich auf einem kurzen Fußweg von ihrer Wohnung zu einer Kneipe. Am Freitagabend hielten im Südosten Londons hunderte Menschen eine Mahnwache ab.

15 Uhr: Ein Toter bei Zusammenstoß mit Schmalspurbahn "Molli" in Kühlungsborn

Beim Zusammenstoß mit der Schmalspurbahn "Molli" ist bei Kühlungsborn im Landkreis Rostock der 72-jährige Fahrer eines Wohnmobils getötet worden. Seine 71-jährige Beifahrerin wurde nach Angaben der Polizei schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Demnach hatte der Fahrer zunächst an einem unbeschrankten Bahnübergang kurz gehalten. Aus bisher ungeklärter Ursache setzte der Mann seine Fahrt plötzlich fort und übersah dabei die von rechts aus Kühlungsborn kommende Bäderbahn.

Beim Zusammenstoß wurde das Wohnmobil auseinander gerissen. Der Fahrer wurde eingeklemmt und erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen. Die 25 Fahrgäste in der Bäderbahn blieben nach Angaben der Polizei unverletzt. Aufgrund der schweren Beschädigungen war die Bäderbahn nicht mehr fahrbereit. Die Strecke wurde vorerst gesperrt. 

Die Bäderbahn "Molli" wird mit einer Dampflokomotive und historischen Personenwagen betrieben. Sie verkehrt zwischen Bad Doberan und Kühlungsborn und wir vor allem von Touristen genutzt.

13.58 Uhr: Computer-Software in allen bayerischen Impfzentren ausgefallen

In allen bayerischen Impfzentren ist am Sonntagmorgen das Computersystem ausgefallen. Das bestätigte eine Sprecherin des Landesgesundheitsministeriums in München. Ein Netzwerkproblem im Rechenzentrum sei die Ursache gewesen, sagte sie. "Es konnte vorübergehend nicht auf das System zugegriffen werden." Am Sonntagmittag seien das Programm und damit auch die Impfzentren wieder im Normalbetrieb gelaufen. Zuvor hatte die Stadt Rosenheim von der Panne berichtet. Demnach galt zeitweise: "Alles muss händisch vorgenommen werden. Das bedeutet, dass im Impfablauf mit Wartezeiten zu rechnen ist."

13.12 Uhr: Frauen im neuen isländischen Parlament in der Mehrheit

Island ist nach der Wahl am Samstag das erste Land Europas mit einem mehrheitlich weiblichen Parlament. 33 der 63 Sitze im Althing entfallen auf Frauen, wie aus Hochrechnungen auf Grundlage der Wahlergebnisse vom Sonntag hervorgeht. Dies entspricht 52 Prozent. In keinem anderen europäischen Land liegt der Frauenanteil im Parlament über 50 Prozent.  Am nächsten kommt dem laut Daten der Weltbank noch Schweden mit 47 Prozent. Weltweit gibt es nach Angaben der Interparlamentarischen Union derzeit fünf Länder neben Island, in deren Parlamenten mindestens zur Hälfte Frauen vertreten sind: Ruanda (61 Prozent), Kuba (53 Prozent), Nicaragua (51 Prozent) sowie Mexiko und die Vereinigten Arabischen Emirate (jeweils 50 Prozent). 

12.12 Uhr: Prognosen: Schweizer stimmen in Volksentscheid für Ehe für alle

Beim Volksentscheid in der Schweiz hat sich eine Mehrheit der Wahlberechtigten offenbar für die Ehe für alle ausgesprochen. Das geht aus ersten Prognosen des Umfrageinstituts gfs.bern unmittelbar nach Schließung der Wahllokale am Sonntagmittag hervor. In Umfragen vor dem Referendum hatte sich bereits eine deutliche Mehrheit für die Neuregelung abgezeichnet, die in den meisten westeuropäischen Ländern bereits besteht.

11.20 Uhr: Militärkreise: Mindestens 50 Tote bei Kämpfen im Norden des Jemen

Bei neuen Gefechten um die strategisch bedeutende Stadt Marib im Jemen sind nach Angaben aus Militärkreisen mindestens 50 Kämpfer getötet worden. Binnen 48 Stunden seien 43 Kämpfer der Huthi-Rebellen getötet worden, die meisten von ihnen bei Luftangriffen der Militärkoalition unter Führung Saudi-Arabiens, hieß es am Sonntag aus Militärkreisen gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Eine weitere Quelle sprach von mindestens sieben getöteten Kämpfern in den Reihen der regierungstreuen Truppen.

Marib ist die letzte Hochburg der jemenitischen Regierung im ölreichen Norden des Landes. Seit die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen ihre Offensive gegen die Stadt wieder verstärkt haben, sollen allein im September 400 Menschen bei den Kämpfen getötet worden sein.

10.24 Uhr: Vier Palästinenser bei Zusammenstößen mit israelischer Armee getötet

Im Westjordanland ist es erneut zu Zusammenstößen zwischen Palästinensern und der israelischen Armee gekommen. Laut Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums und der israelischen Armee vom Sonntag wurden drei Palästinenser in Biddu, nördlich von Jerusalem, getötet. Ein weiterer wurde demnach in der Ortschaft Burkin, im Norden des Westjordanlands erschossen. Die israelische Armee sprach von einem Einsatz zur "Zerschlagung einer Terrorzelle der Hamas". Die radikalislamische Hamas bestätigte, dass ihre Kämpfer sich Auseinandersetzungen mit israelischen Einheiten bei Jerusalem und Dschenin lieferten. 

10.01 Uhr: Nach Mord an junger Frau in London: Polizei nimmt Verdächtigen fest

Im viel beachteten Mordfall Sabina Nessa in London hat die britische Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Der 38-Jährige sei in der Nacht zum Sonntag in Gewahrsam genommen worden. Die Familie des Opfers sei über diese "bedeutende Entwicklung" informiert worden, teilte die Polizei mit. Sabina Nessa war am 17. September auf dem kurzen Weg von ihrer Wohnung in Südostlondon zu einem Pub verschwunden. Am nächsten Tag wurde die Leiche der 28-Jährigen in einem Park gefunden, der auf der Strecke liegt.

8.35 Uhr: Bericht: Russland schickt Spezialisten für Desinformation nach Berlin

Im Jahr der Bundestagswahl hat Russland einem Medienbericht zufolge einen Posten an der Botschaft in Berlin mit einem Experten für die Durchsetzung russischer Auslandsinteressen und Desinformation besetzt. Das berichtete die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf eine eigene Recherche. Die russische Botschaft habe mitgeteilt, dass der Geheimdienstmitarbeiter regelgerecht akkreditiert worden sei. Auf Nachfragen, zum Beispiel zum Einsatzbereich, habe die Botschaft von "Pseudo-Informationen" sowie einem "wilden Gemisch aus Spekulationen und Fantasien" gesprochen.

8.11 Uhr: Hunderte Migranten kampieren am Darién-Urwald im Norden Kolumbiens

Hunderte Migranten haben im Norden Kolumbiens ein Zeltlager aufgeschlagen, um sich durch dichten Dschungel nach Panama und weiter in die USA durchzuschlagen. Wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten, kampierten am Samstag fast 500 Menschen auf einem Hügel vor dem Darién-Urwald, darunter auch dutzende Kinder. Einige von ihnen wollten sich am Sonntagmorgen auf den Weg machen. Die Migranten stammen aus Haiti und haben zuletzt in Brasilien, Chile oder Argentinien gelebt, nachdem sie nach dem verheerenden Erdbeben 2010 mit mehr als 200.000 Toten aus dem völlig verarmten Krisenstaat geflüchtet waren.

8 Uhr: Bundestagswahl hat begonnen

In Deutschland hat die Wahl zum 20. Deutschen Bundestag begonnen: Seit 8 Uhr am Morgen sind rund 60,4 Millionen Wahlberechtigte aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Die Wahllokale sind bis 18 Uhr geöffnet. Viele Wählerinnen und Wähler haben ihre Stimme allerdings schon im Vorfeld abgegeben: Auch wegen der Corona-Pandemie wird bei der Wahl ein neuer Briefwahl-Rekord erwartet. Die Wahlbeteiligung lag vor vier Jahren bei 76,2 Prozent. 

Hinter den Kandidatinnen und Kandidaten liegt ein von harten Auseinandersetzungen und teils scharfen Angriffen geprägter Wahlkampf. Erstmals trat ein Amtsinhaber nicht mehr an, die Regierungszeit von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) endet nach 16 Jahren. Die SPD mit Kanzlerkandidat Olaf Scholz führte in letzten Umfragen knapp vor der Union mit ihrem Kandidaten Armin Laschet (CDU). Deutlich dahinter lagen die Grünen mit Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock. Die FDP strebt erneut ein zweistelliges Ergebnis an. 

7.38 Uhr: Falschfahrer verursacht schweren Unfall mit drei Toten

Drei Menschen sind am frühen Morgen bei einem Unfall auf der Autobahn 8 bei Pforzheim ums Leben gekommen, darunter der 35 Jahre alte Unfallverursacher. Der Mann war nach Angaben der Polizei mit seinem Wagen von einem Parkplatz aus entgegen der Fahrtrichtung auf die Autobahn aufgefahren. Dort prallte das Auto frontal in einen anderen Wagen: Zwei der Insassen dieses Wagens starben, zwei weitere wurden schwer verletzt. Auch der 35-Jährige erlag seinen Verletzungen. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt, wie ein Polizeisprecher sagte. Die A 8 zwischen Pforzheim-Ost und Pforzheim-Nord wurde voll gesperrt.

7.32 Uhr: Berichte über vier getötete militante Palästinenser im Westjordanland

Bei einer Razzia der israelischen Armee im Westjordanland wurden nach Medienberichten mindestens vier militante Palästinenser getötet. Es sei bei dem breiten Einsatz gegen Mitglieder der islamistischen Hamas-Organisation an verschiedenen Orten zu Schusswechseln gekommen, berichteten israelische Medien unter Berufung auf die Armee. Das palästinensische Gesundheitsministerium bestätigte einen Toten bei Konfrontationen in der Nähe der Palästinenserstadt Dschenin im nördlichen Westjordanland.

6.15 Uhr: Mindestens drei Tote bei Zugunglück in den USA

Bei einem Zugunglück in den USA sind am Samstagnachmittag mindestens drei Menschen ums Leben gekommen und mehrere weitere verletzt worden. Wie die Bahngesellschaft Amtrak mitteilte, entgleiste im Bundesstaat Montana ein Zug mit 160 Menschen an Bord. "Wir sind zutiefst betrübt zu erfahren, dass die örtlichen Behörden nun bestätigen, dass drei Menschen bei diesem Unfall ums Leben gekommen sind", teilte das Unternehmen mit.

Amtrak arbeite mit den örtlichen Behörden zusammen, um die verletzten Passagiere und Mitarbeiter zu transportieren und alle anderen Passagiere in Sicherheit zu bringen.

4.15 Uhr: Bundesweite Corona-Inzidenz bei 61,4

Bei der Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland hat es im Vergleich zum Vortag kaum Dynamik gegeben. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Morgen mit 61,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 60,6 gelegen, vor einer Woche bei 70,5. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 7774 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.07 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 7337 Ansteckungen gelegen.

4.06 Uhr: UN verurteilen rassistische Krawalle in Chile

Die Vereinten Nationen haben rassistische Aktionen am Rande einer Demonstration gegen illegale Einwanderung in der Stadt Iquique im Norden von Chile verurteilt. Nach der Räumung eines Camps von Migranten hatten Demonstranten dort am Samstag die Habseligkeiten der Migranten verbrannt. "Das ist eine unangemessene Demütigung von besonders schutzbedürftigen Migranten, die sie in ihrer Intimsphäre betrifft", schrieb der UN-Sonderberichterstatter für Migration, Felipe González, am Samstag auf Twitter. "Der fremdenfeindliche Diskurs, der Migration mit Kriminalität gleichsetzt und in Chile leider immer häufiger zu beobachten ist, nährt diese Art von Barbarei."

3.11 Uhr: Nach Räumung des Migrantencamps öffnen USA Grenzübergang in Del Rio

Nach der Räumung des provisorischen Migrantencamps in der texanischen Stadt Del Rio haben die USA den dortigen Grenzübergang zu Mexiko wieder geöffnet. Das teilte die US-amerikanische Zoll- und Grenzschutzbehörde am Samstag mit. Das gelte zunächst für den Reiseverkehr, ab Montag auch für den Frachtverkehr. Der Grenzübergang war vor rund einer Woche geschlossen worden.

Die Vereinigten Staaten hatten vergangene Woche Tausende Haitianer per Flugzeug nach Port-au-Prince abgeschoben. In Del Rio hatten fast 15 000 Haitianer unter einer Brücke kampiert - mit dem Ziel, in den USA Schutz zu bekommen. Für Empörung sorgte, dass US-Grenzschützer zu Pferde haitianische Migranten am Grenzfluss auf aggressive Weise zusammentrieben. US-Präsident Joe Biden nannte den Einsatz skandalös.

2.40 Uhr: Island-Wahl: Regierungskoalition hält voraussichtlich Mehrheit

Bei der Parlamentswahl auf Island zeichnet sich trotz Verlusten für die Partei von Ministerpräsidentin Katrín Jakobsdóttir eine Mehrheit für die bisherige Regierungskoalition ab. Erste Teilergebnisse aus den einzelnen isländischen Regionen deuteten in der Nacht darauf hin, dass Jakobsdóttirs Links-Grüne Bewegung mehrere Prozentpunkte verliert, während der kleinere ihrer beiden Bündnispartner, die bäuerlich-liberale Fortschrittspartei, zulegen kann. Stärkste Kraft dürfte demnach erneut die ebenfalls in der Koalition befindliche konservative Unabhängigkeitspartei des Finanzministers und Ex-Regierungschefs Bjarni Benediktsson werden.

1.12 Uhr: Zwei Tote bei Absturz eines Tragschraubers in Hessen

Beim Absturz eines Tragschraubers, auch Gyrocopter genannt, sind am Samstag westlich der hessischen Kleinstadt Butzbach die beiden Insassen ums Leben gekommen. Bei den Opfern handelt sich um zwei Männer im Alter von 39 und 47 Jahren aus Baden-Württemberg. Warum das Ultraleicht-Fluggerät am Nachmittag im Wetteraukreis zwischen der Stadt Butzbach und dem Flughafen Butzbach in ein Waldgebiet abstürzte, war zunächst unbekannt. Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung sollen diese Frage klären, teilte die Polizei mit.

0.56 Uhr: Russland: USA handeln im "Geiste des Kalten Krieges"

Russland Außenminister Sergej Lawrow hat US-Präsident Joe Biden angesichts dessen Bekenntnisses zu Diplomatie und Zusammenarbeit Scheinheiligkeit vorgeworfen. In seiner Rede bei der Generaldebatte der UN-Vollversammlung prangerte Lawrow am Samstag in New York an, dass die US-Regierung bei ihrem geplanten Demokratiegipfel alle Teilnehmer selbst aussuche. Damit nehme sie sich das Recht heraus, über den demokratischen Status anderer Länder zu entscheiden. "Im Wesentlichen steht diese Initiative klar im Geiste eines Kalten Krieges, da sie einen neuen ideologischen Kreuzzug gegen alle Andersdenkenden ausruft." Dies widerspreche den Worten von Biden in seiner Rede am Dienstag, dass er die Welt nicht erneut in zwei Blöcke aufgeteilt sehen möchte.

Die News von Samstag, 25. September 2021.

21.35 Uhr: Taliban sprechen voraussichtlich nicht bei UN-Generaldebatte

Die Taliban werden trotz ihrer Anfrage voraussichtlich keinen Auftritt bei der Generaldebatte der UN-Vollversammlung erhalten. Der offiziell für Montag als Sprecher für das Land eingetragene Vertreter sei der bisherige Botschafter bei den Vereinten Nationen, Ghulam Isaczai. Das teilte UN-Sprecher Stephane Dujarric mit.

Nach der Machtübernahme in Afghanistan hatten die militant-islamistischen Taliban bei den UN beantragt, das Land auch offiziell auf der UN-Bühne vertreten zu können - sowohl mit einer Rede bei der laufenden Generaldebatte als auch mit der Nominierung eines eigenen Botschafters, der Isaczai ersetzen soll.

Die Entscheidung dazu liegt nun beim zuständigen UN Beglaubigungsausschuss. Bisher gibt es aber kein anberaumtes Treffen des Gremiums, weshalb der bisherige Botschafter Afghanistans sein Amt zumindest vorläufig behält.

20.31 Uhr: Kataloniens Ex-Regierungschef Puigdemont kündigt Rückkehr nach Belgien an

Der auf Sardinen kurzzeitig festgenommene katalanische Ex-Regierungschef Carles Puigdemont kehrt am Montag nach Belgien zurück. Er werde in Brüssel an einer Ausschuss-Sitzung im EU-Parlament teilnehmen, kündigte Puigdemont am Samstag bei einer Pressekonferenz in Alghero an. Der EU-Abgeordnete ist Mitglied des Ausschusses für internationalen Handel.

Ende kommender Woche werde er aber nach Sardinien zurückkehren. Ein Gericht in Sassari will am 4. Oktober über einen Auslieferungsantrag Spaniens entscheiden. Er werde an der Anhörung teilnehmen, "denn jedes Mal, wenn ich von den Gerichten vorgeladen wurde, bin ich erschienen", sagte Puigdemont.

20.27 Uhr: Klimaaktivisten brechen Hungerstreik ab - Scholz: Bin froh

Nach Wochen ohne Nahrung und zuletzt auch ohne Flüssigkeit haben ein Klimaaktivist und eine Unterstützerin am Samstag in Berlin ihren Hungerstreik abgebrochen. Zuvor habe der SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz ein öffentliches Gespräch innerhalb der nächsten vier Wochen über den Klimanotstand zugesagt, twitterte der 21 Jahre alte Henning Jeschke. Die SPD bestätigte die Angaben.

"Ich bin froh, dass die Streikenden abbrechen und wieder trinken und essen", twitterte Scholz. "Das Leben geht vor. Ich stehe zu meinem Gesprächsangebot nach der Wahl, daran werde ich mich halten."

19.53 Uhr: Parlamentswahl in Island mit offenem Ausgang

Die Isländer haben am Samstag ein neues Parlament gewählt, können aber nicht mit einer schnellen Regierungsbildung rechnen. Die Parteienlandschaft des Inselstaats im Nordatlantik ist stark zersplittert. Laut Umfragen könnten neun der zehn kandidierenden Parteien ins Parlament einziehen - ein Rekord. Dies dürfte die Koalitionsverhandlungen erschweren.

Regierungschefin Katrin Jakobsdottir von den Linksgrünen hoffte bei dem Urnengang am Samstag auf ein Mandat für eine zweite Amtszeit. Allerdings könnte die regierende Links-Rechts-Koalition ihre Mehrheit im isländischen Parlament Althing Umfragen zufolge verlieren. "Das war ein guter Wahlkampf", sagte Jakobsdottir bei ihrer Stimmabgabe. "Die Wahlabsichten waren für meine Partei nicht gut, aber sie scheinen anzusteigen."

Die derzeitige Koalition aus Linksgrünen, konservativer Unabhängigkeitspartei und der Fortschrittspartei, die Mitte-Rechts-Positionen vertritt, hält 33 der 63 Sitze im Parlament. Jakobsdottirs Partei kam in den Umfragen zuletzt aber nur noch auf zehn bis zwölf Prozent. 

18.56 Uhr: Fünf Mittelmeer-Anrainer fordern gerechte Verteilung der Flüchtlinge in der EU

Fünf Mittelmeer-Anrainerstaaten haben eine gerechte Verteilung der Flüchtlinge in der Europäischen Union gefordert. Spanien, Italien, Zypern, Malta und Griechenland sprachen sich nach einem Treffen im südspanischen Málaga am Samstag für einen "vorhersehbaren und verbindlichen Mechanismus" zur Verteilung der Flüchtlinge aus. EU-Mitgliedstaaten wie Polen, Ungarn und Tschechien lehnen solche Regelungen seit Jahren strikt ab.

"Unsere Stimme und unsere Vorstellung müssen nicht nur Berücksichtigung finden, sondern sie müssen ins Zentrum der europäischen Politik rücken", sagte der spanische Innenminister Fernando Grande-Marlaska.

18.25 Uhr: Deutscher fährt in Almabtrieb – mehrere Verletzte

Bei einem Almabtrieb im Zillertal in Tirol hat ein Deutscher am Samstag mit seinem Auto einen schweren Unfall verursacht. Nach Angaben eines Polizeisprechers wurden sechs Menschen verletzt, vier davon schwer. Der 78-Jährige aus Rheinland-Pfalz sei mit seinem Wagen bei Hippach dem talwärts ziehenden Almabtrieb mit rund 20 Kühen gefolgt, als offenbar plötzlich die Bremsen versagten. Der Wagen prallte demnach zuerst gegen ein Begleitfahrzeug, dann auf einen Pritschenwagen und kam schließlich an einer Begrenzungsmauer zum Stehen.

Eine 17-Jährige wurde schwer verletzt. Sie soll von Kühen niedergestoßen worden sein. Der aus dem Rhein-Pfalz-Kreis stammende Unfallverursacher, seine 82 Jahre alte deutsche Beifahrerin sowie ein 39 Jahre alter vom Auto erfasster Treiber wurden laut Polizei ebenfalls schwer verletzt. Sie kamen - zum Teil mit Rettungshubschraubern transportiert - in Krankenhäuser.

Zwei weitere Treiber erlitten leichte Verletzungen und konnten den Angaben zufolge die Kühe an ihr Ziel bringen. Danach hätten sich die beiden Österreicher in ärztliche Behandlung begeben. Tiere kamen bei dem Unfall nach ersten Erkenntnissen nicht zu Schaden.

18.00 Uhr: Schwester von Kim Jong Un hält interkoreanisches Gipfeltreffen für möglich

Die einflussreiche Schwester des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un hat am Samstag ein interkoreanisches Gipfeltreffen für möglich erklärt. Voraussetzung dafür seien "Respekt" und "Unvoreingenommenheit", erklärte Kim Yo Jong. Es war die zweite Erklärung der Schwester von Kim Yong Un in zwei Tagen. Am Freitag hatte sie Südkorea aufgefordert, die "feindliche Politik" gegenüber Nordkorea einzustellen.

Ein Gipfeltreffen zwischen ihrem Bruder und dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in könne nur stattfinden, wenn beide Seiten Unvoreingenommenheit und Respekt garantierten, erklärte Kim laut einer Meldung der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA. Nach dem Korea-Krieg von 1950 bis 1953 war lediglich ein Waffenstillstand geschlossen worden, so dass sich die beiden Staaten offiziell noch immer im Kriegszustand befinden.

17.23 Uhr: Niederländische Polizei stoppt Segeljacht mit Flüchtlingen

Niederländische Polizei- und Zollfahnder haben vor der Nordseeküste eine Segeljacht mit elf Migranten aus Albanien gestoppt. Die beiden ukrainische Skipper seien unter dem Verdacht des Menschenschmuggels festgenommen worden, teilte die Grenzpolizei mit. Das vor Ouddorp in Seeland aufgebrachte Schiff war auf dem Weg nach Großbritannien. "In der letzten Zeit wurden mehrere Segelboote von Menschenschmugglern vor der niederländischen Küste gestoppt", sagte ein Polizeisprecher der niederländischen Nachrichtenagentur ANP. Großbritannien sei praktisch immer das Ziel der Migranten.

Diese hätten zunächst vor allem in den Häfen von IJmuiden, Hoek van Holland oder Rotterdam versucht, auf Containerschiffe zu gelangen. Nun würden Menschenschmuggler es immer häufiger mit Segelschiffen probieren, so die Polizei.

16.30 Uhr: Ölteppich von über einem Kilometer Länge im Vierwaldstättersee

Beim Betanken einer Fähre im Vierwaldstättersee in der Schweiz ist eine größere Menge Diesel ins Wasser gelaufen. Im See bildete sich nach Polizeiangaben bei Beckenried im Kanton Nidwalden ein über einen Kilometer langer Ölteppich. Die Einsatzkräfte errichteten nach dem Unfall am Freitag eine Ölsperre. Der Fährbetrieb war den Angaben zufolge mehrere Stunden eingestellt. Der genaue Hergang des Unfalls müsse noch ermittelt werden, hieß es seitens der zuständigen Kantonspolizei.

16.28 Uhr: Auto fährt in Almabtrieb: Sieben Verletzte in Tirol

Vermutlich wegen eines technischen Defekts ist ein Auto in einen Almabtrieb in Tirol gefahren und hat Menschen verletzt. Bei dem Unglück kamen nach Polizeiangaben sieben Menschen zu Schaden. Ein bei Hippach im Zillertal bergab fahrender Wagen war in das Ende des Zuges aus Menschen und Tieren gerollt, wie die österreichische Polizei mitteilte. Das mit zwei Personen besetzte Auto kam letztlich an einer Begrenzungsmauer zum Stehen. Die beiden Insassen sowie fünf weitere Menschen wurden verletzt, zwei davon schwer. Wegen des Unfalls kamen unter anderem zwei Rettungshubschrauber zum Einsatz.

16.01 Uhr: Angriff auf Grünen-Stand in Plauen: Politikerin leicht verletzt

Ein Wahlkampfstand der Grünen im sächsischen Plauen ist angegriffen worden. Ein Mann sei zu dem Stand auf dem Theaterplatz gegangen, habe "seinen Unmut geäußert" und anschließend eine Mitarbeiterin mit einem Ei beworfen, sagte ein Polizeisprecher am Nachmittag. Er habe zudem versucht, einen Politiker zu treten. Die Grünen hätten den Täter bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten, die den 50-Jährigen vorläufig in Gewahrsam genommen habe. Die 19-jährige Grünen-Mitarbeiterin trug demnach einen Bluterguss davon, benötigte aber keinen Arzt. Eine Sprecherin des Grünen-Landesverbands bestätigte, dass es sich um die Kreisvorsitzende Lea Sophie Gauglitz handelt.

Der Grünen-Landesverband schrieb dazu beim Kurznachrichtendienst Twitter, dass die Partei schockiert über den Angriff auf die Kreisvorsitzende sei. Um wen es sich handelte, war zunächst unklar. Der Kreisverband Vogtland hat zwei Vorsitzende. Laut Angaben des Polizeisprechers hat der Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion die Ermittlungen übernommen.

15.53 Uhr: Entlaufene Pferde von Zug getötet – Fahrgäste unverletzt

Drei entlaufene Pferde sind am einem Bahnübergang nordöstlich von Stuttgart von einem vorbeifahrenden Zug getötet worden. Wie die Polizei berichtete, blieben der Zugführer und 45 Fahrgäste nach dem Unfall in Backnang (Rems-Murr-Kreis) unverletzt. Die Bundespolizei begann Ermittlungen. Der Unfall ereignete sich am frühen Morgen gegen 04.50 Uhr. Die Tiere hatten ihre Koppel verlassen und waren bei dem Bahnübergang auf die Gleise geraten. Der Zug wurde beschädigt, konnte aber bis zur nächsten Station weiterfahren. Die Straße und die Bahnstrecke blieben nach dem Unfall für mehrere Stunden gesperrt.

15.47 Uhr: Schwere Unwetter in Südrussland – Straßen gesperrt, Flüge gestrichen

Schwere Unwetter haben im Süden Russlands erhebliche Probleme verursacht. Wegen Gewittern hätten mehrere Flugzeuge in Sotschi am Schwarzen Meer nicht landen und starten können, meldete die Agentur Interfax unter Berufung auf die Stadtverwaltung. Eine Fernstraße sei zwischenzeitlich wegen Überflutung komplett gesperrt gewesen. Später ereignete sich an derselben Straße ein Steinschlag; zunächst konnte deshalb nur eine von zwei Fahrbahnen genutzt werden.

Der Zivilschutz der Region veröffentlichte ein Video von überschwemmten Straßen und Rettungskräften, die mit Wasser vollgelaufene Gebäude auspumpten. Für das gesamte Wochenende warnte die Behörde vor weiteren Stürmen und Gewittern. Aufgrund des anhaltenden Starkregens war am Samstag auch das letzte freie Training vor dem Formel-1-Rennen in Sotschi abgesagt worden. Die Qualifikation zum Großen Preis von Russland später am Tag konnte aber gefahren werden.

15.15 Uhr: Sechs Menschen durch Schüsse vor Gaststätte in Mannheim verletzt

In Mannheim sind in der Nacht sechs Menschen vor einer Gaststätte durch Schüsse verletzt worden. Die Männer im Alter von 35 bis 45 Jahren schwebten nach derzeitigem Kenntnisstand nicht in Lebensgefahr, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Mannheim mit. Kurz vor Mitternacht sei es vor der Gaststätte zunächst zu einem Streit mit mehreren Beteiligten gekommen. Im Anschluss fielen die Schüsse.

Die Hintergründe der Tat sind demnach noch unklar. Die Ermittler schließen einen Bezug zum Rockermilieu nicht aus. Ob es sich um einen oder mehrere Täter handelt, ist bislang ebenfalls noch nicht geklärt. Nach der Tat flüchtete mindestens ein Unbekannter nach Polizeiangaben in einem dunklen Fahrzeug vom Tatort. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief erfolglos. Die Polizei hat eine 20-köpfige Ermittlungsgruppe eingerichtet.

14.50 Uhr: "Zwischenfall" mit Leichtflugzeug – drei Verletzte auf Flughafen

Nach einem "Zwischenfall" mit drei Verletzten an Bord eines Leichtflugzeugs ist die Landebahn des britischen Airports Teesside vorübergehend geschlossen worden. Die drei Insassen – der Pilot und zwei Passagiere – seien in ein Krankenhaus gebracht worden, teilte der Flughafen in Nordengland mit. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt. Die BBC zitierte einen Augenzeugen, wonach das Flugzeug aus rund 30 Metern auf die Startbahn gekracht sei. Mehrere Flüge verspäteten sich oder starteten von Newcastle aus, dorthin wurden auch ankommende Maschinen umgeleitet.

14.37 Uhr: Saskia Esken will sich das Leben auf der Straße anschauen

SPD-Chefin Saskia Esken will sich – zusammen mit der Wohnungslosen Erika Heine – das Leben auf der Straße anschauen. Ein SPD-Sprecher sagte dem Nachrichtenportal Watson, "der Termin wird stattfinden, ein Datum wurde allerdings noch nicht vereinbart". Heine aus Hannover hatte Esken und andere Spitzenpolitiker am Mittwoch in der "ProSieben-Bundestagswahl-Show" eingeladen, sie für einen Tag lang zu begleiten – ohne Geld und Handy. Nur Esken nahm die Einladung an. Der SPD-Sprecher sagte Watson, Esken habe nach der Sendung "noch lange gesprochen und Kontaktdaten ausgetauscht". An der Sendung nahmen zwölf Politiker der Parteien CDU, SPD, Grüne, FDP, Linke und AfD teil. 

14.19 Uhr: Bombenexplosion trifft Taliban-Konvoi in Afghanistan – ein Toter

Bei der Explosion eines Sprengsatzes bei einem Konvoi der militant-islamistischen Taliban ist im Osten Afghanistans mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Sieben weitere Personen seien bei dem Vorfall am Samstagmorgen in der Provinz Nangarhar verletzt worden, berichteten örtliche Medien und Quellen. Ein Talibansprecher bestätigte der Deutschen Presse-Agentur eine Explosion in der Provinzhauptstadt Dschalalabad, ohne Details zu nennen. Örtliche Medien berichteten unter Berufung auf Augenzeugen, eine am Straßenrand versteckte Bombe sei detoniert, als der Konvoi das Gebiet durchquerte.

In Nangarhar, einst Hochburg der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), hat die Zahl der gezielten Tötungen und Explosionen zugenommen, seit die Taliban Mitte August die Kontrolle über Afghanistan übernommen haben. Der IS hatte einige der jüngsten Anschläge für sich reklamiert. Die Taliban und der IS haben in der Vergangenheit gegeneinander gekämpft.

13.58 Uhr: Nach Dumawahl: Hunderte protestieren gegen Ergebnis in Moskau

Rund eine Woche nach der von Manipulationsvorwürfen überschatteten russischen Parlamentswahl haben Hunderte Menschen in Moskau gegen das Ergebnis protestiert. Nach Einschätzung eines Reporters der Deutschen Presse-Agentur vor Ort versammelten sich am Nachmittag mehr als 1000 Menschen auf dem zentralen Puschkin-Platz. Aufgerufen zu der Kundgebung hatte die Kommunistische Partei, die bei der Abstimmung am vergangenen Wochenende den zweiten Platz hinter der Kremlpartei Geeintes Russland belegt hatte.

Die Abgeordneten forderten unter anderem eine Nachzählung der online abgegebenen Stimmen, die nach Einschätzung der Opposition systematisch gefälscht worden sein sollen. Die russischen Behörden hatten zuvor vor einer Teilnahme an der nicht genehmigten Protestaktion gewarnt.

13.49 Uhr: Wertvoller Brief aus Hannover für 145.000 Euro versteigert

Ein einmaliger Brief aus Hannover ist bei der Versteigerung der Briefmarkensammlung des früheren Tengelmann-Chefs Erivan Haub für 145.000 Euro unter den Hammer gekommen. Es handelt sich um einen Auslandsbrief, der 1861 von Hannover aus nach Chile geschickt wurde - das Startgebot bei der Auktion lag bei 50.000 Euro. Sein Wert ergebe sich aus seiner Einzigartigkeit, teilte das Briefmarkenauktionshaus Heinrich Köhler in Wiesbaden mit. Zwei Bieter hätten sich ein Gefecht geliefert. Zuletzt sei der Brief 2013 im gleichen Auktionshaus für 76.000 Euro versteigert worden, sagte ein Sprecher.

13.41 Uhr: Stiko-Chef unzufrieden mit Verlauf der Impfkampagne

Der Chef der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, ist unzufrieden mit dem Verlauf der Impfkampagne in Deutschland. Dem Bayerischen Rundfunk sagte Mertens, aus seiner Sicht sei es betrüblich, dass sich gerade die entscheidende Altersgruppe der 18- bis 59-Jährigen im Augenblick nicht so impfen lasse, wie die Stiko das gerne sehen würde. Es sei noch einiges an Überzeugungsarbeit zu leisten.

"Es ist klar aus allen mathematischen Modellierungen, dass diese Altersgruppe auch entscheidend sein wird für den Verlauf dieser vierten Welle und letztlich auch für den weiteren Verlauf der Pandemie in Deutschland", sagte Mertens. Ziel müsse sein, den Menschen verständlich zu machen, dass die Impfung entscheidend ist für die gesamte Bevölkerung. Die Impfquote liegt in der Altersgruppe der 18- bis 59-Jährigen nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 69,2 Prozent.

13.14 Uhr: London droht mit Rauswurf von EU-Bürgern ohne Aufenthaltsgenehmigung

Großbritannien hat EU-Bürgern, die nach dem Brexit keine Aufenthaltsgenehmigung mehr besitzen, mit dem Rauswurf gedroht. Wer dennoch im Vereinigten Königreich bleibe, sei illegal dort, sagte der für Einwanderung zuständige Staatssekretär Kevin Foster der italienischen Zeitung "La Repubblica". "Wir erwarten, dass die Menschen das Land freiwillig verlassen, aber wenn dies nicht der Fall ist, wird die Einwanderungsbehörde versuchen, ihre Ausreise durchzusetzen", sagte Foster.

Eines der zentralen Brexit-Versprechen von Premierminister Boris Johnson war, die Bewegungsfreiheit zu beenden. EU-Bürger, die vor dem britischen Austritt aus EU-Zollunion und Binnenmarkt am 1. Januar 2021 im Land lebten, konnten sich bis Ende Juni 2021 auf einen neuen Aufenthaltsstatus bewerben, der ihnen auch nach dem Brexit Zugang zu Gesundheitssystem, Arbeitsmarkt und sozialen Leistungen sichern soll. Mehr als sechs Millionen Menschen taten dies, bisher wurden 5,4 Millionen Anträge bewilligt. Mit Stand Ende August wurden noch immer 400 000 Bewerbungen bearbeitet.

12.34 Uhr: Merkel wirbt für Laschet: Nicht egal, wer regiert

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bei ihrem letzten Auftritt vor der Bundestagswahl noch einmal eindringlich für Unionskanzlerkandidat Armin Laschet geworben. "Es geht morgen darum, dass Deutschland stabil bleibt", sagte Merkel bei einer Kundgebung mit Laschet in dessen Heimatstadt Aachen. "Es ist nicht egal, wer Deutschland regiert." Laschet habe als Ministerpräsident nicht nur Nordrhein-Westfalen erfolgreich geführt. Er habe auch viel für die Einigung Europas getan. Sein Handeln sei geprägt davon "Brücken zu bauen" und die Menschen mitzunehmen. Laschet habe in seinem ganzen politischen Leben gezeigt, dass er für Zusammenhalt und die CDU stehe, nicht nur theoretisch, "sondern mit Leidenschaft und Herz".

12.33 Uhr: Somalia: Mindestens 15 Tote bei Al-Shabaab-Anschlag in Mogadishu

Bei einem Selbstmordattentat sind in der Hauptstadt des ostafrikanischen Krisenstaates Somalia mindestens 15 Menschen getötet worden, darunter zwei Kinder. Der Anschlag ereignete sich bei einem Kontrollposten in der Nähe des Präsidentenpalastes im Bezirk Waaberi, wie Polizeisprecher Ali Hassan der Deutschen Presse-Agentur sagte. Die islamistische Terrorgruppe Al-Shabaab bekannte sich über den Radiosender Andalus zu dem Anschlag. 13 Menschen wurden laut Polizeiangaben verletzt. In sozialen Medien kursierten Bilder von zerstörten Fahrzeugen. Bei der Mehrzahl der Toten soll es sich laut der Polizei um Zivilisten handeln. Al-Shabaab kämpft in dem Land am Horn von Afrika seit Jahren um die Vorherrschaft, kontrolliert weite Teile des Südens und des Zentrums und verübt Anschläge auf Sicherheitskräfte und Zivilisten.

12.27 Uhr: Klimaaktivisten in Berlin trinken im Hungerstreik auch nicht mehr

Nach Wochen im Hungerstreik ist ein Klimaaktivist in Berlin dazu übergegangen, auch nicht mehr zu trinken. Eine weitere Aktivistin, die ebenfalls seit einigen Tagen im Hungerstreik ist, kündigte dies für sich an. Ohne Flüssigkeit drohen binnen weniger Tage ernste gesundheitliche Folgen bis hin zum Tod. Da beide Hungerstreikende bereits geschwächt sind, können kritische Zustände deutlich schneller eintreten. Für solche Fälle ist nach Angaben von Betreuenden für medizinische Hilfe gesorgt.

Vom SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz verlangten die beiden Verbliebenen erneut, einen Klimanotstand auszurufen. Scholz hatte dazu aufgerufen, die Aktion abzubrechen und den jungen Leuten angeboten, nach der Wahl mit ihnen ein Gespräch zu führen. Dies Angebot wurde am Samstag erneuert.

12.20 Uhr: Kommerzieller Flugverkehr zur Vulkan-Insel La Palma unterbrochen

Wegen großer Mengen Vulkanasche war der kommerzielle Flugverkehr mit der spanischen Kanareninsel La Palma weiterhin unterbrochen. Flüge zu den Nachbarinseln Teneriffa und La Gomera wurden jedoch wieder aufgenommen, teilte die Fluggesellschaft Binter auf Twitter mit. Fähren von La Palma nach Teneriffa waren nicht betroffen. Die Überfahrt dauert etwa vier Stunden. Die Stärke der Eruption des Vulkans Cumbre Vieja im Süden La Palmas hatte am Vortag zugenommen. Er stieß große Mengen an Asche, Rauch, Lava und Gesteinsbrocken aus, die auch weiter flogen als zuvor. Feuerwehrleute und andere Helfer mussten sich zurückziehen. Weitere drei kleine Ortschaften mit mehreren hundert Einwohnern wurden vorsichtshalber evakuiert. Am Samstag flaute die Vulkantätigkeit wieder etwas ab.

News am Wochenende: Ein Toter bei Zusammenstoß mit Schmalspurbahn "Molli" in Kühlungsborn

12.09 Uhr: Bombenexplosion trifft Taliban-Konvoi in Afghanistan – ein Toter

Bei der Explosion eines Sprengsatzes bei einem Konvoi der militant-islamistischen Taliban ist im Osten Afghanistans mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Sieben weitere Personen seien bei dem Vorfall am Morgen in der Provinz Nangarhar verletzt worden, berichteten örtliche Medien und Quellen. Ein Talibansprecher bestätigte der Deutschen Presse-Agentur eine Explosion in der Provinzhauptstadt Dschalalabad, ohne Details zu nennen. Örtliche Medien berichteten unter Berufung auf Augenzeugen, eine am Straßenrand versteckte Bombe sei detoniert, als der Konvoi das Gebiet durchquerte.

12 Uhr: Parlamentswahl auf Island begonnen

Einen Tag vor der Bundestagswahl in Deutschland haben die Menschen auf Island damit begonnen, ein neues Parlament zu wählen. Die Wahllokale auf der Insel im Nordatlantik sind bis 22 Uhr Ortszeit geöffnet - in Deutschland ist dann bereits Mitternacht. Erste Teilergebnisse sollten schon kurz darauf verkündet werden, ein Endergebnis dürfte am Sonntagmorgen feststehen. Begünstigt durch seine abgeschiedene Lage ist Island besser durch die Coronakrise gekommen als die meisten anderen Länder Europas. Nach anderthalb Jahren Pandemie ist das Thema Gesundheit im Wahlkampf dennoch neben Klimawandel und Umwelt besonders wichtig gewesen.

11.24 Uhr: SPD hat an mehr als drei Millionen Haustüren geklopft

Die Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer der SPD haben nach Angaben der Partei an mehr als drei Millionen Haustüren im Land geklopft oder geklingelt. Im Bundestagswahlkampf sei die SPD nach aktuellem Stand an insgesamt 3.011.485 Haustüren unterwegs gewesen, teilte Generalsekretär Lars Klingbeil mit. Er sei sehr zufrieden mit dem "leidenschaftlichen Wahlkampf der mehr als 400.000 SPD-Mitglieder". Die Drei-Millionen-Türen-Marke sei geknackt, erklärte er nun. "Es ist großartig zu sehen, wie sich die Genossinnen und Genossen im ganzen Land die Hacken wund laufen, um für die SPD und unseren Kanzlerkandidaten Olaf Scholz zu werben."

11.07 Uhr: Ministerium will Mitnahme von Schutzmasken im Auto zur Pflicht machen

Die Mitnahme von Schutzmasken im Auto soll künftig zur Pflicht werden. Das bestätigte das Bundesverkehrsministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Zuvor hatte die Düsseldorfer "Rheinische Post" über die Pläne berichtet. Demnach müssen Fahrzeugführer auch nach der Corona-Pandemie stets zwei Mund-Nase-Bedeckungen im Auto dabei haben. Geplant sei, dass die Masken künftig dem vorgeschriebenen Inhalt des Verbandkastens in Pkw, Lkw und Bussen hinzugefügt werden. Dies hatte nach Angaben des Ministeriums der Bundesverband Medizintechnologie vorgeschlagen.

10.54 Uhr: Interner Streit überschattet Labour-Parteitag

Ein interner Streit überschattet den Parteitag der britischen Oppositionspartei Labour in der südenglischen Küstenstadt Brighton. Unter dem Druck des linken Flügels und von Gewerkschaften strich Parteichef Keir Starmer seine Pläne, das innerparteiliche Wahlsystem zu reformieren. Es handle sich um einen "erniedrigenden Rückzug", kommentierte der Sender Sky News. Zudem äußerte Starmers Stellvertreterin Angela Rayner unverhohlen ihr Interesse an der Parteispitze. Sie würde "bestimmt nicht nein sagen", wenn sie gefragt würde, sagte Rayner dem Magazin der "Times". Rayner sollte den Parteitag am Samstag mit einer Rede eröffnen.

10.44 Uhr: Ausbruch aus Psychiatrie: Zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung

Nach der Flucht aus einer geschlossenen Psychiatrie nahe Heilbronn fahndet die Polizei nach eigenen Angaben weiterhin intensiv nach drei als gefährlich geltenden Männern. "Wir suchen mit Hochdruck nach den drei flüchtigen Männern. Den Hinweisen, die wir aus der Bevölkerung erhalten, gehen wir zeitnah nach", sagte ein Polizeisprecher. Es gebe zahlreiche Hinweise von möglichen Zeugen. Einer der ursprünglich vier Flüchtigen war am Donnerstagabend festgenommen worden, wie die Polizei in Heilbronn und die Staatsanwaltschaft Mosbach am Freitag mitgeteilt hatten.

10.36 Uhr: Kinder in Kroatien getötet – Vater aus Österreich unter Mordverdacht

Ein in Kroatien lebender Österreicher soll in der Nacht in seiner Wohnung in Zagreb die eigenen Kinder getötet haben. Die Zwillinge - ein Junge und ein Mädchen im Alter von sieben Jahren - sowie ein vierjähriger Junge wurden erstickt, wie das Portal "jutarnji.hr" unter Berufung auf die Polizei berichtete. Der 56-Jährige versuchte demnach anschließend, sich durch die Einnahme von Gift oder Tabletten das Leben zu nehmen. Die Polizei fand den Mann bewusstlos am Tatort und brachte ihn ins Krankenhaus. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordes. 

10.32 Uhr: 2G-Hamburg lässt die Masken fallen

Nach langen Einschränkungen in der Corona-Pandemie hat Hamburg die Masken fallen lassen: In Clubs, Bars, Restaurants, Kultur- und Sporteinrichtungen, die am sogenannten 2G-Modell teilnehmen, gibt es seit 0 Uhr auch keine Beschränkungen mehr bei der Zahl der Besucher oder Teilnehmer einer Veranstaltung. Wo also nur Geimpfte und Genesene hinein dürfen, kann abstandslos und ohne Maske bis auf den letzten Platz gefeiert, getanzt, können Filme und Theater geschaut oder bei sportlichen Wettkämpfen mitgefiebert werden. Allerdings müssen weiter Kontaktdaten erhoben und Hygienekonzepte eingehalten werden. Eine entsprechende Eindämmungsverordnung des Senats war am Freitag erlassen worden.

10.08 Uhr: Organisatoren der Hongkonger Tiananmen-Mahnwachen stimmen für Auflösung ihrer Gruppe

Die Organisatoren der Tiananmen-Mahnwachen in Hongkong haben für eine Auflösung ihrer Gruppe gestimmt. "Dies ist eine sehr schmerzhafte Auflösung", sagte Tsang Kin-shing von der Hongkonger Allianz. Die Gruppe, die seit drei Jahrzehnten die alljährlichen Mahnwachen zum Gedenken an die Niederschlagung der Proteste am Pekinger Tiananmen-Platz im Jahr 1989 organisiert, war zuletzt zunehmend dem Druck der Behörden ausgesetzt.

10 Uhr: Deutscher Mountainbiker stirbt bei Fahrradausflug in Salzburg

Beim Sturz von seinem E-Bike ist ein Deutscher im Salzburger Land ums Leben gekommen. Der 53-Jährige aus Baden-Württemberg sei in einer leichten Linkskurve bei Rauris vom Weg abgekommen und danach in ein Bachbett gefallen, teilte die Polizei in Österreich mit. Ein Begleiter eilte dem Mountainbiker, der den Angaben zufolge keinen Helm trug, zur Hilfe. Der 53-Jährige sei aber trotz sofortiger Wiederbelebungsmaßnahmen noch an der Unfallstelle gestorben. Woher in Baden-Württemberg der Mann genau kam, konnte die Polizei noch nicht sagen.

9.51 Uhr: Hunderte bei Mahnwache für getötete Frau in London

Nach dem Mord an einer jungen Frau in London haben Hunderte Menschen bei einer Mahnwache der 28-Jährigen gedacht und die Regierung zu mehr Engagement im Kampf gegen Gewalt aufgerufen. Angehörige sprachen unter Tränen von ihrem Leid, wie britische Medien berichteten. Ermittler Trevor Lawry bat die Menge um Hinweise. "Bitte helfen Sie uns, die Verantwortlichen für diesen schockierenden Fall zu fangen", sagte Lawry vor etwa 500 Trauernden. Herzogin Kate (39) sprach den Hinterbliebenen ihr Beileid aus.

9.43 Uhr: Kritik an Michelle Bolsonaro wegen Corona-Impfung in den USA

Die brasilianische First Lady Michelle Bolsonaro steht in der Kritik, weil sie sich in den USA statt in Brasilien gegen das Coronavirus impfen ließ. Der Senator Omar Aziz warf Bolsonaro im Online-Medium G1 am Freitag unter anderem mangelnden "Patriotismus" vor. Der Epidemiologe Pedro Hallal sprach ebenfalls auf G1 von einer "Verachtung" des öffentlichen Gesundheitssystems in Brasilien. Die Präsidentengattin verdiene Beifall, weil sie sich zu der Impfung entschlossen habe, sagte Aziz. Zugleich wies er darauf hin, dass das in den USA verimpfte Vakzin "das gleiche" sei wie das in Brasilien. "Also hätte sie sich hier impfen lassen können." Damit hätte sie den Brasilianern "ein gutes Beispiel" gegeben.

8.38 Uhr: Behörden in Kolumbien beschlagnahmen Kisten mit tausenden Haiflossen

Die Behörden in Kolumbien haben am Flughafen von Bogotá tausende Haiflossen beschlagnahmt. Es handle sich um fünf Kisten mit 3493 Flossen mehrerer Haiarten und 117 Kilo Schwimmblasen, die nach Hongkong ausgeflogen werden sollten, teilte das kolumbianische Umweltministerium mit. Die Tiere seien vermutlich durch illegale Fischerei gefangen worden. 

Der Haifang ist in Kolumbien seit 2020 verboten. Dennoch fangen Schmuggler immer wieder Haie ein, schlagen ihnen die Flossen ab und werfen die verstümmelten Tiere wieder ins Meer, wo sie qualvoll verenden. Die Flossen sind vor allem in der asiatischen Küche sehr begehrt und werden dort auch in der traditionellen Medizin verwendet.

8 Uhr: Nach Hochwasser: Versicherer haben bereits 1,5 Milliarden Euro ausbezahlt

Rund zehn Wochen nach der Hochwasserkatastrophe in West- und Süddeutschland haben die Versicherungen bereits über ein Fünftel aller versicherten Schäden reguliert. "Mehr als ein Fünftel der Schadensumme haben wir bereits ausgezahlt, also etwa 1,5 Milliarden Euro", sagte der Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Jörg Asmussen, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Etwa eine Milliarde Euro sei an private Haushalte ausbezahlt worden, rund eine halbe Milliarde Euro an Gewerbetreibende. Die Gesamtsumme der versicherten Schäden haben dem Bericht zufolge eine Größenordnung von rund sieben Milliarden Euro. Es handle sich um 250.000 einzelne Schadensfälle, von denen allein 50.000 zerstörte Autos seien.

7 Uhr: Bericht: Mehr als 4200 Straftaten mit Wahlkampf-Zusammenhang

Im Zusammenhang mit dem Wahlkampf haben die Sicherheitsbehörden einem Medienbericht zufolge bislang mehr als 4200 Straftaten registriert. Die "Welt am Sonntag" beruft sich dabei auf eine Umfrage unter den Bundesländern, wobei einzig Hessen keine konkreten Zahlen genannt habe. Demnach handele es sich vor allem um Sachbeschädigungen, insbesondere an Wahlplakaten. Aber auch Gewaltdelikte, Propagandadelikte und Beleidigungen seien verzeichnet worden.

Der Zeitung zufolge sind nicht nur Straftaten im Vorfeld der Bundestagswahl enthalten, sondern auch Fälle im Zusammenhang mit anderen Wahlkämpfen wie in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Dort werden an diesem Sonntag parallel zum Bundestag die Landesparlamente neu gewählt.

6.12 Uhr: Zweijähriger in den USA erschießt sich versehentlich selbst

In den USA hat ein zwei Jahre alter Junge eine Pistole im Rucksack eines Verwandten gefunden und sich damit selbst erschossen. Der kleine Junge aus der Stadt Waco im Bundesstaat Texas erlitt eine Schusswunde am Kopf und starb im Krankenhaus, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die Ermittler gehen davon aus, dass das Kind die Waffe versehentlich abfeuerte. Der Verwandte, dem die Pistole gehörte, flüchtete zunächst mit der Waffe. Er kehrte später aber zurück und wurde festgenommen. Die Polizei wirft dem 21-Jährigen nun Manipulation von Beweismitteln vor.

6 Uhr: Bundespolizei: Rund 230.000 Maskenpflicht-Verstöße im Bahnverkehr

Rund 230.000 Verstöße gegen die Maskenpflicht in Zügen hat die Bundespolizei dieses Jahr laut "Welt am Sonntag" bisher erfasst. In den allermeisten Fällen hätten es die Beamten bei einer Belehrung belassen können, berichtete die Zeitung. In rund 11 300 Fällen wurden demnach zur Einleitung von Bußgeldverfahren die zuständigen Behörden vor Ort informiert.

745 Mal wurden dem Bericht zufolge sogenannte Beförderungsausschlüsse verhängt - die Verweigerer mussten also den Zug verlassen. Im Januar wurden demnach mehr als 42.300 Ermahnungen ausgesprochen, seitdem ging die Zahl zurück und lag im August noch bei knapp 23.000.

5.53 Uhr: USA und Partner wollen Einfluss im Indopazifik ausbauen

Die USA, Indien, Japan und Australien wollen künftig noch enger zusammenarbeiten und ihren Einfluss im Indopazifik-Raum ausbauen. Die Region vom Indischen bis zum Pazifischen Ozean bilde die Grundlage für "gemeinsame Sicherheit und gemeinsamen Wohlstand", hieß es in einer gemeinsamen Erklärung am späten Freitagabend nach einem Treffen der Regierungschefs der vier Länder in Washington. Darin wurde auch betont, dass im Ost- und Südchinesischen Meer das Seerecht eingehalten werden müsse. Sowohl das Treffen an sich als auch die Erklärung ließen sich als Signal an China deuten, obwohl die Volksrepublik in dem Dokument nicht direkt adressiert wird.

5.48 Uhr: US-Schauspieler Michael K. Williams an Überdosis Drogen gestorben

Der US-Schauspieler Michael K. Williams ist an einer Überdosis Drogen gestorben. Der 54-jährige Star der Serie "The Wire" sei an einer "akuten Vergiftung durch das Zusammenwirken von Fentanyl, P-Fluorofentanyl, Heroin and Kokain" gestorben, teilte die New Yorker Gerichtsmedizin am Freitag mit. Williams fügte sich die tödliche Überdosis demnach vermutlich versehentlich zu. Williams war am 6. September tot in seiner Wohnung in New York gefunden worden. Zur Todesursache hatte die Polizei zunächst keine Angaben gemacht. In Medienberichten war aber bereits von einer Überdosis Drogen die Rede gewesen.

5.36 Uhr: Hausdurchsuchung bei Gebirgsjäger: Munition und Extremismusverdacht

Die Polizei ermittelt gegen einen Gebirgsjäger der Bundeswehr wegen Verdachts auf Rechtsextremismus und Entwendung von Munition. Bei einer Hausdurchsuchung in Niedersachsen wurden nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in der Wohnung des Mannes am Freitag Beweismittel sichergestellt. Darunter war eine einstellige Zahl Schuss Munition für Handfeuerwaffen sowie Signalmunition. Der polizeiliche Staatsschutz sowie Feldjäger - die Militärpolizei der Bundeswehr - wurden hinzugezogen. Die Beamten stellten zudem Marihuana sicher. Der Zeitsoldat gehört einer Gebirgsjägerbrigade an und ist in Bayern stationiert.

5.25 Uhr: Bericht: Mitnahme von Masken im Auto wird Pflicht

Die Mitnahme von Masken im Auto wird einem Zeitungsbericht zufolge künftig zur Pflicht. Wie die Düsseldorfer "Rheinische Post" unter Berufung auf eine Sprecherin des Bundesverkehrsministeriums berichtete, sollen Fahrzeugführer auch nach der Corona-Pandemie zwei Mund-Nase-Bedeckungen dabei haben müssen. Demnach sollen die Masken dem vorgeschriebenen Inhalt des Verbandkastens in Pkw, Lkw und Bussen hinzugefügt werden.

5.15 Uhr: Britischer Corona-Experte: Mehrheit der Kinder wird sich anstecken

Angesichts hoher Corona-Fallzahlen in britischen Schulen geht ein Experte davon aus, dass sich die meisten Kinder im Winter mit dem Virus anstecken werden oder schon angesteckt waren. "Ich denke, dass sich in sechs Monaten die Mehrheit infiziert haben wird", sagte der Public-Health-Experte Azeem Majeed vom Imperial College London der Deutschen Presse-Agentur. Seit Ende der Schulferien in England sind die Fallzahlen unter den 5- bis 14-Jährigen enorm gestiegen. Die Inzidenz liegt mehr als doppelt so hoch wie in anderen Altersgruppen, wie etwa in einer Auswertung der "Financial Times" zu erkennen ist.

4.44 Uhr: Brasilien prüft Aufnahme von aus den USA abgeschobenen Haitianern

Angesichts zahlreicher Abschiebungen aus den USA erwägt Brasilien die Aufnahme von Menschen aus Haiti unter bestimmten Bedingungen. Das bestätigten das brasilianische Außenministerium und die Internationale Organisation für Migration (IOM) in Mexiko der Deutschen Presse-Agentur am Freitagabend. Die IOM teilte mit, sie bemühe sich um humane, geregelte und sichere Alternativen zu einer Rückkehr nach Haiti, das zu den ärmsten Ländern Lateinamerikas gehört. Die Kommunikation mit der brasilianischen Botschaft in Mexiko sei Teil dieser Bemühungen.

4.31 Uhr: Wahlforscher: Nächster Bundestag könnte über 900 Abgeordnete zählen

Der nächste Bundestag, der an diesem Sonntag gewählt wird, könnte nach Berechnungen des Wahlforschers Robert Vehrkamp mehr als 900 Abgeordnete groß werden. Auf der Basis des letzten ZDF-"Politbarometers" vor der Wahl vom Donnerstag berechnete der Fachmann von der Bertelsmann Stiftung eine Bandbreite von 672 bis 912 Mandaten. In einem mittleren Szenario kommt er auf 810 Abgeordnete. Derzeit zählt der Bundestag 709 Abgeordnete und ist damit schon so groß wie nie zuvor.

Die Forschungsgruppe Wahlen ermittelte für das "Politbarometer" zuletzt folgende Umfragewerte: SPD 25 Prozent, CDU/CSU 23, Grüne 16,5, FDP 11, AfD 10 und Linke 6 Prozent.

4.24 Uhr: USA beschließen Ausnahmen von Afghanistan-Sanktionen für Hilfslieferungen

Die US-Regierung hat Ausnahmen ihrer Afghanistan-Sanktionen beschlossen, um Hilfslieferungen in das Land zu erleichtern. Wie das US-Finanzministerium am Freitag mitteilte, wird der US-Regierung, Hilfsorganisationen und internationalen Organisationen damit gestattet, sich an humanitären Hilfslieferungen und anderen Aktionen zur "Unterstützung menschlicher Grundbedürfnisse" in Afghanistan zu beteiligen. Erlaubt sind demnach auch "bestimmte Transaktionen" für den Export von Verbrauchsgütern, Medikamenten und Medizinprodukten.

Darüber hinaus will die US-Regierung ihre Sanktionen gegen die radikalislamischen Taliban, das Hakkani-Netzwerk und andere Organisationen in Afghanistan aber weiter "aufrechterhalten und durchsetzen", wie die Leiterin der Abteilung zur Kontrolle von Auslandsvermögen, Andrea Gacki, betonte.

4.20 Uhr: Bundesweite Inzidenz sinkt auf 60,6

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 60,6 an. Tendenziell geht die Zahl somit seit rund zwei Wochen zurück. Am Vortag hatte der Wert bei 62,5 gelegen, vor einer Woche bei 72,0. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 7211 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.08 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 8901 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 62 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 63 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.188.604 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

4.15 Uhr: Linda Evangelista verlangt nach verpfuschter Schönheits-OP 50 Millionen Dollar

Das frühere Supermodel Linda Evangelista hat nach einer offenbar verpfuschten Schönheits-OP den Hersteller des dabei eingesetzten Gerätes auf 50 Millionen Dollar (42,6 Millionen Euro) Schadenersatz verklagt. Die 56-Jährige reichte bei einem Bundesgericht in New York eine Klage gegen das Unternehmen Zeltiq Aesthetics ein. Darin begründet die Kanadierin die geforderte Summe mit "dauerhafter Verletzung und Entstellung, Schmerz und Leid, schwerwiegender emotionaler Belastung und Seelenqual und wirtschaftlichen Verlusten".

4.04 Uhr: Umfrage-Mehrheit sagt: Werden Merkel als Kanzlerin nicht vermissen

Mehr als die Hälfte der Deutschen rechnet einer Umfrage zufolge damit, dass sie Angela Merkel als Kanzlerin nicht vermissen werden. Entsprechend äußerten sich 52 Prozent in der Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der "Augsburger Allgemeinen". Auf die Frage "Werden Sie Angela Merkel nach ihrer Amtszeit als Bundeskanzlerin vermissen?" antworteten sie mit "Nein, auf keinen Fall" oder "Eher nein". 38 Prozent äußerten dagegen die Erwartung, dass ihnen die CDU-Politikerin als Kanzlerin fehlen wird. 10 Prozent äußerten sich unentschieden.

3.43 Uhr: Kanada meldet Freilassung in China festgenommener Geschäftsleute

Fast drei Jahre nach ihrer Festnahme in China sind die kanadischen Geschäftsleute Michael Spavor und Michael Kovrig auf freien Fuß gesetzt und in ihre Heimat ausgeflogen worden. Das teilte der kanadische Premierminister Justin Trudeau in der Nacht mit - nur wenige Stunden, nachdem bekanntgeworden war, dass die seit Jahren in Kanada festsitzende Huawei-Finanzchefin Meng Wanzhou infolge einer Vereinbarung mit den US-Behörden in ihr Heimatland China zurückkehren kann.

Da die beiden Kanadier im Dezember 2018 quasi direkt nach Mengs Festnahme in Kanada in Gewahrsam genommen worden waren, wurde Peking eine Retourkutsche und "Geiseldiplomatie" vorgeworfen. Seither lastete die Angelegenheit schwer auf den Beziehungen beider Länder.

1.14 Uhr: Prinz Andrew akzeptiert ordnungsgemäße Zustellung von US-Missbrauchsklage

Der britische Prinz Andrew hat akzeptiert, dass ihm die Klage eines mutmaßlichen Missbrauchsopfers aus den USA ordnungsgemäß zugestellt wurde. Wie aus einem am Freitag in New York eingereichten Gerichtsdokument hervorgeht, haben sich die Anwälte des Herzogs von York und der Klägerin Virginia Giuffre darauf geeinigt, dass Prinz Andrew seit Dienstag offiziell über die Klage unterrichtet ist. Er hat nun bis Ende Oktober Zeit, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen.

Giuffre wirft Prinz Andrew vor, sie vor mehr als 20 Jahren als Minderjährige mehrfach sexuell missbraucht zu haben. Die heute 38-Jährige gibt an, im Alter von 17 Jahren von dem US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein an Prinz Andrew "ausgeliehen" worden zu sein, und verlangt Schadenersatz.

les / rw DPA AFP

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