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Im Eis gefangen Norweger rettet Ente aus zugefrorenem See


Diese Bilder erwärmen das Herz: In Norwegen hat sich ein Mann ins eiskalte Wasser gestürzt, um eine Ente zu retten. Das Tier war durchs Eis gebrochen und konnte sich nicht mehr befreien.

Er trägt Vollbart, wilde Mähne, sieht aus wie ein Wikinger - und hat ein ganz, ganz weiches Herz: Lars Jørun Langøien heißt der kernige Norweger, der im Internet mit einer kleinen Heldentat von sich Reden macht.

Das Tier, um das es geht, hatte sich in eine schier ausweglose Lage gebracht. Langøien war mit Freunden unterwegs, als sie die Ente entdeckten. Unbedarft watschelte sie über einen zugefrorenen See - und brach plötzlich so unglücklich ein, dass sie komplett unter dem Eis gefangen war. Eine Zeitlang drehte sie sich noch unter Wasser um die eigene Achse, dann wurde der kleine Körper immer regungsloser. Das Tier schien den Kampf aufgegeben zu haben.

Am Ufer beobachteten mehrere Leute das Unglück, doch Langøien war der einzige, der handelte: Er sprang ins Wasser, zerbrach das Eis und packte das Tier am Hinterteil. Dann schwamm er mit ihm an sichere Ufer, wickelte die entkräftete Ente in ein Handtuch und wärmte sie an seiner Brust. Eine Bekannte hielt die Rettung in Fotos fest. Als Held sehe er sich nicht, beschwichtigte Langøien die aufgeregten Zuschauer. Er dürfte aber auf jeden Fall dafür gesorgt haben, dass es so manchem in diesen kalten Tagen warm ums Herz geworden ist.

car

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