Quälgeister unter Naturschutz Schwarz-gelbe Plage: Was gegen den leidigen Überfall der Wespen hilft – und was nicht

Deutsche Wespe (Vespula germanica) auf einem Stueck Himbeerkuchen
Diese Deutsche Wespe (Vespula germanica) lässt sich ein Stück Himbeerkuchen schmecken. Es ist ein starkes Wespenjahr in NRW und auch im Süden, denn der Frühling war trocken und warm
© imageBROKER / Karsten Hennig
Es ist auch in diesem Jahr das typische Sommererlebnis: Man sitzt nichtsahnend im Schatten, will in das wohlverdiente Stück Kuchen beißen, da geht sie auch schon los, die Heimsuchung der schwarz-gelben Quälgeister. Wespen haben in diesem Sommer wieder Hochkonjunktur. Doch was hilft denn nun wirklich?
Von Rolf-Herbert Peters und Christoph Koch

Es ist nicht gerade eine Freude in diesem August, Rheinischen Sauerbraten und "Hämchen" (Haxe) auf dem Kölner Altermarkt zu genießen. Die Luft flirrt vor Hitze. An den Außentischen des Brauhauses fuchteln Gäste unentwegt wild mit den Armen, wirbeln Bierdeckel hin und her. Sie fächeln nicht Abkühlung herbei. Sie wehren sich. Denn ohne Unterlass werden sie von Wespen besucht. Die Insekten scheinen die saftigen Spezialitäten noch mehr zu mögen als die Gäste selbst.

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