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Serienstraftäter: Über vier Jahre Haft für «Brummi-Andi»

Wieder steht der Serientäter vor Gericht. Dieses neue Kapitel von «Brummi-Andi» endete noch mit einer Haftstrafe - ohne Sicherungsverwarnung. Aber vom Richter kam so etwas wie eine Warnung.

«Brummi-Andi»

Der unter dem Namen «Brummi-Andi» bekannt gewordene Serienstraftäter wurde zu über vier Jahren Haft verurteilt. Foto: Ralf Roeger

Als Zwölfjähriger unternahm «Brummi-Andi» Spritztouren mit Lastwagen - jetzt ist der Serienstraftäter 33 Jahre alt und noch mal einer Sicherungsverwahrung entgangen.

Das Landgericht Aachen verurteilte den 33-Jährigen zu vier Jahren und drei Monaten Haft. 20 Straftaten sahen die Richter als erwiesen an - unter anderem versuchte schwere Brandstiftung, Körperverletzung und Geldfälschung.

Verurteilt wurde er auch wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Mit hoher Geschwindigkeit sei er in Solingen in einer Wohnstraße unterwegs gewesen. Obwohl ihm ein Auto entgegenkam, sei er wie üblich rabiat und aggressiv und nur auf seine eigenen Belange bedacht gewesen, sagte die Staatsanwältin in ihrem Plädoyer. Obwohl die Fahrerin des anderen Autos noch auf die Bordsteinkante auswich, kam es zur Kollision. Zwei geparkte Autos wurden dabei demoliert.

Die im Raum stehende Sicherungsverwahrung verhängten die Richter nicht. Es wäre noch verfrüht, von einem Hang zu gefährlichen Straftaten zu sprechen, sagte der Vorsitzende Richter Jürgen Beneking. «Ob es so kommen wird, hängt von Ihnen ab. Im Moment ist der Stand aus unserer Sicht nicht da», sagte er.

Zuvor hatte schon ein Gutachter keinen krankhaften Hang zu erheblichen oder gefährlichen Straftaten gesehen. «Wir sind der Meinung, Anhaltspunkte für eine gewisse Nachreifung gesehen zu haben. Aber irgendwann ist Schluss mit Jugendlichkeit», sagte Beneking.

72 Straftaten waren in dem Aachener Verfahren angeklagt, von 52 wurde der 33-Jährige freigesprochen - darunter von den schwerwiegenden Vorwürfen Zwangsprostitution und Zuhälterei. Wichtige Zeugen seien unglaubwürdig gewesen, sagte Beneking: «Im Zweifel für den Angeklagten».

Für die Staatsanwältin Tanja Gülicher-Schmitt waren die angeklagten Taten allerdings nur die Spitze des Eisbergs. Sie hatte für 26 Straftaten mehr als fünf Jahre Haft gefordert. Aus ihrer Sicht sollte der Angeklagte lebenslang keine Fahrerlaubnis mehr bekommen, weil er berauscht und rücksichtslos auf den Straßen unterwegs sei mit der Haltung: «Ich fahre meine 1000 Kilometer im Jahr und kann auch Straßenverkehrsregeln brechen», sagte die Staatsanwältin.

Bereits als Jugendlicher hatte der heute 33-Jährige mit gestohlenen Lastwagen Spritztouren unternommen und dabei im Alter von 14 Jahren einen Polizisten getötet, als er mit einem gestohlenen Lastzug in den Niederlanden eine Straßensperre durchbrach. Dafür hatte ihn das Landgericht Düsseldorf 2001 zu vier Jahren Jugendstrafe verurteilt.

dpa
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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