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"Batman"-Komponist Hans Zimmer: Trauersong für die Aurora-Opfer

Er ist berühmt für düster-gewaltige Klangwelten. Nach dem Massaker von Aurora will "The Dark Knight Rises"-Komponist Hans Zimmer mit seiner Musik helfen.

Zehn Tage nach dem Massaker im Kino von Aurora im US-Bundesstaat Colorado, wo am 20. Juli ein 24-Jähriger bei der Premiere von "The Dark Knight Rises" zwölf Menschen getötet hat, gibt es einen Song, der den Namen der Stadt als Titel trägt. Hans Zimmer, in Deutschland geborener, Oscar-prämierter Filmmusiker in Hollywood ("Lion King", "Gladiator") und Komponist des "The Dark Knight Rises"-Soundtracks, will den Opfern auf seine Weise helfen.

Der Song "Aurora" kann im Internet gegen eine Spende zwischen 10 Cent und 2500 Dollar heruntergeladen werden. "'Aurora' ist denen gewidmet, die ihr Leben verloren haben und die von der Tragödie betroffen sind", wird Zimmer auf der Website des Musikvertriebs Water Tower Music zitiert. "Ich habe diesen Song in London aufgenommen in den Tagen nach der Tragödie. Es ist ein von Herzen kommender Tribut an die Opfer und ihre Familien." Die Einnahmen sollen vollständig den Überlebenden und Familien der Opfer zugutekommen. In einem kostenlosen Ausschnitt des Liedes ist ein atmosphärischer Chor zu hören.

sal/DPA / DPA
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?