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"Fast & Furious 6": Raubkopierer muss fast drei Jahre ins Gefängnis

Weil er den US-Actionfilm "Fast & Furious 6" abfilmte und zum Download ins Netz stellte, muss ein 25-Jähriger für 33 Monate ins Gefängnis. Der Produktionsfirma war ein Millionenschaden entstanden.

Eine Filmszene aus dem sechsten Teil der "Fast & Furious"-Reihe

Eine Filmszene aus dem sechsten Teil der "Fast & Furious"-Reihe

Ein britischer Raubkopierer muss 33 Monate ins Gefängnis, weil er den US-Actionfilm "Fast & Furious 6" heimlich abgefilmt und ins Internet gestellt hat. Wie britische Medien berichteten, wurde die illegale Kopie des Streifens 779.000 Mal kostenfrei heruntergeladen. Die Hollywood-Produktionsfirma Universal Pictures hatte über die britische Föderation gegen Copyright-Diebstahl (Fact) geltend gemacht, dass ihr ein geschätzter Verlust von 2,3 Millionen Pfund (2,8 Millionen Euro) entstanden sei.

Der 25-jährige Programmierer gestand vor dem Gericht im mittelenglischen Wolverhampton, Kopien des Films illegal verteilt zu haben. Er bezifferte den Erlös aus dem Verkauf der Kopien auf rund 1000 Pfund - 1,50 Pfund pro Kopie. Der Richter nannte sein Vorgehen "dreist und arrogant." Es gehe nicht in erster Linie um den persönlichen Profit. Die Ernsthaftigkeit des Falls läge in dem Schaden für die "Filmindustrie als Ganzes", sagte der Richter bei der Verurteilung.

mod/DPA / DPA
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