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"Gorch Fock"-Skandal: Kapitän Norbert Schatz soll angeblich entlastet werden

Der Marine-Untersuchungsbericht über die Vorkommnisse auf dem Schulschiff "Gorch Fock" soll laut "Focus" die Position des vorläufig suspendierten Kommandanten Norbert Schatz stärken.

Die Untersuchung der Vorfälle auf dem Segelschulschiff "Gorch Fock" entlastet einem Medienbericht zufolge den suspendierten Kapitän Norbert Schatz. Der Chef der Untersuchungskommission, Horst-Dieter Kolletschke, habe Marineinspekteur Axel Schimpf darüber in Kenntnis gesetzt, dass ein "disziplinarrechtlich relevantes Fehlverhalten" des Kapitäns nicht zu erkennen sei, berichtete das Magazin "Focus" am Samstag vorab. In Marinekreisen werde daher erwartet, dass Guttenberg den Kommandanten rehabilitiere.

Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums bestätigte die Angaben nicht. Der Bericht des Untersuchungsteams werde zurzeit noch finalisiert. Zu internen Berichten nehme das Ministerium zudem grundsätzlich keine Stellung.

Kadetten des Schiffes hatten sich über Schikanen, Alkoholexzesse an Bord und sexuelle Nötigung beklagt. Sie seien trotz Höhenangst unter Drohungen mit beruflichen Konsequenzen zum Aufentern in die höchsten Segel in bis zu 45 Metern Höhe genötigt worden. Eskaliert war die Lage nach dem tödlichen Sturz einer Kadettin aus der Takelage Anfang November.

Die Ermittler hatten Ende Januar angekündigt, sie wollten mit allen Besatzungsmitgliedern an Bord sprechen sowie mit den Kadetten, die inzwischen wieder in Deutschland sind. Die Kommission sollte laut Marineamt allerdings nicht den tödlichen Sturz der Kadettin aus der Takelage untersuchen, da dies Sache der Staatsanwaltschaft sei.

Guttenberg war von der Opposition kritisiert worden, weil er zunächst vor Vorverurteilungen gewarnt hatte, nur wenige Stunden später aber den Kapitän des Schiffs vorläufig suspendierte. Wegen des wachsenden öffentlichen Drucks sei es ihm darum gegangen, den Kommandanten und die Mannschaft zu schützen und eine sachliche Aufklärung zu fördern, hatte der Minister seinen Schritt begründet.

Auf dem traditionsreichen Segelschulschiff wurden seit 1958 mehr als 14.500 Offiziers- und Unteroffiziersanwärter ausgebildet. Dabei legte es rund 750.000 Seemeilen zurück, was beinahe 35 Erdumrunden entspricht. Das Schiff ist auf der Rückfahrt von Argentinien nach Deutschland. Ob es weiter als Schulschiff eingesetzt wird, ist fraglich.

Reuters/DPA / DPA / Reuters
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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