VG-Wort Pixel

"Europe's Most Wanted" Auf der Flucht: Europol sucht online nach den gefährlichsten Sexualverbrechern Europas

Der Screenshot der Webseite von Europol, "eumostwanted.eu", zeigt 13 von 19 der gefährlichsten Sexualstraftäter Europas.
Über die Kampagne "Europe's Most Wanted" (Europas Meistgesuchte) von Europol sollen die flüchtigen Verbrecher gefasst werden
© Europol / DPA
Europol hat die Fahndung nach 18 der gefährlichsten Sexualstraftäter Europas gestartet. Sie werden gesucht wegen des Verdachts auf Vergewaltigung, Kinderpornographie oder Menschenhandel. Die Ermittler hoffen jetzt auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Auf der Website https://eumostwanted.eu/ sowie in den sozialen Medien sind vier Wochen lang die Steckbriefe gefährlichsten Sexualstraftäter aus 18 Ländern, darunter auch Deutschland, zu sehen. Hinweise zu den Gesuchten können anonym online abgegeben werden. Die jeweils zuständigen nationalen Ermittler würden dann direkt informiert. 

Über die Kampagne "Europe's Most Wanted" (Europas Meistgesuchte) sollen die flüchtigen Verbrecher gefasst werden, wie Europol am Dienstag in Den Haag mitteilte. Die Gesuchten seien entweder bereits verurteilt oder dringend tatverdächtig. 

Europol: Fast alle zwei Minuten ein Sexualverbrechen in der EU 

Sexualverbrechen gehörten zu den schlimmsten Straftaten, erklärt Europol. "Fast alle zwei Minuten wird in der EU ein Sexualverbrechen begangen." Sexualgewalt könne jeden treffen, aber Frauen und Kinder seien vor allem die Opfer.  

Die erste "Most Wanted"-Kampagne von Europol war 2016 gelaufen. Gezielt wird dabei online und europaweit nach einer begrenzten Zahl von Flüchtigen gesucht. Mit der Online-Kampagne bittet die europäische Polizeibehörde die Bürger um Mithilfe.  Seither wurden nach Europol-Informationen 91 Straftäter festgenommen. In 33 Fällen kam der entscheidende Tipp aus der Bevölkerung.

Quelle: DPA

jek

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker