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"News of the World"-Skandal: Hackten sich Murdochs Klatschreporter auch in Computer?

Neue Ermittlungen gegen die "News of the World": Rupert Murdochs einstiges Revolverblatt soll nicht nur Handys angezapft und Polizisten bestochen, sondern möglicherweise auch Computer gehackt haben, um an Informationen zu gelangen.

Im Abhörskandal um die Boulevardzeitung "News of the World" weitet Scotland Yard die Ermittlungen aus. Wie ein Sprecher der britischen Polizei mittteilte, soll eine neue Sondereinheit Hinweisen nachgehen, wonach das Blatt nicht nur Telefone angezapft, sondern auch Computer gehackt und ausspioniert haben soll. So soll etwa der Computer eines ehemaligen Geheimagenten mithilfe von Trojaner-E-Mails überwacht worden sein.

Der Medienskandal um abgehörte Handys, bestochene Polizisten und andere illegale Recherchemethoden bei "News of the World" hatte Großbritannien in den vergangenen Wochen schwer erschüttert. Rund 4000 Telefone von Prominenten und Privatleuten sollen von der Zeitung abgehört worden sein, darunter auch die von Soldatenwitwen und Mordopfern.

Murdoch-Sohn droht neue Anhörung

Der "News-of-the-World"-Verlag News International gehört zum Medienkonzern von Rupert Murdoch. Dessen Sohn und britischer Statthalter James Murdoch muss sich unterdessen eventuell einer weiteren Anhörung durch britische Parlamentariern stellen. Bereits in der vergangenen Woche hatte er mit seinem Vater vor einem zuständigen Parlamentsausschuss ausgesagt.

Nachdem ehemalige Verantwortliche des Verlages Zweifel an Murdochs Aussage geäußert hatten, sei in Kürze eine Überprüfung geplant, erklärte der Vorsitzende des Ausschusses. Eine kurzfristige erneute Anhörung Murdochs lehnte der Abgeordnete ab. Später sei dies aber durchaus möglich. Bei der Untersuchung geht es darum, ob Murdoch von den illegalen Recherchemethoden seiner Zeitung wusste.

joe/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.