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"Phantom"-Panne: Verwirrspiel um die Spurentupfer

Im Fall der Ermittlungspanne in Sachen "Phantom" gerät nun ein Wattestäbchen-Lieferant ins Zwielicht. Die Firma hatte vor kurzem versichert, die gelieferten Spurentupfer seien DNA-frei. Jetzt behauptet sie das Gegenteil - nicht nicht die einzige Ungereimtheit beim Zusammenspiel zwischen Zulieferern und der Polizei.

Von M. Arnsperger, G. Drißner, R. Nübel, H.P. Schütz

Seit einigen Tagen steht fest, dass die Ermittler des Heilbronner Polizistinnenmords zwei Jahre lang nicht eine Serienkillerin, sondern ein verunreinigtes Wattestäbchen gejagt haben. Die DNA-Spur des "Phantoms", die seit 2001 an mindestens 40 verschiedenen Tatorten gefunden worden war, stammte von einer Verpackerin aus einem bayerischen Betrieb für Medizinalbedarf. Wie stern.de erfuhr, soll es sich um eine heute 71-jährige Frau handeln. Die erste "Phantom"-Spur war erstmals im Jahr 2001 aufgetaucht.

Der bayerische Betrieb liefert die in Röhrchen steckenden Tupfer seit Jahren dem Frickenhäuser Unternehmen Greiner Bio-One, das sie wiederum an Polizeidienststellen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland und Oberösterreich verkauft hat - in all diesen Regionen waren Kriminaltechniker auf die ominöse "Phantom"-Spur gestoßen. Die Firmenleitung von Greiner Bio-One hatte auf einer Pressekonferenz erklärt, dass die Wattestäbchen für polizeiliche DNA-Untersuchungen nicht geeignet wären. Dies gehe aus der Produktbeschreibung eindeutig hervor. Damit gab die Firma den Schwarzen Peter an die Ermittlerbehörden weiter, die jahrelang diese Spurentupfer verwendet hatten. Offenbar ohne jemals ihre Verwendbarkeit zu hinterfragen.

Mit gezinkten Karten gespielt?

Allerdings spielte Greiner Bio-One bei seiner Pressekonferenz augenscheinlich mit gezinkten Karten. Wie die "Stuttgarter Zeitung" nun berichtet, hatte die Firma Greiner nämlich auf einer Liefercharge, die eine österreichische Polizeidienststelle bestellt hatte, ausdrücklich vermerkt: "Wir garantieren DNase, RNase- und DNA-Freiheit." Das entsprechende Zertifikat trage die Unterschrift der Leiterin Qualitätssicherung bei Greiner.

Recherchen von stern.de bestätigen das zweifelhafte Vorgehen des Unternehmens: Mitte März, wenige Tage, bevor bekannt wurde, dass es Deutschlands meistgesuchte Frau, das "Phantom", nicht geben kann, hatte ein Beamter des Landeskriminalamts Oberösterreich eine E-Mail an vier Hersteller von Wattestäbchen geschrieben, von denen das LKA Oberösterreich in der Vergangenheit Stäbchen bezogen hatte. Der Beamte fragte, ob die Stäbchen für die DNA-Analyse sicher seien. Die Firmen antworteten und bestätigten, dass die Stäbchen DNA-frei seien. Das Landeskriminalamt Oberösterreich nennt die Namen seiner Lieferanten nicht. Nach stern.de-Informationen ist jedoch eines der Unternehmen, die geantwortet haben, Greiner Bio-One.

Stäbchen aus dem Verkehr gezogen

Als durch einen Bericht von stern.de jüngst bekannt wurde, dass die Stäbchen womöglich verunreinigt sein könnten, packten die Beamten im LKA Oberösterreich die letzten paar Hundert Wattestäbchen weg. Seit Jahren beziehen sie Sicherungsmaterial von verschiedenen Herstellern. "Wir haben von allen unseren Lieferanten Garantien für DNA-Freiheit bekommen, als wir die Stäbchen bezogen haben", sagt Rudolf Keplinger. Am Nachmittag äußerte sich die Firma Greiner. Erste interne Überprüfungen hätte ergeben, dass tatsächlich einigen Lieferungen, darunter auch solchen an baden-württembergische Polizeistellen, bis zum Jahr 2004 derartige Zertifikate beigelegen haben können. Die Geschäftsführung sei aber erst am vergangenen Freitagnachmittag erstmals über die Existenz eines Zertifikates informiert worden.

Die Frage des Verfallsdatums könnte unterdessen für baden- württembergische "Phantom"-Ermittler heikel werden. Die erste Charge von Wattestäbchen muss durch die Packerin im bayerischen Herstellungsbetrieb um das Jahr 2001 verunreinigt worden sein - denn in diesem Jahr waren Kriminaltechniker erstmals auf die "Phantom"- Spur gestoßen. Das Verfallsdatum bei diesen Spurentupfern liegt, wie Greiner auf Anfrage von stern.de bestätigt hat, bei fünf Jahren.

Wie alt waren die Spurennehmer?

Baden-württembergische Ermittler verwendeten jedoch bis vor wenigen Tagen die verunreinigten Spurentupfer. Das heißt: War nur diese eine Charge aus dem Jahr 2001 verunreinigt, hätten diese Stäbchen seit 2006 gar nicht mehr verwendet werden dürfen? Dann aber wäre man bei den Ermittlungen des brutalen Mordes an der Heilbronner Polizistin Michéle Kiesewetter am 25. April 2007 gar nicht auf die Trugspur gestoßen. Ein DNA-Experte des Landeskriminalamts Baden-Württemberg sagt auf Anfrage von stern.de, "nach bisherigem Stand" handele es sich um mehrere Chargen verunreinigter Stäbchen. Das klingt nicht so, als ob dies definitiv fest steht.

Und noch eine Merkwürdigkeit: Im Jahr 2002 empfahl das Stuttgarter LKA laut "Stuttgarter Zeitung" den baden- württembergischen Polizeidirektionen, Wattestäbchen von der Firma Pfäffle aus der Ostalb-Stadt Lorch zu beziehen, angeblich, weil man den Utensilien aus dem Hause Greiner nicht mehr traute.

Seitdem liefert Pfäffle Spurentupfer an die baden- württembergische Landespolizeidirektion. Dies bestätigte der Firmenchef Hans Pfäffle stern.de. Das Unternehmen bezieht die in Folie eingeschweißten Stäbchen - die deutlich billiger sind als die in Röhrchen steckenden Tupfer - von einer Firma in Hamburg. "Diese Stäbchen werden bei uns zu einem Komplettpaket inklusive Pappbehälter zur Aufbewahrung nach der Probeentnahme und Gummihandschuhen zusammengestellt", sagt Hans Pfäffle. Er wisse zwar, dass die Stäbchen von der Polizei für DNA-Tests verwendet würden und seine Mitarbeiter würden bei der Arbeit auf Hygiene achten. Doch man verlasse sich auf den Zulieferer aus Hamburg und vertraue darauf, dass die gelieferten Stäbchen DNA-frei seien. "Deshalb findet bei uns keine Sterilisation oder ähnliches statt." Pfäffle gab zu, dass seine Firma nicht garantieren könne, dass die beigefügten Pappkartons DNA- frei seien. "Ich weiß doch selber nicht einmal, wie DNA überhaupt übertragen wird."

Unterdessen ist nach Informationen von stern.de ein heftiger Streit zwischen den Behörden und den Firmen um die angeblichen Zertifikate ausgebrochen. Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech (CDU) hatte zuletzt Schadensersatzforderungen gegen für Verunreinigung verantwortliche Hersteller nicht ausgeschlossen. In Oberösterreich dagegen will man einen solchen Schritt nicht gehen. Der Linzer LKA-Chef Rudolf Keplinger zu stern.de: "Wir haben für die Soko niemanden speziell abgestellt. Außer den Überstunden und den Dienstreisen zu Besprechungen nach Deutschland ist uns in Österreich ja kaum Schaden entstanden."

Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?