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25 Millionen Dollar: Syrische Geschäftsleute setzen Kopfgeld auf Assad aus

"Tot oder lebendig": Rund 25 Millionen Dollar Kopfgeld haben syrische Geschäftsleute angeblich auf Machthaber Baschar al Assad ausgesetzt. Die Unternehmer sitzen offenbar im In- und Ausland.

Syrische Geschäftsleute haben laut einer Meldung der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu ein Kopfgeld von 25 Millionen Dollar zur Ergreifung des #link;www.stern.de/politik/baschar-al-assad-90282062t.html;syrischen Staatschefs Baschar al-Assad# ausgesetzt. Das habe ein Offizier der Rebellentruppe #link;www.stern.de/politik/ausland/freie-syrische-armee-91426912t.html;"Freie Syrische Armee" (FSA)# in Kairo mitgeteilt, berichtete die halbamtliche türkische Agentur. FSA-Kommandeur Ahmed Hicazi sagte demnach, die Geldgeber wollten aus Angst um ihr Leben nicht namentlich genannt werden. Die FSA war am Dienstag für eine Stellungnahme zu dem Bericht zunächst nicht zu erreichen.

Hicazi, ein Ex-Oberst der syrischen Armee, sagte Anadolu, Ziel des Kopfgeldes sei es, Mitglieder der syrischen Führung um Assad dazu zu bringen, etwas gegen den Präsidenten zu unternehmen. Derjenige, der Assad "tot oder lebendig" der Opposition ausliefere, habe zwar mehr als 25 Millionen Dollar verdient, sagte Hicazi. Doch dies sei die Summe, die bisher zusammengetragen worden sei. Das Geld komme von syrischen Geschäftsleuten innerhalb und außerhalb Syriens, die regelmäßig die FSA unterstützten. Die Führung der FSA lenkt die Operationen der Rebellen in Syrien von der Türkei aus.

Brahimi besucht Flüchtlingslager

Am Dienstag traf der neue #link;www.stern.de/politik/ausland/lakhdar-brahimi-90419749t.html;internationale Syrien-Gesandte Lakhdar Brahimi# in der südtürkischen Grenzprovinz Hatay ein, wo er ein Lager für syrische Flüchtlinge besuchen wollte. Brahimi hatte in den vergangenen Tagen mit der syrischen Führung in Damaskus gesprochen und sich am Montag in Kairo mit Abgesandten einer Syrien-Kontaktgruppe getroffen, der Ägypten, Saudi-Arabien, der Iran und die Türkei angehören. Brahimi hatte den Posten des internationalen Syrien-Vermittlers vom ehemaligen UN-Generalsekretär Kofi Annan übernommen, der nach dem Scheitern seiner Friedensmission zurückgetreten war.

amt/AFP / AFP