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49 Feuer in Los Angeles: Mehr Vorwürfe gegen mutmaßlichen Brandstifter

Der 24-Jährige Harry B. sollte zu einer Anhörung vor einem Gericht in Los Angeles erscheinen. Jetzt wurde bekannt: Der mutmaßliche deutsche Brandstifter soll noch mehr Feuer in Los Angeles gelegt haben als bisher bekannt.

Dem mutmaßlichen deutschen Brandstifter von Los Angeles werden US-Medienberichten zufolge deutlich mehr Feuer zur Last gelegt als bislang bekannt. Wie die "Los Angeles Times" auf ihrer Internetseite berichtete, bringen die Ermittler Harry B. mittlerweile mit 49 Bränden in Verbindung. Insgesamt erhebe die Justiz einhundert Anklagepunkte gegen den Mann. Der 24-Jährige sollte am Dienstagnachmittag (Ortszeit) zu einer Anhörung vor einem Gericht in Los Angeles erscheinen.

Anfang Januar war B. vorerst in 37 Fällen der Brandstiftung beschuldigt worden. Dem Deutschen wird vorgeworfen, um den Jahreswechsel dutzende Autos angezündet und an mehreren Häusern Feuer gelegt zu haben. Die Serie von Brandstiftungen hatte Los Angeles und insbesondere den Stadtteil Hollywood in Atem gehalten. Insgesamt entstand ein Sachschaden von drei Millionen Dollar (2,3 Millionen Euro). Zwei Menschen wurden leicht verletzt, darunter ein Feuerwehrmann.

Als Motiv vermutet die Staatsanwaltschaft eine Mischung aus latentem "Hass auf Amerikaner" und Wut über ein laufendes Auslieferungsverfahren gegen seine Mutter, gegen die wegen Betrugs ein Haftbefehl aus Deutschland vorliegt. Gegen Harry B. laufen auch in Hessen Ermittlungen wegen des Verdachts auf Brandstiftung und schweren Betrug. Hintergrund ist der Brand eines Fachwerkhauses im Schwalm-Eder-Kreis im vergangenen Oktober.

jar/AFP / AFP
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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