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Alabama: Schießerei an Universität fordert drei Menschenleben

Ein Streit auf einer Uni-Party im US-Bundesstaat Alabama eskalierte und endete in einem blutigen Massaker. Der Täter ist auf der Flucht. Es scheint ein eindeutiges Motiv zu geben.

Bei einer Schießerei auf einer Studentenparty im US-Bundesstaat Alabama sind drei Menschen getötet und drei weitere verletzt worden. Wobei ein Mann so schwer verletzt ist, dass er weiterhin in Lebensgefahr schwebt. Die Todesopfer seien alle 20 Jahre alt gewesen, teilte die Polizei in Auburn mit. Nach dem mutmaßlichen Täter, einem 22-Jährigen, werde gefahndet.

Auburn ist eine Universitätsstadt in den USA, die unter anderem durch ihr Football-Team bekannt ist. Zwei der Todesopfer waren den Angaben zufolge ehemalige Spieler der Universitäts-Mannschaft, ein Spieler der aktuellen Mannschaft wurde verletzt. "Es ging alles von einer Frau aus", berichtete ein Augenzeuge der Tageszeitung "Atlanta Journal-Constitution". "Wir wollten uns gerade von dem Streit entfernen, und auf einmal eskalierte alles vor unseren Augen". Aus einer relaxten Studentenparty sei mit einem Mal ein "grundloses Massaker" geworden.

Die Schießerei ereignete sich in einem Wohnblock nahe der Universität. Die betroffene Wohnanlage wurde weiträumig abgeriegelt, zahlreiche Polizei- und Krankenwagen fuhren zum Tatort. "Unsere Gemeinschaft ist erschüttert", sagte Auburns Polizeichef Tommy Dawson. "Wir alle trauern heute."

ono/AFP / AFP