Alois und Anneliese Mannichl "Die Angst muss verarbeitet werden"


Er ist das Opfer einer Messerattacke, zwischendurch galten seine Frau, seine Kinder und auch er selbst als Täter. Erstmals sprechen Alois Mannichl und seine Frau Anneliese über den Anschlag vom 13. Dezember und die Wochen danach.

Frau Mannichl, Herr Mannichl, Wochen nach der Attacke auf Sie, Herr Mannichl, gab es Gerüchte, dass der Täter auch aus dem engsten Familienkreis kommen könnte. Wie war das für Sie?

Anneliese Mannichl: Der Messerstich soll ja sogar von mir gekommen sein, weil mein Mann angeblich eine Freundin hat. Oder weil ich einen Geliebten habe …
Alois Mannichl: Es gab ein Schreiben mit einem gefälschten Polizeibriefkopf, in dem offenbar sehr üble Dinge behauptet wurden. Das war wohl Auslöser für viele Berichte. Wir haben diese bösen Stimmen dann einzig aus den Medien vernommen.
Anneliese Mannichl: Das Attentat auf meinen Mann war ein entsetzlicher Schock für mich. Aber als ich wusste, er ist außer Lebensgefahr, dachte ich, das Schlimmste wäre überstanden. Ich hätte nie für möglich gehalten, was danach noch über uns hereingebrochen ist. Dieser Verdacht gegen mich und unsere beiden Kinder. Diese Hetze. Und dass es so lange dauerte, bis das endlich abgeklärt war. Ich dachte, das dauert ein paar Tage, und dann bin ich, sind unsere Kinder Alexandra und Manuel, raus aus der Schusslinie.

Es dauerte fast zwei Monate, bis die Ermittler verkündeten, dass der Täter nicht aus der Familie kommt. Wie wurde das geklärt?

Alois Mannichl: Über die Ermittlungen können wir nichts sagen. Wir sind Betroffene, ich bin Opfer, wir können und dürfen die Akten nicht einsehen. Das ist auch richtig so. Die Soko ist auch räumlich aus der Polizeidirektion ausgelagert. Den jeweiligen Stand der Gerüchte und Ermittlungen kennen wir nur aus den Medien. Demnach hat man zum Beispiel anhand der Handynetz- Zellendaten der Kinder festgestellt, dass sie zur Tatzeit ganz woanders waren. Man hat etwa auch die Krankenschwestern befragt, ob ich im Schlaf gesprochen und irgendwelche Hinweise gegeben habe.

Wie geht man damit um, wenn man vom Opfer plötzlich zum möglichen Täter wird?

Alois Mannichl:

Insbesondere als die Stimmung und Berichte negativ gegen meine Frau gegangen sind, war das für mich kaum zu ertragen. Meine Frau hat immer hinter mir gestanden. Ich hätte nie meine Karriere machen können ohne sie. Es ist nicht einfach, vom normalen Polizeibeamten bis zum Polizeidirektor zu kommen. Ich war jahrelang unterwegs, sie war ganz alleine zu Hause und hat die gesamte Kindererziehung übernommen. Erst als die Kinder aus dem Haus waren, hat sie ihren Pflegedienst aufgebaut. Und dann wird gegen diese Frau völlig grundlos, ohne jeden Anhaltspunkt ein solcher Vorwurf erhoben. Ich spreche von der Öffentlichkeit. Dass natürlich die Kollegen so ermitteln müssen, das ist richtig und gut so. Natürlich müssen auch das Opfer und sein persönliches Umfeld durchleuchtet werden.

Das wurde viel zu spät gemacht.

Alois Mannichl:

Das stimmt nicht. Schon am zweiten Tag nach dem Anschlag hat man zum Beispiel von meiner Frau eine DNA-Probe genommen. Allerdings sollte man bei entsprechendem Ergebnis Entlastendes dann auch mitteilen. Bei unseren Kindern, da muss ich meiner Frau recht geben, hätte man das früher tun sollen. Stattdessen wurde bekannt, wo unser Sohn wohnt, und wir haben uns enorme Sorgen gemacht, dass ihm auch etwas passiert. Man hat einfach übersehen, dass hinter dem Fall Mannichl vier Menschen stehen. Vier Menschen, die wochenlang wirklich durch die Hölle gegangen sind. Die nicht nur den Anschlag verarbeiten mussten, sondern auch eine Medienhetzkampagne, die ihresgleichen sucht.

Es sind doch nicht nur die Medien schuld. Es wurden auch Fehler bei den Ermittlungen und in der Pressearbeit gemacht. Die Polizei hat Leute festgenommen, obwohl deren Alibi bekannt war. Der Staatsanwalt hat den Namen einer Zeugin preisgegeben.

Alois Mannichl: Ich maße mir nicht an, über solche Dinge ohne genaues Wissen zu urteilen. Was mich allerdings wundert, ist der Umstand, dass Anfang Januar von der Staatsanwaltschaft erklärt wurde, dass es "Merkwürdigkeiten" gebe, weil auf der Tatwaffe nur DNA-Spuren des Opfers, also von mir, seien. Mitte Februar hieß es dann, dass die Auswertung der Tatwaffe noch andauere, weil dort so viele DNA-Spuren übereinandergelagert seien. Aber es ist nicht meine Aufgabe als Opfer, Fehler bei Ermittlungen zu finden und zu kritisieren. Wenn Fehler passiert sind, dann gehe ich davon aus, dass die eingeräumt und korrigiert werden.

Ein frommer Wunsch.

Alois Mannichl:

Ich glaube daran.

Ihre Nachbarn erzählen, dass Sie, Frau Mannichl, am 13. Dezember gerade beim Bügeln waren, als es passiert ist …

Alois Mannichl:

Zur Tat und zum Tatablauf werden wir nichts sagen. Wir haben die Aussagen bei der Polizei gemacht, das werden wir in der Öffentlichkeit nicht wiederholen.

Aber zur Tatwaffe, dem Messer aus Ihrer Küche, werden Sie doch etwas sagen?

Alois Mannichl:

Die Tat war ja an einem Samstag. Am Mittwoch vorher hatten wir vor unserem Haus ein Nachbarschaftstreffen. Das machen wir seit sieben Jahren so. In der Adventszeit bekommt jedes Haus in der Siedlung eine Nummer von 1 bis 24. Sie wird an ein Fenster geschrieben. Wenn dann der entsprechende Tag da ist, wird das Rollo des Fensters hochgezogen, gibt den Blick auf ein weihnachtliches Bild frei - bei uns waren es zwei Schneemänner -, und alle treffen sich ab 18 Uhr vor dem Haus. Eine Art begehbarer Adventskalender, bei dem viel geratscht wird. Bei uns gab's Gebäck, Lebkuchen, belegte Brote und Punsch. Beim Aufräumen des Geschirrs haben wir dann das Messer draußen vor dem Haus vergessen.

Es hieß doch, das Messer habe nach altem Brauch vor der Türe gehangen, damit sich jeder einen Lebkuchen abschneiden kann.

Alois Mannichl: Das mit dem Brauch soll so bei der ersten Pressekonferenz erklärt worden sein. Das ist Käse im Quadrat. Wir waren damals dazu noch gar nicht befragt worden. Mit dieser Fehlinformation wurde eine schlimme Spottkampagne gegen mich ausgelöst. Die Rechten haben sofort einen Brauchtumsforscher beauftragt, der dann feststellte, dass niemand diesen "Lebkuchen-Brauch" kennt, den es ja auch nicht gibt. Also war der Schluss: Das Opfer lügt. Danach war ich für die Szene nur noch "das Lebkuchenmännchen".

Es wurden auch T-Shirts mit dieser Aufschrift verbreitet …

Alois Mannichl:

Ich hoffe sehr und bitte darum, dass derjenige, der diese Geschichte von dem angeblichen Brauch in der Pressekonferenz so dargestellt hat, irgendwann Manns genug ist, öffentlich zu sagen: Das tut mir leid, das war falsch, diese Aussage stammte nicht vom Opfer.

Falsch war auch die Aussage des bayerischen Innenministers, der Stichkanal des Messers sei zwei Zentimeter an Ihrem Herzen vorbeigegangen. Der Stich saß viel tiefer im Bauchbereich.

Alois Mannichl:

Ich sage nichts zur Wunde, da laufen noch Untersuchungen.

Aber sie ist gut verheilt?

Alois Mannichl:

Sehr gut verheilt. Die Ärzte haben hervorragende Arbeit geleistet.

Viele fragen sich, wie der Täter wissen konnte, dass da ein Messer lag, mit dem er dann zustach.

Alois Mannichl:

Das klingt logisch, ist aber nicht weit genug gedacht. Niemand weiß, ob der Täter das Messer vorher geholt hat, das ja seit drei Tagen draußen lag. Oder ob er selber eine Waffe dabeihatte, dann aber unser Messer entdeckte.

Wegen des Messers aus Ihrer Küche wurde auch spekuliert, dass der Täter ein Bekannter von Ihnen sein müsste. Oder dass Sie sich aus irgendeinem Frust heraus oder um den Rechten etwas anzuhängen, selbst verletzt haben.

Alois Mannichl:

Auch das ist nicht logisch. Der Hinweis, dass die Tatwaffe aus unserer Küche stammt, kam ja von uns! Wenn wir etwas hätten vertuschen wollen, dann hätten wir doch das Messer nicht dort liegen lassen und auch noch die Polizei darauf hingewiesen. Wir hätten genug Möglichkeiten gehabt, es zu beseitigen. Und zum Thema Rechte sage ich nur: Für die würde ich mir nicht ein einziges Haar krümmen.

Ein anderer Vorwurf lautet, Sie hätten den Täter viel zu ungenau beschrieben.

Alois Mannichl:

Ich wünsche nicht mal meinem ärgsten Feind, dass er in so eine Situation kommt. Das hat nur ein paar Sekunden gedauert, und es war düster. Mein einziges Anliegen war, dass ich die Hand halbwegs abwehre, in der ich etwas blitzen sah. Wer es da verdächtig findet, dass ich mir Nasenform und Schuhgröße nicht gemerkt habe, muss bösartig sein.

Sie sollen sich freiwillig einer Hypnose unterzogen haben, um sich besser zu erinnern.

Alois Mannichl: Kein Kommentar dazu. Das ist Teil der Ermittlungen.

Die Behörden haben mitgeteilt, Sie hätten nach der Tat Ihre Frau gebeten aufzuschreiben, was der Täter gesagt hat.

Anneliese Mannichl:

Ich hab gezittert am ganzen Leib und gesagt: Ich kann doch jetzt nicht schreiben.

Alois Mannichl:

Ich wusste ja nicht, welche Art der inneren Verletzung ich habe, wie lange ich noch bei Bewusstsein bin. Es ist wichtig, dass man den Kollegen möglichst viel an die Hand gibt.

Das neueste Gerücht ist, der Täter sei ein Polizist, der von Ihnen mal schlecht bewertet worden sei. Sie decken ihn, um einen Polizeiskandal zu verhindern.

Alois Mannichl:

Unsinn, ich habe den Täter nicht gekannt. Natürlich muss auch der Kollegenkreis überprüft werden, aber ich könnte Ihnen bestimmt noch zehn weitere Gerüchte erzählen. Gegen Dummheit und Bösartigkeit kann man nichts machen. Wenn ich zu allem was sagen wollte, müssten Sie eine Sonderausgabe des stern machen.

Frau Mannichl, wie geht man damit um, wenn der Mann, der immer so stark war, plötzlich doch verletzbar ist? Hat sich Ihr Mann verändert durch das Attentat?

Anneliese Mannichl:

Ja, mein Mann hat sich schon verändert. Zunächst war er sehr angeschlagen, hatte Migräne. Wir saßen manchmal abends im Wohnzimmer und wussten nicht weiter, waren den Tränen nah. Aber ich bin froh: Das Kämpferische kommt nach und nach wieder zurück.

Alois Mannichl:

Ich habe schlecht geschlafen. Immer wieder von dem Angriff geträumt und bin dann schweißgebadet aufgewacht.

Nehmen Sie psychologische Hilfe in Anspruch?

Alois Mannichl:

Ja. Sie haben zwar jetzt einige Sicherheitseinrichtungen an Ihrem Haus installieren lassen, andererseits aber relativ schnell dafür gesorgt, dass der Polizeischutz wieder aufgehoben wurde.

Alois Mannichl: Der Grund war die enorme Arbeitsbelastung meiner Kollegen. Was die geleistet haben seit dem Anschlag, ist einzigartig. Die haben auch über die Weihnachtsfeiertage rund um die Uhr gearbeitet.

Vorher hatten Sie weder Überwachungskameras noch Alarmanlagen an Ihrem Haus. War das nicht leichtsinnig?

Alois Mannichl:

Das kann man so sehen. Ich habe mich daheim in unserer Nachbarschaft, wo wir seit 24 Jahren wohnen, einfach sicher gefühlt. Als schon vor der Tat die Hetzkampagnen der Neonazis im Internet immer massiver wurden, hat sich meine Frau Sorgen gemacht und gesagt: Alois, pass auf, irgendwann könnte da was kommen. Und ich habe immer gesagt: Anneliese, kein Problem, das schaffe ich.

Es hätte ja auch ein anderes Familienmitglied zur Tür gehen können.

Alois Mannichl: Wir haben uns öfter darüber unterhalten, wie der Täter reagiert hätte, wenn meine Frau die Tür geöffnet hätte. Unter diesem Gesichtspunkt werfe ich mir natürlich vor, dass ich zu vertrauensselig war. Noch mal passiert mir das nicht, heute bin ich vorbereitet.

Haben Sie es begrüßt, als die Federführung an das Landeskriminalamt überging?

Alois Mannichl:

Vor meiner Rückkehr in den Dienst habe ich das selbst mit angeregt in einem Schreiben an den Landespolizeipräsidenten. Es ging nicht um Fachlichkeit - die Kollegen vor Ort waren gut -, sondern um die gebotene Neutralität.

Haben Sie Angst, dass so was noch mal passiert?

Alois Mannichl:

Ja, die Angst muss verarbeitet werden, dass dieser Wahnsinnige irgendwann wiederkommt. Angesichts des Erfolgs, den er erzielt hat, muss der ja strotzen vor Selbstbewusstsein.

Sie meinen, den "Erfolg" nach dem Stich?

Alois Mannichl:

Der war aus meiner Sicht für den Täter wesentlich größer, als wenn er mich getötet hätte. Dann hätte zwei, drei Tage etwas in der Zeitung gestanden und Ende. So gab es wochenlange Hetzkampagnen und Spott aus der rechten Ecke.

Wie wird man als Familie mit so etwas fertig?

Anneliese Mannichl:

Das schafft man nur, wenn man zusammensteht. Unsere Kinder haben sich abgewechselt, sodass fast immer jemand bei uns war.

Hat Ihnen auch Ihr Glaube geholfen?

Alois Mannichl:

Wir sind christlich, aber keine Pflicht-Kirchgeher. Ich glaube schon, dass der Herrgott am Tag des Anschlages einen Schutzengel geschickt hat, um noch Schlimmeres zu verhindern. Die schwere Zeit, die wir hatten, hätten wir ohne Grundwerte nicht überstehen können. Die Stärkste dabei war meine Frau. Wenn ich abends heimkam und Briefe geöffnet habe, wo drinstand "Du Drecksau gehörst in die Gaskammer", was noch harmlos war, dann hat sie mich in den Arm genommen und gesagt: Alois, das stehen wir schon durch. Und wir haben außerdem das große Glück, gute Freunde und Nachbarn zu haben. Gerade in der Not merkt man das. Es war so schön für mich zu beobachten, wie die mich nach dem Krankenhaus, wenn meine Frau zur Arbeit musste, nie alleine zu Hause gelassen haben. Das ist wie nach einem Dienstplan gelaufen, die haben sich untereinander abgesprochen. Und auch später sind sie immer wieder abends auf ein Glas Wein vorbeigekommen, um zu reden. Das war wunderschön.

Zu Nachbarn sollen Sie gesagt haben, nicht nur der Herrgott, sondern auch Ihr gesunder Appetit - sprich der "Rettungsreifen" in Ihrer Körpermitte - habe Schlimmeres verhindert.

Alois Mannichl:

Ich sage immer: Jeder Millimeter kann lebensrettend sein.

Sie scheinen beide sehr ehrgeizig und arbeitsam zu sein. Schätzt man nach so einem lebensbedrohlichen Ereignis nun auch mal die Ruhe?

Anneliese Mannichl:

Wir haben auch früher geschaut, dass wir gleichzeitig Feierabend machen und zum Beispiel zusammen joggen. Ich hoffe, wir fahren auch dieses Jahr wieder nach Italien in Urlaub.

Alois Mannichl:

Gerade im vergangenen Herbst bei Bergtouren in Südtirol ist mir bewusst geworden, wie gut es uns geht. Es gibt viele Bürger, die genauso viel arbeiten wie wir, das ist normal, aber wir haben auch viel Glück gehabt. Bis zum 13. Dezember war ich einer der glücklichsten und zufriedensten Menschen, die es gibt.

Warum sind Sie immer so besonders konsequent gegen Neonazis vorgegangen?

Alois Mannichl: Um Rechtsbrüche und gewaltsame Auseinandersetzungen bei öffentlichen Versammlungen zu verhindern, bin ich gegen rechts und links immer gleich vorgegangen. Dass extremistische Gruppierungen bei uns keinen Freiraum erhalten, ist mir wichtig. Für mich war erschreckend, wenn ich dort den Zulauf an jungen Menschen gesehen habe.

Sie wollen Jugendliche vor Irrwegen bewahren?

Alois Mannichl:

Es muss doch alles darangesetzt werden, den Jugendlichen Perspektiven für aktive Mitarbeit in der Demokratie zu bieten. Sie sollen nicht den Rechten auf den Leim gehen, die ihre Zukunft verbauen. Man muss ihnen helfen, nicht auf Holocaust-Leugner hereinzufallen. Sie haben ja nicht wie ich einen Vater, der verletzt aus dem Krieg kam und erzählte, wie schlimm es wirklich war.

Sie wurden immer wieder mal angezeigt von Rechten oder von ihnen im Internet beleidigt. Bei dem rechtlichen Vorgehen dagegen sollen Sie nicht genügend Unterstützung von oben bekommen haben.

Alois Mannichl:

Dazu möchte ich mich nicht äußern. Das wurde unmittelbar mit den Vorgesetzten besprochen. Heute jedenfalls werden vom Dienstherrn die Anwaltskosten übernommen, und ich kann jeder Verleumdung nachgehen.

Was ist jetzt Ihr größter Wunsch?

Alois Mannichl:

Mein größter Wunsch ist, dass der Täter gefasst wird, wieder Ruhe in meiner Familie einkehrt und dementsprechend auch die Ängste zurückgehen.

Wen vermuten Sie als Täter?

Alois Mannichl:

Für mich ist klar, dass er ein Wahnsinniger ist. Ein überzeugter Rechter, der aber nicht in einer Organisation sein muss. Einzeltäter sind leider am schwierigsten zu ermitteln. Aber irgendwann wird er einen Fehler machen.

Dachten Sie jemals daran, aufzuhören?

Alois Mannichl:

Nein, nie.

Interview: Felix Hutt und Georg Wedemeyer print

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