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Amokläufer von Ansbach: "Hochkriminell, arrogant, narzisstisch"

Der Amokläufer von Ansbach soll nach dem Willen der Staatsanwaltschaft zehn Jahre in Jugendhaft. Außerdem soll er in die Psychiatrie eingewiesen werden.

Hochkriminell, arrogant, narzisstisch: Mit diesen Worten hat der Staatsanwalt in seinem Plädoyer den Schul-Amokläufer von Ansbach beschrieben. Er forderte vor der Jugendkammer des Landgerichts Ansbach, dass der Angeklagte unter anderem wegen versuchten Mordes in 47 Fällen mit zehn Jahren Jugendhaft bestraft werden solle. In seinem Plädoyer vor dem Landgericht Ansbach erklärte der Staatsanwalt am Donnerstag, der 19-Jährige habe sich des versuchten Mordes in 47 Fällen, versuchten Totschlags an einem Polizisten, der gefährlichen Körperverletzung, der versuchten besonders schweren Brandstiftung und Nötigung schuldig gemacht. Dies berichtete am Donnerstag ein Justizsprecher aus der nicht-öffentlichen Verhandlung. Darüber hinaus solle der unter einer Persönlichkeitsstörung leidende 19-Jährige in einer Psychiatrie untergebracht werden.

Die Verteidigung plädierte nach Angaben eines Justizsprechers in dem weitgehend nicht-öffentlichen Verfahren ebenfalls auf Unterbringung des Angeklagten in der Psychiatrie, forderte aber maximal siebeneinhalb bis acht Jahre Jugendhaft. Noch am Donnerstag soll das Urteil fallen. Zur Urteilsverkündung ist die Öffentlichkeit wieder zugelassen.

Der geständige Georg R. war am 17. September vergangenen Jahres bewaffnet mit Molotow-Cocktails, Beil, Hammer und mehreren Messern in seine Schule eingedrungen und hatte mehrere Menschen verletzt, einige davon schwer. Wegen einer gravierenden Persönlichkeitsstörung gilt der Angeklagte als vermindert schuldfähig.

Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft ist die Persönlichkeitsstörung des Angeklagten nicht der alleinige Grund für die Taten. Die Ursachen lägen zum erheblichen Teil in dessen Charakter. In seinem Plädoyer schilderte der Staatsanwalt den Täter nach Angaben des Justizsprechers als narzisstisch veranlagten Menschen, der sich selbst inszenieren wolle und seine Mitmenschen unter anderem als "Maden" bezeichnet habe. Georg R. habe "keinerlei Hemmschwelle" gezeigt, was das Töten von Mitschülern und Lehrern anging. Der Staatsanwalt sprach von einer "besonderen kriminellen Energie". Die Verteidigung hingegen stellte dem Sprecher zufolge in ihrem Plädoyer die Krankheit des Angeklagten in den Vordergrund.

Bei seinem Amoklauf hatte der Abiturient 13 Schüler und zwei Lehrer verletzt. Einem Mädchen fügte er durch Axthiebe lebensbedrohliche Kopfverletzungen zu. Bevor Georg R. durch Schüsse eines Polizisten außer Gefecht gesetzt wurde, hatte er noch versucht, sich umzubringen. Während des Prozesses entschuldigte sich der Täter nicht bei seinen Opfern.

AFP/APN/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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