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David Ali S.: Bericht: München-Amokläufer verehrte Hitler und war Rassist

Der Amokläufer von München soll einem Medienbericht zufolge Rassist gewesen sein. Der 18-jährige David Ali S. habe Adolf Hitler verehrt und sich als Arier gesehen. Demnach habe er sich gezielt Opfer mit Migrationshintergrund ausgesucht.

Eine Glock 17. Mit eine Handfeuerwaffe dieses Typs tötete der Amokläufer von München.

Eine Glock 17. Mit eine Handfeuerwaffe dieses Typs tötete der Amokläufer von München. Auch der norwegische Rechtsextremist Anders Breivik richtete sein Massaker mit einer solchen Waffe an.

Der Todesschütze von München soll nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" ein Rassist mit rechtsextremistischem Weltbild gewesen sein. Wie die Zeitung am Mittwoch vorab unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtete, prüfen die Ermittler, ob David Ali S. bei seiner Tat gezielt Menschen ausländischer Herkunft tötete. Der 18-jährige Deutsch-Iraner hatte am Freitag neun Menschen und dann sich selbst erschossen - alle Opfer hatten einen Migrationshintergrund.

Der Todesschütze habe es als "Auszeichnung" verstanden, dass sein Geburtstag, der 20. April 1998, auf den Geburtstag von Adolf Hitler fiel, schrieb die "FAZ". Die Aussagen über die Hitler-Begeisterung stammen demnach aus dem engsten Umfeld des jungen Manns. S. sei stolz darauf gewesen, als Iraner und als Deutscher "Arier" zu sein. Türken und Araber habe er dagegen gehasst und ein "Höherwertigkeitsgefühl" ihnen gegenüber gehegt.

Rassisten-These von mehreren Indizien gestützt

Unter den neun Opfern des Münchener Amokläufers waren sechs Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren. Eine getötete Person war 19, eine 20 Jahre alt. Außerdem starb eine 45-jährige Frau. Drei Jugendliche sollen genauso wie die Frau türkischstämmig gewesen sein. Drei andere Jugendliche - ein Junge und zwei Mädchen - sollen Kosovo-Albaner gewesen sein. Diese drei sollen im McDonalds an einem Tisch gesessen und dort von S. erschossen worden sein. 

Der Bericht der "FAZ" wird auch dadurch unterstützt, dass der Täter rund 300 Schuss bei sich geführt haben soll, also weitaus mehr Menschen hätte töten können, als er es tat. Auch der Wortwechsel mit einem Angehörigen, zu sehen in einem Netzvideo, spricht für eine rassistische Gesinnung. Darin legt der Täter wert, deutscher zu sein und auf die Feststellung, "hier geboren worden zu sein". Außerdem schimpft er über "Scheißtürken". Außerdem begann er die Tat am fünften Jahrestag des Massakers des norwegischen Rechtsextremisten Anders Breivik. Diesen soll er Berichten zufolge verehrt haben. Auch die benutzte Waffe vom Typ Glock 17, die der Amokläufer benutzte, gleichte der, mit der Breivik die meisten seiner Opfer tötete.

Arier ursprünglich iranisches Volk

Die Nationalsozialisten erklärten in ihrer Rassenideologie die Deutschen als Arier zu einer überlegenen Menschengruppe, ursprünglich bezeichnete der Begriff Angehörige eines der frühgeschichtlichen Völker mit indogermanischer Sprache in Indien und im Iran. Als weitere mögliche Erklärungen für die Bluttat gelten die psychischen Probleme des Schützen sowie ein etwaiger Racheakt wegen Mobbings durch Gleichaltrige.

Das bayerische Landeskriminalamt wollte die Informationen der "FAZ" auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP weder bestätigen noch dementieren. "Spiegel Online" zitierte unterdessen einen 17-Jährigen, der mit dem Todesschützen befreundet gewesen sei. Demnach soll S. einen "Riesenhass auf die meisten Ausländer" entwickelt haben, weil ihn einige Jungen in der Schule "richtig zerpflückt" hätten. So habe er seinen Freunden verboten, ihn weiter bei seinem Spitznamen Ali zu rufen. Er habe nicht als Muslim angesehen werden wollen.

fin mit AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.