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Amoklauf auf Marinebasis: FBI veröffentlicht Video der Überwachungskameras

Das FBI hat Details zum Amoklauf auf einer Marinebasis in Washington veröffentlicht. Ein Überwachungsvideo zeigt den Attentäter vor seiner Tat. Zudem gibt es erste Erkenntnisse über sein Motiv.

Eineinhalb Wochen nach dem Amoklauf eines 34-Jährigen auf einer Washingtoner Marinebasis hat die US-Bundespolizei FBI ein Video vom Tatort veröffentlicht. Der rund 30 Sekunden lange Zusammenschnitt von Aufnahmen mehrerer Überwachungskameras zeigt, wie Aaron Alexis mit seinem Auto in die Tiefgarage des Gebäudes fahre und dann mit einer Schrotflinte durch die Gänge streife, teilte das FBI am Mittwoch mit. Wenig später habe der Täter begonnen, offenbar wahllos auf seine Opfer zu schießen. Alexis erschoss zwölf Menschen, bevor er von der Polizei getötet wurde.

Laut FBI hatte Alexis eine Wahnstörung, die ihn glauben ließ, von elektromagnetischen Wellen beeinflusst zu werden. So habe er in eine seiner Waffen "Meine ELF Waffe" eingeritzt. Die Abkürzung ELF steht vermutlich für "extremely low frequency", also kurzwelligen elektronischen Strahlen. Außerdem fanden die Ermittler eine Notiz des Amokläufers: "Ich war drei Monate Ultra-Kurzwellen-Attacken ausgesetzt, das ist es, was mich angetrieben hat, das zu tun."

Anhand von Überwachungsvideos konnten die Ermittler den Amoklauf minutengenau rekonstruieren. Demnach kam Alexis um 7.53 Uhr mit seinem Mietwagen an der Marinebasis an. Um 8.08 Uhr betrat er mit einem Rucksack auf dem Rücken das Gebäude 197, in dem er seinen Amoklauf verüben wollte, und fuhr mit dem Fahrstuhl nach oben. Im vierten Stock verschwand er in der Herrentoilette. Sechs Minuten später kam er mit einer Schrotflinte bewaffnet aus der Toilette und erschoss um 8.16 Uhr sein erstes Opfer. Eine Minute später ging bei der Polizei der erste Notruf ein. Um 8.20 Uhr begab er sich über das Treppenhaus in den dritten Stock des Gebäudes. Acht Minuten später war er im ersten Stock unterwegs, kehrte aber um 8.57 Uhr in den dritten Stock zurück. Dort wurde er um 9.25 Uhr von den Einsatzkräften erschossen.

Es gebe Anhaltspunkte, dass er darauf vorbereitet gewesen sei, im Zuge seines Amoklaufes am Montag vor einer Woche auf dem Navy Yard in der Bundeshauptstadt zu sterben. Auf seiner Schrottflinte seien auch die Sätze eingeritzt gewesen: "Beende die Qual" und "Besser dran auf diese Weise".

tkr mit DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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