Amoklauf in USA Professorin richtet Blutbad an


Eine Dozentin hat in der Universität des US-Bundesstaats Alabama drei Menschen erschossen und drei weitere verletzt. Angeblich sollte ihr Vertrag nicht verlängert werden.

Die Schützin wurde nach Angaben eines Universitätssprechers außerhalb der biologischen Fakultät in Huntsville festgenommen, in der sie die Schüsse abgegeben hatte. Die Polizei identifizierte die Verdächtige als Amy Bishop, eine Neurobiologin. Die Polizei verhörte sie und einen Mann. Nach dem Verhör beschuldigten die Ermittler Bishop des Mordes.

Bishop hatte das Feuer den Berichten zufolge während einer Sitzung ihrer Fakultät eröffnet. Der Sender CNN berichtete, die Professorin habe vor der Schießerei erfahren, dass sie keine Festanstellung erhalten werde.

"Nicht so gut, wie sie meinte"

Der Mann einer Teilnehmerin, berichtete, ihm sei gesagt worden, dass seine Frau Maria Ragland Davis bei einer Sitzung sei, in der es um die Beschäftigungsdauer eines Fakultätsmitglieds gegangen sei. Dabei sei jemand wütend geworden und habe zu schießen begonnen.

Eine Studentin, die nach eigenen Angaben von Bishop unterrichtet worden war, sagte, es habe Beschwerden über den Unterricht der Dozentin gegeben. Davis sagte, seine Frau habe Bishop bereits früher erwähnt und als jemanden bezeichnet, "der nicht mit der Realität umgehen" könne. Sie sei "nicht so gut gewesen, wie sie meinte".

Örtlichen Medien zufolge waren Täterin und fünf der sechs Opfer Mitglieder der Fakultät. Unter den Toten war der Vorsitzende des Fachbereichs Biologie, Gopi Podila, teilte Universitätssprecher Ray Garner mit. Zwei Verletzte seien in kritischem Zustand.

An der Universität in Huntsville sind 7500 Studenten eingeschrieben. In Huntsville befindet sich auch das Marshall Space Flight Center der US-Weltraumbehörde NASA. Nach der Tat wurde der Campus geschlossen.

Reuters/DAPD/hef Reuters

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