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Pressestimmen zu München: "Es verrät viel über unseren Zustand, dass der Amokläufer als 'Kanake' beschimpft wurde"

Der Amoklauf von München bestimmt die Schlagzeilen nicht nur in Deutschland. Obwohl es kein Terroranschlag war, beschäftigt viele Zeitungen die Frage: Wie gehen wir mit der Terrorangst um?

Blumen liegen nach dem Amoklauf von München vor dem Olympia-Einkaufszentrum

Blumen für die Opfer: Der Amoklauf von München hat nicht nur Mitgefühl zutage gefördert

FAS (Frankfurt)

"Die große Mehrheit der Menschen versucht, trotz allem (der wachsenden Angst vor Terror, d. Red.) ein normales Leben zu führen und nicht jedem zu misstrauen, der an öffentlichen Orten einen Rucksack trägt. Eine kleine Minderheit von Menschen aber wird durch die schrecklichen Nachrichten inspiriert.

Der 'IS' tut, was er kann, um den Effekt zu verstärken: Das Deutungsmuster ist seine Waffe. Er triumphiert, wenn bei einem Mord zuerst geschrieen wird, dass das doch wieder der 'IS' war. Schweigen kann und darf man nicht. Aber vielleicht schon so lange, bis man etwas weiß."

Welt am Sonntag (Berlin)

"Nicht auszuschließen ist, dass auch die notwendige - und unvermeidliche - Berichterstattung in den Medien kranke Seelen motiviert, sich ein einziges Mal in ihrem Leben durch eine Mordtat und nachfolgenden Suizid gleichsam unsterblich zu machen.

Die Mordnacht von München zeigt aber auch, wie sehr die sozialen Medien heute die Betrachtung der Wirklichkeit dominieren - und damit auch beeinflussen.

Das Ereignis ist heute allgegenwärtig. Aufgezeichnet von Hunderten und Tausenden von Smartphones, gehen die Bilder und Videos in Lichtgeschwindigkeit um die Welt, machen aus einem örtlichen Ereignis einen globalen Vorgang."

Amoklauf in München: Video dokumentiert wirres Gespräch mit mutmaßlichem Täter


Süddeutsche Zeitung (München)

"Zur Frage 'Sollen wir Angst haben?' gesellt sich eine andere: 'Welche Angst sollen wir haben?' Und vor welchem düsteren Hintergrund steht diese zweite Frage! Die Reihenfolge, in der Polizeipräsident Hubertus Andrä die Fakten über den Täter aufzählte: Erstens, nein, es gibt überhaupt kein Bezug zum Thema Flüchtlinge. Zweitens, nein, es gibt überhaupt keinen IS-Bezug des Täters. Drittens, es war wohl ein Amoklauf.

Wenn diese Reihenfolge die Normalität darstellt, hat diese Gesellschaft ein Problem; und dafür kann die Polizei nicht viel, ihre Kommunikation spiegelt nur, wie der Diskurs inzwischen funktioniert. Es ist ein Problem, wenn zunächst der IS-Bezug ausgeschlossen werden muss, ehe die eigentlichen Hintergründe beleuchtet werden können. Das verharmlost nicht nur andere real existierende Probleme, die es in Deutschland zweifelsohne gibt - etwa die Ausgrenzung an Schulen und mangelnde Frühwarnsysteme für Gewalttäter. Es vertieft auch die Gräben zwischen den Bevölkerungsgruppen, erleichtert den Vereinfachern und Populisten mit ihren unsäglichen Ausfällen - im Fall München sogar noch in der Tatnacht - ihr Geschäft, verstärkt immer weiter die Terrorangst und erschwert jenen Menschen die Arbeit, die dem islamistischen Terror die Deutungshoheit und Definitionsmacht über die Religion wieder entreißen wollen.

Terror lebt von Angst, und wer sich der Angst vor Terror beliebig fügt, lässt die Terroristen gewinnen. Der Terror-Denke gerade jetzt zu begegnen, ist darum die Aufgabe: nämlich die diffuse, zur Überreaktion treibende Furcht vor Anschlägen zu besiegen. Es mag banal und vielleicht pathetisch klingen, aber das machen Menschen am besten so, wie sie die Herausforderungen ihrer Zeit immer besiegt haben: mit Mut. Mit Information. Mit Aufklärung."

Tagesspiegel am Sonntag (Berlin)

"Gerade auch dank der sozialen Medien (und der sie virtuos nutzenden Pressestelle der Polizei!) hat München in dieser Horrornacht anrührende Momente erlebt. Es öffneten sich Türen für Menschen, die nicht mehr nach Hause kamen. Leute bildeten Fahrgemeinschaften, ohne sich je begegnet zu sein. Und Twitter und Facebook transportierten flutartig Mitgefühl für die Opfer und ihre Angehörigen. Es war die Empathie vieler 'Normalbürger', und sie wurde rasch ergänzt von Barack Obama, Francois Hollande und sogar Wladimir Putin. Die Präsidenten fühlten mit Deutschland. Das tat gut. München und die Welt waren ganz nah beieinander."

Schleswig-Holstein am Sonntag (Flensburg)

"Die Welt ist aus den Fugen. Ein ungewohntes, ja, traumatisierendes Gefühl für einen West-Europäer. 70 Jahre lang haben wir in Frieden und Eintracht gelebt. Plötzlich werden wir angegriffen, von einer Terrororganisation, die eine Religion für ihren Hass missbraucht, sich selbst zum Staat erklärt hat und uns zum Feind. Mit einem Mal ist das Morden und Sterben im Namen des Islamischen Staates ganz nah.

Das macht Angst. Und ist höchstgefährlich. Denn wer aus Angst handelt, der handelt impulsiv. Die Angst vermag es, Populisten Tür und Tor zu öffnen. Jetzt aber gilt es, überlegt zu handeln. Ansonsten setzen wir in Null Komma Nichts unsere Werte aufs Spiel, die wir zu Recht gerade bedroht sehen. Wie die Mitmenschlichkeit etwa oder die Freiheit der Meinung und der Religion. Und die Gleichheit der Menschen. Aller Menschen. Es verrät viel über unseren Zustand, dass der Amokläufer von München als 'Kanake' beschimpft wurde und sich verteidigte: 'Ich bin Deutscher.'"

Rheinpfalz am Sonntag (Landau)

"Vielleicht hilft die traurige Nacht von München, zu klären, was wir in Zeiten der Terrorbedrohung wirklich brauchen. Wir brauchen eine Politik, die nüchtern Gefahren einschätzt und Notfallpläne erstellt. Wir brauchen eine offene und besonnene Informationspolitik. Wir brauchen gut ausgebildete Polizisten und Rettungskräfte in ausreichender Zahl. Kein Staat kann jeden Amoklauf und jeden Anschlag verhindern, aber er kann in den Minuten und Stunden danach Leben schützen und Leben retten. Was wir nicht brauchen: Geltungssüchtige, die Handyfilmchen über Polizeiaufgebote täterfreundlich ins Netz stellen. Verschwörungstheoretiker, die jedes Gerücht als Tatsache weitertrompeten und so für Panik sorgen. Und ganz gewiss nicht Hetzer, die schon Minuten nach der Schießerei wissen, dass Frau Merkel auch dieses Unglück über uns gebracht hat."

NZZ am Sonntag (Schweiz)

"Der 18-Jährige, der neun zumeist junge Menschen erschoss, war ein klassischer Amokläufer, kein Terrorist. Die Reaktion auf die Schiesserei führt uns dennoch vor Augen, dass die Terrormiliz Islamischer Staat ihr Ziel, Angst und Schrecken zu verbreiten, erreicht hat. Aber nur kurzfristig, und das ist die beruhigende Nachricht inmitten aller Schreckensmeldungen: Der Blick nach Israel zeigt, dass sich Gesellschaften an die konstante Terrorbedrohung gewöhnen. Metalldetektoren vor jedem Supermarkt, bewaffnete Sicherheitsleute an jeder Kreuzung gehören in Tel Aviv und Jerusalem zum Alltag und vermögen die Lebensfreude nicht zu trüben. Das heißt keineswegs, dass wir die Bedrohung langmütig hinnehmen sollen. Aber es bedeutet, dass der Terror unsere Freiheiten, unsere Art zu leben nicht zerstören muss."

tkr / DPA
Würde diese Theorie Funktionieren ( Die Entstehung eines Universums aus einem schwarzen Loch )?
(Der Anfang der Theorie von mir ist unter dem Text der der nachvollzieungs hilfe mit einem 🙃 gekennzeichnet). Ich bin ein recht analysierendender und über mehrere Richtungen hinterfragender Menschen. Eine Theorie die mir in den sin Kamm aber die ich aus eigenemen Ermessensen erst zu grob und simple Fand aber Recht gut mit gängigenen Theorienen Einhergeht wie die (finde ich zu Erprobt stopende) Urknall Theorie, deren Ausbau wo sie durch ein höher dimensiodimensionales Schwarzes Loch aus ging und auch etwas von der multiversums Theorie. 🙃 Meine (mir imer noch zu vorkommende) Theorie geht davon das Der Urknall eine Explosion im und nicht des raumes ist, das ein extrem massereiches Schwarzes Loch das aufgrund des von mangelndem Nachschub Explodierte und durch diese kinetische Energie wie in der Urknall Theorie den Inhalt freisete. aber die Expansion des universums nicht die Ausbreitung des Raumes ist sondern viel ehr eine Zerstreuung Des Inhaltes in einem Raum stattfindet, vergleichbarear mit anderen Explosionen die Inhalt freizusetzenen. PS. ist zwar recht grob für meine persönlichpersönlichen Verhältnisse- (mache meist komplexere, effizientere und schlusvolgerungs fähigere Theorien und ist mir selber etwas schwammig ist eine meinens erachtens funktionell ergänzung zum Thema Uhrknall ) -und und verändertrt im grunde nur etwas den Blickwinkel gängiger Theorien aber in einen effektivenen und nachvollziehbaren weg. Diese Theorie ist Vorwiegend mit sipelerer hrangehensweise aufgebaut als meine anderen und dementsprechend mir etwas Unwohl sie zu veröffentlichen aber im Grunde eine meiner Meinung legitime logische Ergänzung. Was meint ihr?
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?