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Amoklauf in Oregon: Schütze von Roseburg richtete sich selbst - und hinterließ Schriftstücke

Nur langsam ergibt sich ein Bild des Amokläufers Roseburg. Entgegen ersten Berichten wurde er nicht bei einem Schusswechsel getötet, sondern richtete sich selbst. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf eine Schachtel, die er hinterließ.

Der Amokschütze, der an einer Hochschule im US-Bundesstaat Oregon neun Menschen tötete, beging nach Angaben der Polizei Suizid. Eine Autopsie habe ergeben, dass die Todesursache Suizid war, sagte der Bezirks-Sheriff John Hanlin am Samstag (Ortszeit) vor Journalisten in Roseburg. Zuvor hatte es geheißen, der 26-Jährige sei bei einem Schusswechsel mit der Polizei getötet worden. Das Verhalten von Chris Mercer Harper würde dem üblichen Ablauf eines Amoklaufs entsprechen, die zumeist mit dem Selbstmord des Täters enden.

Die Ermittlungen konzentrieren sich nun auf eine Schachtel, die der Täter einem Überlebenden für die Polizei übergeben haben soll, wie der Nachrichtensender CNN berichtete. Was genau sich darin befindet, ist unklar. Seine Tochter Anastasia habe gesehen, wie der Mann einem Augenzeugen eine Schachtel gab, sagte Stacy Boylan, der Vater eines verletzten Mädchens. Er wisse jedoch nicht, was sich in der Schachtel befunden habe. "Irgendjemand hat eine Schachtel. Aber ich weiß nicht, worum es sich handelt", wurde der Vater von dem Sender zitiert.

Verbundenheit mit früheren Attentätern

Laut Polizei hat der Todesschütze am Umpqua Community College in Roseburg nach seiner Tat am Donnerstag Schriftstücke weitergegeben. Man könne aber nicht bestätigen, ob diese sich in einer Schachtel befunden hätten. In seiner Nachricht an die Polizei beschrieb der 26-jährige Schütze demnach seine Verbundenheit mit früheren Attentätern. Dazu gehöre auch Elliot Rodger, der im vergangenen Jahr sechs Menschen in Santa Barbara, im US-Bundesstaat Kalifornien getötet hatte.

Aus Internet-Botschaften des Schützen geht Medienberichten zufolge hervor, dass der junge Mann bei seinem Amoklauf so viele Menschen töten wollte wie möglich. Darauf deutet laut Polizei sein großes Waffenarsenal hin. Wie es heißt, hatte er fünf Pistolen und ein Gewehr bei sich; zudem fanden die Beamten weitere acht Waffen bei ihm zuhause. Sämtliche Schusswaffen waren in den vergangenen drei Jahren legal gekauft worden. Erneut setzte daher eine Diskussion über die liberalen Waffengesetze in den USA ein.

Tatmotiv gilt weiter als unklar

Nach wie vor rätseln die Ermittler über die genauen Motive des Todesschützen. Nach Augenzeugenberichten hat er gezielt Christen ins Visier genommen. Er soll seine Opfer nach ihrer Religion gefragt und Christen in den Kopf geschossen haben, anderen dagegen ins Bein oder auf eine andere Stelle ihres Körpers. Nach offiziellen Angaben richtete sich die Tat Harpers vor allem gegen Lehrer und Schüler der Klasse, in der er selber eingeschrieben war.

"Weil Du ein Christ bist, wirst Du Gott in wenigen Sekunden gegenüberstehen", sagte der Schütze laut Stacy Boylan, der dem Sender CNN den Augenzeugenbericht seiner Tochter wiedergab. "Ich habe seit Jahren darauf gewartet, das hier zu tun", sagte er demnach, bevor er einen Professor im Unterrichtsraum niederstreckte. Im veralteten Profil einer Website zur Partnersuche bezeichnet er sich laut "New York Times" als "introvertierten" Menschen, der eine Abneigung gegen "organisierte Religion" hat.

Berichte über geistige Probleme des Täters

Nachbarn beschrieben Chris Mercer Harper tatsächlich als einen zurückgezogenen und verletzlich wirkenden jungen Mann, der mit seiner Mutter lebte, von ihr stark beschützt wurde und der vor Kontakt mit anderen Menschen zurückzuschrecken schien. Laut einem Bericht des "Oregonian" absolvierte er im Jahr 2008 ein Training bei der US-Armee, wurde für den Militärdienst aber als untauglich eingestuft. 2009 beendete er dem Blatt zufolge die Ausbildung an einer kalifornischen Privatschule für Kinder mit speziellen Bedürfnissen wie Lernschwierigkeiten, Autismus oder Gesundheitsproblemen.

Der "Oregonian" sowie die "New York Times" schreiben von Hinweisen, dass der Schütze geistige Probleme gehabt haben könnte. In ihm zugeschriebenen Profilen in sozialen Netzwerken beschreibt er sich als "nicht religiös, aber spirituell" und zeigt Interesse an der bewaffneten irischen Untergrundorganisation IRA.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(