HOME

Amstetten-Prozess: Fritzl zu lebenslanger Haft verurteilt

Zuletzt hatte er beteuert, seine Taten zu bereuen, doch an dem Urteil des Schwurgerichts von St. Pölten änderte das nichts: Der Inzest-Täter Josef Fritzl ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die Geschworenen sprachen ihn in allen Anklagepunkten schuldig. Fritzl hat den Richterspruch bereits angenommen.

Höchststrafe für Josef Fritzl: Nach nur viertägigem Prozess verurteilte das Schwurgericht im österreichischen St. Pölten den geständigen Inzest-Täter am Donnerstag zu lebenslanger Haft. Einstimmig sprachen ihn die Geschworenen schuldig in allen Punkten der Anklage: Mord durch Unterlassen, Freiheitsberaubung, Sklaverei, Vergewaltigung, schwere Nötigung und Inzest. Zugleich wurde die Einweisung des 73-Jährigen in eine geschlossene psychiatrische Anstalt, einer "Anstalt für abnorme Rechtsbrecher", angeordnet. "Ich nehme das Urteil an", sagte Fritzl, der das Urteil ruhig und gefasst aufnahm. Er hatte sich unter dem Eindruck der Aussage seiner Tochter E. dazu entschlossen, sich im Sinne der Anklage schuldig zu bekennen. Da auch die Staatsanwaltschaft auf Rechtsmittel verzichtete, ist das Urteil laut Gerichtssprecher rechtskräftig.

Das Urteil der Geschworenen nach gut vierstündiger Beratung entsprach dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Anklägerin Christiane Burkheiser vertrat die Ansicht, dass Fritzl 1996 seinen nach der Geburt in einem Kellerverlies lebensbedrohlich erkrankten Sohn und Enkel Michael bewusst habe sterben lassen. Dadurch habe er sich des "Mordes durch Unterlassung" schuldig gemacht.

"Dafür verdient er die Höchststrafe", sagte sie in Richtung der Geschworenen. Die Verteidigung wies dagegen den Mordvorwurf zurück und bat um Verständnis für Fritzl, der vermutlich "sowieso für 20 Jahre ins Gefängnis kommt". Nach den insgesamt 40-minütigen Plädoyers erhielt der Angeklagte Fritzl das Schlusswort. "Ich bereue es aus ganzem Herzen, was ich meiner Familie angetan habe. Ich kann es leider nicht mehr gut machen. Ich kann nur schauen, den Schaden nach Möglichkeit zu begrenzen."

E. sah ihr Baby tagelang sterben

Zuvor hatte die für Fritzls Tochter E auftretende Opferanwältin Eva Plaz ebenfalls die Höchststrafe wegen Mordes an dem Neugeborenen gefordert. Plaz, die im Namen E.s an dem Prozess teilgenommen hatte, wies die zwölf Geschworenen darauf hin, dass Josef Fritzl nach der Geburt des kranken Kindes Ende April 1996 sehr wohl gewusst habe, dass der Säugling lebensgefährlich erkrankt war. "Michael ist durch Qualen gestorben, und meine Mandantin musste ihm dabei tagelang zusehen", rief sie den Schöffen zu. "Der Angeklagte hat sich zum Herrn über Leben und Tod gemacht. Dafür muss er bestraft werden."

Fritzls Verteidiger Rudolf Mayer bestätigte in seinen Ausführungen, dass Fritzls Tochter am Mittwoch bei der Vernehmung ihres Vaters im Gerichtssaal anwesend war. Schon vorher sei der Angeklagte "sichtlich verfallen", meinte Mayer.: "Als er bemerkt hat, dass die E. dort sitzt, war’s mit ihm ganz aus!", sagte der Verteidiger. Das Urteil sei "die logische Folge seines Geständnisses", kommentierte Mayer das Urteil. Sein Mandant habe die Strafe angenommen, weil er sie als gerecht empfinde. "Damit endet mein Mandat", sagte Mayer.

Tatbestand der Sklaverei erfüllt

Nach den Plädoyers hatten sich die ausgewählten acht Hauptgeschworenen - vier Männer und vier Frauen - zur Beratung über den Schuldspruch zurückgezogen. In ihrem Plädoyer hatte die Staatsanwältin zuvor darauf hingewiesen, dass Fritzl sich auch der "Sklaverei" schuldig gemacht habe, indem er seine Tochter "in ein Sklaverei-ähnliches Verhältnis gebracht" habe. "Das ist ein Zustand voller Abhängigkeit ohne jede Chance, aus freiem Willen entkommen zu können". "Sklaverei", die in Österreich vor Gericht erst einmal verhandelt wurde, kann mit bis zu 20 Jahren Gefängnis bestraft werden.

Nach dem Urteil des Gerichts sei nun die Gefahr groß, dass Fritzl Selbstmord begehe, warnte die psychiatrische Gutachterin Adelheid Kastner. Mit dem Prozess sei das ganze Kartenhaus eingestürzt, das Fritzl errichtet habe. Laut ihrem Gutachten leidet der Verurteilte unter einer hochgradigen psychischen Störung. Er sei auch in seinem relativ hohen Alter in Freiheit noch eine Gefahr für die Allgemeinheit, hatte sie geurteilt. Der stellvertretende Gefängnisdirektor von St. Pölten, Erich Huber-Günsthofer, sagte, es würden nun "Maßnahmen der Suizidprävention ergriffen". Einzelheiten nannte er nicht.

Der Niederösterreicher Josef Fritzl stand vor Gericht, weil er seine Tochter E. 24 Jahre lang im Keller unter seinem Haus in Amstetten eingesperrt hat - zunächst monatelang in einer völlig dunklen Kammer, später dann in einem rund 55 Quadratmeter großen, geheimen Verlies mit mehreren Räumen. Über die Jahre vergewaltigte Fritzl seine heute 42-jährige Tochter ungezählte Male und zeugte mit ihr sieben Kinder, von den sechs überlebten. Drei der Kinder wuchsen im Verborgenen auf, drei weitere in Freiheit. Fritzls Frau will von dem Doppelleben ihres Mannes nie etwas mitbekommen haben. Das Verbrechen hatte weltweit Aufsehen und Bestürzung ausgelöst. Auch der Prozess gegen Fritzl in St. Pölten wurde in aller Welt verfolgt.

DPA/AP/Reuters/dho / AP / DPA / Reuters
Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?