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Angriff auf Versicherungskaufmann: Prozess gegen drei Schweizer Schüler startet im März

Der Prozess gegen drei Schweizer Schüler, die auf einer Klassenfahrt in München einen Versicherungskaufmann fast zu Tode geprügelt haben sollen, beginnt am 8. März.

Der Prozess gegen drei Schweizer Schüler, die auf einer Klassenfahrt in München einen Versicherungskaufmann fast zu Tode geprügelt haben sollen, beginnt am 8. März. Das Landgericht München I gab den Termin am Mittwoch bekannt. Dann müssen sich die drei 17-jährigen Angeklagten wegen gemeinschaftlichen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung verantworten. Die Verhandlung findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

In der Nacht zum 1. Juli 2009 sollen die damals 16-jährigen Schüler bei ihrer Abschlussfahrt in München innerhalb einer halben Stunde fünf Menschen angegriffen haben. Unter ihren Opfern war auch ein sichtlich behinderter Mann. Einen 46-jährigen Versicherungskaufmann sollen sie unvermittelt niedergeschlagen und fast zu Tode getreten haben. Laut Staatsanwaltschaft gab einer der Angeklagten als Motiv für die Tat an, es wäre darum gegangen "ein bisschen Spaß zu haben".

Den Schülern drohen nach Jugendstrafrecht Freiheitsstrafen bis zu zehn Jahren. Sie sitzen in München in Untersuchungshaft. Das Landgericht München hat neben dem 8. März auch die drei folgenden Tage als Termine festgesetzt. Danach sollen weitere Verhandlungstage folgen.

APN / APN