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Anklage nach Kindermordserie: "Maskenmann" soll im Oktober vor Gericht

Nach der Aufklärung einer Kindermord-Serie in Norddeutschland will die Staatsanwaltschaft Stade bis Ende Juli Anklage gegen den Tatverdächtigen Martin N. erheben. Der Prozess vor dem Landgericht Stade könnte nach Angaben von Breas spätestens im Oktober beginnen

Der aus Bremen stammende Pädagoge hatte im April gestanden, drei Jungen umgebracht zu haben. Während der jahrelangen Fahndung in der Öffentlichkeit war er als "Maskenmann" bekanntgeworden.

"Es geht um die drei Tötungsdelikte und nahezu 40 Missbrauchsfälle, die er eingeräumt hat", sagte Behördensprecher Kai Thomas Breas am Donnerstag. Einige der Missbrauchsfälle könnten aber schon verjährt sein. Die Ermittler gehen davon aus, dass auch der gewaltsame Tod von zwei Elfjährigen in den Niederlanden und Westfrankreich auf das Konto des Verdächtigen gehen. Das Vorgehen war bei allen Taten ähnlich, Parallelen gibt es auch bei den Opfern. Martin N. bestreitet jedoch diese beiden Morde aus den Jahren 1998 und 2004.

"Kann noch Monate dauern"

Seit Monaten geht die Sonderkommission in Verden zahlreichen Hinweisen nach, die Aufschluss darüber geben könnten, wo sich der aus Bremen stammende Pädagoge seit den 90er Jahren aufgehalten hat. Auf diese Weise will sie ein Bewegungsprofil erstellen. Bisher gebe es aber keine konkreten Spuren, die nach Frankreich oder die Niederlande führen, sagte Polizeisprecher Jürgen Menzel. "Es ist noch nicht absehbar , wann die Ermittlungen abgeschlossen sein werden. Das kann eventuell noch Wochen oder Monate dauern."

Deshalb will die Staatsanwaltschaft erstmal nur die von Martin N. gestandenen Verbrechen anklagen. Der Prozess vor dem Landgericht Stade könnte nach Angaben von Breas spätestens im Oktober beginnen.

Aus dem Schullandheim verschwunden

Dass es sich um einen Serienmörder handelt, war den Ermittlern erst nach dem gewaltsamen Tod des kleinen Dennis Klein im September 2001 klar geworden. Der Neunjährige war nachts aus einem Schullandheim im Kreis Cuxhaven verschwunden. Zwei Wochen später fanden Pilzsammler seine Leiche. Das Schema des Täters glich dabei auffallend dem von vier früheren Morden.

Jahrelang suchten die Fahnder erfolglos nach dem Täter. Dann meldete sich plötzlich ein Zeuge, der möglicherweise den Wagen des Mörders im Herbst 2001 gesehen hatte. Im Februar wandte sich die Polizei bei einer Pressekonferenz an die Öffentlichkeit. Schließlich gab ein früheres Missbrauchsopfer den entscheidenden Hinweis und im April konnte die Polizei den Mann festnehmen.

ste/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.