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Anklage wegen Umsturzversuchs: US-Bürger droht Todesstrafe in Nordkorea

Nachdem US-Bürger Pae Jun Ho bereits seit Monaten in Nordkorea im Gefängnis sitzt, soll er nun vor das Oberste Gericht gestellt werden. Er wollte angeblich die Regierung in Pjöngjang stürzen.

Inmitten der Spannungen auf der koreanischen Halbinsel will die Führung in Nordkorea einen Ende vergangenen Jahres festgenommenen US-Bürger vor das Oberste Gericht des Landes stellen. Pae Jun Ho, der die ihm zur Last gelegten Taten gestanden habe, werde sich "bald" vor der höchsten Instanz verantworten müssen und verurteilt werden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Samstag. Der Mann wird seit fast sechs Monaten in Nordkorea festgehalten.

Unter anderem wird Pae laut KCNA vorgeworfen, an einem Sturz der kommunistischen Führung gearbeitet zu haben. "Alle Anhörungen in den niedrigeren Instanzen sind abgeschlossen", schrieb die Agentur. "Während der Anhörungen hat Pae die Verbrechen, der Demokratischen Volksrepublik Korea feindselig gegenüberzustehen und sie stürzen zu wollen, zugegeben", hieß es weiter. Dafür gebe es "Beweise". Worauf die Anschuldigungen Nordkoreas im Detail basieren, legte KCNA nicht dar. Im schlimmsten Fall droht Pae nach Meinung von Beobachtern die Todesstrafe.

Festplatte mit sensiblem Inhalt

Pae war nach nordkoreanischen Angaben am 3. November als Tourist in der nördlichen Hafenstadt Rason eingereist und wurde dort sofort festgenommen. Das US-Außenministerium informierte am 11. Dezember über die Inhaftierung eines US-Bürgers, äußerte sich aber nicht zu dessen Identität. Am 21. Dezember bestätigte Pjöngjang dann Paes Festnahme.

Eine südkoreanische Zeitschrift identifizierte ihn als 44-jährigen Tourismusmanager. Pae sei vermutlich der koreanische Name von Kenneth Bae. Er sei mit fünf Touristen nach Nordkorea gekommen, von denen einer eine Computerfestplatte mit sensiblen Daten bei sich gehabt habe. Laut US-Medienberichten hatte Bae Verbindungen zu einer Bewegung protestantischer Christen.

Jimmy Carter und Bill Clinton als Schlichter in Nordkorea

In der Vergangenheit waren in Nordkorea wiederholt US-Bürger festgenommen und nach Verhandlungen mit ranghohen US-Vertretern freigelassen worden. So reiste der frühere US-Präsident Jimmy Carter im Jahr 2010 in das Land und erreichte die Freilassung der zu acht Jahren Zwangsarbeit verurteilten Aijalon Mahli Gomes, die angeblich illegal nach Nordkorea eingereist war. Ein Jahr zuvor hatte Ex-Präsident Bill Clinton in ähnlicher Mission zwei Journalistinnen nach Hause geholt, die auch wegen illegalen Grenzübertritts festgehalten worden waren.

In den vergangenen Wochen spitzte sich der Konflikt auf der koreanischen Halbinsel allerdings stark zu. So kappte Nordkorea alle Notfallverbindungen zu Südkorea und schloss auch die gemeinsam betriebene Sonderwirtschaftszone Kaesong. Zudem provozierte das Land die Weltgemeinschaft mit Raketenstarts und Atomtests und drohte mit Atomangriffen auf Südkorea und die USA. Nach einem Atomtest im Februar hatte der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen neue Sanktionen gegen Nordkorea verhängt.

awö/AFP/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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