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Bei Rostock Unbekannte werfen Brandsätze auf Asylbewerberheim


In Mecklenburg-Vorpommern haben Täter zwei Brandsätze auf eine Flüchtlingsunterkunft geworfen - das Gebäude geriet jedoch nicht in Brand. Ermittler gehen von einer politisch motivierten Tat aus.

Auf ein Asylbewerberheim in der Nähe von Rostock haben Unbekannte zwei Brandsätze geworfen.

Nach Angaben der Polizei schleuderten die Täter in der Nacht zwei mit einer brennbaren Flüssigkeit gefüllte Bierflaschen gegen die Hauswand der Unterkunft in Groß Lüsewitz. Das Gebäude geriet nicht in Brand. Menschen seien "zu keinem Zeitpunkt" in Gefahr gewesen, teilte die Polizei mit. In dem Heim seien derzeit acht Familien verschiedener Nationalitäten untergebracht.

"Wir gehen von einem politischen Hintergrund aus", sagte ein Polizeisprecher. Die Unterkunft werde vorerst rund um die Uhr durch Beamte geschützt. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen versuchter schwerer Brandstiftung.

stb/DPA DPA

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