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Ex-Geschäftspartner von Bushido Staatsanwalt erhebt Anklage gegen Berliner Clanchef Arafat Abou-Chaker

Hintergrund des Verfahrens ist demnach ein Streit zwischen Arafat Abou-Chaker und Bushido
Hintergrund des Verfahrens ist demnach ein Streit zwischen Arafat Abou-Chaker (rechts) und Bushido. Beide waren lange Zeit enge Freunde und Geschäftspartner. Im vorigen Jahr trennten sie sich.
© Jens Kalaene / DPA
Lange waren Arafat Abou-Chaker und Bushido enge Geschäftspartner, dann kam der große Bruch. Nun erhebt die Berliner Staatsanwaltschaft Anklage gegen den Clanchef und mehrere seiner Brüder.

Die Berliner Staatsanwaltschaft hat in der Affäre um den Rapper Bushido Anklage gegen den berüchtigten Berliner Clanchef Arafat Abou-Chaker und mehrere seiner Brüder erhoben. Das berichtete der "Spiegel" unter Berufung auf Justizkreise und das deckt sich mit stern-Informationen. Die Ermittler werfen ihnen eine Reihe von Straftaten vor, die überwiegend in Verbindung mit dem Musiker stehen,

Der mutmaßliche Haupttäter ist demnach Arafat Abou-Chaker. Er ist unter anderem angeklagt wegen versuchter schwerer räuberischer Erpressung, Freiheitsberaubung, gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung. Neben Arafat Abou-Chaker sind demnach auch Yasser, Nasser und Rommel angeklagt. Bei Nasser und Rommel gehe es vor allem um Beihilfe.

Bushido und Arafat Abou-Chaker waren lange Geschäftspartner

Yasser Abou-Chaker soll seine beiden Kinder dem "Spiegel" zufolge gegen den Willen der Mutter aus Dänemark entführt haben. Strafrechtlich gehe es um den Verdacht der Entziehung Minderjähriger.

Hintergrund des Verfahrens ist demnach ein Streit zwischen Arafat Abou-Chaker und Bushido. Beide waren lange Zeit enge Freunde und Geschäftspartner. Im vorigen Jahr trennten sich beide. Der Streit ums Geld wurde ein Fall für die Gerichte. Seit dem Bruch fürchtet Bushido den Zorn des Clans, wie es in dem Bericht weiter heißt.

fin AFP

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