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Atommülltransporte: "Klo to go" für Castorpolizisten

Hilfe für Polizisten im Outdoor-Einsatz: Im Kampf gegen militante Atomkraftgegner stehen den Beamten jetzt mobile Toiletten zur Seite. Die weiblichen Transporthüter haben die Nothelfer bereits getestet.

Von Ina Linden

Es gibt Jobs, die kann man nur machen, wenn man sie mit Humor nimmt. So nennt der englische Hersteller Brown Corporation seine Outdoor-Toilette aus Pappe nicht nur Shit Box, sondern empfiehlt sie auch gleich zum Fischen: "Auch als Stuhl verwendbar (Haha)", steht auf thebrowncorporation.com.

Nun hat aber nicht der deutsche Fischerei-Verband die praktischen Freiluftörtchen geordert, sondern die Polizeidirektion Lüneburg. 19.000 Beamte werden diese Woche zwischen Dannenberg und Gorleben wieder an den Gleisen stehen, wenn elf Atommüllbehälter aus Frankreich unterwegs sind. Und dort harren die Polizisten oft stundenlang auf der grünen Wiese aus.

"Wir hatten letztes Jahr diverse Probleme, dass alle Beamten rechtzeitig zur Toilette gehen konnten", sagt eine Sprecherin der Castor-Transport-Pressestelle. Die Polizei hat deswegen mehr Dixie-Klos aufgestellt. Die reichen aber im Ernstfall nicht aus, wen sich einfallsreiche Castorgegner an Gleise ketten oder Waldwege blockieren. 2010 setzten so hämische Aktivisten sogar You-Tube-Videos von pinkelnden Polizistinnen ins Netz. "Auf solche Videos haben wir wirklich keine Lust mehr", so die Polizeisprecherin.

Die Pappklos sind wieder verwendbar und werden unter ein Wurfzelt gestellt, das sich mit wenigen Handgriffen aufbauen lässt. "Damit kann man zu Fuß schnell mal jemand losschicken", so die Polizeisprecherin.

Männer nutzen den Plastikbeutel "Jonhy Wee"

Die Montur des stillen Örtchen ist denkbar einfach: Wie Firmengründer Richard Wharton auf seiner Homepage höchstpersönlich demonstriert, wird das Pappklo ähnlich wie ein Umzugskarton auseinandergefaltet und zu einem Quadrat zusammengesteckt – mit dem Loch nach oben. Dann schüttelt der smarte Toilettenunternehmer eine dunkelbraune Plastiktüte aus, lässt sie in die Box sinken, zieht vier Klebestreifen fest und lässt sich freihändig auf dem Lokus nieder.

Auch der Sales-Direktor der Brown Corporation testet sein Produkt gern selbst. So wünscht Michael Fels den deutschen Polizisten alles Gute mit der "Shit Box", da er aus eigener Erfahrung weiß, wie "einfach und hygienisch" diese im Freien zu handhaben seien. "Wir hoffen, dass unsere britischen Polizisten dem guten Beispiel der Deutschen folgen werden", sagt er.

Doch die "Shit Box" ist nicht die einzige Waffe der Polizei im Kampf gegen drängende Notdurft. Männliche Polizisten sollen den Plastikbeutel "Jonhy Wee" zücken, wenn im Auto mal die Blase drückt. Der weiße Sack transformiert Urin in Gel und schützt so vor unpassenden Gerüchen.

Etwas komplizierter wird es für Polizistinnen im Castor-Einsatz: Für sie heißt das Zauberwort HUG (Hygiene-Urin-Guides), laut Polizeimerkblatt "die Ultima Ratio im Einsatzraum". HUGS sind eine Kombination aus rosafarbenem Trichter und Röhrchen, mit denen Frauen zur Not auch im Stehen pinkeln können. Klingt unappetitlich - ein Gedanke, der sich auch durch das mitgelieferte Desinfektionsgel nicht ganz zerstreuen lässt. Doch auch auf diese Gefahren sind die Castor-Damen eingestellt. Eine Hundertschaft hat die Pinkelhilfe bereits getestet und für "absolut unkompliziert" befunden, wie es aus der Polizeidirektion heißt.

Auf Festival-Massen ist die Shit Box nicht vorbereitet

Dass die mobilen Keramikabteilungen das gute alte Dixi-Klo verdrängen, ist wohl nicht zu befürchten. Die Zahl der jährlich stattfinden Musikfestivals hat sich seit 1993 fast verdoppelt und auch der Castor-Transport im Wendland ist längst zum jährlichen Volksfest geworden - auf solche Massen ist die Shit Box nicht vorbereitet. Bisher habe auch noch keiner nach Plastikbeutel oder Falt-Toilette gefragt, heißt es bei Toi Toi & Dixi in Hannover.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.