HOME

Aus Frust über Entlassung: US-Angestellter enthauptet Kollegin

Nach seiner Entlassung hat ein Mann in den USA eine ehemalige Kollegin erstochen und enthauptet. Laut Polizei hatte er erst kürzlich versucht, Mitarbeiter zum Islam zu bekehren.

Alton Alexander Nolen soll eine Ex-Kollegin enthauptet und auf eine weitere Person eingestochen haben

Alton Alexander Nolen soll eine Ex-Kollegin enthauptet und auf eine weitere Person eingestochen haben

Ein Mann hat im US-Bundesstaat Oklahoma mit einem Messer seine ehemaligen Kollegen attackiert und eine Frau enthauptet. Das Drama ereignete sich in der Ortschaft Moore, wo der 30-Jährige für eine Lebensmittelfirma gearbeitet hatte. Wie die Polizei mitteilte, war ihm tags zuvor gekündigt worden. Der Mann sei wohl aus Frust über die Entlassung mit seinem Wagen am Haupteingang des Unternehmens vorgefahren und habe im Gebäude dann gleich mehrere Mitarbeiter attackiert.

Sein erstes Opfer wurde eine Ex-Kollegin, die er erstach und dann mit einem Messer enthauptete. Danach verletzte der Bewaffnete laut Polizei einen weiteren Mitarbeiter, bevor ihn der Betriebsleiter schließlich anschoss und so außer Gefecht setzte. Sowohl das zweite Opfer als auch der mutmaßliche Gewalttäter wurden ins Krankenhaus gebracht.

Bei Gesprächen mit Firmenkollegen stellte sich nach Polizeiangaben heraus, dass der Entlassene in der jüngeren Vergangenheit versucht hatte, mehrere Mitarbeiter zum Islam zu bekehren. Wegen der Art des Verbrechens sei die Bundespolizei FBI eingeschaltet worden.

Ob ein Zusammenhang mit dem jüngsten Gewaltaufruf der Islamistengruppe Islamischer Staat (IS) besteht, war zunächst unklar. Der IS hatte seine Sympathisanten Anfang dieser Woche zur wahllosen Ermordung und Enthauptung der Bürger von Staaten aufgerufen, die sich der internationalen Koalition gegen die Miliz im Irak und in Syrien angeschlossen haben.

car/AFP / AFP
Themen in diesem Artikel