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Aussage eines Sachverständigen Kachelmann ist nicht psychisch gestört


Seit 39 Verhandlungstagen läuft der Kachelmann-Prozess. Seit 39 Tagen schweigt der frühere TV-Wettermoderator, der wegen einer angeblichen Vergewaltigung einer Geliebten angeklagt ist. Nun hat ein Psychiater das Verhalten des 52-Jährigen beurteilt.

Jörg Kachelmann leidet nach Auffassung eines Sachverständigen nicht an einer psychischen Störung. Die Lebensgeschichte Kachelmanns lasse "keinen Hinweis auf gröbere psychische Störungen" erkennen, sagte der psychiatrische Sachverständige Hartmut Pleines am 39. Verhandlungstag vor dem Landgericht Mannheim. TV-Moderator Kachelmann ist angeklagt, weil er seine frühere Geliebte mit einem Messer bedroht und vergewaltigt haben soll. Er bestreitet das.

Im Laufe des Verfahrens war über eine mögliche narzisstische Persönlichkeitsstörung Kachelmanns spekuliert worden. Der 52-Jährige wollte sich nicht persönlich von einem Psychiater untersuchen lassen. Gutachter Pleines sagte, auch anhand der Biografie und der Angaben aus seinem Umfeld - insbesondere der Geliebten - sei eine psychiatrische Diagnostik möglich.

Der Heidelberger Psychiater Pleines beobachtet das Verhalten Kachelmanns seit Beginn des Prozesses. Er ist vom Gericht beauftragt, die Schuldfähigkeit Kachelmanns zu untersuchen. Der frühere Wettermoderator hat sich im Laufe des Verfahrens bisher nicht geäußert.

dho/DPA DPA

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