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Australien: Busfahrer von Fahrgast angezündet und bei lebendigem Leibe verbrannt

Ein schrecklicher Vorfall erschüttert Australien: In Brisbane wurde ein Busfahrer bei der Arbeit mit einer brennbaren Flüssigkeit überschüttet und angezündet. Er erlag seinen Verletzungen. Der mutmaßliche Täter ist in Haft - sein Motiv ist unklar.

Bus

Einige Passagiere wurden nach dem tödlichen Angriff auf einen Busfahrer in Brisbane wegen Rauchvergiftung behandelt

Vor den Augen der entsetzten Fahrgäste hat ein Mann in der australischen Ostküstenstadt Brisbane einen Busfahrer mit einer brennbaren Flüssigkeit überschüttet und ihn angezündet. Der 29-Jährige sei bei lebendigem Leibe verbrannt, teilte die Polizei mit. Nach örtlichen Medienberichten handelte es sich bei dem Opfer um einen in der indischen Gemeinde beliebten Sänger namens Manmeet Alisher.

Der 48-jährige mutmaßliche Täter wurde festgenommen. Nach den Worten von Polizeichef Jim Keogh handelte er "ohne erkennbares Motiv".

Passanten traten die Hintertür des Busses ein und retteten die übrigen Fahrgäste. "Zum Glück ist nicht der ganze Bus in Flammen geraten", sagte Keogh. Bei dem Angriff hatte der Bus nur eine Handvoll Passagiere. Einige wurden wegen Rauchvergiftung behandelt.

amt / AFP
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?