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Auswärtiges Amt: Entführung eines Deutschen in Nigeria bestätigt

Jetzt ist es traurige Gewissheit: Das Auswärtige Amt hat bestätigt, dass ein deutscher Mitarbeiter einer Baufirma in Nigeria verschleppt worden ist. Die Hintergründe des Falles bleiben rätselhaft.

Das Auswärtige Amt hat die Entführung eines Deutschen in Nigeria bestätigt. Weitere Einzelheiten wollte ein Sprecher am Freitag allerdings nicht nennen. Ministerium und Botschaft arbeiteten mit Hochdruck an der Aufklärung des Falles. Man sei "mit allen relevanten Stellen" in Kontakt.

Der Mannheimer Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger Berger hatte zuvor erklärt, dass es sich bei dem Verschleppten um einen nach Nigeria entsandten Mitarbeiter handelt.

Nach Informationen des US-Nachrichtensenders CNN wurde der Mann in der jüngst von Terroranschlägen erschütterten Millionenstadt Kano im Norden des Landes verschleppt. Es gebe bislang aber noch keine Hinweise darauf, ob die Entführung auf das Konto von Kriminellen oder der radikalislamischen Sekte Boko Haram gehe. Bei Anschlägen der Sekte waren zuletzt mehr als 190 Menschen getötet und viele andere verletzt worden.

Zuvor schon Bilfinger-Mitarbeiter in Nigeria verschleppt

Laut "Mannheimer Morgen" wurden schon in der Vergangenheit mehrere Bilfinger-Mitarbeiter in Nigeria entführt, zwischen 2005 und 2008 habe es allein vier Fälle gegeben. Alle seien unversehrt wieder freigelassen worden. Über den Ablauf der Freilassungen seien stets keine Angaben gemacht worden.

Der Norden Nigerias ist seit Wochen von Gewalt geprägt. Am Freitag vergangener Woche hatte es in der Millionenstadt Kano eine schwere Serie von Angriffen gegeben. Bei den Anschlägen mit Bombenexplosionen und Feuergefechten wurden mindestens 185 Menschen getötet, darunter dutzende Polizisten. Zu den Gewalttaten bekannte sich die Islamistengruppe Boko Haram.

Auswärtiges Amt bearbeitet mehrere Entführungsfälle

Das Auswärtige Amt ist derzeit mit mehreren Entführungsfällen befasst. In Pakistan soll ein deutscher Entwicklungshelfer verschleppt worden sein. In Äthiopien werden seit einem Überfall auf eine Reisegruppe in der vergangenen Woche zwei Deutsche vermisst. Der Sprecher des Auswärtigen Amts sprach diesbezüglich aber immer noch vom Verdacht einer Entführung.

kng/DPA/AFP / DPA
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.