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Autobahnschütze vor Gericht: Schüsse als "Denkzettel"

Jahrelang soll er auf Lkw geschossen haben, nur aus Frust über den Straßenverkehr: Ein Fernfahrer aus der Eifel steht in Würzburg vor Gericht. Sogar Tote hat er laut Staatsanwalt in Kauf genommen.

Der Fernfahrer Michael K. steht vor Gericht: Hunderte Male soll er auf andere Fahrzeuge geschossen haben

Der Fernfahrer Michael K. steht vor Gericht: Hunderte Male soll er auf andere Fahrzeuge geschossen haben

Mit mehreren hundert Schüssen auf andere Lastwagen wollte ein Fernfahrer nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft "Denkzettel" im Straßenverkehr verteilen. Der 58-Jährige aus der Eifel habe den möglichen Tod anderer Menschen billigend in Kauf genommen, sagte Oberstaatsanwalt Boris Raufeisen am Montag beim Prozessauftakt vor dem Landgericht Würzburg. Die Anklage wirft dem mutmaßlichen Autobahnschützen unter anderem versuchten Mord in fünf Fällen vor.

Die mysteriöse Serie von Schüssen auf deutschen Fernstraßen hatte jahrelang für Aufsehen gesorgt und die Ermittler in Atem gehalten. Erst eine umfangreiche Kennzeichenerfassung an betroffenen Autobahnabschnitten führte das Bundeskriminalamt im vergangenen Jahr auf die Fährte des Kraftfahrers.

Die Folgen der Schüsse waren nicht zu kontrollieren

Der Angeklagte soll von 2008 bis 2013 immer wieder vom Steuer aus auf andere Fahrzeuge geschossen haben. Drei Menschen wurden dabei verletzt, im gravierendsten Fall trafen Projektilsplitter den Hals einer Frau.

Der Mann habe Lastwagenfahrern Denkzettel für ihr Fahrverhalten verpassen wollen, indem er in die Ladung oder in den Lkw schoss, erläuterte Raufeisen. Dabei habe der Mann zwar nur Sachschäden anrichten wollen. Nach Darstellung des Staatsanwalts waren die Folgen der Schüsse aber nicht zu kontrollieren.

Der Mann habe freihändig und ohne genaueres Anvisieren durch die geöffnete Scheibe geschossen, Windböen oder Fahrbahnunebenheiten hätten die Schüsse ablenken können. "Für den Angeklagten bestand daher kein Zweifel, dass von ihm gesetzte Fehlschüsse zu schwersten Unfällen mit erheblichen Folgen bis hin zum Tod anderer Verkehrsteilnehmer würden führen können", sagte Raufeisen.

Vor Gericht geht es um 170 von 700 Fällen

Die Verteidigung hatte den Vorwurf des versuchten Mordes bereits vor Prozessbeginn entschieden zurückgewiesen. Der Mann selbst hatte die Serie nach Angaben der Ermittler zwar zugegeben, betonte aber, er habe niemanden verletzen wollen. Auslöser sei ein Vorfall gewesen, bei dem ein Autotransporter ihn fast von der Straße abgedrängt hatte.

Der Mann soll von 2008 bis 2013 deutlich mehr als 700 Mal zur Waffe gegriffen haben. Vor Gericht geht es nun um 170 Fälle. Die Staatsanwaltschaft hatte dies bei der Anklageerhebung damit begründet, das Verfahren auf ein handhabbares Maß begrenzen zu wollen.

DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(