HOME

Baden-Württemberg: Autofahrer fragt Frau nach Weg und zeigt ihr seinen erigierten Penis

Hilfsbereitschaft eiskalt ausgenutzt: Ein Autofahrer hat in Schramberg eine Frau nach dem Weg gefragt. Als die Frau dem Mann dem Weg erklärt, bemerkt sie, dass der Mann nackt im Auto sitzt.

Eine Frau fragt einen Taxifahrer nach dem Weg

Ein Mann, der fast nackt im Auto saß, hat eine Frau in Schramberg nach dem Weg gefragt. Nun ermittelt die Polizei. (Symbolfoto)

Getty Images

Ein Mann hat in Schamberg einer Frau aus seinem Auto heraus seinen erigierten Penis gezeigt. Wie die Polizei Tuttlingen berichtet, ereignete sich der Vorfall am vergangenen Donnerstag im baden-württembergischen Schramberg. Um kurz nach sechs Uhr abends hielt ein Mann, der in einem schwarzen Auto saß, in der Nähe einer Bushaltestelle. Dort sprach er eine Fußgängerin an und fragte nach dem Weg zu einer Tankstelle.

Bereitwillig erklärte die Frau dem Mann, der sich wenig später als Exhibitionist entpuppte, den Weg. Während die Frau mit dem Pkw-Fahrer sprach, bemerkte sie, dass der Mann bis auf ein T-Shirt nichts weiter trug. Außerdem sei der Mann "sichtlich erregt" gewesen. Die Polizei sucht nun mit folgenden Hinweisen nach dem Täter: 

  • um die 30 Jahre alt
  • blondes, kurzes Haar
  • spricht mit ausländischem Akzent

Hinweise zu der Person nimmt das Polizeirevier Schramberg unter der Nummer 07422 2701 0 entgegen.

Text gegen sexuellen Missbrauch: Dieses Gedicht einer jungen Inderin müssen Sie hören
hh
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?