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Mehrere Märkte in Bayern: 100 Kilo Kokain in Bananenkisten in Supermärkten entdeckt

Als ein Supermarktmitarbeiter in Bayern am Freitag die frischen Bananen einräumen wollte, staunte er nicht schlecht: In den Kisten lagen mehrere Päckchen Kokain. Auch andere Supermärkte in der Region sind betroffen. Insgesamt wurden Drogen im Wert von Millionen gefunden.

Bananenkisten mit Kokainpaketen (Archivbild)

Kokainpakete zwischen Bananen (Archivbild). So wie bei diesem Fund im April waren auch die jetzt in Bayern entdeckten Drogen in Bananenkisten versteckt

In mehreren bayerischen Supermärkten ist am Freitag in Bananenkisten gefunden worden. Bis zum Abend wurden in mindestens zehn Märkten Päckchen mit der Droge mit einem Gesamtgewicht von mindestens 100 Kilogramm entdeckt. Weitere Funde auch in anderen Bundesländern wurden nicht ausgeschlossen. "Wir sind komplett am Anfang der Ermittlungen", sagte ein Sprecher des Bayerischen Landeskriminalamtes in München (LKA). Zunächst war demnach nur eine Supermarktkette betroffen. Das geschmuggelte Kokain könnte unbemerkt aus einem Konzerngroßlager auf die einzelnen Märkte verteilt worden sein, wurde vermutet.

100 Kilogramm Kokain haben einen Straßenverkaufswert von mindestens fünf Millionen Euro. Zumeist wird die Droge vor dem Verkauf noch gestreckt, was den Wert deutlich steigert.

Ein Mitarbeiter eines Marktes in Kiefersfelden hatte am Morgen die Polizei informiert. Er habe Bananen aus einer unmittelbar zuvor angelieferten Kiste einräumen wollen und dabei die braunen Päckchen entdeckt, berichtete das LKA. In den Stunden danach wurden in weiteren Supermärkten Kokainpäckchen in entdeckt.

fin/DPA

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